Internet teilen: Geht das? Ja! Aber ist es zuverlässig?

henfri

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Hallo,

mein zukünftiger Nachbar hat schon einen Internetanschluss (2Mbit), den wir gerne miteinander teilen wollen. Er hat auch einen Telefonanschluss und ich würde über VOIP telefonieren.
Nach dem, was ich hier bisher gelesen habe, funktioniert das. Aber wie sind eure Erfahrungen damit? Funktioniert das ganze zuverlässig? Worauf muss ich achten?

Vielen Dank für eure Tipps und Erfahrungen!

Gruß,
Hendrik
 
Das funktioniert sehr zuverlässig.
Die Zeiten wo das immer wieder gesponnen hat, sind eigentlich schon lange vorbei.
 
Das funktioniert sicher zuverlässig, ist wahrscheinlich aber nicht zulässig: Schau dir mal die AGB an.
Der MitSurfer kann dem Besitzer jederzeit unerwünschte Kosten verursachen. Auch das ist zu bedenken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob es erlaubt ist, hängt von den AGBs des Providers ab. Falls nicht können u.a. Schadensersatzansprüche auf den "Teiler" zukommen.

Aber selbst wenn würde ich niemals meinen eigenen Anschluss mit einem Dritten teilen: Weiß ich wirklich, wo dieser oder seine Kinder, Freunde, Bekannte - und sei es auch nur aus Versehen - im Internet herumsurft (pädophile Seiten, Warez etc. oder auch mal ein urheberrechtlich geschütztes Werk herunterlädt) und die Strafverfolgungsbehörden dann bei mir vor der Tür stehen? Verantwortlich ist nämlich erst einmal der "Teiler"...
 
Vor allem gilt die Verwantwortung für den "Teiler" auch dann, wenn der Mitnutzer sich was einfängt, das Schaden anrichtet. Wir wollen also nicht zwingend von Vorsatz ausgehen...

.
 
Hallo,

mich interessierte hier vor allem die technische Seite. Die rechtlichen Belange habe ich bereits bedacht -dazu gab es kürzlich einen Artikel in der c'T.

Gruß,
Hendrik
 
Technisch gesehen, kann an einem DSL-Anschluss auch eine 2. PPPoE Session aufgebaut werden. Wenn dieser Tarif dann auf Dich läuft, dann sind alle zuvor genannten Einwende erschlagen, denn es handelt sich dann nicht mehr um eine Überlassung.
 
Hallo,

wie geht das denn rein technisch ("Kabel")?
Das heisst, ich würde irgendwo eine zweite Flatrate beantragen und los geht's?
Und wie teilt sich die Geschwindigkeit auf?

Aber wie gesagt: OT ;-)

Gruß,
Hendrik
 
Genau, "zweite" Flaterat für ein paar EURO und eine Kabelverbindung für die eigene Verbindung.
 
Zwei Flatrates an einer Leitung

Hallo,
Das klingt ja eigentlich interessant.
Aber wie sieht es mit der Geschwindigkeit aus? Wie teilt sich die?
Und dann bräuchte ich ja auch ein eigenes PPPOE Modem (bzw. zwei?)
Wo würde ich den Hub (bräuchte ich doch, oder?) hinsetzen? Direkt hinter den Splitter, oder kommt an den Splitter ein Modem und dahinter erst ein Hub?

Kann ich auf der DSL Flatrate eines lokalen Anbieters auch eine Congstar Flatrate nutzen??

Gruß,
Hendrik
 
Die DSL-Bandbreite wird durch den zweiten Einwahlweg nicht größer. Man teilt sich diese dynamisch. Generell ist daher aufgrund der Kosten und Bandbreiteneffizienz der Weg über einen gemeinsamen Router mit nur einer Flatrate günstiger und zu empfehlen.

--gandalf.
 
Hardwaremäßig brauchst du gar nichts zusätzlich.
Wenn dein Nachbar eine FBF_WLAN hat, und du einen WLAN-Stick auf dem Computer, dann kann dein PC ohne Probleme selbst eine zweite PPPoE-Verbindung aufbauen.

Nachtrag: Die Telefonie würde ich einfach lösen: Dect
 
Hallo,

kann ebenfalls bestätigen, dass das mittlerweile wunderbar und extrem zuverlässig funktioniert. Einzig solltest du keine Billighardware einsetzen, da diese meistens nicht unter Dauereinsatz anständig und stabil durchläuft. Eine FritzBox oder einen WRT-54G kann ich zB. extrem empfehlen um eine WLAN Verbindung oder dergleichen aufzubauen. ;)

Viel Spaß beim gemeinsamen Surfen und viele Grüße

Akio
 
Hallo,

dazu noch eine Frage:
Die Fritz Box priorisiert (QoS) ja den VOIP Verkehr.
Funktioniert das auch als ATA? Da müsste dann doch der Router, der als Sender fungiert das letzte Wort haben, oder? Ich kann mir vorstellen, dass das mit zwei Fritzboxen funktioniert. Aber wie ist das mit einer WRT-54G (als Sender, direkt in der DSL Dose) und einer Fritzbox (als Empfänger)? Funktioniert da die Priorisierung?

Gruß&Danke,
Hendrik
 
Warum schließt du nicht einfach einen DECT-Telefon direkt in die FBF des Nachbarn an. Dann hast du das Problem mit QoS nicht.
 
Hallo,

na ich will halt zum aufladen nicht immer klingeln müssen ;-)
Davon abgesehen möchte ich gerne so unabhängig wie möglich von ihm sein und bei ihm auch nix ändern/abstellen müssen.

Gruß,
Hendrik
 
Hm...ich glaube, das Problem mit QoS ergibt sich gar nicht, da er seine PPPoE-Session hat, und du deine. Die Bandbreite wird also schon in den niederen Netzwerkschichten aufgeteilt.

Bitte korrigiert mich, wenn ich mich täusche.
 
......zum aufladen nicht immer klingeln müssen ......möchte ich gerne so unabhängig wie möglich von ihm sein und bei ihm auch nix ändern/abstellen müssen.......
Zwei Möglichkeiten:
  1. Er stellt eine DECT-Basisstation auf und Du tust das schnurlose in eine eigene Ladestation ohne Basis in Deinen Räumen.
  2. Du schließt bei Dir eine FRITZ!Box über WDS an und an der dann die VoIP-Telefone - bei Dir.
 
Hallo,

ich würde b) bevorzugen. Eine zweite PPPoE Verbindung wollte ich auch nicht aufbauen (Nachteile überwiegen: Die Leitungskapazität wird statisch geteilt; auch wenn nur einer Kapazität braucht, hat er nur die Hälfte)

Das bedeutet, dass ich die Fritz box einfach als Repeater verwende und ansonsten wie gewohnt nutze?

Wie sieht es nun mit QOS aus. Wahrscheinlich ist es von Vorteil, wenn der Router des Nachbarn auch eine Fritz Box ist, oder? Was wenn nicht? Kann OpenWRT auch den VOIP Traffic priorisieren?

Gruß,
Hendrik
 
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