Die Verteilung der WLAN Clients funktioniert mit der eingeschalteten "Intelligenten Vernetzung" definitiv besser, als jetzt ausgeschaltet.
Das klingt allerdings komisch, da die sogenannte intelligente Vernetzung nichts mit den Clients zu tun hat und sich nur auf Repeater oder Boxen im Repeaterbetrieb beziehen, zumindest schreibt das AVM so.
Es ist bereits ein FritzRepeater in Benutzung. Ein zweiter FritzRepeater wird in Betrieb genommen und ist direkt mit der FritzBox verbunden. Anschließend wird er zum gewünschten Einsatzort umgesteckt. Die Repeater bewerten und entscheiden nun, ob der zusätzliche Repeater sich zum bestehenden Repeater verbindet oder sich weiterhin direkt mit der FritzBox verbindet. AVM
Dass es nicht wie vorgesehen funktioniert, ist aber auch keine Überraschung. Das passiert bei AVM bzw. FRITZ! nicht zum ersten mal.
Man erinnere sich an die LLDP oder EEE Geschichte. Alles gut gemeint, aber leider bei der Einführung schlecht umgesetzt.
Zum Glück lässt sich die intelligente Vernetzung sowie die EEE Geschichte deaktivieren, mit LLDP wurde der Nutzer bedauerlicherweise zwangsbeglückt, genauso wie bei der zusätzlichen Bestätigung

EEE funktioniert bei mir nicht einmal zwischen einer 6660 und einer 6690, die über LAN1 direkt verbunden sind. Da steht "nicht ausgehandelt" und die Verbindung wird mit 2,5 Gbit/s angezeigt. Tatsächlich laufen darüber nur 100 Mbit/s. Sobald diese Funktion deaktiviert wurde, läuft die verbindung wieder mit voller Bandbreite.
Andere sinnvolle Funktionen wurden enttäuschenderweise wegrationalisiert, wie die manuelle Auswahl für 80 und 160 Mhz oder wie der Repeater mit der Basis verbunden ist (Cross-, Same- oder Flexible Bandnutzung).
Naja, vermutlich traut man dem Nutzer nicht zu, um selbstständig zu wählen, wie und mit welcher Basis sich ein Repeater verbinden soll.
Jammern hilft hier nichts, einfach abschalten und warten, das diese Probleme mit der Zeit und kommenden Release behoben werden.