[Frage] IP Telefonie intern, analog/ISDN extern mit AVM 7390

ex5umo

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Moin Moin,

ich plane derzeit eine kleine Firma zu gründen und benötige Eure Hilfe für Telefonkonfiguration.

Hier meine Vorstellung wie ich das realisieren möchte und die Frage ob es so sinnvoll ist:

- Business VDSL 50 mit ISDN von der Telekom
- AVM 7390 als Router
- analoges Fax bzw. Multifunksgerät an einen der analogen Ports der 7390
- zuerst zwei, später auch bis zu fünf IP-Telefone, z.B. Grandstream GXP-2124 HD VoIP-Telefon

Was will ich erreichen:

- Jedes Endgerät hat eine eigene Rufnummer
- ganz bewust kein VOIP an der Außenkante weil ich im störungsfall zumindest noch die Chance haben will das zumindest etwas funktioniert
- Jedes Telefon bekommt alle eingehenden Anrufe (ggf. auch still) angezeigt und kann sie entgegennehmen
- die üblichen kleinen Dinge wie Anrufe übergeben, Konferenzschaltungen usw.

Jetzt meine Fragen:

1. Funktioniert das so mit meinen Anforderungen und dem Equipment welches ich ausgewählt habe?
2. Ist das Grandstream ein gutes VOIP Telefon oder gibt es da Bessere?
3. Wie sieht es mit einer 3G/LTE Fallback Lösung für die 7390 aus, hat das schon mal jemand realisiert?
4. Macht es möglicherweise mehr Sinn eine "normale" Telefonanlage mit 8 analogen Ports zu beschaffen?
5. Gibt es auch VOIP Telefone mit einem integrierten GBit/s Switch?

Schon mal vorab danke für die hoffentlich zahlreichen ,und wie ich hoffe, klärenden Antworten.
 
die 7390 hat mit div. Anschlüssen ihre Probleme
evtl. Hardware von T-Com mieten (geht auch kurzzeitig) bis alles fehlerfrei funktioniert = weil sodann kommt alles aus 1 Hand

wenn eine AIO F!B, dann würde ich hierüber den Fax-Empfang durchführen + pushmail = digital Bearbeitung ua. am Smartphone oder Weiterleitung an entsprechenden Mitarbeiter
der Fax-Versand kann ja weiterhin über "herkömmliche Endgeräte" erfolgen oder über entsprechende Software

die F!B selbst ist ja ein Gateway, dh durch IP-Telefone wird es "doppelt gemoppelt" im wahrsten Sinn, denn jedes IP Telefon benötigt 2 Kanäle. (wenn man den internen SIP-Server/Registrar der Box verwendet)
DECT-Geräte (Fritz!Fons oder bspw. Gigaset Mobilteile) würden ausreichen, können schnell an die F!B bspw. angebunden werden und sind easy zu konfig.
 
Technik für eine Firma ?
Hängt von dieser Technik zum Teil die wirtschaftliche Existenz ab ?
Falls JA, beschaffe dir für den professionellen Einsatz vorgesehene Technik von einem einzigen Hersteller.
Dazu kommen noch Überlegungen bzgl. Stromausfall, Blitzschutz, zykl. Daten-Backup, Remote-Zugriff, LAN-Redundanz, ...

AVM/7390 ? Klares no-go für professionelle Anwendungen. Schau mal in die entsprechenden Threads !
 
@MuP

Da muss ich Dir wiedersprechen. Als IT-Consultant hatte ich einige 7390 bei Kunden stehen (und empfahl diese auch gern) und bisher gabs damit gar keine Probleme. Ganz im Gegenteil: Die meisten Kunden sind begeistert - Gerade die, die sich keine Lancom (o.ä.) Lösungen leisten können.

Hatte selbst einen Kunden, wo der ehemalige Dienstleister (bevor wir die Wartung übernommen hatten) eine 7390 als Gateway ins Rechenzentrum gesetzt hat um ein Paar VMs zu schützen ^^ Das ist dann wirklich ein no-go. Aber es läuft noch immer :D

Und wenn der TO sich gerade erst ein Unternehmen aufbaut, dann sind hohe Anschaffungskosten das letzte was der Existentgründer sich wünscht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal Danke für die ersten Antworten.

DECT Geräte machen für mich keinen Sinn, das sollen richtige Schreibtischtelefone sein.

Das Fax soll von einem Multifunktionsgerät mit erledigt werden und wird tendenziell nur selten benötigt. Insofern scheidet eine Anlageninterne Lösung aus

Vom Telefon hängt die wirtschaftliche Existenz nicht ab, da ist Internet schon wichtiger.

Die von MuP genannten Dinge sehe grundsätzlich genauso, nur wir müssen mal die Kirche im Dorf lassen.

Ich komme aus der IT (technische Seite) und kenne mich mit LAN, Server, Redundanz, USV usw. aus, nur mit VOIP habe ich mit Ausnahme meines privaten Telefonanschlusses (Telekom VDSL mit VOIP via AVM 7390) noch keine Erfahrung gemacht und brauche deswegen Eure Hilfe.

Wie ist das mit dem doppelt gemoppelt bzgl. der 7390 gemeint?

Wieviele SIP Kanäle hat/kann die 7390?
 
DECT Geräte machen für mich keinen Sinn, das sollen richtige Schreibtischtelefone sein.
ich pers. setze selbst im (Klein-) Unternehmen nur auf DECT, denn wie schnell muss man mal was suchen, anderes Büro oä.
aber das ist jedem seine eigene Entscheidung

... wird tendenziell nur selten benötigt. Insofern scheidet eine Anlageninterne Lösung aus
gerade dann kann es interessant sein ;-)
wobei ich es so konfig habe, dass ich einfach "switchen" kann - als fallback hab ich eine Große Copystation mit LAN-Anschluss usw. als fallback

(Telekom VDSL mit VOIP via AVM 7390) noch keine Erfahrung gemacht und brauche deswegen Eure Hilfe.
wenn man sowas vorher weiß, braucht man das Produkt nicht "unterbreiten", sondern kann sich auf die evtl. Feinheiten konzentrieren

z.Bsp. ob das "Online-Telefonbuch" bekannt ist > automatische sync. bspw. mit google Kontakte > mit Smartphones (insbesondere android)
wenn man nunmehr das interne DECT verwendet, hatte man ohne Aufwand alle Einträge syn.

Wie ist das mit dem doppelt gemoppelt bzgl. der 7390 gemeint?
was bringt ein "F!B-Gateway", wenn man dann doch IP-Telefone einsetzen möchte?

//edit: versehentlich falschen Link bzgl. "Kanäle" verwendet - hierzu (korrekten) siehe @KunterBunter
 
Zuletzt bearbeitet:
Um noch mal zu meinen Fragen zurück zu kommen:

Jetzt meine Fragen:

1. Funktioniert das so mit meinen Anforderungen und dem Equipment welches ich ausgewählt habe?
2. Ist das Grandstream ein gutes VOIP Telefon oder gibt es da Bessere?
3. Wie sieht es mit einer 3G/LTE Fallback Lösung für die 7390 aus, hat das schon mal jemand realisiert?
4. Macht es möglicherweise mehr Sinn eine "normale" Telefonanlage mit 8 analogen Ports zu beschaffen?
5. Gibt es auch VOIP Telefone mit einem integrierten GBit/s Switch?

Frage 1 sehe ich als beantwortet an, ich kann das so realisieren oder sehe ich das falsch?
Frage 4 hat sich somit auch erledigt

Bleiben noch die Fragen 2,3 und 5

Hat jemand dazu Infos?
 
5. Die Snom 8xx Serie bietet u.a. einen Gbit/s Switch. Jedoch sollen die Telefone von der Bedienung her nicht so toll sein.
 
Was will ich erreichen:

- Jedes Endgerät hat eine eigene Rufnummer
- ganz bewust kein VOIP an der Außenkante weil ich im störungsfall zumindest noch die Chance haben will das zumindest etwas funktioniert
- Jedes Telefon bekommt alle eingehenden Anrufe (ggf. auch still) angezeigt und kann sie entgegennehmen
- die üblichen kleinen Dinge wie Anrufe übergeben, Konferenzschaltungen usw.

Fragen:

2. Ist das Grandstream ein gutes VOIP Telefon oder gibt es da Bessere?
3. Wie sieht es mit einer 3G/LTE Fallback Lösung für die 7390 aus, hat das schon mal jemand realisiert?
4. 8 analogen Ports ?
5. Gibt es auch VOIP Telefone mit einem integrierten GBit/s Switch?

Hallo, Deine Fragen spiegeln keine direkte und gerade Philosophie wider....

Du willst Dich nach außen nicht mit VOIP anbinden. Warum sollte es dann Sinn machen, intern mit VOIP zu arbeiten? -
-> Nimm den internen S0-Bus, schließe daran bis 8 Endgeräte an. Nummern in der 7390 festlegen (analog) bzw. ISDN-intern. .
-> FAX. Wie mein Vorredner schon sagte, das interne Empfangsgerät verwenden. Papierlos ist das Zauberwort. (Und es spart den Standby-Strom des Apparates.) Für den Ausgang, ein Multifunktionsgerät ("von mir aus" - aber ist nicht mehr zwingend).
-> jedes Telefon signalisiert Anrufe -> nimm echte isdn-Apparate, dann kann man mehrere Ruftöne/Signale je Nummer einrichten.

Zu Frage 3 (3G/LTE): Bei (sprachfähigen) Sticks funktioniert das auch mit dem Telefonieren. Die abgehende Nummer ist die des Kärtchens.

Die Frage mit den 8 analogen Ports überrascht, weil mir das irgendwie andeutet, dass Du da "gar keinen Plan" von hast.

Voip-Fon mit GBit-Switch: (?) Hat den Vorteil, direkt aus dem Rechner heraus wählen zu können. (CAPI/TAPI)

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Irgendwie erschließt sich einem bei Deinen Fragen und Gedanken nicht, WAS das PFLICHTENHEFT für deinen Aufgabenbereich sein soll. Es gibt noch so viele unerschlossene Fragen:
- Wenn alle Gespräche annehmen sollen ... und du hast nur einen externen S0-Bus: Es können maximal 2 App. gleichzeitig sprechen.
- Backup über UMTS_Stick. Die größte Störung ist der Stromausfall, also entweder USV oder tot.
- Phobie vor VOIP-Providern: Die Hälfte der Deutschen hat keinen echten Anschluss mehr. Dass es geht, sieht man täglich. Die ganze Callcenter-Landschaft bei uns basiert darauf.
- Pflege des Telefonbuches: Da war schon der Tipp mit gmail und sync.

Ich würde das jederzeit über die 7390 realisieren. :p

Meine Lösung:
7390 - mit
internem S0-Bus und 8 isdn-Telefonen
externem S0-Bus (T oder Vf), damit 2 Leitungen und 3 - 7 Nummern
externem voip, wie sipgate, damit weitere Leitungen und Nummern (gegenseitige Redundanz).
Fax auf die Box -> Mail (papierloses Büro; es wird nur ausgedruckt, was es wirklich braucht)
Drucker (evtl. Multi m. Ausgangsfax).
 
[Edit Novize: Monster-Fullquote des Beitrags direkt darüber gelöscht - siehe Foren-Regeln]

Danke für Deine ausführliches Statement.
Vielleicht sollte ich noch etwas auflären ;)
Es geht um einen Onlineshop, die Kommunikation läuft zu 99,9% über das Internet, Telefone sind primär zum Raustelefonieren da, im Grunde reicht am Anfang ein "olles" Analogtelefon ala Gigaset DA710, die Überlegung war nur ob ich beim Telefon nicht gleich richtig starte mit VOIP um dann einfach erweitern zu können.
Warum ich kein externes VOIP möchte ist ganz einfach. Ich habe es schon öfter mitbekommen das DSL nicht funktioniert hat aber Telefon noch sehr wohl. Das ist einfach mein Second Source denken. Deswegen auch die Frage mit dem 3G/LTE Stick als Fallback, das wollte ich allerdings primär für Datenverbindungen.
Den Gigabit Switch dachte nur um ein Kabel vom Switch zu sparen. Sonst lege ich halt eines für den Rechner und eines für das Telefon.
 
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