Fritzbox 7390 Recovery abgebrochen wegen Provider additive!!!

RAMler

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Alternativ die Box mit dem der AVM recover exe im Adam2 halten. Die Netcologne Box lässt das Recovern ja nicht zu, die Box bleibt bei dem Versuch mit der AVM Recover.exe aber im ADAM2 "Zustand" hängen. Einfach nach der Fehlermeldung der nicht unterstützten Box die recover abwürgen und per FTP auf die Box gehen.

RuKernelTool braucht man dazu nicht wirklich. Schrieb ich aber ja schon damals. :D

Viel Erfolg :)
 
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Zitteraal

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Hallo Wäldler,

ich habe den Expertenmodus aktiviert und danach hat alles funktioniert. Ich danke Dir und natürlich all den Anderen für Eure Unterstützung.

[FONT=&quot]Beste Grüße[/FONT]
 

lwinkler

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Im Übrigen lässt sich "provider additive" leichter und vor allem sicherer entfernen. Box in Adam2 bringen, dann ein "quote UNSETENV provider" absetzen und danach noch ein "quote REBOOT". Danach kann man die Recover drüber knallen, wenn
Hat super geklappt. Danke


  1. Recovery starten und nach Anleitung durchführen bis wegen "additive" gemeckert wird (Recovery mit mecker-Fenster offen lassen!)
  2. Eingabeaufforderung starten (Win + X)
  3. "ftp 192.168.178.1" eingeben
  4. mit Benutzername "adam2" und Kennwort "adam2" in die Box einloggen
  5. "quote UNSETENV provider" eingeben
  6. "quote REBOOT" eingeben
  7. Box startet neu; Recobery kann geschlossen werden
  8. Danach nochmal das Recovery nach Anleitung durchführen. Dieses mal sollte es ohne Abbruch durchlaufen

ftp 192.168.178.1
Verbindung mit 192.168.178.1 wurde hergestellt.
220 ADAM2 FTP Server ready
530 not logged in
Benutzer (192.168.178.1:(none)): adam2
331 Password required for adam2
Kennwort: adam2
230 User adam2 successfully logged in
ftp> quote UNSETENV provider
200 UNSETENV command successful
ftp> quote REBOOT
221 Thank you for using the FTP service on ADAM2
221 Goodbye.
Verbindung beendet durch Remotehost.
Ich hatte übrigens eine 7490 von EWE
 

Rantantan

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Hat wie oben beschrieben gut geklappt. Wie tief muss man in dem Thema drin sein, um so was zu wissen? 1000 Dank! Die Box gerettet. Übrigens: Meine Box war unter 192.168.178.1 nicht mehr zu erreichen, das gleiche Procedere war über die alternative Adresse 169.254.1.1 aber erfolgreich. Fettes Danke!
 

NDiIPP

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Übrigens: Meine Box war unter 192.168.178.1 nicht mehr zu erreichen, das gleiche Procedere war über die alternative Adresse 169.254.1.1 aber erfolgreich.
Wenn man der Anleitung von @lwinkler aus #23 folgt (also man bspw. das Recovery-Tool von AVM zum anhalten des Bootloader verwendet), gibt es keine "feste" IP-Adresse unter der man die Fritzbox erreichen kann. Die zu verwendende IP-Adresse zeigt das Recovery-Tool von AVM an (siehe Meldung des Tool "Box unter x.x.x.x gefunden" oder so ähnlich). Es muss also nicht immer die IP-Adresse 192.168.178.1 sein. Dieser Hinweis fehlt leider unter Pkt. 3 der obigen Anleitung. Genaueres dazu siehe bspw. in >diesem< Thema.
 
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Cloud_7

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Also ich habe gestern erfolgreich eine Fritzbox 7390 Edition O2 mit der Anleitung vom Eisbär hier --->


Zu einer normalen Annex B und AVM Brand gemacht. Per FTP. Das ist super beschrieben und wirklich einfach.

Fritzbox hatte FW6.52, O2 branding, Internationale Version und Datecode F303 (also eine der lezten 7390 von 2015) war lt ruKernelTool nur 1 Jahr gelaufen.

quote SETENV HWRevision 156
quote SETENV annex B
quote SETENV kernel_args annex=B
quote SETENV firmware_version avm
bye

und dann sofort Recovery ausgeführt auf aktuelles Fritz OS

Somit war das O2 branding weg und zugleich die 7390 wieder eine normale DE Box.

Danke
 

NDiIPP

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Bis du dir sicher? Das widerspricht sich teilweise. Eine (deutsche) O2-Edition der 7390 hat normalerweise keine internationale Firmware-Version. Wie lautet die Artikel-Nr. der betreffenden 7390? Es sei denn es würde sich um eine (mir bisher unbekannte) O2-Edition handeln, die nicht für Deutschland gedacht war (aber das müsste dann auch anhand der Artikel-Nr. erkennbar sein). Zumal die reguläre internationale Firmware-Version der 7390 (hier Ver. 6.52) auch keine Branding-Variable wie "otwo" o.ä. unterstützt, das ist wiederum nur der deutschen Firmware-Version vorbehalten (welche es aber für die 7390 zumindest nicht offiziell als Ver. 6.52 gab, aber vielleicht als inoffizielle für O2?). Das könnte aber auch bedeuten, dass das Branding bei einer internationalen Firmware mit Hilfe eines Provider-Additive umgesetzt wurde, eine entsprechende Schutzvariable war aber wohl nicht vorhanden, oder?

quote SETENV annex B
quote SETENV kernel_args annex=B
Das ist "doppelt gemoppelt". Eines von beidem reicht. Wobei der Wert der Variable "annex" bei neueren Boxen i.d.R. sowieso nicht mehr permanent verändert werden kann mit dieser Methode und letzteres (kernel_args) die höhere Priorität hat. Aber wenn es sich tatsächlich um eine O2-Edition handeln sollte, wäre das nicht nötig gewesen. Aber vielleicht handelt es sich auch nur um eine ehemalige "O2-Edition", da der Vorbesitzer die Box schon einmal "behandelt" hatte. Aber gerade dann würde ich mich auf folgendes:
... war lt ruKernelTool nur 1 Jahr gelaufen.
nicht verlassen. Gerade das ruKernelTool (als Beispiel) hat leider bei Einsatz dieses (mit der Einstellung mtd3+4 "leeren") den "Betriebsstundenzähler" zurückgesetzt. Könnte also durchaus auch möglich sein, dass die Box schon 4 Jahre "durchgelaufen" ist (wer weiß schon, was der Vorbesitzer alles schon mit der Box angestellt hat).

Außerdem ist das Ändern des Wertes bei der Variable "HWRevision" mit dieser Methode ebenfalls nicht permanent möglich. War oder ist denn diese Variable tatsächlich auf einen anderen Wert gestellt (gewesen) als "156"?
 

Cloud_7

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2000 2618 ist die Artikelnummer

Der Vorbestizer hat mir nicht gerade den Eindruck vermittelt irgendwas programmieren zu können. Wusste nicht mal was ein DECT Repeater ist und das die 7390 das kann.

Wollte die gar nicht abholen wegen Edition o2, steht auch so unten drauf., aber dann dachte ich... probier ich dann doch mal

Der Vorbesitzer hatte diese im Media Markt vor 4 Jahren gekauft, sagte dort er sei O2 Kunde. Daraufhin hätte man ihm diese gegeben.Hat 2017 den Anbieter gewechselt, andere Box bekommen und die lag nun 3 Jahre im Keller. War ja in der Wohnung und hab gesehen das er so wie ich Kabelkunde ist... also für mich plausibel.

Ich war zumindest erstaunt.... seit wann verkauft der MM Providerboxen.

angeschloßen und nachgeschaut. Tatsächlich, O2 neben dem 7390 in Klammern, dazu die internationale 6.52 Firmware A/CH

habe heute nochmals mit dem ru tool nachgeschaut, für mich alles ok, steht das gleiche da wie gestern und wie bei meiner originalen FB7490, also AVM Brand und Annex B
bei der FB7490 werden 8 Jahre angezeigt, was ungefähr hinkommt, also könnte 1,5 Jahre für die 7390 auch stimmen wenn die mitte 2015 produziet, 2016 verkauft wurde und dann 3 Jahre im Keller verweilte.

Die von mir verwendeten Kommandos habe ich so übernommen wie es in der Anleitung beschrieben war, weil ich ja der Meinung bin/war es ist eine Internationale und das O2 Branding sollte ja auch weg.

Die HWRevision hatte bestimmt keinen anderen Wert, ich wollte nur auf Nummer sicher gehen und habe mich strickt nach der Anleitung gehalten. Mit Erfolg finde ich.

Hab Testweise paar Recovery FWs aufgespielt, 6.30 danach 6.51 und dann wieder 6.86 weil ich sehen wollte das es nicht temporär ist so wie ich es im Beitrag gelesen hatte und du es auch vermutest. Da ja nach jedem reboot alles weg sein sollte. Hab die nun schon mehrfach rebootet aber es bleibt immer alles so wie auf den Bildern zu sehen ist.


7390.png

7490.png
 
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NDiIPP

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Mich würden ja eher die Werte von vor der "Behandlung" interessieren. Internationale FW bei einer (deutschen) O2-Edition sollte jedenfalls nicht normal sein, die unterstützt ja (wie erwähnt) noch nicht einmal ein "otwo"-Branding. Zudem laut Betriebsstundenzähler die Box auch schon genutzt wurde (ob tatsächlich nur 1,5 Jahre ist damit jedoch noch nicht bewiesen, s.o.).

Ja, der MM war (oder ist immer noch?) auch für O2 tätig. Aber erweben konnte man die O2-Editionen m.W.n. dennoch nicht, das sind normalerweise Leihgeräte.
 

Cloud_7

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ich kann dir leider keinen Beweis mehr liefern vor meiner Änderung, ich kann nur das widergeben was mir das ruTool angezeigt hat. Bilder für mich selber habe ich erst danach gemacht um zu vergleichen mit der 7490.

Bin zumindest froh das es funktioniert hat so wie ich es mir vorgestellt habe.

Wie lange oder bis wann wurde denn eigentlich die 7390 produziert ? Denn meine 7490 BJ2016 ist nur 1 Jahr jünger als diese 7390 hier...
 

NDiIPP

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7390 und 7490 wurden mehrere Jahre lang noch parallel hergestellt. Gleiches gilt (galt?) auch für 7490 und 7590.
 

Cloud_7

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bei der Bertiebslaufzeit die falsch sein könnte gebe ich dir recht. Da meine 7490 4 Jahre alt ist H025... kann die nicht 8 Jahre gelaufen sein laut dem tool. Ergo könnte die 7390 auch weniger wie 1.5 Jahre an gewesen sein. Aber das ist nun egal.
 

Maze007

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...
6. mit ruKernelTool das branding auf AVM flashen
[Edit Novize: Überflüssiges Fullquote auf den relevanten Teil reduziert - siehe Forumsregeln]
Genau das war es.
Nach Tagen probieren habe ich es geschaft eine gekaufte 7430 M-Net von provider additive zu befreien.
 
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PeterPawn

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Und das mit dem ruKernelTool ... Chapeau! Die meisten scheitern schon daran, das nach dieser langen Zeit noch zu finden (http://rukerneltool.rainerullrich.de/) und es anschließend auch noch zur Mitarbeit zu überreden.

Aber wenn Du das nächste Mal nicht erst Tage probieren willst, kannst Du hier ja gleich in den passenden Threads nachlesen (das Problem hat nämlich schon viele andere bewegt und ist daher hier mehrfach "besprochen") ... mach Dir einfach beim richtigen Thread eine Kerbe in den Bildschirm, dann findest Du den beim nächsten Mal leichter.
 
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Maze007

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[Edit Novize: Überflüssiges Fullquote des Beitrags direkt darüber gelöscht - siehe Forumsregeln]

ruKernelTool kenne ich noch von früher aber bei der neuen Box ist es mit einem Fehler abgebrochen.
Ich habe einiges ergooglet und Youtube aber über viele Verlinkungen bin ich hier gelandet.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

NDiIPP

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Ich bin erstaunt, dass man eine solche 8 Jahre Anleitung heute noch verwendet. Es geht ja 1. einfacher bzw. sicherer (siehe Beitrag #13) und 2. wird dabei imo entweder die Schutzvariable des Provider-Additive nicht entfernt oder etliche Werte der Environment-Variablen von der anderen Box übernommen (je nachdem wann bzw. wie schnell man beim umstecken war). Und gerade letzteres ist sicherlich weniger erwünscht, denn es wird ja dabei auch das TFFS neu geschrieben mit den zuvor aus dem Environment ausgelesenen Werten.

Ich kann daher nur einen Ratschlag geben: Bitte nicht die Anleitung aus Beitrag #8 nachmachen!

Bis Pkt. 2 klingt diese Anleitung aus #8 ja noch ganz gut. Aber ab 3. könnte (bzw. sollte) man ggf. anders vorgehen (folgendes ist eine ausführlichere Beschreibung der in Beitrag #13 + #21 beschriebenen Methode):

  1. Box mit branding einstecken und warten bis die fehlermeldung kommt.
  2. Tool zu machen (Anmerkung: Oder auch nicht bzw. ggf. die IP-Adresse des Bootloader merken, siehe unten), Box aber eingesteckt lassen (so bleibt sie im flash modus)
  3. Per FTP mit dem Bootloader verbinden (ftp IP-ADRESSE), per UNSETENV provider die Schutzvariable für das Provider-Additive löschen und per "BYE" oder "QUIT" die Verbindung zum Bootloader wieder beenden (und nicht mit einem "REBOOT", wie das in Beitrag #13 beschrieben wurde).
    Die IP-Adresse, über die der Bootloader erreichbar ist, teilt das Recovery-Tool unter Pkt. 1 mit. Also entweder das Tool unter Pkt. 2 nicht gleich "zu machen" oder die IP-Adresse merken/aufschreiben.

    Der gesamte Vorgang könnte (bei Verwendung eines FTP-Client) bspw. so aussehen (die blauen Zeichenfolgen sind die Befehle, welche man dabei selbst eintippt):
    Rich (BBCode):
    $ ftp 192.168.178.1
    Connected to 192.168.178.1.
    220 ADAM2 FTP Server ready
    Name (192.168.178.1:user): adam2
    331 Password required for adam2
    Password: adam2   # (wird u.U. nicht angezeigt beim tippen)
    230 User adam2 successfully logged in
    Remote system type is AVM.
    ftp> quote GETENV provider
    provider provider_name
    
    200 GETENV command successful
    ftp> quote UNSETENV provider
    200 UNSETENV command successful
    ftp> quote BYE
    221 Thank you for using the FTP service on ADAM2
    221 Goodbye.
    (Das "GETENV provider" ist optional und dient letztlich nur zur Information, ob tatsächlich die Schutzvariable für ein Provider-Additive vorhanden ist und wenn ja wie der dazugehörige Wert der Variable aussieht).
  4. Nun erneut das Recovery-Tool starten, welches nun seine Arbeit aufnehmen sollte.

Wenn man die Verbindung zum Bootloader zuvor bei 3. per "BYE" oder "QUIT" beendet hat (im Gegensatz zu Beitrag #13), dann braucht man dazu die Box zwischendurch auch nicht von der Stromverbindung zu trennen. Das Recovery-Tool sollte die Box dann sofort finden, da die Box noch im Bootloader-Modus ist. Man kann die Sitzung zum Bootloader auch mit einem "REBOOT" beenden, wobei dann die Box neustartet (was in diesem Fall eher nicht gewünscht ist solange das Recovery-Tool nicht verwendet wurde, da dadurch auch die Möglichkeit besteht, dass die aktuell installierte Firmware die Provider-Variable beim booten wieder setzt).

Großer Vorteil dieser Variante ist auch, dass man keine 2. Box mit der gleichen Modellnummer benötigt und natürlich auch kein ruKernelTool!

Und wenn man, wie in der Anleitung aus Beitrag #8, auch gleich das Branding ändern möchte (bei Modellen wo das noch so geht, bei neueren geht das so nicht mehr), dann kann das gleich in Schritt 3 mit erledigt werden. Und zwar mit einem SETENV firmware_version xyz, xyz ist dabei natürlich durch den gewünschten Wert zu ersetzen (bspw. avm oder avme).
 
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PeterPawn

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@NDiIPP:
Du hast das "debug bin" vergessen ... das liest man jedenfalls in fast allen anderen Anleitungen:

- von ComputerBILD: https://tipps.computerbild.de/hardw...ding-entfernen-so-funktioniert-es-843835.html
- über "schongeil.de": https://www.schongeil.de/fritz-box-branding-entfernen/
- oder chip.de: https://praxistipps.chip.de/fritzbox-branding-entfernen-so-gehts_46681
Um Änderungen im System vorzunehmen, geben Sie den Befehl "debug bin" ein und bestätigen Sie mit [Enter].
- ebenso bei giga.de: https://www.giga.de/tipp/fritzbox-branding-entfernen-so-gehts/
- oder auch im DEB: https://www.****.com/threads/laberthread-branding-entfernen-ohne-rukerneltool.464068/page-2 (ja, der Link ist "entschärft")

... egal, wo man auch nachliest (innerhalb der ersten Fundstellen einer Google-Suche mit "fritzbox branding entfernen provider additive"), überall findet sich dieses "debug bin" und nach chip.de (s.o.) ist das ja erforderlich, um Änderungen am System vornehmen zu können.

Zwar steht dort eigentlich nirgendwo (bei keinem der Links), woher die jeweiligen Autoren ihre Weisheiten bezogen haben (es fehlen also "Quellenangaben"), aber die werden ja nicht alle voneinander abgeschrieben haben und daher MUSS dieses debug bin einfach etwas fürchterlich Wichtiges sein.

Und wenn man dann nur ausdauernd genug sucht, findet man auch die passende Erklärung (bei computerhilfen.de):


... das schaltet nämlich den "Debüt Modus" frei und ohne den wird das alles gar nicht funktionieren:

Um die eigentliche Firmware des Routerherstellers AVM zu aktivieren, muss man in den “Debüt Modus” wechseln. Dazu gibt man diesen Befehl ein:

debug bin

Jetzt lässt sich in den meisten Fällen direkt die AVM Firmware aktivieren und damit das Branding des Internetproviders entfernen

Gefunden bei http://www.computerhilfen.de
Das wirklich Putzige ist es hier aber obendrein noch, daß das "Gefunden bei http://www.computerhilfen.de" im Zitat oben tatsächlich von computerhilfen.de beim Kopieren automatisch dem Clipboard-Inhalt hinzugefügt wird - man weiß also offenbar (in etwa jedenfalls), was eine Quellenangabe ist.

Ich habe viel Zeit darauf verwandt, irgendeinen FTP-Client (einen von heute, also nach dem Dreißigjährigen Krieg) zu finden, der bei einem "debug" kein "toggle debug output" macht ... ich kann mich dunkel an graue Vorzeiten erinnern (am Großrechner mit TSO oder CMS), wo es tatsächlich mal einen FTP-Client gab (als Server-Kommando macht das "debug" erst recht keinen Sinn, außerdem müßte es dann ja mittels "QUOTE" weitergereicht werden), dem man noch den Teil der Implementierung, für den diese erweiterten Ausgaben gewünscht waren, mit auf den Weg geben konnte ... aber da war auch kein "bin" dabei (iirc gibt's den heute noch im z/OS).

Ich finde es jedenfalls schon wichtig, daß man solche Anleitungen dann auch in vollem Umfang niederschreibt ... was, wenn jetzt jemand genau wegen dieses fehlenden "debug bin" nicht weiter kommt bei seinen Bemühungen? Etwas Sorgfalt sollte man hier aufwenden. :cool:

Die Entscheidung, wer hier der oder die Erste war, der/die das mit dem debug bin herausgefunden hat (immerhin findet man gar keine Dokumentation für diesen Befehl - zumindest nicht in der richtigen Form mit dem "bin" als Argument) und wer da letztlich nur von wem abschreibt, muß wohl jeder selbst treffen.
 
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Und wenn man dann nur ausdauernd genug sucht, findet man auch die passende Erklärung (bei computerhilfen.de):
Danke! Diese Anleitung kannte ich ja bisher noch gar nicht! Jetzt weiß ich endlich, was man machen muss, wenn der Bootloader "adam2" als Zugangsdaten nicht akzeptiert...

Edit: Too slow... ;)
 

PeterPawn

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Ich habe ja so meine Theorie, wie es zu diesem Märchen gekommen sein könnte ... man stelle sich nur mal eine FTP-Session vor, in der man tatsächlich die jeweiligen Server-Kommandos und -Antworten sehen will und daher (richtigerweise) das debug im Client verwendet. Ebenfalls logisch erscheint es, daß man die FTP-Session auf die Übertragung binärer Daten (FTP-(Server-)Kommando "TYPE I") umstellt, wofür üblicherweise ja ein binary in den meisten Clients verwendet werden kann - das kann man auch bis auf bin abkürzen.

Und zwischen diesen beiden Kommandos muß man jetzt nur den Zeilenumbruch weglassen, damit da irgendjemand ein Kommando debug bin versteht ... und das dann - ohne jede Idee, was das eigentlich wirklich macht und gerade computerhilfen.de tut sich bei totaler Ahnungslosigkeit ja nun besonders hervor - einfach so weitererzählt.

Es gab mal zwei Sprachforscher in deutschen Landen, die mit solchen Geschichten ganze Bücher gefüllt haben (die haben einfach nur die mündlichen Überlieferungen schriftlich für die Nachwelt festgehalten) ... da ist also offenbar "Potential im Markt" und ich überlege ernsthaft, ob ich ebendiesen nicht mit einem eigenen Buch noch "bereichern" sollte - ich kann mich bloß beim Titel noch nicht entscheiden.

Ich dachte an etwas wie:

Fucking
Router
Is
Too
Zany

oder ähnliches - man darf/soll ja die Marke "FRITZ" besser nicht verwenden, ohne erst bei AVM nachzufragen. Ein "Fanciest Router In The Zoo" erscheint mir wieder zu sehr "Fan-Boy" ... und ein "Found Rationality In Total: Zero" könnte man zwar noch mit einem Ausrufungszeichen abschließen, aber das wäre als Urteil vielleicht doch etwas zu hart. So verhindert schon die permanente Suche nach einem passenden Titel, daß ich diesen Plan in die Tat umsetzen kann.
 
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