Interleaving (Echtzeitanwendungen)

Ist evtl. eine SIM-Karte von O2 vorhanden? Dann könnte man zeitgleich das Routing von Telefonica dort testen und mit WinMTR die Veränderungen dokumentieren. Treten zeitgleich Verschlechterungen auf, dann hätte man zumindest den Übeltäter eingegrenzt.
 
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Ich gebe es (erst einmal) auf.

Das Problem ist hier die Infrastruktur der Telekom. An eine klassiche Überlastung glaube ich nicht, da der Ping dafür viel zu gut ist.

Ich erkenne aber gewisse Muster.

1.) Es läuft gut (Ping liegt bei 9ms)
2.) Freitag bzw. Samstag fängt es langsam an (Ping zeigt auch mal 10-11ms)
3.) Es wird richtig schlecht und der Ping liegt plötzlich bei 7-8ms

Ich vermute eine Soft- bzw. Hardware, die hier eingreift und dieses Erlebnis verursacht. Vielleicht werden Pakete gebündelt (1x LKW mit Fracht ist besser als 20x Sprinter mit Fracht) oder unregelmäßig weitergeleitet. Es passiert jedenfalls etwas. Vielleicht sogar Packetloss in Senderichtung (UDP = Fire and Forget).

PS: Trotz bestätigter Überlastung, habe ich es schon erlebt, dass auch bei Docsis der Ping nicht stieg, sondern genau wie jetzt besser als sonst wurde. Das war nicht immer so. Das muss etwas nachgerüstetes sein (seit ein paar Jahren).
 
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Ohweh, wenn da schon so ein alter Knochen an FRITZ!Box als Bild verwendet wird, wo es diese noch gar nicht gab, gibt es doch hier im IPPF genügend Fundstellen, wo die HW-Beschleunigung als mögliche Lösung empfohlen bzw. als solche bestätigt wurde.
 
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Sorry für das Bild, Beschwerden dazu bitte an "© VGV – stock.adobe.com". Vermutlich wären die Vergütungsgebühren für das Abbild eines aktuelleren Modells höher gewesen, der "Hersteller" hat seine Preise ja auch zum 01.02. angehoben. Normalerweise hätte ich auch zuerst auf Forenbeiträge verlinkt, die werden aber häufig mit der externen Suche über Google besser gefunden als mit der internen "SuFu". Bei der "externen" Suche gibt es dann auch immer andere Fundstellen.
Ob der Lösungsvorschlag hier greift, kann ich leider nicht sagen. Nur hat @Zuckersüß den Vertrag gekündigt und den Anbieter gewechselt. Es wäre "unschön", wenn trotz Anbieterwechsels die Probleme bestehen bleiben würden.
 
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Die Hardware-Beschleunigung habe ich schon oft deaktivert, hat aber bei diesem einem Problem leider nicht geholfen.

Ich bin mir eigentlich sicher, dass das vom DSLAM kommt. Ich halte es auch nicht für einen Defekt oder Bug, sondern für eine Funktion, die die Telekom so vorsieht. Zumindest hier in unserer Stadt(teil). Daher wird auch ein anderer ISP nicht helfen, solange die Leitung der Telekom gehört bzw. diese Funktion im System ist.

Heute morgen lief es perfekt. Mittags wieder schlecht.
 
Nicht ohne Messequipment im Wert von einem guten gebrauchten Kleinwagen ...

Das gilt auch, wenn die Störung nicht von einer schlechten Verbindung, sondern von einem halb-defekten Gerät irgendwo in der Nähe verursacht wird.
 
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Nicht ohne Messequipment im Wert von einem guten gebrauchten Kleinwagen ...
So wie in meinem vergangenen Fall, als es mal wirklich zu -Häufigen Abbrüchen der DSL-Verbindung- kam....

... nach 4 "Techniker-"Besuchen, dazwischen 5-6 verschiedene F!Boxen (somit auch verschiedene Modems), zwei Speedports und einer Digibox (Telekomanschluss) "kein Problem feststellbar...." - der "Netzinginieur" mit dem 40k Koffer konnte die Störung innerhalb von 3 Metern eingrenzen, klopfte beim Vermieter (EG) schaute an der Wohnungstüre nach oben, sah die Unterputzdose, öffnete diese, schlug die Hände über dem Kopf zusammen, "klingelte" meine 2 Adern, verbund diese "fachmännisch" und seit dem war dann Ruhe damit, außer den allseits bekannten Störungen und in Folge dessen eine Drosselung durch ASSIA/DLM, aber auch die 5690 Pro wird nun wieder Step by Step hochgestuft durch den DSLAM, nachdem (auch wenn sich an der Verkabelung und in den letzten Wochen nichts an der Firmware der FRITZ!Box und auch keine Neustarts dieser stattfanden, nichts geändert hat...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier fängt das Problem schon an. Mein ISP macht nichts.
 
das prüfen/feststellen
Wenn es eine defekte Muffe sein sollte, dann treten auch noch andere Fehler auf (leider nicht permanent, dann wäre es ja auch zu einfach). Eine Möglichkeit sind Dauertelefonate über ein (möglichst kabelgebundenes) Telefon. Sind bisher bei längeren Telefonaten Störungen aufgetreten oder kam es zu Abbrüchen?
 
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Ich habe seit ~15 Jahren kein einziges Festnetz-Telefonat geführt.
 
Dann kann wohl nur ein Technikerbesuch mit Messequipment helfen. Das Ganze kann man beauftragen. Das Problem dabei ist aber, wird bei der Messung vor Ort kein Fehler festgestellt, dann ist das Ganze kostenpflichtig. immer voher informieren, was da ggf. an Kosten anfallen kann.
Da der Anbieter gewechselt worden ist, einmal mit dem neuen Anbieter abklären, ob die Leitung beim Wechsel durch einen Techniker vor Ort durchgemessen werden kann.
 
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So wie in meinem vergangenen Fall, als es mal wirklich zu -Häufigen Abbrüchen der DSL-Verbindung- kam....
Das kenne ich - in meinem Fall war es anscheinend die Doppelader zum DSLAM, gepaart mit einem nicht (mehr) ganz einwandfreien Patchkabel im Outdoor-DSLAM-Kasten.
Andere Doppelader, neues Kabel - seitdem schnurrt die Verbindung wie ein Kätzchen und mit den DSL-Treiber-Updates, seit ich die 5690 Pro habe, kitzeln beide Seiten sogar noch mehr aus dem Kabel. 25 MBit/s mehr im Downstream.
 
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Hier war der Netz-Ingenieur nicht mehr am DSLAM sondern hat wirklich nur meine Doppelader in der UP-Dose neu verbunden, dauerte keine Minute, ok 3 mit etwas Smaltalk.

Dies war jedoch in meinem Fall noch zu Zeiten der 7490 meine ich, also locker über 8 Jahre her.

Jedoch sind ja in den feuchten Jahreszeiten Probleme mit DSL-Verbindungen, ob TAE oder Muffe im Kabelbündel nichts Neues.
 
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Ich bin dem Problem tatsächlich einen Schritt näher gekommen.

Mir ist aufgefallen, dass die angezeigte Upload-Bandbreite in der Echtzeitanwendung deutlich sinkt, wenn das Problem im vollen Umfang auftritt.

Normal: 140-160 Kbps
Problem: <=90 Kbps (sinkt sogar bis auf auf 40 Kbps)

Kurz: Meine Pakete erreichen nicht zuverlässig den Server. Das Routing ist laut Tracert unverändert.

Die Download-Bandbreite ist immer unverändert hoch (500-600 Kbps)
 
Meine Pakete erreichen nicht zuverlässig den Server.
Welche DNS Server werden genutzt? Die vom Provider zugewiesenen Server oder wurde die Auswahl "optimiert"?
Es gab beispielsweise in den letzten Wochen bei einer Reihe von Anwendern Probleme bei der Nutzung der Cloudflare DNS Server, deshalb die Nachfrage.
 
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Dann zumindest testweise 1.1.1.1 entfernen und auch 1.0.0.1 nicht nutzen. Google (8.8.8.8 / 8.8.4.4) oder Quad9 (9.9.9.9) sind gute Alternativen. Mir ist schon bewusst, das Cloudflare in den Rankings fast immer ganz oben steht.
Nach den bisheringen Problemen würde ich zumindest testweise da einmal einen Umweg ausprobieren. Auch einmal gerne die vom Provider zugewiesenen Server nutzen. Sind zwar nicht für Gaming optimiert, aber der Fehler könnte damit eingegrenzt werden.
 
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