[Problem] Fritzbox 7390 und Alarmanlage

Hi,

also wenn das Wählgerät nicht mal eine Kurzwahl sauber rausbekommt, dann ist es Schrott!
Ist eben eine Anlage von GE (früher Aritech).......

Grüße
Snyder
 
Hallo fredz,

ein Wähler, der in "80 - 90%", also in mehr als drei Vierteln aller Wählvorgänge Ziffern unterschlägt, ist entweder defekt (und gehört dann reklamiert) oder er ist falsch konfiguriert. Anders sieht es doch nur aus, wenn die Ziffern nur in Verbindung mit Deiner Fritz!Box verloren gehen. Wie arbeitet die Alarmanlage denn direkt an der Amtsleitung oder an einer anderen Telefonanlage? Muß das Gerät vielleicht auf die Verhältnisse in Deutschland oder wenigstens Europa konfiguriert werden, hat es also eine "Ländereinstellung" wie beispielsweise analoge Modems?

Mit freundlichen Grüßen
LPW
 
Ich muss mich nochmals ins Thema einhängen.
1. Ja er hat nur VoIP, trotzdem ist es zur Fehlerdiagnose notwendig das Verhalten an einem analogen Amt festzustellen.
2. Ist eine Alarmanlage die über Analog oder VoIP wählt einfach nur "Schwachsinn" Manipulationen an der Leitung bewusstes sabotieren der Leitung macht die Sicherheit der Anlage zu Nichte. Ich kenne kein Geschäft die nicht per echten ISDN ihre Alarmanlage angebunden haben. Geht hier der D-Kanal verloren wird sofort Sabotagealarm in der Zentrale ausgelöst. Somit ist ein Trennen der Amtsleitung gleich Alarm. Trennt man dein DSL kann man dir in Seelenruhe deine Bude/Geschäft leerräumen.
3. Sinnvoll wäre ein GSM Modul in die Anlage zu verbauen und dann so einen kostenlosen O2o Vertrag da rein zu packen. Wird hier die Anlage sabotiert kann sie es wenigstens noch melden.

Gruß

der dot
 
..., das die Alarmanlage nicht zu schnell wählt.
Die Alarmanlage muss ggf. auf die Nebenstellenanlage eingestellt werde, Stichworte währen da Wahlverzögerung und Wähltonerkennung.
 
Auch das soll nicht möglich sein...
#4 Die Wählgeschwindigkeit ist nicht modifizierbar, laut Securitas.
Es werden ja auch nichtzusammenhängende Ziffern ausgelassen, Wähltonerkennung schließe ich daher aus...
 
Hi,

1. Ja er hat nur VoIP, trotzdem ist es zur Fehlerdiagnose notwendig das Verhalten an einem analogen Amt festzustellen.
Kann man machen.
2. Ist eine Alarmanlage die über Analog oder VoIP wählt einfach nur "Schwachsinn"
Sorry, aber Deine Aussage ist nicht viel besser! :mad:
Manipulationen an der Leitung bewusstes sabotieren der Leitung macht die Sicherheit der Anlage zu Nichte.
Stimmt nicht so ganz! Die Leitung muss auch manipulierbar sein........... ;)
Ich kenne kein Geschäft die nicht per echten ISDN ihre Alarmanlage angebunden haben.
Ich etliche. ;) Das kommt auf die Forderungen der Versicherung und die "Einstufung" des Geschäftes an. Fakt ist allerdings, dass die Verbindung auch bei Netz (Strom)ausfall funktionieren muss. Bei Anlagen bis zur VdS-Klasse B reicht eine Wählverbindung aus. Diese setzt (meist nachts) einen Routineruf ab, um die Verbindung zu testen. Bei solchen Anlagen wird aber auch die Telefonleitung so verlegt, dass sie von außerhalb des gesicherten Bereiches nicht ohne Weiteres zu sabotieren ist (unterirdische Einführung, ggf. Führung in StaPa-Rohr).
Geht hier der D-Kanal verloren wird sofort Sabotagealarm in der Zentrale ausgelöst.
Das ist nicht richtig! Das passiert nur, wenn eine VdS-Klasse C-Anlage über eine "virtuelle Standleitung" per X31 aufgeschaltet wird. Und das ist absolut nicht Standard!
Es wird auch nicht sofort Sabotagealarm ausgelöst.
Somit ist ein Trennen der Amtsleitung gleich Alarm.
Jein! Wird nur die X31-Verbindung getrennt (passiert durch Softwareupdates der T-Com nachts häufiger als man es sich wünscht :mad: ), versucht das Wählgerät, per ISDN rauszuwählen und setzt darüber (wenn es kann) eine Statusmeldung ab. Ab dann, kommt nach einer einstellbaren Zeit (zwischen 2 und 60 Minuten) jeweils eine neue Routinemeldung. Und das so lange, bis die X31-Verbindung wieder steht.
Fällt die X31-Verbindung gleichzeitig mit der ISDN-Leitung aus, weil evtl. die Leitung gekappt wurde, dann unternimmt der Wachdienst das, was vereinbart wurde. Das ist dann i.d.R. eine Alarmanfahrt.
Trennt man dein DSL kann man dir in Seelenruhe deine Bude/Geschäft leerräumen.
Bei seinem DSL schon. Es gibt aber mittler Weile auch Standleitungen per Internet. Nur die kosten noch richtig Geld........
3. Sinnvoll wäre ein GSM Modul in die Anlage zu verbauen und dann so einen kostenlosen O2o Vertrag da rein zu packen. Wird hier die Anlage sabotiert kann sie es wenigstens noch melden.
Da stimme ich Dir zu. Nur sind diese Wählgeräte (noch) ziemlich teuer.

Grüße
Snyder
Sorry für OT, aber das musste ich einfach klarstellen.
 
Ich danke dir Snyder für deinen ausführlichen Post, und entschuldige mich für meine laienhafte Darstellung des Sachverhaltes. Zumal ich deinen Kenntnisstand teile.

Dabei kam mir grad eine Idee für unseren Threadersteller. In der Bucht gibt es doch recht günstig diese GSM Analog Adapter von Sagem.

Was haltet ihr/der Threadersteller davon?
 
Hi,

dat Dingen funktioniert auch nicht ohne Strom...... ;)
Außerdem ist die Übertragung der "analogen" Signale des Wählgerätes über GSM nicht gerade stabil. Deshalb wird ja für die GSM-Übertragung eigentlich das VdS-Protokoll 2465 benutzt.

Grüße
Snyder
 
Es sind noch einige Unklarheiten, aber von der Frage des TO sind wir inzwischen Meilen weg...
 
Hi,

zum Thema: Ein Wählgerät an der Fritz!Box ist "suboptimal". Schon bei Stromausfall ist Sense. Eine VdS-attestierte Anlage kann/darf das also auf keinen Fall sein, für eine geschäftliche Anwendung würde ich es Niemandem empfehlen.
Wenn das Wählgerät nicht in der Lage ist, Standard-Wähltöne so normenkonforn abzusetzen, dass die Box sie sicher erkennt, ist es Schrott und gehört ausgetauscht.

Grüße
Snyder
 
Sehe ich ja ähnlich, frage mich aber, wie eine halbwegs seriöse Sicherheitsfirma (oder ist die einfach nur groß...?) eine solche Konzeption erstellen kann...?
 
Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung ist für ein Alarmgerät - hier einschließlich der FBF - natürlich Pflicht. Da die Alarmanlage sowas eh haben sollte, kann man es ja bemessen, dass auch die FBF mit versorgt wird.
Dubios ist natürlich, wenn die FBF Ziffern verschluckt, das ist mit noch nie passiert.
Im Eingangsbeitrag steht leider nicht, welche FBF verwendet wird. Wenn es eine mit internem ISDN-Bus ist, kann man ja auch mal einen nachgeschalteten 2ab probieren, vielleicht ist ja schlicht irgendeine Macke bei fon2 Schuld bzw. irgendwas passt bei den Pegeln nicht. Im einfachsten Fall: Schon mal probiert die Adern zu tauschen (a/b) oder den Stromstecker andersrum in die Steckdose zu stecken? Wenn Brummschleifen Ursache sind, kann sowas Wunder wirken (so dicht wie die Geäte stehen, sollte dann aber ein Elektriker mal prüfen...)

Uuups, die 7390 steht ja in der Überschrift... Also ISDN-Anlage zum Testen sollte man einfach probieren...
 
Im Grunde müssen hier die Hersteller der Sicherheitstechnik mal umdenken und das 'richtig'.
- Die Alarm-Anlagen, Hausnotruf, Aufzugnotruf-Geräte müssen direkt per IP angebunden werden. Und zwar so das alle paar Sekunden die Geräte-Funktion geprüft wird (durch etwas Ping-Ähnliches, das im Alarmzustand auch von der Anlage her ausbleibt, damit der Alarm wenigstens daran erkannt wird, falls das eigentliche senden nicht klappt).
- Zur 'Umrüstung' alter Geräte müssen die Anbieter eigene VoIP-Server genau für diesen Zweck bereitstellen, auch hier kann eine fehlende Registrierung auffallen.
- GSM-Basierte und Analoge Geräte müssten auch durch Regelmäßige Prüfmeldungen Ihre Existenz Beweisen.

Analog oder ISDN wird kaum einen Unterschied machen, auch analoge Systeme können anhand der Schleifenspannung die fehlende Telefon-Leitung sofort bemerken.
Nützt jedoch nur bedingt, da bei fehlender Leitung ja kein Alarm mehr gesendet werden kann. Hier muss also GSM zusätzlich vorhanden sein.
Nur kostet das ja wieder extra und obwohl die Sicherheitstechnik viel zu teuer ist, wird solche Sicherheit wohl nie kommen...
 
Hi,

Im Grunde müssen hier die Hersteller der Sicherheitstechnik mal umdenken und das 'richtig'.
Haben sie schon. ;)
- Die Alarm-Anlagen, Hausnotruf, Aufzugnotruf-Geräte müssen direkt per IP angebunden werden. Und zwar so das alle paar Sekunden die Geräte-Funktion geprüft wird (durch etwas Ping-Ähnliches, das im Alarmzustand auch von der Anlage her ausbleibt, damit der Alarm wenigstens daran erkannt wird, falls das eigentliche senden nicht klappt).
Gibts schon, u.a. von Telenot. Für die COMLINE-Geräte gibt es IP-Module. Siemens und Bosch haben es auch. Das Problem war, einen zugelassenen Standard zu vereinbaren. Sowas dauert in D und in der EU nun mal.............. :cool:
- GSM-Basierte und Analoge Geräte müssten auch durch Regelmäßige Prüfmeldungen Ihre Existenz Beweisen.
Das machen sie schon immer, nennt sich "Routineruf". ;)
Analog oder ISDN wird kaum einen Unterschied machen, auch analoge Systeme können anhand der Schleifenspannung die fehlende Telefon-Leitung sofort bemerken.
Nützt jedoch nur bedingt, da bei fehlender Leitung ja kein Alarm mehr gesendet werden kann. Hier muss also GSM zusätzlich vorhanden sein.
Korrekt, gibts auch alles schon lange, nennt sich "Doppeltrasse" und ist sogar (als Alternative zur Standleitung) VdS-Klasse C zugelassen.
Nur kostet das ja wieder extra und obwohl die Sicherheitstechnik viel zu teuer ist, wird solche Sicherheit wohl nie kommen...

Sorry, aber da liegst Du leider mal so richtig daneben! :rock:

Grüße
Snyder
 
GSM-Wählgeräte sind noch leichter außer Gefecht zu setzen als Telefon/DSL-Leitungen, denn richtig kompakte Jammer gibt es schon für rund 100 EUR. Wenn genug Zeit zur Verfügung steht, bekommt man alles auf. Aber prinzipiell geht es ja darum, VDS-Auflagen zu erfüllen, damit die Versicherung alles bezahlt.

Zurück zum Thema: Noch nie habe ich bei intakten Fritzboxen eine fehlerhaft DTMF-Wahl erlebt. Teste mal eine andere Fritzbox oder noch besser eine Fritz.X/Teledat-a/b am s0-Bus.
 
Problem gelöst: SIM karte in Alarmanlage ;-) (GE)
 
Gelöst wohl nicht, aber einen workaround gefunden.
 
Ok, es gibt also doch mehr Sicherheit als erwartet, aber eben nicht in jeder Geräteklasse...
Und ich meinte z.B. keinen nur selten Routineruf zur Existenz-Kontrolle sondern zB: die Minütliche Überwachung, die bei GSM z.b. durch ne GPRS-Verbindung gemacht werden könnte.

Omas Hausnotruf ist z.B. nicht so wirklich selbstüberwachend.
Drückt man nicht Regelmäßig die Tagestaste, wird der Notruf ausgelöst. Drückt man die aber, passiert eben nichts. Das Gerät meldet sich also nicht von sich aus an der Zentrale. Nur der Funksender ist selbstüberwachend (löst Alarm aus, wenn der sich zu lange nicht von sich aus an der Zentrale meldet).
Im Normal-Betrieb fällt jedoch eine Störung der Leitung nicht in absehbarer Zeit auf.

Ich steckte z.B. mal in einem Aufzug (wegen einem simplen Programm-Logik-Fehler).
Notruf ging natürlich auch nicht, weil der eben in keiner Form ne Überwachung hatte (Nummer der Zentrale (eine nicht ständig besetzte Pforte) geändert, aber Notruf nicht entsprechend Umgestellt).
 
Hab auch ne 7390, leider war das mit der ALarmanlage viel schwieriger als erhofft... Es war aber auch ein sehr altes Analog-Wählgerät von vor 10 Jahren angeschlossen...
Posting 2:
Letztendlich führte kein Weg am IP-Wählgerät vorbei, VOIP ist wohl in Kombinaton mit der Fritzbox noch nicht stabil genug zur Signalübertragung...
 
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