GF-TA und NT - Wo installieren?

henfri

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Hallo,

ich bekomme demnächst einen Glasfaser-Anschluss von Deutsche Glasfaser.
Das Glasfaser-Kabel wird im Heizungskeller ins Haus kommen. Dort habe ich auch den Switch.

Die Fritz-Box ist allerdings im Erdgeschoss - um einen DECT-Empfang im ganzen Haus zu ermöglichkeiten - in einem Heizverteiler.

Nun ist in diesem Heizverteiler kein Platz für den GF-TA und NT... Direkt darunter im Keller ist alllerdings Platz. Man könnte also den GF-TA und NT sehr nah am Router platzieren, wie es von Deutsche Glasfaser empfohlen wird.

Allerdings: Zum Heizungskeller sind es auch nur ca 10-12m Kabel....
Ich sehe jetzt nicht, warum es besser sein sollte, diese 10-12m mit Glasfaser statt mit CAT7 zu überbrücken. Übersehe ich etwas?

Ich brauche doch - um die volle Bandbreite ausnutzen zu können - 2xCAT7 am Router, oder? (1x von NT zum Router und 1x vom Router zum Switch)
Alternativ könnte ich sicher auch den NT mit dem Switch verbinden und den Router mit dem Switch. Dann könnte ich aber nur 0.5Gbit ins/aus dem Internet erreichen, oder?

Gruß,
Hendrik
 

eisbaerin

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chrsto

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Du könntest auch den ONT mal von Strom nehmen müssen.
Ich weiß nicht, wie oft sowas vor kommt und ab wann du davon genervt bist, dass du jedes Mal Treppen steigen musst.
 

eisbaerin

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Er kann ja eine DECT200 dazwischen hängen. ;)
 

erik

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Ich stehe vor dem selben Dilemma. Im Keller soll die Glasfaser ins Haus kommen. Dort sollte die DG nach meinem bisherigen Plan eigentlich ihre Geräte anbringen, von dort lege ich ein Netzwerkkabel quer durch drei Kellerräume in die darüberliegende Büroecke vom Wohnzimmer, wo sich auch jetzt schon der Router befindet, weil er nur von dort per DECT alle Räume des Hauses abdecken kann. Von dort wird per Netzwerk und Powerline weiter verteilt, am Ende der Netzwerkstrecken und der Powerlineverbindung gibt es dann noch mal Wlan, im Anbau auch DECT und sogar noch einen Wlan-Repeater im Gartenhaus.

Die DG schreibt nun, man solle nur den HÜP in den Keller montieren und solle von dort ein Leerrohr zum Router vorbereiten, damit dort dann GF-TA und NT montiert werden können. Nun will ich im Wohnzimmer nicht unbedingt noch mehr Geräte an die Wand schrauben, auch ist die Verlegung eines Netzwerkkabels durch einen bestehenden Kabelkanal im Keller und durch ein Bohrloch bis hinter die Trockenbauverkleidung einer ungenutzten Tür einfacher zu realisieren als die Verlegung von Plastikrohren, in die man Glasfasern einziehen kann. Damit habe ich zudem überhaupt keine Erfahrung.

Frage: Was ist das Problem an meinem ursprünglichen Plan? Macht die DG so was mit? Kann man denn nicht später, wenn es höhere Bandbreiten erfordern, nur den NT woandershin verlegen oder, falls es mal Reseller gibt, einen Glasfaserrouter im Büro anstelle des NT per selbst verlegtem Glasfaserkabel am GF-TA anschließen? Warum darf die Entfernung vom GF-TA zum NT (oder später GF-Router) laut DG nur 0,5m betragen? Und, falls diese 0,5m in Stein gemeißelt sind, kann man den GF-TA später versetzen lassen oder selbst woanders montieren?

Am Strom soll es nicht scheitern und der Keller ist auch jederzeit erreichbar, falls man den NT wirklich ab und an resetten muß, was ich allerdings nicht so recht glauben mag.
 

henfri

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> 0.5Gbit
Wie kommst du darauf?

Na, wenn ich vom Switch zum Router nur ein Kabel habe, dann muss darüber das Signal vom NT zum Router und das Signal vom Router zum Heimnetz. Das Kabel schafft 1Gbit --> 0.5 Gbit pro Richtung.


Mach keinen Switch zwischen NT und Router. Wozu?
Da sollte es ein direktes Kabel sein.

Wahrscheinlich aus dem von mir oben genannten Grund? Oder gibt es noch einen Grund?

Du könntest auch den ONT mal von Strom nehmen müssen.
Ich weiß nicht, wie oft sowas vor kommt und ab wann du davon genervt bist, dass du jedes Mal Treppen steigen musst.

Na, wenn das nicht mehr als einmal im Monat vorkommt, wäre das zumindest kein Grund den Installationsort zu ändern.

Gruß,
Hendrik
 

eisbaerin

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per selbst verlegtem Glasfaserkabel
Welches willst du da nehmen? Wer macht dir die Enden dran?

Das Kabel schafft 1Gbit --> 0.5 Gbit pro Richtung.
Das Kabel kann 1Gbit gleichzeitig in beide Richtungen.

Oder gibt es noch einen Grund?
Weil du dann keine saubere Trennung zwischen Internet und Heimnetz hast.
Angriffe wären leichter möglich.
Du machst einen Router mit Firewall rein und überbrückst dann die Firewall. NOGO!
 

NDiIPP

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Ich brauche doch - um die volle Bandbreite ausnutzen zu können - 2xCAT7 am Router, oder?
Theoretisch sollte für <50m sogar noch CAT5 ausreichen für bis zu 10GBase-T (also 10Gb/s, und zwar Fullduplex, also gleichzeitig in beide Richtungen! In der Summe also sogar 20Gb/s). Ich würde aber (min.) 2x >=CAT6A legen (i.d.R. bekommt man CAT7-Kabel günstiger, daher nimmt man dann oft gleich CAT7 obwohl man damit eigentlich keine wirklichen Vorteile hat).

Und ja, ich würde wohl auch den Gf-TA und den ONT im Heizungsraum belassen (da wo der zentrale Switch ist) und von dort aus zu den gewünschten Stellen mit Kupferkabel weitergehen. Habe ich bei anderen auch so machen lassen, man bleibt so in Zukunft auch flexibel bei evtl. Standortänderung des IAD.
 

erik

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Welches willst du da nehmen? Wer macht dir die Enden dran?
Gibt es die nicht vorkonfektioniert? Haben GF-TA und NT sowas wie Stecker/Buchsen? Die von der DG geforderten Rohrdurchmesser lassen vermuten, dass da Stecker mit durchgesteckt werden sollen. Wie gesagt, mit Glasfaser habe ich mich noch gar nicht auseinandergesetzt.
 

chrsto

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Die DG schreibt nun, man solle nur den HÜP in den Keller montieren und solle von dort ein Leerrohr zum Router vorbereiten, damit dort dann GF-TA und NT montiert werden können. Nun will ich im Wohnzimmer nicht unbedingt noch mehr Geräte an die Wand schrauben, auch ist die Verlegung eines Netzwerkkabels durch einen bestehenden Kabelkanal im Keller und durch ein Bohrloch bis hinter die Trockenbauverkleidung einer ungenutzten Tür einfacher zu realisieren als die Verlegung von Plastikrohren, in die man Glasfasern einziehen kann. Damit habe ich zudem überhaupt keine Erfahrung.
Das Einziehen des GF Kabels zwischen HÜP und GF-TA übernimmt eine von der DG beauftragte Fachfirma. Damit hast du nichts zu tun. Du musst nur den Kabelweg vorbereiten.

Frage: Was ist das Problem an meinem ursprünglichen Plan? Macht die DG so was mit? Kann man denn nicht später, wenn es höhere Bandbreiten erfordern, nur den NT woandershin verlegen oder, falls es mal Reseller gibt, einen Glasfaserrouter im Büro anstelle des NT per selbst verlegtem Glasfaserkabel am GF-TA anschließen? Warum darf die Entfernung vom GF-TA zum NT (oder später GF-Router) laut DG nur 0,5m betragen? Und, falls diese 0,5m in Stein gemeißelt sind, kann man den GF-TA später versetzen lassen oder selbst woanders montieren?
Wie die DG auf die 0,5m kommt, weiß ich grade auch nicht. Ich vermute einfach mal, dass das mitgelieferte Kabel GF-TA -> NT nur sehr kurz ist.

Ob du die später versetzen lassen kannst oder darfst, solltest du vorab mit der DG abklären. Die Telekom stellt dazu beispielsweise extra Anleitungen bereit, in denen auch beschrieben wird, welche max. Dämpfung die Spleissarbeiten verursachen dürfen.
 

erik

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Das Einziehen des GF Kabels zwischen HÜP und GF-TA übernimmt eine von der DG beauftragte Fachfirma. Damit hast du nichts zu tun. Du musst nur den Kabelweg vorbereiten.
Und genau das geht eben nicht so einfach. Im Keller wäre das noch möglich, aber wie bekommt man eine Glasfaser durch eine Konstruktion, die aus einem schrägen Bohrloch in einen Hohlraum, der nur durch ein mit der Lochkreissäge erzeugtes Loch (für eine Hohlwanddose) zugänglich ist, besteht? Ein Netzwerkkabel ist steif genug, um es von unten nach oben zu stecken und dann durch das Loch zu "fangen". Mit Glasfasern geht das nicht, es sei denn man hätte die auch von Telekommunikationsfirmen zum Einblasen verwendeten Röhrchen. Die DG schreibt aber: Leerrohr Voraussetzungen: – PVC-Rohr oder Stangenrohr, ø mind. 10mm (innen), z.B. M16 – Glatte Innenseiten ohne Riffelung – Minimaler Biegeradius: 60mm – Keine Rohrbögen – Vor und nach einer Ecke kann das Glasfaserkabel „frei“ verlegt werden. Das bekomme ich durch die Geschoßdecke so nicht hin.
 

NDiIPP

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Ein Netzwerkkabel ist steif genug, um es von unten nach oben zu stecken und dann durch das Loch zu "fangen".

Dann nimmt man eben das (oder "steifen Draht") und zieht dann damit das Glasfaserkabel bzw. ein entsprechendes Leerrohr durch. ;)
 

eisbaerin

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erik

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DG verlangt "zuglastfreie Verlegung".

Ich werde den NT im Keller anbauen lassen und zwei Netzwerkkabel verlegen, die für 10 Gbit/s geeignet sind. Vermutlich wird eine solche Geschwindigkeit bis an mein Lebensende reichen.
 

eisbaerin

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DG verlangt "zuglastfreie Verlegung".
Daher ziehst du (vorher) "unter Zug" das passende Leerrohr ein. ;)

Aber ich würde ebenfalls eher mit Kupferkabel im Haus weiterarbeiten. Es sei denn man wollte vielleicht doch mal so was wie eine 5530 oder SP Smart 4 Plus direkt anschließen.

---

... und zwei Netzwerkkabel verlegen, die für 10 Gbit/s geeignet sind.
Also CAT5. DuW
 

henfri

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Hallo,

ein relevanter Grund dafür, den NT im EG und nicht im Keller zu installieren ist mir noch eingefallen:
Wenn man irgendwann eine Fritzbox, die nativ Glasfaser kann nutzen möchte, sollte der Anschluss schon im EG sein - Sonst brauche ich einen DECT-Repeater.

Gruß,
Hendrik
 

NDiIPP

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Wenn man irgendwann eine Fritzbox, die nativ Glasfaser kann nutzen möchte, ...

Ja, das könnte vielleicht doch mal ein Problem werden, hatte ich deshalb oben erwähnt. Nicht nur wegen DECT, sondern auch wegen WLAN. Man könnte dann auch eine andere Fritzbox als IP-Client als WLAN- und DECT-AP verwenden, um nicht auf Repeater zu setzen.
 

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