Glasfaseranschluss im Haus - wie weiterleiten

Wie kommt ihr drauf dass sich alle Mieter eine Leitung bei Glasfaser teilen müssten?

Wenn müsste man für jeden entsprechend eigenen Mediaconverter oder FB 5530 hinstellen, wobei letzte wohl eher für Erdgeschoss noch in betracht käme.
 
Wir haben letztes Jahr Glasfaser FTTH von der Telekom bekommen. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, ist es nicht klar, ob alle 6 Parteien auch Glasfaser nutzen möchten. Bei mir (und ich vermute auch bei Euch im Gebäude) wird bei der Installation des Glasfaser-Hausanschlusses der "alte" Telefonanschluss" nicht angetastet und bleibt bestehen. Bedeutet rein theoretisch, es muss nur eine Partei einen Glasfaser-Vertrag abschließen und die anderen nutzen weiter die alte Leitung. Man muss sich halt dann nur mit der WEG einigen, dass der Durchbruch und die Installation im Gemeinschaftskeller von allen genehmigt wird. Bei uns war die FTTH-Anschlusslegung (bei Vertragsabschluss für mind. 24 Monate bei der Telekom) kostenfrei, weil die Gegend gerade komplett neu "verglast" wurde. Wenn man der Telekom/dem Provider mitteilt, dass der Anschluss in einem 6-Parteienobjekt realisiert wird, dann können die die entsprechende Anzahl von zusätzlichen Fasern einblasen, so dass später auch alle die Glasfaser nutzen können. Bzgl. der Verkabelung vom Glasfaser-HÜP bis in Deine Wohnung musst Du Dir Gedanken machen. Und bevor ich jetzt hier zerfleischt werde, weil die Informationen nicht stimmen: Ich habe das bei meiner Installation sowohl vom niederländischen Fachmann, der die Glasfaser "eingeblasen" hat als auch vom Techniker der Telekom bei der Aufschaltung und Installation des ONT erhalten. Das ist allerdings jetzt teilweise ja auch schon fast 2 Jahre her. Vielleicht helfen Dir meine Erfahrungen ein wenig.

Gruß... Atze
 
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Wenn man der Telekom/dem Provider mitteilt, dass der Anschluss in einem 6-Parteienobjekt realisiert wird, dann können die die entsprechende Anzahl von zusätzlichen Fasern einblasen, so dass später auch alle die Glasfaser nutzen können.
Da reicht auch eine Faser. Dahinter kommt dann ein passiver 8-fach Verteiler.
 
Da reicht auch eine Faser. Dahinter kommt dann ein passiver 8-fach Verteiler.
Da reicht auch ein Wasserhahn im Keller mit einem 6-Fach-Verteiler dran, geht auch irgendwie,
bezahlen geht dann über die Wasseruhr durch 6 Parteien ....
Was nicht alles so geht heutzutage .... beim Wasser und Strom ist es einfach ... beim Bezahlen und der Nutzungs-Zuordnung wird dann schon schwieriger oder was am Anfang dem Start der GF-Strecke für ne Technik dran werkelt
 
bezahlen geht dann über die Wasseruhr durch 6 Parteien ....
Da kannst du aber auch noch 6 einzelne Zähler setzen.

Bei der Glasfaser bekommt dann aber jede Partei ihren eigenen ONT und wird damit auch einzeln abgerechnet.
 
Bei der Glasfaser bekommt dann aber jede Partei ihren eigenen ONT und wird damit auch einzeln abgerechnet.
Woher willst du wissen was der NB dort plant oder an Technik verbaut? Gehen tut so Vieles / Einiges, nur gemacht wird es meist anders.
Ein Anderer sprach ja schon von G.Fast , und ob dort nur 1 Faser statt der 6 eingeblasen wird, ist eher nicht anzunehmen wenn die bis in jede Whng. die Versorgung planen. Nicht vergleichbar mit Strom und Wasser. Optische Verteiler kommen eher nicht in die privaten Häuser beim End-Kdn..
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist auch völlig egal was man gesehen hat, erstmal sollte man wissen wie konkret erschlossen wird vom Netzbetreiber.

Dann wäre Frage wieviele der 6 Eigentümer möchten Glasfaser, müssen alle zustimmen, oder nur die welche es auch möchten? Und entsprechend sich die Kosten verteilen, und dann kann man ja schauen wie man es vom Keller in die Wohnungen bekommt.
 
Die Anschlüsse von NSWNetz sind AON. Das setzt PtP voraus, also wird sicher für jeden (möglichen) Anschluss mindestens eine Faser ins Haus gelegt.
[Edit Novize: Gelöschten Beitrag wieder hergestellt - Threadvandalismus wird nicht geduldet]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
wieviele der 6 Eigentümer möchten Glasfaser, müssen alle zustimmen, oder nur die welche es auch möchten?
So Gott will der Hausverwalter eine WEG-Abstimmung dazu herbeiführt, reicht imho eine einfache Mehrheit nach WEG-Anteilen (sofern in der Teilungserklärung nicht besondere Bestimmung vermerkt). Im Rahmen von Reparaturen/Sanierungen kann ein Hausverwalter auch selbstständig entscheiden, sofern nach billigem Ermessen alternativlos. Z.B. falls die "altersschwachen" CU-Doppeladern gleichfalls nicht einfach ersetzt werden können.

Bedeutet rein theoretisch, es muss nur eine Partei einen Glasfaser-Vertrag abschließen und die anderen nutzen weiter die alte Leitung.
Genauso habe ich das hier im Mietshaus angestossen mit Zustimmung der Eigentümer. Eigentlich war vereinbart, den Kabelkanal im Hausflur vom Keller bis zum Dach (oberste Dachwohnung) zu ziehen, was dann bei der Hausinneninstallation nur bis zur mittleren Etage verlegt und innerhalb der Wohnung auf 3 Meter kostenfrei für den NutzerIn/MieterIn im Nachhinein beschränkt wurde. Trotzdem waren 2 Mann 6h ohne Anfahrt zugange (Material eher Peanuts) für die Innenverlegung und im Sommer ein Tiefbautrupp mit 8-10 Mann Pickel/Schaufel/Minibagger/Teerfzg. ... rd. 1,5Tage für die Aussenleerohrverlegung nebst Kellerdurchbruch für den HÜP beschäftigt. Sicherlich erhält die Telekom hier in der Region Stuttgart als Ausbauer einige Zuwendungen aus div. Fördertöpfen, nur ist es für den Eigentümer und auch für uns Mieter eine kostengünstige Innovation, falls man den Mehrpreis für 24 Monate Erstbindungsfrist für die Folgejahre "weiterrechnet" und somit auch einer möglichen Mieterhöhung aus dem Wege gehen kann.

Hätte niemand im Hause abgeschlossen, hätte die Vorinstallation an der Grundstücksgrenze geendet im Rahmen des Förderprogrammes und mit zukünftig 890Euro wären o.g. Arbeiten in unserem Falle niemals zu stemmen in der Zukunft.

Die restlichen Parteien hier sind bei 1und1 mit unterschiedlichen Speeds VDSL 50/100/250 versorgt, da der Kabelübergabepunkt seit Jahrzehnten (wohl auch mal kostenlos von der Deutschen Post zw. Kabelfernsehen in den 80zigern verlegt) im Keller brach liegt. Vodafone/Kabel-BW wollte vor 2 Jahren die Inhausinstallation nicht realisieren für den Dachgeschossbewohner und hat kurzerhand seinen Kabel-Vertrag rückabgewickelt, nachdem der Servicetechniker die notwendigen Arbeiten kommuniziert hatte mit seinen Vorgesetzten.

LG
 
Hallo,

ich hab mittlerweile mit NetzeBw telefoniert, die ja erst einmal der Ansprechpartner sind zur Erstellung des Hausanschlusses.
Es muss nur einmal seitens der Hausverwaltung beauftragt werden, da ja nur ein Leerrohr zum Hausanschluss verlegt wird.
Lediglich die Anzahl der beteiligten Parteien sollte mitgeteilt werden, damit der Umfang klar ist. Der ist aber eigentlich schon bekannt, weil ja jeder Eigentümer angeschrieben wurde. Aber egal. Doppelt hält besser.
Die Anschlusskosten übernimmt die Gemeinschaft - zumindest bis zum HÜP. Darüber wurde schon vor 2 Jahren geredet und einstimmig abgestimmt. Es werden wohl auch alle Bewohner zu Glasfaser wechseln weil die Telekom keinerlei Ausbau mehr vornimmt.
Das Problem ist die nachträgliche Verlegung von Glasfaser im Haus. Alles Betonwände (Haus am Hang gebaut), insgesamt über 4 Stockwerke, damit Riesenaufwand, aufwändige Kabelführung durchs Treppenhaus und ob eine Leitungsführung in den Wohnungen erwünscht ist ist auch noch unklar. Werde ich noch mit den Mitbewohnern (zum Glück alles Eigentümer - aber Senioren).

In den 90ern waren Leerrohre eben noch Zukunftsmusik, da wurde alles eingegipst und fertig. Nachrüsten damit unmöglich weil Leitungsschlitze mittlerweile nicht mehr erreichbar.

Wegen des Anschlusses selber werde ich dann später noch mit NSWNetz Kontakt aufnehmen.

Gruß
Onki
 
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Das Problem ist die nachträgliche Verlegung von Glasfaser im Haus. Alles Betonwände (Haus am Hang gebaut), insgesamt über 4 Stockwerke, damit Riesenaufwand, [...]

In den 90ern waren Leerrohre eben noch Zukunftsmusik, da wurde alles eingegipst und fertig. Nachrüsten damit unmöglich weil Leitungsschlitze mittlerweile nicht mehr erreichbar.
Wie oft musste ich mir das oder ähnliches schon anhören. Am Ende war es dann doch ganz einfach...

Problem ist eher weniger die vorh. Bausubstanz bzw. Ausführung sondern das Einverständnis der Beteiligten. Lediglich an letzterem ist es mitunter gescheitert.
 
Dann solltest evt. damit argumentieren selbst wenn die nicht selbst Gbit Glasfaser benötigen, wird es den Wert der Wohnung steigern für den Fall eines Verkaufes oder evt. weiter vermieten wenn die selbst ins betreutes Wohnen umziehen.

Wenn man schon durchs Treppenhaus geht, macht es wohl auch kaum mehr Kosten/Aufwand die 2, 3m dann auch noch durch die Wand neben der Haustür.
 
Ich wohne schon 22 Jahre in dem Haus und kenne jeden Quadratmeter.

Glaube mir es ist sauschwierig.

Gruß
Onki
 
Da reicht auch ein Wasserhahn im Keller mit einem 6-Fach-Verteiler dran, geht auch irgendwie,
bezahlen geht dann über die Wasseruhr durch 6 Parteien ....
Was nicht alles so geht heutzutage .... beim Wasser und Strom ist es einfach ... beim Bezahlen und der Nutzungs-Zuordnung wird dann schon schwieriger oder was am Anfang dem Start der GF-Strecke für ne Technik dran werkelt
Nö, ist ganz einfach. Weil nämlich jeder Kunde seine eigenen Einwahldaten bekommt und darüber abgerechnet wird.
Deshalb wird ja über einen eigentlich always-on-Anschluß (xDSL und DOCSIS ganz genauso) noch die PPPoE-Session "drübergestülpt".
 
Glaube mir es ist sauschwierig
Das hatte ich hier im Hause auch vermutet und war dann doch positiv überrascht, wie die Jungs mit einem Makita-Akku-Bohrer und 8 x ca. 500mm Durchbruchbohrer mit Hartmetallfräskrone (die Bauform kannte ich bis dato so nicht) in der Treppenhausecke die ca 35-40cm starke armierte Betondecke des Treppenhauses durchbohrten. Ok sie hatten wohl Glück keinen Armierungsstahl zu treffen und hatten zudem auch ein gutes "Spürgerät" (Würth MD12?) dabei, was wohl recht zuverlässig misst.
LG
 
Vielleicht gibt es ja einen gemauerten Schornstein mit 2 Zügen wobei einer die Zuluft in den Heizkeller bringt? Dann könntet ihr da das Kabel zwischen den Etagen ziehen (falls das zulässig ist)
 
Hallo,

So der Anschluss ist erst einmal beauftragt. Wird wohl frühestens im Frühjahr 22 realisiert werden. Aber immerhin - von der Steinzeit in die Neuzeit.

Wie würde eine Weiterleitung vom HÜP via Faserkabel denn praktisch aussehen? Ich habe nur Verlegeleitungen gefunden, bei denen der Stecker schon mit dran ist. Das wäre dann 26mm Mindestdurchmesser bei 6-8 Fasern.
Soweit mir bekannt werden ja 2 Fasern pro Partei benötigt, also bei 6 Parteien (jeweils 2 Wohnunge auf 3 Stockwerken) 12 Fasern.

Wird das nur als fertig konfektionierte Kabel (mit bestimmter Länge) angeboten oder können Fachleute die Stecker auch vor Ort anbringen (mit Spezialgerät).
Ich habe massive Bedenken hinsichtlich der Verlegung im Treppenhaus. Dort müsste gebohrt werden zum Stockwerkswechsel, um nicht die Treppe entlang rauf zu müssen, was ungeschickt wäre.
Bisher ist es mir noch nie gelungen ein Loch durch eine Betondecke zu bohren, wo der Austritt nicht mit einem üblen Krater versehen war - egal welcher Durchmesser.
Das ist ein nogo.

Gruß
Onki
 
Ist da im Haus kein Versorgungsschacht? Im WC oder Küche? Mit Revisionsklappe im besten Fall? Koax-Kabel (Antenne/Satellit) im Leerrohr? '
Irgendwas das vom Keller bis zum OG reicht?
 
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