[Problem] Instabile DSL Verbindung

Torsten42

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Hallo,
ich habe ein Problem mit der Stabilität meiner Internet-Verbindung und komme da nicht recht weiter. Ich habe seit fast 2 Jahren einen DSL Anschluss von Easybell, die DSL-Leitung habe die von Telefonica. Das ganze lief bis Mitte letzten Monats auch halbwegs stabil (alle 2 Monate mal Ausfälle, die dann meist schon am gleichen Tag behoben wurden) mit 16Mbit/s.

Am 18.5. fingen dann die Probleme an, die Fritzbox (7390) hat ständig Verbindungs-Abbrüche:

PHP:
Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: 212.255.41.117, DNS-Server: 195.185.185.195 und 62.26.26.62, Gateway: 80.83.97.252, Breitband-PoP: rdsl-hnvr-de02
DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht mit 15308/1150 kbit/s). DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
DSL antwortet nicht (Keine DSL-Synchronisierung).
PPPoE-Fehler: Zeitüberschreitung.
DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht mit 15202/1150 kbit/s). DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
Internetverbindung wurde getrennt.
DSL antwortet nicht (Keine DSL-Synchronisierung).

Das geht so im Minuten- bis Stunden-Takt. Das war leider ein Samstag, bis zum Dienstag lief da leider garnix (Montag war ein Feiertag). Am Dienstag wurde dann der Carrier mit der Überprüfung der Leitung beauftrag. Von Dienstag 9:40 bis Mittwoch 9:40 lief die Leitung dann auch komplett störungsfrei.

Am Samstag bekam ich dann einen Termin für einen Techniker-Besuch am darauf folgenden Dienstag (28.5.). Bereits seit einem Tag zuvor (Montag der 27.5.) lief die Internet-Verbindung bereits stabil. Der Techniker kam, maß viele Fehler auf der Leitung an meiner Fritzbox. Hatte mich dabei erwischt, dass ich von der Anschlussdose der Telekom eine Verlängerung (max. 5m) in mein Büro gelegt hatte und dabei die neue Dose parallel angeschlossen hatte :-(

Der Mann war so nett, das kurz in Ordnung zu bringen und maß dann fast keine Fehler mehr (großes Lob an alle Telekom-Techniker da draußen!). Aus meiner Sicht hatte das jetzt keinen Unterschied gemacht; die Leitung lief ja seit einem Tag fehlerfrei (keine Verbindungsabbrüche). Der Telekom-Techniker meinte, dass wenn es noch mal ein Problem geben würde, dann müsse es an den 5m von mir liegen.

Zwei Stunden später gab es wieder Verbindungsabbrüche, allerdings in erträglichem Maß (15 mal an dem Dienstag). Am nächsten Tag easybell noch "eine Anpassung am DSLAM-Port" vorgenommen und seit dem lief die Verbindung mit 6MBit/s stabil.

Bis Gestern. Gestern Abend fingen die Probleme wieder an, ich hatte eine Mail an easybell geschickt und heute Morgen waren die Probleme schon wieder weg.

Easybell teilt mir heute mit, dass der Carrier keine Störung am Leitungsweg ausmachen kann, und fragt, ob ich den schon mal die Fritzbox ausgetauscht hätte, alle Kabel getauscht hätte, das Netzteil überprüft hätte und das ganze mal an einem alternativen Stromkreis ausprobiert hätte. Einige von den Sachen kann ich sicher mal testen, aber eine zweite Fritzbox kaufen, werde ich wohl eher nicht.

Kann sich von euch jemand daraus einen Reim machen? Kann die Fritzbox oder die Verkabelung, ein kaputtes Netzteil etc. für solche sporadischen Aussetzer führen? Wie erklärt sich das, dass genau für den Zeitraum, in dem der Carrier die Leitung beobachtet, keine neu-Synchronisationen aufgetreten sind?

Wie würdet Ihr versuchen, den Fehler weiter einzukreisen?

Tschuldigung, dass es so lang geworden ist, viele Grüße und mit vielen Dank für jeden Tip im Voraus,

Torsten

Ach, eins noch: Jedes mal, wenn die Verbindung stabil läuft, sehe ich in der Fritzbox eine Störabstandsmarge Empfangsrichtung von ca. 20dB, bricht die Verbindung laufend zusammen, dann ist dieser Wert bei nahe zu 0.
 
wie alt ist die Box und welchen FW-Stand ist aktuell eingespielt?
gibt es sonst noch Auffälligkeiten der Box?

bitte mal screenshot der DSL-Info-Reiter hochladen
 
Hallo,
die FritzBox wird im August 2 und hat die FW 84.05.50 mit FRITZ!OS 05.50. Ansonsten, keine weiteren Auffälligkeiten.

Die screenshots:

Bildschirmfoto 2013-06-05 um 16.40.31.png
Bildschirmfoto 2013-06-05 um 16.40.44.png
Bildschirmfoto 2013-06-05 um 16.40.54.png
Bildschirmfoto 2013-06-05 um 16.41.03.png
Bildschirmfoto 2013-06-05 um 16.41.16.png

In der 14. Stunde im Statistik-Tab, hatte ich die Fritzbox kurz von der DSL-Leitung genommen, um mir den Stecker kurz anzugucken.

mfg Torsten
 
Zuletzt bearbeitet:
die Dose sollte nochmals geprüft werden, evtl. hat der Techniker ein Kabel nicht richtig angeschlossen.
alternativ könnte es auch sein, dass er versehentlich die Adern verdreht hat, hier ist die Box sehr empfindlich - die kann man jedoch leicht selbst testen: Schraubenzieher - Adern switchen und ca. 2h laufen lassen bzw. Werte mit og. screenshots vergleichen.

alle LAN-Kabel mal ziehen und erneut fest einstecken
ein USB-Stick o.ä. ist nicht angeschlossen?
Splitter ist vorhanden? (wenn ja wurde dieser ausgetauscht?)
wie o. bereits angefragt, sonstiges Fehlverhalten (bspw. flackern div. LEDs oder reboot) ist nicht gegeben?
eine Ersatzbox/-Hardware hast du nicht zufällig?
Rechnung ist noch vorhanden?
 
die Dose sollte nochmals geprüft werden, evtl. hat der Techniker ein Kabel nicht richtig angeschlossen.

Aber dann wäre der Anschluss doch wahrscheinlich nicht 1,5 Jahre fast störungsfrei gelaufen oder?

alle LAN-Kabel mal ziehen und erneut fest einstecken
Habe ich gerade mal gemacht. Es sind nur 2 LAN-Kabel, eins Richtung LAP-Top, eins Richtung DLAN-Adapter. Ein drittes hing an einem z.Z. nicht genutztem PC, das habe ich jetzt mal raus genommen.

ein USB-Stick o.ä. ist nicht angeschlossen?

Ne, alle USB-Ports sind frei.

Splitter ist vorhanden? (wenn ja wurde dieser ausgetauscht?)

Nein, kein Splitter.

wie o. bereits angefragt, sonstiges Fehlverhalten (bspw. flackern div. LEDs oder reboot) ist nicht gegeben?

Die eine LED blickt, wenn die DSL-Verbindung unterbrochen war. Das gehört aber glaube ich so. Keine reboots.

eine Ersatzbox/-Hardware hast du nicht zufällig?

Ne, ich habe bei easybell angefragt, ob die für solche Fälle solche Geräte haben. Die Antwort steht noch aus.

Rechnung ist noch vorhanden?
Jep, sollte abgeheftet sein.

mfg Torsten
 
Aber dann wäre der Anschluss doch wahrscheinlich nicht 1,5 Jahre fast störungsfrei gelaufen oder?
warum nicht?
Geräte (einzelne Komp.) oder ähn. können doch von der einen sec. zur anderen kaputt gehen oder
DLan usw. kann das Strom-Netz stören, dies muss nicht von dir aus gehen, kann ja auch vom Nachbarn (Mehrfamilienhaus) kommen oder
easybell bzw. Vorleister hat technisch was verändert oder durch ständig schnellere Leitung evtl. zuviele Ports die stören usw usw.
bspw. die verdrehte Adern sind bei manchen seit 30-40 Jahre unerkannt, weil die Technik "kulanter" war, durch die hohen Anforderung wird diese jedoch immer empfindlicher.

ein def. Netzteil könnte auch sein, nur dann müssten evtl. mehr Fehlfunktionen der Box selbst vorhanden sein.

Der Mann war so nett, das kurz in Ordnung zu bringen
hier kann dem Technik ja auch ein Fehler passiert sein

es sind ja nur Vermutung möglich, in jedem Fall ist die Leitung so stark fehlerbehaftet
 
es sind ja nur Vermutung möglich, in jedem Fall ist die Leitung so stark fehlerbehaftet

Die Screenshots sind jetzt jedenfalls, eher von der "Juhu, es geht"-Situation. Den DLAN-Adapter nehme ich beim nächsten mal mal von der Leitung.

Sollte die Störabstandsmarge im Falle, dass ich den Übeltäter erwischt habe, dann eigentlich erkennbar steigen?
 
wenn der Fehler in deinem Bereich liegt und durch og. Ansätze Änderungen vorgenommen werden, würde ich einen verkürzten PoR (=Box kurz stromlos) durchführen, damit sie neu booten und ja dann müsste es gleich/bin kurzer Zeit eine Veränderung geben.
 
Ich hatte das Problem heute wieder. Habe alle Geräte von Netz genommen, ohne Erfolg. Habe die Fritzbox nun an die erste TAE angeschlossen und meine Verlängerung abgeklemmt, auch ohne Erfolg. Welche Farben müssten bei 1 und 2 jetzt angeklemmt sein? Ich habe hier 1 rot, 2 schwarz.

mfg Torsten
 
Ach, eins noch: Jedes mal, wenn die Verbindung stabil läuft, sehe ich in der Fritzbox eine Störabstandsmarge Empfangsrichtung von ca. 20dB, bricht die Verbindung laufend zusammen, dann ist dieser Wert bei nahe zu 0.
Dann poste doch wenigstens mal die Screenshots zum Zeitpunkt des Fehlers.
 
Mach ich, hier sind sie, kurz nach dem ich die Fritzbox nun an die erste TAE angeschlossen habe:


Bildschirmfoto 2013-06-07 um 09.07.14.png
Bildschirmfoto 2013-06-07 um 09.07.24.png
Bildschirmfoto 2013-06-07 um 09.07.32.png
 

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So groß sind die Unterschiede zu den Bildern in #3 nicht. Insbesondere der SNR geht nicht gegen Null. Ist das letzte Bild in #3 unverändert? Hast du da schon mal alle Möglichkeiten durchprobiert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Und dann noch alle Möglichkeiten in dem letzten Bild in #3. :)
Da im Fehlerfall der Upstream mehr beinträchtigt ist als der Downstream, könnte es sich um einen losen Draht oder eine Korrosionsstelle in der Hausverkabelung handeln. Wenn möglich, schließe mal die Fritzbox direkt am Hausanschluss an.
 
Im Moment läuft die Leitung ohne Störungen mit 16Mbit/s. Ich kann mir aber noch nicht so ganz vorstellen, dass es das Kabel gewesen sein soll, da easybell die Leitung ja vorher auf 6Mbit/s gedrosselt hat. Die beiden "Dellen" im Spektrum sind jetzt auch weg.
 
Hast du mehrere Clients im Einsatz (auch parallel) am Anschluss? Hab hier grad ein abstruses Problem.
Auch hier jahrelang null Stress mit der Leitung (einmal wurde fritz.box getauscht) seit Januar nur noch Ärger, der aber unregelmäßig, teils massiv, dann wieder über Stunden oder Tage nichts. Kurz, nachdem ich immer mehr ausgeschlossen, Provider gewechselt und auch eine brandneue 7390 im Betrieb nahm: Schuld ist ein (relativ neuer) per LAN verbundener Rechner. Irgendwie bringt er die fritz.box aus dem Tritt.
Hätte nie gedacht, dass das möglich ist. Momentan versuche ich das Bauteil einzugrenzen (onboardlan, netzteil...).
 
Ja, über Ethernet hängen im Regelfall eine DLAN-Box und mein Laptop dran. Zusätzlich ist häufiger das WLAN an. Bei mir sind die Aussetzer auch sehr sporadisch, dann aber auch sehr heftig. Ist den in Deinem Fall sofort eine Besserung zu sehen, wenn Du den "Übertäter" vom LAN nimmst?

mfg Torsten
 
Ja, die letzten Male war das meist so, Kabelverbindung trennen und fritz.box (dann im Dauerbooten) fängt sich.
 
Schuld ist ein (relativ neuer) per LAN verbundener Rechner. Irgendwie bringt er die fritz.box aus dem Tritt.
Hätte nie gedacht, dass das möglich ist. Momentan versuche ich das Bauteil einzugrenzen (onboardlan, netzteil...).

Bleibt die Box stabil, wenn der Rechner nur per WLAN mit der Box verbunden ist? Wenn ja, ist irgendwas mit dem PC-Netzteil bzw. der Erdung dieses PCs defekt.
Es kann auch an einem der übrigen Netzteile liegen (Laptop, externen Festplatten, USB-Hubs etc.). Ich hatte mal das Problem mit dem Netzteil meines alten Laptops - kaum war das Netzteil mit dem Laptop und dieser über LAN-Kabel mit der Box verbunden, gab's nen massiv schlechteren DSL-Resync.

Es baut sich eine sogenannte Brummschleife über die Masse-Adern bzw. die Kabel-Abschirmungen auf. Eine der DSL-Anschluß-Adern hat Erd-Potential und wenn da einseitig Ausgleichsströme fließen, wird das DSL-Signal massiv gestört. Deswegen hat eine Vertauschung der a/b-Adern auch so eine Folge - das Erd-Potential des Anschlusses liegt nicht da an wo es hingehört.

Abhilfe: Benutze LAN-Kabel ohne durchverbundenen Schirm bzw. sogenannte UTP-Kabel (Unshielded Twisted Pair"). Du kannst auch versuchen, den Netz(teil)stecker des stör-verursachenden Gerätes um 180 Grad zu drehen.
 
Mein ISP meint jetzt, dass es an der Fritz-Box liegt. Nach ein paar Tagen hatte ich jetzt dann auch die von AVM benötigten Informationen zusammen und habe den diese geschickt. Nur "leider" gibt es seit kurzem eine neue Firmware :'( ...

Also wieder warten, dass das Problem auftritt ...
 
Zuletzt bearbeitet:
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