[Info] Hersteller bestätigt Geschwindigkeitsfehler in FritzOS 8.20 bei vorgeschaltetem Modem

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Auch mein Problem wurde zwar aufgenommen nach mehreren Runden detailiertester Beschreibungen, vielen Bildern und völlig sinnloser Supportdaten.

Es geht um die Einstellung "WLAN-Kompatibilität für ältere Geräte" im Mesh OHNE Einstellungsübernahme angebunden über LAN.
Diese ist NICHT persistent und nach einem Neustart weg, da sie immer vom Mesh-Master aktuell übernommen wird, wie der halt grad eingestellt ist.
Ich brauche aber nur auf der letzten Mesh-Box diese Einstellung für ein Endgerät dort.

Schlußendlich bekam ich dann als Antwort, daß dies so gewünscht sei und kein Fehler ...
Tja, was soll man dazu sagen, man tätigt Einstellungen und die verschwinden von selbst wieder, obwohl man Einstellungsübernahme im Mesh deaktiviert hat.
Aber das ist kein Fehler sondern gewünschtes Verhalten, na dann nur weiter so.
 
dass hier zumindest mitgelesen wird
Es wird von Herstellerseite hier mitgelesen. In den regelmässig stattfindenden Webinaren haben die Moderatoren schon häufiger auf die Fragen von Webinarteilnehmern geantwortet mit "das hätten Sie in einem Forum auch gelesen".
Was dabei auffällt, der Name des Forums wird dabei nie genannt, nicht einmal auf Nachfrage. Andere Webinarteilnehmer posten dann aber meist eine eindeutige Abkürzung aus vier Buchstaben.
 
[…] was ist mit dem WiFi 7 Bug?!
Macht doch für andere Probleme bzw. (mutmaßliche) Firmware-Bugs bitte jeweils separate Themen auf, falls ihr euch damit (ernsthaft) beschäftigen wollt.

Hier geht es um einen spezifischen Bug, bitte unterlasst diesen Unsinn alle anderen möglichen Probleme (die tw. durch Bugs verursacht werden aber ggf. auch andere Ursachen haben könnten) in dieses Thema zu packen, das ist einfach nur ein furchtbares durcheinander…

Aber das ist schon das Unding, dass sie nicht auch das WiFi 7 Problem mit einräumen...
Wie gesagt, anderes Problem, anderes Thema… Wenn bedeutsam/auffällig genug, wird es dazu vielleicht auch mal eine Meldung dazu vom Hersteller geben (oder vielleicht auch nicht).

Die Drosselung findet auch im Wlan statt bei aktivierter Hardwarebeschleunigung, auch ohne ONT-Verbindung, also direkt an der Glasfaser.
Einerseits logisch, wenn die Geschwindigkeit (NAT-/PPPoE-Durchsatz) von WAN->Heimnetz/LAN nicht läuft, läuft es eben auch im WLAN nicht, eigentlich nicht wirklich ein Kommentar wert…

Und BTW:
Die HW-Paketbeschleunigung (PA) kommt für WLAN i.d.R. gar nicht erst zum Einsatz. Hier geht es offenbar um einen Bug im AVM-PA, der wohl nur auf Fritzbox-Modellen mit Qualcomm-SoCs auf Basis der AArch64-Architekt auftritt* i.V.m. FRITZ!OS 8.10/8.2x. Und auch nur dann, wenn WAN über den SFP- oder Ethernet-Port genutzt wird (die ganzen xDSL-Nutzer, die das interne Modem verwenden, könnten sich also ihre Kommentare sparen, dass sie dahingehend kein Problem bemerken).

*)
Von daher "nerven" auch die ganzen anderen Bemerkungen (also nicht nur hier in diesem Thema sondern auch in anderen Foren/Blogs wo es eigentlich um das "AArch64 AVM-PA Problem" geht), die behaupten mit anderen Modellen wie bspw. der 7590 (AX) usw. keine Probleme diesbezüglich zu haben. Und da es imo von AVM/FRITZ! bisher keine "Router-Hardware" mit Broadcom-SoC und AArch64-Architektur gibt (7530 AX ist noch AArch32), ist auch erst einmal unbekannt ob es Qualcomm- oder AArch64 spezifisch ist.


Das Ding ist für die HW Beschleunigung gibt es ein workarround den sie in den News mit anbieten können, für den ganzen Haufen der anderen Probleme gibt es ja keine Lösung, […]
Und das ist jetzt ernsthaft ein Problem oder Kommentar wert? Soll man "Erfolgsmeldungen" erst herausbringen wenn es für alle anderen Probleme eine Lösung gibt? Wie soll das gehen (Stichwort "Gordot")?



hat die 7530AX Hardwarebeschleunigung?
Ja. Die haben eigentlich alle Router-Modelle von AVM/FRITZ! min. seit der 7390 (Fusiv Vx180) und 7360 (VR9). Imo eingeführt mit Ver. 5.0x (da hieß es noch nicht "FRITZ!OS und betraf wohl nur die 7390, bei der 7270 ist es mir unbekannt). Letztlich bekannt bekannt als "AVM-PA"

Natürlich muss die Implementierung an den jeweiligen SoC angepasst werden, daher gibt es dazu auch (ggf. größere) Unterschiede beim PA bei versch. HW-Plattformen.

Was ich mich frage, die Deaktivierung der HW Beschleunigung hat doch tatsächlich keine negativen Effekte.
Der PA erlaubt(e) erst höhere NAT-/PPPoE-Durchsatzraten jenseits der 50Mb/s (bei den alten MIPS32-Modellen). Ohne den PA wären bei einer 7390 bspw. keine 200Mb/s möglich, bei einer 7490 keine 600Mb/s (mit PPPoE) bzw. 900Mb/s (ohne PPPoE) und bei einer 7590 keine >900Mb/s. Bei den neueren Modellen mit (leistungsfähigeren) ARM-CPUs liegt natürlich das Limit ohne PA (deutlich) höher als bei 50Mb/s. Aber ob die dennoch wenigstens den 1GBase-T Port damit auslasten könnten, würde ich ohne aktiven PA dennoch bezweifeln. Spätestens jedenfalls bei Verwendung von NBase-T und entspr. Anschlüssen/Tarifen ist dann der PA unumgänglich.

Also ja, die HW-Beschleunigung zu deaktivieren kann nur ein (vorübergehender) Workaround sein, keine dauerhafte Lösung. Zudem (wie schon erwähnt) die CPU-Last durch deaktivierten PA (deutlich) steigt, was man aus verschiedenen Gründen vermeiden möchte (die dabei höhere Leistungsaufnahme ist nur ein Grund).

Die 7590 mit Hardwarebeschleunigung hat das Problem nicht, volle Geschwindigkeit am WAN-Port mit Glasfaser-ONT.
Ja, bekannt (das Problem wurde, in anderen Themen hier im IPPF in der Vergangenheit, bisher nur bei Modellen mit AArch64-Architektur berichtet). Siehe oben… Die Puma7-Modelle und die AArch32 Modelle betrifft es (vermutlich) auch nicht.

Es betrifft wohl nur 5690 Pro und 7690.
Und (vielleicht) auch 4050, 4060, 4690, 5690 nonPro usw…

Und das Bufferbloat-Problem bei den älteren MIPS32-Boxen wie der 7590 usw. (weil an anderer Stelle auch schon wieder i.V.m. mit diesem Problem in Verbindung gebracht) hat damit ebenfalls nichts zu tun. Das ist imo auch kein Software-Bug sondern einfach der älteren (lahmen) CPU-Leistung des jeweiligen SoC geschuldet, da kann halt offenbar das Traffic-Shapping nicht so umgesetzt werden wie bei moderneren/leistungsfähigeren SoCs (das Problem kennt man ja u.a. auch von den SQM-Scripts auf anderen Systemen). Wer damit tatsächlich ein Problem hat, muss schlicht auf modernere/leistungsfähigere Router-Hardware umsteigen.

Und wie ist das mit der hardwarebeschleunigung generell, ist die mit 8.20 neu hinzugekommen, […]
Nein, siehe oben. Aber offensichtlich gab es mit 8.10/8.2x Änderungen (am Kernel und/oder dem AVM-PA selbst), der das Problem unter bestimmten Voraussetzungen auslöst.



Was ich an dem verlinkten und vergleichbare Artikel noch erstaunlicher finde ist, das hier nur die Problematik mit der Paketbeschleunigung angesprochen und auch von FRITZ! so bestätigt wird.

Von anderen Problemen, die ähnliche Speedprobleme verursachen, liest man überhaupt nichts.
Wie soll man es denn sonst machen? So wie hier alle möglichen (verschiedenen) Probleme (mit und ohne Lösung) völlig im durcheinander behandeln? Unsinn…

Wie ich oben schrieb, für andere Probleme bitte jeweils eigene Themen erstellen. Aber bitte nicht hier! So wird imo auch keiner wirklich darauf (wirksam) aufmerksam gemacht, wenn das alles so (unqualifiziert) vermischt wird wie hier in diesem Thema…



Edit:
Was man vielleicht bemängeln könnte, wäre der Thread-Titel (@Gildehauser, bitte anpassen/editieren). Es sollte aus dem Titel erkennbar sein, um was für ein Problem/Fehler es sich handelt (also hier um den AVM-PA bzw. die HW-Paketbeschleunigung).
 
Zuletzt bearbeitet:
@fritsch und @NDiIPP

natürlich habt ihr beide Recht, keine Frage. Besser FRITZ! behebt einen der vielen Fehler als überhaupt keinen.

Ich für meinen Teil werde es zukünftig unterlassen, weitere Fehler an den Support zu melden und meine Freizeit anders nutzen.
 
@Pirelli1 wuerde ich so nicht machen. Wenn du dich eh damit auseinander setzt, kannst du deine Ergebnisse schicken. So ein told you so nach Explosion hilft dem eigenen Seelenfrieden vielleicht etwas.

Zu den Threads und dem sortieren hier: manchmal würde es helfen, wenn Mods, öfters auf context menu klicken und dann split wählen um die Struktur hier im Forum zu gewährleisten. Anzunehmen, dass user in allgemeinen topics nicht auch allgemeine Themen und allgemeine Fehler Posten und zwar solange bis alles gesagt ist, von jedem ;-) posten, ist erwiesen nicht korrekt.
 
die ganzen xDSL-Nutzer, die das interne Modem verwenden, könnten sich also ihre Kommentare sparen, dass sie dahingehend kein Problem bemerken.
Dies widerspricht aber div. Meldungen, daß das Phänomen (vielleicht nicht ganz so arg) auch auf xDSL beobachtet wurde (direkt am xDSL angeschlossen und nicht über ein vorgeschaltetes Modem).
 
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@Grisu_

das ist eben die Fragen aller Fragen. Wird das Problem bei xDSL behoben, wenn die Hardwarebeschleunigung deaktiviert wurde? Oder ist es genau das, von dem ich geschrieben habe - identisches (Speed)Problem, aber andere Ursache und die springen nur auf den Zug Hardwarebeschleunigung auf.
 
Und (vielleicht) auch 4050, 4060, 4690, 5690 nonPro usw…
Auto Update direkt mal ausgemacht, jetzt weint die Fritzbox zwar das ich unsichere einstellungen habe, das ist aber meiner Meinung nach viel sicherer, da läuft ja nichts weg, ich schaue mir das ganze noch mal an bei 8.25+. xD
 
Die Firma Fritz versucht das Problem klein zu reden. Das Problem tritt nicht nur bei vorgeschaltetem Modem auf sondern hauptsächlich! Es gibt aber auch vereinzelt das Problem beim direkten Anschluß am Netz (Kabel/DSL/Fibre) wie einige berichten.
In letzter Zeit finde ich persönlich die Informationspolitik seitens Fritz recht schlecht. Die Firma Fritz äußert sich nur wenn der Druck von außen bei Problemen zu groß wird und dann auch nicht der Sachlage entsprechend. Ich nehme als Beispiel jetzt das Hardwarebeschleunigungsproblem oder auch die Geschichte mit der 7590 und dem WiFi. Nicht zu vergessen das heimliche Verschlechtern der 7590ax mit den auf einmal weggefallenen ISDN Port ohne dieses extra groß zu erwähnen.
Es war schon fast eine Mogelpackung im übertragenen Sinn. (Gleicher Preis für weniger Inhalt)
Es würde mich freuen, wenn nicht nur der Fehler sondern auch die anderen behoben werden.
Wie schon mein Vorposter schrieb habe auch ich meine alte Firmware gesperrt, da die aktuelle Firmware mir keinen wirklichen Mehrwert bietet.
 
Ich habe meinen Supportfall einige Tage vor dem Statement von Fritz zur fehlerhaften Hardwarebeschleunigung eingereicht. Und ich habe von Fritz, nachdem der Fall bereits bei Bild und Co inkl. Statement veröffentlicht wurde, folgende Supportantwort erhalten:

"Guten Tag Herr xxx,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Es besteht kein Problem mit der aktuellen Firmware der FRITZ!Box 7690! Ich kann Ihnen jedoch das Verhalten noch nicht erklären. ..."

Die haben mir tatsächlich mit Ausrufezeichen geantwortet, dass die 8.20 keine Probleme verursacht.

Mehr verarschen kann man die Kunden nicht, wo es doch sogar ein offizielles Statement seitens Fritz gibt.
 
Abwarten ... interne Kommunikationsprobleme können vieles erklären. First, second, Third, fourth and AI-level Support auch ... wie sagen wir immer bei der Entwicklung einer opensource software die von 20 Millionen Leuten verwendet wird: Don't assume evil.
 
wie sagen wir immer bei der Entwicklung einer opensource software die von 20 Millionen Leuten verwendet wird: Don't assume evil.
Musste heute aus Gründen meinen homeserver neu aufsetzen, Schaufel ich gerade meine Daten auf diese Software, und sie ist quasi blau mit weißem Logo? ;)

Bezüglich dem Post das dem Support nichts bekannt ist, werde ich an meinem Kollegen so weitergeben, vielleicht fixed Gas lighting ja das Problem! :D
 
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Abwarten ... interne Kommunikationsprobleme können vieles erklären.
Aber nicht alles.
Es gibt wirklich genügend Beispiele für unzureichende Informationen und Kommunikation seitens Fritz.
Da scheint es m.M. nach aber dann zu oft Kommunikationsprobleme zu geben.
Wenn ich von Meldenden Kunden detailliert beschriebene Fehler oder Störungen verlange, kann man das auch andersrum fordern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man schon mal in einem Unternehmen gearbeitet hat mit über 1000 Mitarbeitern, weiß man wie schlecht Kommunikation sein kann... abteilungsübergreifend sowieso. Das ist natürlich keine Ausrede aber man kennt das Problem. Gerne werden auch mal solche Floskeln verwendet um ungeliebte bzw. komplizierte Fälle schnell vom Tisch zu haben... schlimmer ist nurnoch Social Media bei Fritz! (fast nur Copy & Paste...)
 
Ich bin von der Problematik momentan leider auch noch betroffen. Ich warte auf die Schaltung meines Glasfaseranschlusses(soll bis Ende des Quartals laut Westconnect geschehen) und bin bis dahin mit DSL unterwegs. Habe daher eine 5690 für mein Heimnetz und als DSL Modem davor eine alte 7530.
Internetnutzung ist teilweise fast unmöglich. Hatte teilweise Speedtests mit nicht mal einstelligen Mbit/s Geschwindigkeiten und Pings über den 1000er Bereich hinaus.
Das Ausschalten der Paketbeschleunigung führt zu einer sofortigen Verbesserung. Da ja das aktuelle 8.24 Labor laut dem Heise Artikel das Problem zumindest für die 7690 beheben soll, habe ich für die 5690 das Labor 8.24-129218 installiert. Problem tritt weiterhin auf. Sobald ich die Paketbeschleunigung aktiviere, ist das Internet sofort viel langsamer.
 
Bis mindestens 2022 konnte man bei 7590 und 7590ax dauerhaft die "Paketbeschleunigung inaktiv" setzen, zumindest lt. diesem Artikel.
Hat noch jemand eine Sicherung aus dieser Zeit?
 
Ja, aber aktuell nicht greifbar.
 
Ein weiteres Speedproblem besteht bei Repeatern, wenn die dazugehörige Basis eine FW 8.2x erhalten hat. Die Datenrate der per WLAN angemeldeten Repeatern (AC/AX, wifi 7 ist nicht bestätigt) sinkt dabei um 50% und mehr.

Selbiges hier auch. Während der Laborphasen mehrfach nahezu nicht existente Durchsatzraten zwischen einer 5690pro sowie den Repeatern 3000 und 6000. 5690 direkt am Glasfaser. Komischerweise allerdings nicht durchgängig. Es war dann mal tageweise extrem schlecht, dann wider Tage an denen es sehr gut lief, ohne dass ich im Netzwerk etwas verändert hätte. Insbesondere ist zu beobachten, dass bei intensiverer Nutzung (nicht Vollauslastung) der WLAN-Verbindung die Geschwindigkeit einbricht, während die unter der 8.03 auch unter Last stabil bleibt.
Was auch auffällig war: In der 8.03 war sowohl der 3000er als auch der 6000er mit der Fritz!Box verbunden. Mit den letzten Labor Versionen und auch der 8.20hat sich der Repeater 3000 mit dem 6000er kaskadiert.
 
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