[Gelöst] Gerät/Anschlussmöglichkeiten für drei analoge Telefone

Enommi

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Hallo,

ich werde demnächst auf einen IP-Telefonie-Tarif der Telekom umsteigen und benötige dazu einen passenden Router. Es handelt sich dann um einen Anschluss ohne Splitter und laut Telekom muss das Gerät den Standard 1TR112 unterstützen und explizit für Annex J geeignet sein.

Das Problem: ich habe drei analoge schnurgebundene Telefone, die ich anschließen muss. Gibt es da ein passendes Gerät mit drei analogen Anschlüssen?
Muss auch nicht unbedingt von AVM sein, das ist nur mein erster Gedanke und eine Möglichkeit zur herstellerunabhängigen Anfrage habe ich hier im Forum nicht gefunden. Laut Auskunft bei AVM gibt es im aktuellen Programm keines, aber vielleicht ein älteres gebrauchtes Modell? Nur muss das eben auch diese Anforderungen der Telekom für ihre IP-Telefonie beherrschen.

Alternativ gibt es ja mehrere Geräte mit zwei analogen Anschlüssen und die Möglichkeit, an den S0 ein ISDN-Telefon anzuschließen. Wenn ich nun ein analoges Telefon durch ein ISDN-Telefon ersetzen würde, funktionieren dann interne Gespräche und Gesprächsweiterleitungen zwischen analog und ISDN, oder gibt es hier Probleme? Dazu habe ich jetzt auch schon widersprüchliche Aussagen gefunden und wäre für Erhellung dankbar :-)
 
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Hallo Enommi,

herzlich willkommen hier im Forum! :dance:

Wo und wie sind denn deine drei Telefone derzeitig angeschlossen?
Hat da jedes Telefon eine eigene Rufnummer?
Sind das wirklich drei vollständig schnurgebundene Telefone (mit Spiralkabel am Hörer) oder Basisstationen mit DECT-Handgeräten?

Joe
 
Hallo Joe,

bisher hängen sie an einer Telefonanlage, die aber alt ist und sich nicht mehr programmieren lässt und deshalb zukünftig nicht mehr verwendet werden soll.
Alle werden über die gleiche Nummer erreicht; mit den Möglichkeiten des neuen Anschlusses wollen wir dann aber einem davon eine eigene Nummer zuweisen.
Und ja, vollständig schnurgebunden und alles über Adern in der Wand angeschlossen.

Weitere evtl. interessante Infos:
Die erste TAE-Dose, Telefonanlage und Router sind im Keller, ein Telefon im Erdgeschoss, zweites Telefon und ein Computer (per LAN angeschlossen) im ersten Stock und das dritte Telefon und weitere Computer (mit LAN und Switch) und im Nebengebäude, dieses drittes soll die im Idealfall zukünftig eine eigene Nummer bekommen.

Ja, es ist nicht ganz einfach hier *g*
 
Wo ist denn dabei das am meisten benutzte Telefon?
Vermutlich doch das im ersten Stock.
Da würde sich anbieten, die 1.TAE-Dose mitttels des vorhandenen Netzwerkkabels (oder des alten Telefonkabels) in den 1. Stock zu verlagern.
Daran wird dann eine FritzBox angeschlossen, die den Switch, den PC und ein Telefon versorgt.
Das Nebengebäude kannst du dann per Kabel-Sharing auch mit 100MBit und einem Telefonanschluss über ein einziges Netzwerkkabel versorgen.
Lediglich das Telefon im Erdgeschoss muß dann durch einen DECT-Apparat ersetzt werden, der an der FritzBox als Basisstation angemeldet wird.

Joe
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, aber ich würde die analogen Telefone endlich verschrotten und durch DECT-Mobilteile ersetzen. Damit ist man doch wesentlich flexibler.
Eine Fritzbox an halbwegs zentraler Stelle und gut ist. Und wenn du willst, kannst du auch noch 2 deiner analogen Schätzchen anschliessen. Mit ISDN (auch wenn nur intern) würde ich nichts mehr anfangen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
an dem Bestand würde ich mich nicht "klammern" und kann den Vorrednern in Sachen MTs (DECT) nur zustimmen, wobei wir aber auch die örtlichen Gegebenheiten nicht kennen.

wenn es nur funktionieren soll, ist mit Sicherheit ein Speedport die richtige Wahl - da hier sodann Anschluss und Hardware von einem Anbieter kommt.
wenn Komfort, Funktion, Weiterentwicklung (Updates) usw. im Vordergrund stehen sollen, ist AVM mit der F!B tatsächlich die bessere Wahl, insbesondere auch im Hinblick auf Garantie = 5 Jahre.
 
Danke für die Antworten!

@ gmeyer & informerex: das Problem ist, dass man im Hauptgebäude der ganzen Drahtlostechnik abgeneigt ist und sie wenn es irgendwie geht vermeiden will (nicht meine Entscheidung …)

@ Joe_57
Die Telefone im Erdgeschoss und erstem Stock werden beide viel benutzt; wieso ist das wichtig?
Aber durch deine Idee mit TAE-Dose verlegen ist mir eine andere Idee gekommen: die TAE-Dose und FritzBox ins Nebengebäude verlegen, dort ein DECT-Telefon (und WLAN) verwenden und über die vorhandenen Adern zurück ins Hauptgebäude gehen und die zwei analogen Telefone und den einen PC anschließen. Das ganze steht und fällt aber mit der Anzahl vorhandener Adern in der Wand, die wir morgen noch mal genau prüfen werden; neue verlegen wäre ein riesiger Aufwand und vorhandene Leerrohre für neue Kabel zu verwenden haben wir schon einmal vergeblich versucht.

Deshalb:
Reichen zwei vorhandene Adern für die Verlegung der 1. TAE-Dose?
Und um die beiden analogen Telefone an die Fritz!Box (oder was auch immer es wird) anzuschließen reichen auch weiterhin jeweils zwei Adern?


Und welche Fritz!Box wäre denn am empfehlenswerten?
Ich fasse die Kriterien zusammen: zwei analoge Anschlüsse, DECT-fähig, mindestens zwei LAN-Anschlüsse, WLAN-Reichweite muss nicht sehr groß sein, 1TR112/Annex J/ohne Splitter-Technologie.
Telefoniemäßig keine besonderen Anforderungen, interne Gespräche und Gespräche weiterleiten sind wohl Standard, dem DECT-Telefon eine eigene Nummer zuweisen wohl auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
...Reichen zwei vorhandene Adern für die Verlegung der 1. TAE-Dose?
Und um die beiden analogen Telefone an die Fritz!Box (oder was auch immer es wird) anzuschließen reichen auch weiterhin jeweils zwei Adern?
Diese Antwort ist einfach und kann für beide Fragen eindeutig mit JA beantwortet werden.

Eine Übersicht aller FritzBoxen findest du hier.
Für die Annex-J Fähigkeit musst du da leider in die jeweilige Detail-Ansicht klicken.

Joe
 
Zuletzt bearbeitet:
Fall es jemanden interessiert, hier eine kleine (mühevolle) Erfolgsgeschichte:
Wie sich herausgestellt hat, hat der Elektriker beim kürzlichen Umbau ein 12-adriges Kabel einfach mal nur als 8-adriges weitergeführt (die restlichen vier Adern enden im Estrich -.-), was dazu führte, dass zwei Adern zu wenig vorhanden waren -.-. Das bedeutete viel Arbeit, nach der vergeblichen Adersuche dann doch Verwendung des Leerrohres (was auch mehrere Stunden gedauert hat, da verstopft und scharfe Kurven) und eine Bohrung durch die Außenwand vom Nebengebäude, herrlich. Aber auf jeden Fall hat das so weit geklappt, die neue Fritzbox 7272 ist jetzt installiert, verkabelt und alles funktioniert soweit, in ein paar Tagen wird der neue Anschluss geschaltet und dann müssen nur noch der Splitter weg und die Telefone angeklemmt werden.
Komplett drahtlos mit der Fritzbox zentral wäre übrigens, zumindest ohne Repeater, auch nichts geworden, habe ich spaßeshalber mit der neuen WLAN-Box ausprobiert; zwei Stockwerke Stahlbeton oder passivhausartige Isolierung vom Nebengebäude lassen das Signal alt aussehen.

Aber auf jeden Fall danke für die Anregungen, falls jetzt nicht bei der Umstellung dann was schief geht, ist aktuell alles bestens!
 
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