Mesh Master ohne Fritzbox?

daubsi

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Ich nutze gerade eine sehr einfache Fritzbox 7412 von 1 & 1, welche den VDSL Zugang zum Internet realisiert. Diese Fritzbox macht auch nichts weiter als sämtlichen Traffic via "exposed host" an meine FW durchzuleiten, wo entsprechend der Traffic gefiltert und in die diversen VLANs geroutet wird usw.
Ich nutze die FB also tatsächlich im Grunde nur als "dummes Modem". WLAN ist bei dem Modell von 1&1 deaktiviert, aber selbst wenn es verfügbar wäre, würde ich es dort nicht nutzen, da es ja "vor" der Firewall und damit dem internen Netz wäre.

WLAN selbst nutze ich natürlich, allerdings nur via 2x 1750E Repeater, welche via Ethernet dann mit dem eigentlichen Hausnetz verbunden sind. Beide Repeater sind auf die gleiche SSID konfiguriert und der DHCP Server ist mein Linux-Server der auch alle sonstigen Funktionen übernimmt (DNS, Webproxy, Mail, etc. etc.)

Das ganze funktioniert auch soweit prima, ein wenig störend ist aber natürlich, dass ich ja technisch 2 WLAN Netzwerke habe durch die beiden Repeater und kein einzelnes großes - eben kein Mesh. Ich habe jetzt schon ein bisschen recherchiert und habe bislang leider keine
Möglichkeit gefunden ein Mesh-Netzwerk OHNE eine Fritzbox als Master zu realisieren. Ich möchte mir dafür aber jetzt auch nicht extra eine FB kaufen wenn ich 90% der restlichen Funktionen davon nicht nutzen würde. Auch die neuesten Repeater, die vor kurzem vorgestellt worden sind, benötigen nach wie vor eine FB als Master.

Daher die Frage an die Runde. Gibt es denn tatsächlich keine Open-Source Implementierung eines "Mesh-Master" Servers für Linux? Alle anderen Dienste, die so eine FB anbietet sind doch schlußendlich auch anders realisierbar. Sollte es ausgerechnet die Mesh-Funktionalität sein, die partout nicht ohne AVM Hardware und Firmware realisiert werden kann?
 

pw2812

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Hallo daubsi,

Ich habe jetzt schon ein bisschen recherchiert und habe bislang leider keine
Möglichkeit gefunden ein Mesh-Netzwerk OHNE eine Fritzbox als Master zu realisieren.
Dann hast du entweder nicht gut genug recherchiert oder die falschen Werkzeuge genutzt. Hier mal ein Link, wo du dich über Grundlegendes bzgl. Mesh informieren kannst.

Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Mesh-WLAN

Man muss sich in diesem Zusammenhang klar darüber werden, dass AVM den Begriff Mesh bzw. die sich dahinter verbergende Technologie nicht für sich gepachtet hat. Selbstverständlich bieten auch andere Hersteller von Netzwerktechnik Mesh-fähige Systeme an. Beispielhaft seien hier das Netgear Orbi-System oder das TP-Link Deco-System genannt. Aber eines haben die verschiedenen Mesh-Produkte der einzelnen Hersteller eben allesamt gemein. Sie funktionieren nur optimal, wenn sowohl Mesh-Master als auch die Mesh-Clients vom gleichen Hersteller stammen, sprich zum selben System gehören. Es gibt nicht "das Mesh" schlechthin, für Mesh gibt es keine herstellerübegreifende Standardisierung. Siehe dazu auch den Punkt "Merkmale" des obigen Links.

Ich möchte mir dafür aber jetzt auch nicht extra eine FB kaufen wenn ich 90% der restlichen Funktionen davon nicht nutzen würde.
Das musst und solltest du auch nicht tun, wenn du dich für das System eines anderen Herstellers entscheidest. Wenn du allerdings "AVM-Mesh" nutzen willst, dann brauchst du auch zwingend den passenden "Mesh-Master aus Berlin".

Auch die neuesten Repeater, die vor kurzem vorgestellt worden sind, benötigen nach wie vor eine FB als Master.
Das liegt in der Natur der Sache, da Repeater grds. eher die Rolle eines Clients übernehmen und daher einen Master benötigen, der ihnen sagt, "wo es langgeht".

Sollte es ausgerechnet die Mesh-Funktionalität sein, die partout nicht ohne AVM Hardware und Firmware realisiert werden kann?
Die Antwort auf diese Frage steht bereits zwei Absätze weiter oben.
 

mdkeil

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Ich würde mir wahrscheinlich eine gebrauchte FB 7490 oder 3490 kaufen, die bekommst Du schon für ~50€ .. und die dann als Master betreiben. Das ist glaube einfach die schnellste und sauberste Lösung..
 

koyaanisqatsi

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Moinsen


Nun, inwieweit Mesh sich durchsetzt kommt eben auf die Meshfähigkeit an.
Ob die Endgeräte, insbesondere Klienten, alles so mitmachen was der Master fordert, ist die Frage.
Beispiel:
Ja = Wechsel von 5GHz auf 2,4GHz eines Mobiles beim rumlatschen in der Wohnung
Nein = Das Selbe beim stationären TV

Früher wurde halt mit den selben SSIDs und unterschiedlichen Kanälen nebst Feintuning über Sendeleistung rumgefriemelt.

Wirklich Neu ist für mich nur die Daisy chain: Master <--> Repeater <--> Repeater
 
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daubsi

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Vielen Dank für Eure Antworten, ihr habt mir sehr geholfen!

--

Eine Frage bzgl. Mesh ist jetzt noch offen geblieben: Wir in den Artikeln beschrieben, kümmern sich die einzelnen Komponenten des Meshs selbständig darum, dass alles synchonisiert wird usw. Ist der Master dabei "nur" steuerndes Organ und unsichtbar im Hintergrund oder ist die WLAN-Komponente am Master ein aktiver Teil des WLAN Verbands, sprich *müssen* sich hier auch Clients hinverbinden können? Bzw. steht der Master in der "Mitte" zwischen den Repeatern wie eine Art Relay? Ich frage, weil der Master dann ja u.U. sinnvollerweise auch in der Mitte des Hauses platziert gehört, wo ihn alle Repeater optimal funkmäßig erreichen könnten. Das ist bei uns aber nicht optimal zu lösen.

Da die Repeater alle per Ethernet mit dem Hausnetz verbunden sind hätte ich vorgehabt den Master/die FB dann auch im Technikraum zu platzieren von wo aus sie über Ethernet mit den anderen Komponenten kommunizieren könnte. Das WLAN selbst würde dann also weiterhin nur von den Repeatern aufgespannt - nur dann halt mit der Steuerung über den Master im Keller. Ist das so möglich oder wiederspricht das der Designidee hinter dem (AVM)
Mesh.

Ich habe gelesen, dass die Meshfunktionalität in den älteren FB nicht nachgerüstet wird, weil diese einfach zu schwachbrüstig sind. Offenbar benötigt Mesh also auch entsprechende Compute-Power. Wie darf man sich das vorstellen... wird am Ende ggf. jedes empfangene Netzwerkpaket im WLAN immer zentral über den Master geschleust, so dass dieser optimal entscheidet über welchen Accesspoint er es wieder beantwortet? Ich stelle mir das so vor, dass irgendwo ja eine zentrale Stelle existieren muss die jeder Komponente eine Art Sessiontabel zur Verfügung stellt von allen mit dem WLAN verbundenen Geräten und aktiven Kommunikationen, damit diese unterbrechungsfrei weitergegeben werden können, wenn man den Empfangsbereich eines stärkeren Repeaters betritt?
 
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alexandi

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Der Master sollte ein WLAN-Gerät immer mit dem besten AP verbinden (AP-Steering). Das ist die Aufgabe vom Master.
ABER : Das funktioniert NUR mit WLAN-Geräten, die 11k/v unterstützen.
Und diese Geräte machen eigentlich schon von sich aus ein AP-Steering.
Also das AVM-Mesh imho ist nur sinnvoll, wenn man im Master WLAN-Einstellungen ändern will, und diese dann automatisch vom Master an die Mesh-Clients weitergegebne werden (SSID, Kanäle, Gastzugang, …)
 

koyaanisqatsi

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Da die Repeater alle per Ethernet mit dem Hausnetz verbunden sind hätte ich vorgehabt den Master/die FB dann auch im Technikraum zu platzieren von wo aus sie über Ethernet mit den anderen Komponenten kommunizieren könnte.
Interessantes Vorhaben
Ja, ich würde mal behaupten, das LAN-Kabel wäre die einzige Kommunikationsform mit den "Nodes", wie sich der Master ausdrücken würde.
Das bedeutet aber nicht, dass der Master ein deaktiviertes WLAN hat/haben darf.
 

NDiIPP

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... ein wenig störend ist aber natürlich, dass ich ja technisch 2 WLAN Netzwerke habe durch die beiden Repeater und kein einzelnes großes - eben kein Mesh.
Auch ein Mesh ändert daran nichts, bei 2 APs bleibt es auch mit Mesh physikalisch weiterhin bei 2 Funkzellen.

Das einzige, was sich mit der (AVM) Mesh-Funktionalität ändert, ist, dass dann 1. nicht nur wie bisher ein ausschließlich vom Client kontrolliertes AP-Roaming und Frequenzbandwahl sondern zusätzlich auch ein AP/Mesh-Controller kontrolliertes Roaming bzw. AP-Steering stattfindet (sofern von den Clients überhaupt unterstützt, siehe auch Beitrag #6) und 2. eine zentral vom Mesh-Master kontrollierte Einstellungsübernahme stattfindet (was lediglich die Konfiguration der Repeater oder APs vereinfacht). Ansonsten bleibt es aber eben auch mit einem Mesh-System weiterhin (wie bisher) bei 2 Funkzellen, daran ändert kein Mesh-System etwas. Es gibt also auch mit Mesh "kein einzelnes großes" Netz.

Solltest du also derzeit mit den Clients keine Probleme haben bzgl. AP-Roaming und Frequenzbandwahl (2.4/5GHz), dann bringt dir das Mesh-System i.d.R. nichts. Und bei 2 APs ist die Vereinfachung der Konfiguration i.d.R. noch nicht wirklich so erheblich, dass sich hier die Anschaffung eines Mesh-System nur aufgrund der Konfigurations-Vereinfachung wirklich lohnt.

BTW:
Ich möchte mir dafür aber jetzt auch nicht extra eine FB kaufen wenn ich 90% der restlichen Funktionen davon nicht nutzen würde.
Bspw. eine Fritzbox 4040 ist preislich nicht sonderlich weit vom Repeater 1750E entfernt. Wenn man wirklich ein AVM-Mesh aufbauen möchte mit 2 APs (einer davon Mesh-Master), verkauft man halt einen 1750E und kauft sich stattdessen bspw. eine Fritzbox 4040.
Übrigens, die neuen AVM-Repeater 1200 und 3000 basieren auf der Hardware-Plattform der Fritzbox 4040. Der 3000 bringt halt zusätzlich noch ein 3. Funkmodul mit, was aber im AP-Betrieb eher selten benötigt wird.


--- Zusammengeführt ---


Edit:
... sprich *müssen* sich hier auch Clients hinverbinden können?
Nein.

Bzw. steht der Master in der "Mitte" zwischen den Repeatern wie eine Art Relay?
Nein, nicht wenn die Repeater als AP betrieben werden (wie in deinem Fall). Immer beachten, man muss den WLAN-Repeater-Betrieb vom WLAN-AP-Betrieb unterscheiden. Repeater sind nur ein Kompromiss/Notlösung, falls ein AP nicht ohne weiteres möglich ist. Ansonsten sind APs einem Repeater vorzuziehen (und nicht umgekehrt wie einige manchmal immer noch meinen).

Da die Repeater alle per Ethernet mit dem Hausnetz verbunden sind hätte ich vorgehabt den Master/die FB dann auch im Technikraum zu platzieren von wo aus sie über Ethernet mit den anderen Komponenten kommunizieren könnte. Das WLAN selbst würde dann also weiterhin nur von den Repeatern aufgespannt - nur dann halt mit der Steuerung über den Master im Keller. Ist das so möglich oder wiederspricht das der Designidee hinter dem (AVM)
Ist zwar möglich, aber wozu? Ergibt eigentlich nur Sinn, wenn du einen 3. AP auch im Keller benötigst (dann hast du technisch/physikalisch betrachtet allerdings sogar 3 WLAN-Netzwerke, trotz Mesh). Ansonsten einfach einen der beiden APs durch einen ersetzen, der auch als Mesh-Master betrieben werden kann (siehe oben). Vorausgesetzt du möchtest unbedingt dieses Mesh-System haben (ob das in deinem Fall überhaupt was bringt ist ja nach wie vor fraglich).

Ich habe gelesen, dass die Meshfunktionalität in den älteren FB nicht nachgerüstet wird, weil diese einfach zu schwachbrüstig sind. Offenbar benötigt Mesh also auch entsprechende Compute-Power.
Nein. Das kann eher als "Ausrede" betrachtet werden, weil man wohl bei einigen (älteren) Produkten (die entweder nicht so häufig verkauft wurden (bspw. 3390 oder 7272) oder als OEM-Modell sehr günstig zu bekommen waren (bspw. die 7412)) schlicht keine "Lust" hatte dort noch die Mesh-Funktionalität anzubieten. An begrenzter "Compute-Power" oder Speicherplatz kann es jedenfalls definitiv nicht liegen!

Sehen wir uns bspw. die Produkte 3272, 3370, 3390, 7272, 7360v2 oder 7412 an, all diese Produkte haben kein FRITZ!OS 7 erhalten und dementsprechend auch kein Mesh. Allerdings unterscheiden sich diese Produkte u.a. bzgl. "Computer-Power" nicht von etlichen anderen Modellen die FRITZ!OS 7 mit Mesh erhalten haben, wie bspw. der 3490, 7362 SL, 7430 oder auch der 7490.
Auch am Speicher kann es nicht liegen denn auch da gibt es tw. keinen Unterschied zwischen den Modellen die noch Mesh-Support erhalten haben und welchen die ihn nicht erhalten haben (vgl. bspw. 3390 vs 7362 SL oder 7272 vs 7430 usw. usf...).
Sehr gut ersichtlich bspw. auch bei der 7412 und 7430, die 7412 hat kein FRITZ!OS 7 mit Mesh erhalten, dafür aber die 7430 und das obwohl die 7430 eigentlich auf der 7412 basiert (gleicher SoC/Prozessor und auch gleiche Speicherausstattung). Das Argument "schwachbrüstig" könnte man hier also schon klar als Lüge bezeichnen, wenn man das tatsächlich als Argument anbringen wollte (gilt aber auch für 3272, 3370, 3390, 7272 oder 7360v2). Es hat offensichtlich andere (tw. auch nachvollziehbare) Gründe, weshalb AVM bei einigen Produkten dies nicht anbietet. Nur scheint sich AVM nicht immer zuzutrauen, den Kunden hier die Wahrheit zu sagen...

Nur bei Modellen wie bspw. der 7390 oder auch der 7360v1/SL kann man es verständlicherweise nachvollziehen, dass diese Produkte bspw. wegen des SoC oder aufgrund von Speichermangel keine neuen FRITZ!OS-Versionen oder Features mehr spendiert bekommen.
 

koyaanisqatsi

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Ich denke, für ein WLAN Mesh gilt nicht das 3. Reedsche Gesetz ;)
Weil die Definition für "fully connected network" hier nicht greift.
Im Gegenteil, im WLAN Mesh gehts eher darum bei einem Kanalwechsel/Umbuchen schnell wieder dabei zu sein und zu bleiben.
Dieses "Erzwingen", dass die Klienten das tun, ist/sollte Aufgabe des Masters ( zentrale Regelung ) sein.

Schade, dass der Mesh Viewer nicht mehr in der Inhaus Version ist, da wurde es "Nodemässig" dargestellt, quasi in Echtzeit.
 

pw2812

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@daubsi

Du schreibst nichts bezüglich der bei dir vorhandenen bzw. fehlenden TK-Technik. Das AVM-Mesh soll ja auch einige Vereinfachungen im Zusammenspiel mit den Telefoniefunktionen der Fritzboxen bringen (z.B. zentrale Verwaltung der Rufnummern im Mesh-Master). Wenn du auch diese Funktionalitäten nicht benötigst, sehe ich, ähnlich wie die anderen Beitragenden, eigentlich die Notwendigkeit für Mesh in deinem setup nicht so wirklich.
 

daubsi

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Hallo, nochmals vielen Dank für die vielen hilfreichen Antworten und Erläuterungen. Also konkret ist mein Hauptwunsch, dass ich z.B. lange Datentransfers nicht abbrechen, wenn ich innerhalb des Hauses mich von einer Funkzelle zur nächsten bewege (z.B. vom Keller ins DG). Ich hatte verstanden, dass genau das einer der großen Vorteile wäre. Heute ist es so, dass wenn ich im EG eingebucht bin und mich dann Richtung DG bewege der Empfang natürlich immer schlechter wird (leider auch viel Stahlbeton bei uns vorhanden) und dann auch Copy-Jobs abbrechen, sobald der Client die Funkzelle wechselt. Klar, kommt alles nicht tagtäglich vor, aber der Wunsch wäre schon da, dass es halt funktioniert, wenn es mal benötigt wird. Kann ich dieses Ziel mit einem AVM-Mesh erreichen?

Eine zentrale Verwaltung aller WLAN Komponenten wäre mir jetzt tatsächlich gar nicht soooo wichtig, aktuell sind es ja nur die beiden Repeater (die übrigens im AP Mode laufen, weil die Frage weiter oben auch vorkam).

Nun noch zur TK Technik:
Bin mir nicht ganz sicher, welche Info gewünscht ist. Jedenfalls, das ganze Haus ist per Ethernet versorgt, fast jeder Raum. Es sind mehrere 24 Port Switche im Einsatz die über Glasfaser-Trunks mehrere VLANs aufspannen. Die Fritzbox hängt in einem "External" VLAN, welches nur zur Firewall durchgegeben wird und dort wird entsprechend Firewall-Regelsatz Traffic in eines der internen VLANs erlaubt, oder eben nicht. Sämtliche Ressourcen im Haus hängen "hinter" der Firewall - bis tatsächlich auf die VoIP Themen. Diese Funktionalität erbingt die FB die vor der FW steht. Wenn ich jetzt eine zweite FB kaufe wegen dem Mesh-Master Thema würde ich aber auch überlegen, die VoIP Themen auf die interne FB zu legen und die externe FB wirklich nur noch den Verbindungsaufbau zum VDSL Netz machen zu lassen. Die 2 WLAN 1750E Repeater (bzw. Access points) hängen ganz normal im internen Netz, sie arbeiten autark ohne Fritzbox. Ggf. pack ich die auch noch in ein separates VLAN. Meine derzeitige Fritzbox hat kein WLAN bzw. wurde von 1&1 deaktiviert. VoIP wird für 2 interne SIP Telefone und ein DECT Telefon heute von der externen FB gemacht.
Die neue FB würde ich entweder im Keller im Technikraum platzieren oder im DG im "Serverraum", weil sie dort am unauffälligsten wären. Einen vorhandenen 1750E hatte ich jetzt nicht unbedingt vor, durch eine neue FB zu ersetzen, wie weiter oben schon vorgeschlagen. Da müsste ich erstmal genau schauen ob WLAN-mäßig die neu zu kaufende Box auch die selbe Leistung hätte. Eher würde ich, wie oben geschrieben, vorsehen die neue FB als Meshmaster zusätzlich in Betrieb zu nehmen und daher war oben die Frage ob sie dann so platziert werden muß, dass sie WLAN mäßig im Austausch mit den beiden 1750E stehen können muß, oder ob die Verbindungs über Ethernet ausreicht (um Status-, Session-, Config-Infos auszutauschen vermutlich?)

Wer sich angesichts des Aufbaus des Hausnetzes denkt: "WTF??", dem sei als Antwort gegeben "Weil's geht :)" (Ich habe beruflich mit komplexeren Netzen (WLAN gehört allerdings nicht dazu ;-) ) und IT Security Themen zu tun, daher schadet es nicht, daheim eine gewisse Spielwiese zu haben.)
 

koyaanisqatsi

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würde ich aber auch überlegen, die VoIP Themen auf die interne FB zu legen und die externe FB wirklich nur noch den Verbindungsaufbau zum VDSL Netz machen zu lassen.
Oh, dann wirst du auch nicht drumrumkommen dich bei VoIP mit NAT Überwindung zu beschäftigen.
...ist ne Menge Lernstoff, besonders wenn die SIP Logs zum sichten nicht so einfach in Echtzeit zu lesen sind.
 

daubsi

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@koyaanisqatsi Schon gehört ;-) Solange es über die FW geht, sollte das kein Problem werden. Allerdings war dieser Punkt auch mit eni Grund, warum ich diese Thema bislang nicht so hoch-prior hatte ;-)
 

pw2812

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daubsi

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Danke für den Link! Ich meine, dass hätte ich damals initial probiert, weil ich eine zugedängelte Box gleich 2x nicht haben wollte... Hat aber irgendwie nicht geklappt aber gleichzeitig kann ich nicht feststellen, dass irgendeine Einstellung vor mir verborgen wäre gerade. Ich kann jetzt also gar nicht sagen, ob die 7412 jetzt noch irgendwie branded ist oder nicht - WLAN ist jedenfalls nicht aktiv (auch keinerlei Menüs diesbezüglich sichtbar). Dennoch vielen Dank für den Link, man weiss ja nie....

Gibt es denn bei dem aktuellen FritzOS (Im Falle der 7412 v6.85) eigentlich noch Möglichkeiten Shell-Zugang zu bekommen? Ich meine, da sind inzwischen alle "Hintertüren" durch AVM geschlossen worden?
 

Micha0815

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es denn bei dem aktuellen FritzOS (Im Falle der 7412 v6.85) eigentlich noch Möglichkeiten Shell-Zugang zu bekommen? Ich meine, da sind inzwischen alle "Hintertüren" durch AVM geschlossen worden?
Schau´ mal hier bei dem netten Türsteher vorbei :D
Dort findest Du was passendes inkl. SIAB. Mit modfs oder fwmod kannst Du dann weiter "basteln".
LG
 

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