[Problem] Instabile DSL Verbindung

Mein ISP meint jetzt, dass es an der Fritz-Box liegt.
Das AVM-Gerät wird schnell "verdächtigt", allein schon weil's der ISP so im Leitfaden stehn hat.
Muss deswegen noch lange nicht so sein. Was H'Sishi schreibt, klingt interessant. Ich hab aber, glaube ich, nur Shielded TwistedPair-Verbindungen da (hab auch diverse CAT5er sowie ein CAT6er getestet). Momentan teste ich per geliehenem WLAN-Stick, allerdings ists noch zu früh zu sagen, dass das Problem damit nicht auftritt...
 
Mittlerweile hab ich eine Woche lang den betroffenen Rechner getestet. Geändert wurde Folgendes:

Onboard-LAN im UEFI/BIOS deaktiviert, WLAN-USB-Adapter von TP-LINK angeschlossen (Rechner funkt einwandfrei).
Demnach keine RJ45-Konnektivität (LAN) mehr. Seitdem keine Vorkommnisse mehr, fritz.box rennt tadellos!
Auch im Protokoll keine Auffälligkeiten (DSL antwortet nicht, -Resync, Verbindungsabbrüche + Fehlerbericht versendet usw.).

Nächste Phase: Mich mit dem Rechner-Hersteller (Komplettsystem) rumstreiten, dass er das System in Reparatur nimmt. Dessen mom. Linie: Was tun, wenn wir Fehler bei uns nicht reproduzieren können...? Immerhin hätte man solch einen Defekt "nie zuvor" gehabt und bestimmt "hunderte Kunden mit Fritzbox", die keinerlei Probleme mit ihren Systemen hätten...

Wie ich es hasse... :argh:
 
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Ein UTP-Kabel hab ich nicht da. Nur diverse CAT5 und ein neues CAT6 (alle shielded nehm ich an).
Ach, und der Rechner-Hersteller schickt mir wohl noch 1 LAN-Karte von TP-LINK (Realtek-Chip) zum Testen.
 
Du hast geschrieben, daß die Box tadellos läuft, wenn der Rechner nicht verkabelt verbunden ist. Leider bedeutet das nicht unbedingt, daß die Quelle wirklich beim PC zu suchen ist.

War der PC *alleine* an der Fritz!Box angeschlossen, d.h. kein weiterer Switch, Drucker, NAS, Laptop, Festplatte etc. mit eigenem Netzteil am PC oder an der Box angeschlossen?

Wenn nix Anderes an der Box und am PC angeschlossen ist und die Störungen in dem Moment aufhören, wo der PC von der Box abgekabelt wird - dann ist die Quelle der PC. Ansonsten eines der anderen Geräte und der PC stellt das Erdungspotential zum Ableiten der Störungen, die allerdings dann über die Fritz!Box laufen müssen und da die Probleme verursachen.
 
Was bringt dich zu dieser Annahme? Steht das auf dem Kabel drauf? Was für Stecker sind dran?

Auf dem neuen CAT6-Kabel steht nur:
GTT VERIFIED FOR GIGABYTE ETHERNET -- WWW.HAMA.DE
Es handelt sich um ein so ähnliches Kabel.

Zwischenzeitlich hab ich weitergetestet:
Das Problem bleibt nach Einbau/Betrieb einer separaten TP-LINK-Netzwerkkarte (mit Realtek-Chip) bestehen. Onboard-LAN war bzw. ist deaktiviert. Allein gestern trat es innerhalb von 6 Stunden 4 Mal auf! Bisher trat es nur dann nicht auf, wenn der Rechner per WLAN (per USB-Stick) verbunden war. Ich hab getestet wie es aussieht, wenn die Fritzbox nur mit diesem einen Rechner (ohne Geräte, nur Monitor bzw. USB-Tastatur/Maus) verbunden ist, kein weiterer (nicht mal per WLAN), keine USB-Geräte etc. Auch dann tritt das Problem auf. Übrigens: Durch ein Verlängerungskabel hab ich den Rechner auch schon in einem anderen Raum (mit separater Sicherung) per Strom versorgt, so dass der Monitor in einem anderen Raum* versorgt wurde: keine Änderung.

Bin mit meinem Latein am Ende. Alles scheint darauf hinzuweisen, dass das MB (oder doch das Netzteil?) einen Defekt hat. Freu mich schon aufs Reklamagespräch mit dem Händler.

* Folgende Anordnung:
Raum 1 mit fritzbox7390, Monitor; Raum 2 mit Rechner (exklusive Monitor); dazwischen 1 Sicherung. Das Fehlerbild trat trotzdem auf!
 
Zuletzt bearbeitet:
Jep, deutet dann wirklich auf den PC als Störfaktor hin. Alles andere ist untersucht.

Ich würde es zuerst mit einem anderen Netzteil (achte auf anderen Hersteller!) probieren - ist der geringste Aufwand.

Gruß
HSishi
 
Statt ein so ähnliches Kabel solltest du lieber dieses nehmen.
Bitte keine Vollzitate!
 
Mein System ist gerade mal 7 Monate alt, hat noch Garantie.
Der Händler behauptet, das Fehlerbild sei absurd ("...gibt's nicht, noch nie gehabt!").

Zwar hat er sich bereit erklärt das Gerät bei sich zu prüfen, sagt aber gleichzeitig, dass es praktisch unmöglich ist, das Problem zu beheben, falls es bei ihm nicht aufträte, was ja nicht völlig von der Hand zu weisen ist... Ich weiß selber nicht genau, wie ich das Fehlerbild "provoziere". Aber ich habe es mir nicht leicht gemacht, durch Tests das Problem einzugrenzen und an dieser Stelle komme ich nicht weiter. (Ein UTP wurde noch nicht getestet.)

Jetzt hat er auf den letzten Unterschied verwiesen der noch bleibt: Die Software.
Sein Argument: Mit dem vorinstallierten Windows7 wäre ja alles ok, mit meinem offensichtlich nicht!

Es ist so, dass ich (das mache ich traditionell bei jedem neuen Rechner) eine Neuinstallation vornehme wenn ich einen Rechner präpariere. Ich behalte immer auch mehrere Imagestände, von der abgeschlossenen Neuinstallation bis zum aktuellen Arbeitsstand auf. Nur den Stand vom Händler habe ich nicht mehr.

Ich teste nun mit einem früheren Stand (akt. Windows7 + Standardprogramme) um den Fehler zu reproduzieren, d.h. in der alten Konstellation onboardLAN+Kabel an fritz.box.
Allerdings mache ich mir Gedanken, inwieweit der Händler das Problem tatsächlich angehen kann bzw. will...

Die gesamte Situation ist extremst beschissen... :cry:
 
Zuletzt bearbeitet:
Mh, hier muss eher nen Elektriker ran als nen PC-Verkäufer ... konkret geht es um eine Geräteprüfung nach BGV A3 & DIN VDE 701-702 (Prüfung elektrischer Geräte, Funktion der Schutzerdung und Ableitströme), wofür man ein spezielles Meßgerät braucht. Irgendwo muß ja das Spannungspotential zwischen PC und Fritz!Box bzw. DSL-Anschluß herkommen; wenn es das PC-Netzteil ist, kriegt man das über diese Geräteprüfung nachgewiesen.
Ergibt die Geräteprüfung einen Fehler, hast Du etwas gegen den PC-Händler in der Hand.

Es würde mich allerdings wundern, wenn ein solches Geräteprüfungs-Meßgerät in einer kleineren PC-Werkstatt zur Verfügung steht.

Gruß
HSishi
 
Zuletzt bearbeitet:
Bevor die Software komplett ausgeschlossen werden kann, würde ich mal versuchen, auf dem PC eine Linux-Live-DVD zu starten und schauen, ob damit alles ruhig bleibt.
Ist das der Fall, liegt es an irgendwelchen amoklaufenden Einstellungen/Configs der Netzwerkkarte und irgendwelcher Treiber, die ins Netz rausblasen. Ist das Problem dann immer noch vorhanden, endlich einmal via UTP-Kabel testen, wie oben schon angeraten wurde!
 
Danke für die Tipps.

Im Gedächtnis kramend meine ich, dass das Problem erstmals Ende Januar in Erscheinung trat (damals hatte ich noch Leitung, Provider, AVM... in Verdacht) und da hab ich, bin mir da recht sicher, noch mit dem Systemstand vom Händler gearbeitet (meins habe ich erst im Februar installiert). Leider hatte ich im Februar wegen eines HD-Defekts das Händerabbild verloren.

Grundsätzlich kann ich Software nicht (sicher) ausschließen; der Händler bezieht sich aber nicht auf fehlerhafte Treiber sondern auf "Sicherheitstools" und -einstellungen (die ich nicht eingerichtet habe). Das mit der Linux-Live-DVD ist eine Idee, etwas Ähnliches habe ich bereits probiert (Windows-PE-System). Hab keine Erkenntnisse daraus gewonnen.

Das UTP-Kabel von Amazon wird organisiert!

Zur "Geräteprüfung nach BGV A3 & DIN VDE 701-702": Ist das für e-technische Laien zu haben?
Wer macht sowas, der nächstbeste Elektriker am Ort? Oder muss ich das Netzteil dazu einschicken?

Danke für eure Hilfe!
 
Bei einer Geräteprüfung wird das gesamte elektrische Gerät (hier also der PC mit verbautem Netzteil, ohne externe Hardware) geprüft. Der Ablauf ist dabei folgender:
1. Das Netzkabel (= Stromversorgung) wird am Meßgerät eingesteckt; dieses besitzt dafür eine 230V Steckdose.
2. Jetzt erfolgen erste Messungen auf Kurz- und Erdschluß am noch ausgeschalteten Gerät (Prüfung auf defekte Leitung oder massiver Gerätedefekt).
3. PCs sind üblicherweise Geräte der Schutzklasse 1 ("Schutzerdung"), also wird nun überprüft, ob es zwischen metallenen Gehäuseteilen (hier die nicht demontierbare Rückseite, an der auch das Netzteil befestigt ist) und dem Schutzkontakt am Anschlußstecker eine Verbindung gibt und wieviel Ohm die hat. Dafür hält man eine Meßspitze an die Gehäuseteile. Idealerweise ergibt die Messung einen Wert knapp über 0 Ohm (reiner ohmscher Widerstand der Erdungsader der Zuleitung). Höhere Werte deuten auf schlechte Kontaktierung(en) oder eine beschädigte Erdungsader hin. Zu hoher Widerstand oder unterbrochene Erdungsader: ein Schutzklasse 1-Prüfling hat die Prüfung nicht bestanden.
4. Besteht der Prüfling die vorangegangenen Messungen, wird er jetzt mit Strom versorgt und muß dann auch eingeschaltet werden.
5. Jetzt wird gemessen, ob es auf der Erdungsleitung einen Stromfluß gibt. Wenn ja, deutet das auf einen Defekt hin - bei einem PC-Netzteil könnten spannungsführende Teile das Gehäuse berühren oder (Entstör-) Kondensatoren einen Kurzschluß aufweisen. Bei zu hohem Strom (bereits mehr als 10 Milli-Ampere!) besteht LEBENSGEFAHR, wenn die Schutzerdungs-Adern an der Geräte-Zuleitung, Verlängerungsleitung(en) oder der Wandsteckdose nicht korrekt funktionieren.

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Grundsätzlich besteht aber auch die Möglichkeit, daß mit dem PC alles in Ordnung ist, aber die Störung nicht vom PC ausgeht, sondern von diesem über die (einwandfreie) Erdung abgeleitet wird. Dann ist das Problem bei der Fritz!Box, deren Netzteil, einer fehlerhaften DSL- bzw. Telefonanschluß-Verkabelung oder den dafür benötigten Geräten (Splitter, NTBA / Starterbox) zu suchen. Dennoch beeinflußt der Ableitstrom (der nicht vorhanden sein sollte) das DSL-Signal.

Ein Telefonanschluß (TAE-Endpunkt) besteht üblicherweise aus einer Kupfer-Doppelader ("a/b-Schnittstelle"), welche eine Schleife Vermittlungsstelle -> a-Ader -> Kunden-Equipment -> geerdete b-Ader -> Vermittlungsstelle bildet. Der Stromfluß ist in beiden Adern gleich; Störungen heben sich durch das Verdrillen der Adern (fast) vollständig auf.
Ist nun der Stromfluß in den Telefonadern unterschiedlich, weil ein Teil der Anschluß-Versorgungsspannung kundenseitig durch Erdung einen anderen Rückweg nimmt, heben sich Störungen NICHT mehr auf - das Resultat sind ständige Verbindungsabbrüche, niedrige Sync-Rate & schlechter Datendurchsatz, da gestört übertragene Datenpakete erneut übertragen werden müssen.

Interessanterweise ist bei einem DSL-Privatkunden der PC meist das einzige Gerät, was geerdet ist - fast alle Peripheriegeräte haben mittlerweile externe Netzteile, die eine vollständig ent-erdete Schutzkleinspannung an die Peripherie liefern. Das hat den Vorteil, daß eine elektrische Störspitze (Blitzeinschlag) meist nur das vergleichsweise billige Netzteil "tötet"; außerdem müssen die Geräte selbst nicht mehr an unterschiedliche Stromnetze und gesetzliche Sicherheitsanforderungen angepaßt werden.

Auch die Fritz!Box hat ein externes Netzteil, was bedeutet, daß das einzige Erdpotential über die b-Ader des Anschlusses an der Fritz!Box ankommt. Und selbst da sind bereits einige hundert Kabelmeter, etliche Verteilerknoten und durch elektrische Felder eingestreute Stör-Spannungen im Spiel. Letztere werden jedoch durch einwandfreie Verkabelung wie bereits beschrieben unterdrückt und haben kaum Auswirkungen.
Ist aber ein kleiner Defekt in einem DSL-Endgerät, kann das Erdpotential der b-Ader weitergereicht werden und über die Abschirmung der LAN-Ports auch den PC erreichen. Dann sucht sich ein Teil des Versorgungsstroms vom DSL-Anschluss einen anderen (Rück-) Weg - voila, Anschluß gestört.

Das gleiche Fehlerbild kann allerdings auch umgekehrt auftreten - wenn durch ein defektes Gerätenetzteil Teile der Netzspannung über Abschirmungen und letztendlich die b-Ader des DSL-Anschlusses in der Vermittlungsstelle geerdet werden. Auch das resultiert in unterschiedlichen Ströme in der a/b-Doppelader, wodurch Stör-Einstreuungen nicht mehr unterdrückt werden.
Deswegen habe ich hartnäckig nach externen Geräten (Festplatten mit eigenem Netzteil usw.) gefragt, weil ich genau das schonmal erlebt hatte: Die Störspannung ging vom Netzteil der Festplatte über das Notebook, dann über den Schirm des Netzwerkkabels auf die Fritz!Box und von dort aus in die Vermittlungsstelle. Das DSL-Signal war davon gar nicht begeistert.

Was kann man also selbst und als versierter Laie tun?
- Mittels Multimeter die korrekte Polarität der ankommenden a/b-Aderanschlüsse überprüfen (siehe "a/b-Schnittstelle") und ggfs. Adern vertauschen.
- Falls eine Starterbox im Spiel ist: Diese benötigt den eigenen Stromanschluß nur, wenn entweder
- - mehr als ein Endgerät (Telefon) ohne eigene Stromversorgung angeschlossen wird oder
- - das angeschlossene Endgerät ohne zusätzliche Stromversorgung nicht funktioniert ("Notbetriebsfähigkeit").

- Die Verkabelung zwischen Starterbox bzw. Splitter+NTBA und Fritz!Box überprüfen:
Das mitgelieferte Y-Kabel kann defekt sein (Beschädigung, Steckerkontaktierung) - falls die Möglichkeit besteht, ein Ersatzkabel eines Bekannten auszuleihen, bitte ausprobieren.

- bei selbstgemachtem Y-Kabel (Originalkabel viel zu lang, zu kurz, defekt oder verschwunden):
- - Sind Adern vertauscht worden? --> Verdrahtungsbeschreibung des AVM Y-Kabels. Leider ist die AVM-Y-Kabel-Beschreibung unvollständig; es fehlen diverse Benennungen der ISDN- und DSL-Adern. Siehe Universal-Anschluß-Einheit - Anschalthinweis - S0-Bus (Telekom).
- - Sind die richtigen Adern miteinander verseilt? Die zusammengehörenden Adern (1 Adernpaar) sind wie folgt:
- - - a/b-Adern
- - - DSL-Adern
- - - ISDN 1a/1b
- - - ISDN 2a/2b
Bei Netzwerkkabeln besteht ein Adernpaar aus einer farbigen Ader und einer weißen Ader mit einem Farbstreifen derselben Farbe wie die farbige Ader. Bei schlechtem Licht besteht Verwechslungsgefahr zwischen grünen und blauen Aderkennzeichnungen.

- - Ist das Kabel und die Steckerkontaktierung einwandfrei? Mögliche Fehler: Crimpung nicht sorgfältig gepreßt, Adern im Stecker unterschiedlich lang abgeschnitten.

- - Moderne Splitter, NTBA's und Starterboxen weisen (Feder-) Klemmen für einen festverdrahteten Anschluß auf. Wurden alle Kabel-Adern in die richtigen Klemmen angeschlossen? Siehe wieder Verdrahtungsbeschreibung des AVM Y-Kabels in Kombination mit Universal-Anschluß-Einheit - Anschalthinweis - S0-Bus (Telekom).

Weitere Beschreibungen zur Verkabelung zwischen Anschlußdosen und deren Belegung habe ich unter http://www.onlinetrust.de/kab/ gefunden.

Ich hoffe, ich habe nichts vergessen :) . Viel Spaß bei der weiteren Fehlersuche ...

Gruß
Hsishi
 
Uff. Ist ja ne Menge Information, danke. Zwei Anmerkungen dazu:

1. Geräteprüfung: Ich versuche rauszukriegen wer eine solche nach DIN VDE 701-702 durchführen kann.
2. Multimeter: Sollte es an a/b-Aderanschlüssen liegen, wäre dann nicht jeder LAN-angebundene Rechner betroffen?
Und wäre es dann nicht so, dass die Jahre davor, die ein "TAE-Endpunkt" in Benutzung ist, auch irgendwelche Probleme aufgetreten sein müssten?
Splitter+NTBA, Y-Kabel usw. gibt es nicht.

Die (Händler-)These Treiberkonflikte erscheint mir merkwürdig. Zum einen weil ich zur Neuinstallation die Treiber der Händlerinstallation verwendet habe und zum anderen, weil meiner Erfahrung nach ein problematischer Treiber sich anders äußert (Gerätemanager, Logs bzw. Fehlermeldungen...).
 
Ugh, sorry, bin mit der Antwort etwas über's Ziel hinausgeschossen ...

Zu 1.: Jede größere Elektrofirma könnte so ein Gerät haben, zumindest diejenigen, die die entsprechenden Geräteprüfungen als Dienstleistung anbieten. Es könnte allerdings billiger sein, wenn man das Gerät nach Terminabsprache zu der Firma bringt (die Anfahrtskosten sind nicht zu unterschätzen ...).
Zu 2.: Nicht unbedingt; es kommt darauf an wo der Fehler sitzt. Meist sind es individuelle Gerätedefekte, sonst wäre das Fehlerbild erheblich häufiger.
Die DSL-Adern und die LAN-Datenleitungen sind galvanisch voneinander getrennt (d.h. keine elektrische Verbindung), jedoch könne das Erd-Potential der b-Ader hinter dem Eingangsgleichrichter mit dem Massepunkt der Fritz!Box verbunden sein und damit auch mit der Abschirmung der LAN-Ports.

Die Providerausstattung "Splitter + NTBA" wird bei Neuanschlüssen kaum noch verwendet, da die Anbieter auf Starterboxen umgestellt haben. Es sind allerdings immer noch DSL-Anschlüsse mit der Kombination Splitter, ISDN-NTBA und ggfs. DSL-Modem in Betrieb. Ich selbst habe hier noch zwei komplette Sets herumliegen; bin allerdings vor Jahren aus Platz- und Stromspargründen auf eine Starterbox umgestiegen.
 
Kann nun Softwareseite definitiv ausschließen. Hab einige Beiträge von Novize zu Sync-Abbrüchen und Phasenproblemen gelesen.
Darunter noch den Tipp entdeckt den Netzstecker umgedreht einzustecken. Auch die c't-Hotline hab ich angerufen und einen Hardwareredakteur genervt. Ergebnis: Hausverkabelung wahrscheinlich, Netzteil des PC weniger, aber immer noch eher als der Rest.
Phänomen "Potentialunterschied" lässt sich nicht völlig vermeiden (gleiche Phase von Router und PC bereits versucht).
Endgültige Klärung nur schwer möglich; außer Zeit und Geld spielen keine Rolle...

Der c't-Redakteur meinte, Cat6-UTP gegen Cat6-STP zu tauschen brächte höchstwahrscheinlich gar nichts.
Eine sog. Brummschleife wäre nicht mein Problem.
 
Der c't-Redakteur meinte, Cat6-UTP gegen Cat6-STP zu tauschen brächte höchstwahrscheinlich gar nichts.
Eine sog. Brummschleife wäre nicht mein Problem.
Die gleiche Ursache kann durchaus unterschiedliche Wirkungen zeitigen. Da du aber offenbar kein Interesse an der praktischen Behebung hast, brauchen wir auch nicht weiter zu theoretisieren.
 
Bei meinem letzten DSL-weg-bei-LAN-Problem war ein erheblicher Luftspalt (ein "apper" Draht von zweien) der Schuldige. Der Fehler trat dann auf beim Hochfahren des PCs und auch beim Stecken des LAN-Kabels.
 
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