Also an der App liegt's definitiv nicht...
Ich hatte jetzt knapp ein halbes Jahr lang ein Orbi-System von Netgear. Mit der App konnte ich den WLAN-Durchsatz auch mit dem Orbi testen und kam, solange ich im 5GHz-Netz und nicht allzuweit entfernt vom Router oder Sat war, auf knapp 400Mbps.
Jetzt habe ich es mal wieder mit der 7590 versucht und musste zu meiner großen Überraschung ebenfalls feststellen, dass selbst wenn ich mit dem iPhone direkt neben der 7590 stehe, ich auf maximal ca. 190Mbps komme.
Als nächstes habe ich dann mal einen Test vom Windowsnotebook aus gemacht, und hier wird's jetzt richtig komisch: Wenn ich via Explorer große Dateien auf mein via LAN angebundenes NAS kopiere, kommt er auf ca. 40MB/s, also 320Mbps. Das ist auch exakt genauso schnell wie vorher mit dem Orbi, also alles gut. Wenn ich hingegen vom Notebook aus einen iperf-Test direkt auf die 7590 mache, dann kommen dabei auch wieder nur die eher schlechten knapp 200Mbps bei raus. Die iOS-App macht somit offenbar ebenfalls nix anderes als einen iperf-Test, wobei mich allerdings wundert, dass das von Anfang an ging, wohingegen ich für den Test mit iperf unter Windows erst im Supportmenü der Fritzbox den iperf-Server aktivieren musste (warum ist das so?).
Angesichts der Tatsache, dass der iperf-Test doch eigentlich ein verlässlicher Indikator dafür sein sollte, die schnell das WLAN physisch maximal ist, finde ich das relativ merkwürdig. Denn die Geschwindigkeit des WLANs zu anderen Geräten ist völlig in Ordnung, nur die zur Fritzbox selbst nicht.
Beim Orbi stimmte die von der AVM-App gemessene Geschwindigkeit mit der tatsächlichen, die ich eben z.B. mittels Dateien aufs NAS kopieren sehe, überein.
Seltsam, oder?