[Erledigt] Problem: Telekom vermarktet extrem aggressiv Glasfaseranschlüsse

[Edit Novize: Überflüssiges Fullquote des Beitrags #40 gelöscht - siehe Forumsregeln]

Naja das klingt doch schonmal gut.


zum kurzfristigen Installationstermin: ich denke das wurde so gemacht damit man möglichst nicht darauf reagieren kann.
Vielleicht stand der Termin auch schon früher fest und es wurde einfach verschlafen den weiterzugeben. Ich habe da ja leider keinen Einblick drüber.

Naja und wie die Kommunikation immer war: der Eigentümer(also Vermieter) vereinbart den Ausbautermin. Die eigentlichen Internetkunden, also die Mieter besitzen das 'Objekt' nicht, also steht ihnen auch keinerlei Auskunft wann genau der Ausbau stattfindet. Wenn der Internetanbieter das dann auch nicht mitteilen kann(wegen fehlenden Kommunikationsoptionen zum Baupartner, dann gibt es auch keine genaue Kommunikation zum Ausbau für jeden Internetkunden[also den Mietern]).

Nein, das muss wohl nicht zwangläufig so sein, aber ich denke mal wo man Kosten sparen werden kosten gespart und als Bonus gibt es noch unwissende Kunden die man super ausbeuten kann. So traurig das auch klingt, aber ein anderer Grund fällt mir nicht ein. Ich will jetzt nicht sagen das das Absicht war, aber das war bestimmt Absicht.

Und was ich sagen kann: Ja es gibt Probleme mit der Kommunikation mit dem Vermieter, ich habe schon dutzende Beschwerden und haltlose Mahnungen bekommen, am häufigsten wegen 'Ruhestörung'(tlw. mehrere male die Woche). Obwohl sich da immer nur einer beschwert hat..
Also eine effektive Beschwerdebehandlung nenne ich das nicht, aber was hab ich schon für eine Ahnung.
So sind halt die meisten Vermieter in Deutschland, ich weiß jetzt nicht ob das bei Genossenschaften jetzt nochmal besonders schlimm ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
unwissende Kunden die man super ausbeuten kann
Du gefällst dir wohl in der Opferrolle, alle anderen sind böse... Aber noch einmal: DU hast einen Vertrag abgeschlossen und nicht ausreichend beachtet, wann der beginnen soll, es ist also DEIN Fehler...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: Qbaah
zum kurzfristigen Installationstermin: ich denke das wurde so gemacht damit man möglichst nicht darauf reagieren kann.
Das ergibt keinen Sinn, denn die Bewohner müssen ja da sein, um den Techniker reinzulassen, und das erreicht man mit einer kurzfristigen Ankündigung eher weniger. Die Hausverwaltung macht sich so nur potentiellen Mehraufwand, weil man dann weitere Termine für die fehlenden Wohnungen braucht.
 
ja. Dazu kann ich mir vorstellen dann muss sich damit kümmern dass jemand da ist der die Techniker rein lässt oder mit zusätzlichen Kosten das wann anders machen lassen.

Muss ja keinen Sinn ergeben, was der Vermieter macht.
die Installation muss dann nachträglich, mit eigenen Kosten beauftragt werden. Ich glaube sowas wurde mal gesagt, bzw. das stand mal auf einem Schreiben..

Aber Fakt ist ja wer keine Glasfaserdose hat, hat wenn es kein Kabelinternet mehr gibt, kein Internet mehr.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Notfalls kannst du ja auch noch 5G und Starlink abschließen. :)
 
haha, der war gut. gibt es Starlink überhaupt schon public?
 
Das dürfte bei allen Glasfaser-Anbietern ähnlich sein. Die versuchen doch erst mal genügend Aufträge/Verträge zu sammeln und Kooperationsverträge mit den Gemeinden zu sammeln.
Bei uns im Ort ähnlich, da hat Deutsche Glasfaser das Rennen gewonnen, aber seit mehr als 3 1/2 Jahren tut sich absolut nichts mit dem Ausbau.
Ich frag mich, wie ich aus der Nummer wieder rauskomme.
 
Da Verträge in D maximal mit einer initialen Dauer von 24 Monaten abgeschlossen werden dürfen, kannst Du jetzt jederzeit sofort kündigen.
Ein Passus, daß die 24 Monate erst mit tatsächlicher Schaltung beginnen, ist nichtig. Höchstrichterlich bestätigt.
 
achja und was mir gar nicht aufgefallen ist: im neuen Telekomvertrag habe ich nur noch 3 monate reduziert statt wie ursprünglich 6 Monate.

ich habe ja am 14.07.2025 den Telekom-vertrag neu gemacht weil die Telekom den alten Vertrag nicht mehr erfüllen wollte.
und die 24 Monate von vodafone sind ja erst am 22.04.2026 um.
 
Das sieht Deutsche Glasfaser aber offensichtlich anders. Die meinen, dass es ja nur ein Vorvertrag sei, bevor der offizielle Vertrag beginnt. Und zugesicherte "Lieferzeiten" stehen da offenbar nicht drin, da hab ich wohl verpennt, darauf zu achten.
Mir zunächst mal egal, kostet mich ja nichts.
Aber mehr als 3 1/2 Jahre, sind solche Lieferzeiten nicht "sittenwidrig"?
 
Ja, aber das habe ich nicht in Anspruch genommen, weil ich lieber die absolute Kontrolle über alle meine Verträge habe.

Ich bin fast vor lachen unter den Tisch gerutscht. Na, die absolute Kontrolle hast Du ja stets behalten :):):):):)

Wie sagte mein Vorgänger: "Jetzt mal Butter bei die Fische" ...
Was sagt die Telekom Kundenbetreuung? Hast Du die einmal (schnellstmöglich) kontaktiert und freundlich Dein Problem mit Deinem noch laufenden Altervertrag geschildert? Vielleicht kann man da noch etwas machen? Aber nicht reagieren, auf auf Gott und die Welt schimpfen und hinter jedem einen Betrüger sehen, klingt nicht besonders erwachsen.

Also wie sieht es aus?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
habe jetzt meinen Vertrag bei der Telekom widerrufen und werde mir dann kurzfristig einen neuen Tarif suchen

die Telekom hat mir keine guten Angebote mehr gemacht

außerdem hatte ich das Gefühl die Telekom wollte mich nur noch verarschen. das lasse ich nicht mit mir machen.

Ich dachte die Telekom sei da sehr viel professioneller.
 
Zuletzt bearbeitet:
die Telekom hat mir keine guten Angebote mehr gemacht
Was erwartest Du denn? Das die sagen: Gottgnädiger BlackMage, nimm den Vertrag Du Gütiger ... Du zahlst für einen 1000er GF Anschluss der Telekom statt 40 Euro nur 2,50 Euro auf die nächsten 30 Jahre? ... Sei froh, dass sie Deinen Vertrag storniert haben ...
 
  • Like
Reaktionen: OttoHome
Ich habe von der Telekom erwartet das die mir Vertrag anbieten, der annähernd dieselben Konditionen hat, wie die die ursprünglich mal beim Glasfaserausbau angekündigt wurden. können oder wollen die das nicht, kann ich gut und gerne auf die verzichten.

Ich meine es ist ja dieselbe Situation: Glasfaser kurz vor Fertigstellung.

Und ja @mipo das wäre es doch. Wie sagt man doch so schön: Den Kunden wie einen König behandeln. Die wollen mich ja als Kunden haben.

Und btw. Transparenz ist wohl ein Fremdwort bei Glasfaseranbietern.

Der größte Mist ist ja bei 24 monats-Verträgen gibt es bessere Konditionen, klar dafür ist man ja auch 2 Jahre gebunden..
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich habe vor ca. 2 jahren einen glasfaservertrag bei der telekom abgeschlossen und dann hat sich der Ausbau auch noch stark verzögert.
Wenn vor 2 Jahren (also 24 Monaten) abgeschlossen und dieser Vertrag nun nicht mehr erwünscht ist, einfach kündigen, wo ist das Problem? Die 24 Monate MVLZ sind ja nun um. Die max. 24 Monate bzw. max. 2 Jahre Vertragslaufzeit gelten laut einem Urteil von letztem Jahr auch für vorab abgeschlossene Verträge ab Unterzeichnung und nicht erst ab Schaltung des Anschlusses:
https://heise.de/-10252960

Wobei ich den Themen-Titel nicht nachvollziehen kann. Was soll da jetzt "extrem aggressiv" seitens der Telekom vermarktet werden? Solche Vorverträge sind doch imo nichts ungewöhnliches… Was daran ist "aggressiv"? :confused:



BTW:
Und dann wurde plötzlich vor einer Woche die Glasfaserdose in meiner Wohnung installiert mit nur 2 Tagen Vorankündigung. Ein paar Tage nach der Installation hatte ich dann plötzlich schon ne Bestätigung für meinen Festnetzauftrag. Ist das überhaupt zulässig?
Warum soll das nicht zulässig sein? Viele andere wären froh, wenn das (nach Installation des Gf-TA) immer so "schnell" ginge (manche würden aber auch da meinen, dass das noch zu langsam wäre)… Man kann doch froh sein, dass das nach der langen Verzögerung nun doch recht flott ging. Wo ist hier nun das Problem? Wobei "schnell", die Bestätigung für den Festnetzauftrag ist doch offensichtlich der abgeschlossene Vertrag von vor 2 Jahren. Also eher eine starke Verzögerung. Aber dennoch verstehe ich nicht, was daran nicht zulässig sein soll… :confused:

Ich dachte der Glasfaseranschluss wäre erst aktiviert nach dem aufrufen des Einrichtungslinks?
Das ggf. schon. Aber was ist da jetzt die Frage bzw. Problem? Eine "Bestätigung für den Festnetzauftrag" ist ja schließlich noch kein aktiver Glasfaseranschluss (im Sinne bspw. eines provisionierten xPON-ONT) sondern eben nur die Bestätigung zur Schaltung/Aktivierung eines solchen…

Das Problem ist jetzt ich habe 2 Internetverträge, rechnet die Telekom auch ab, wenn ich mein Glasfaser nicht aktiviert habe?
Wenn du nicht kündigst, klar, kann passieren… Wenn der Kunde seinen ONT nicht provisionieren/aktivieren lässt, ist das ja letztendlich nicht das Problem bzw. Verschulden des Provider.

Ich habe ja auch noch einen alten Kabelvertrag der noch problemlos läuft(mit dersdelben geschwindigkeit).
Ein alter Kabelvertrag wäre ja kein Problem. Denn wenn "alt" (>=24 Monate VLZ), lässt sich dieser ja jederzeit (mit 1 Monat Kündigungsfrist) kündigen (genau wie der Vertrag mit der Telekom wenn >=24 Monate "alt"). Also auch kein Problem…

Notfalls überlege ich noch rechtlich gegen die Telekom vorzugehen.
Wogegen denn überhaupt? Was soll die Begründung dafür sein? Hast du überhaupt schon den Vertrag mit der Telekom gekündigt? Akzeptiert die Telekom etwas diese Kündigung nicht? Nur in diesem Fall könnte man imo überhaupt überlegen rechtlich vorzugehen. Denn sonst sehe ich imo keinen Grund rechtlich gegen die Telekom vorzugehen…

besonders da dann auch schon mein Startguthaben von 100€ verrechnet wird was ich als Bonus hatte
Warum soll das nicht verrechnet werden dürfen?

also diese plötzliche Installation der Glasfaserdose werte ich als Eingriff in das Persönlichkeitsrecht.
Bitte was? Wie soll das denn begründet sein? Hat sich die Telekom bzw. die von der Telekom beauftragte Firma bzw. Techniker etwa unerlaubt Zugang zu deiner Wohnung beschafft (bspw. während Abwesenheit Wohnungstür aufgebrochen) und den Gf-TA in der Wohnung installiert? Oder wie soll ich mir das vorstellen können?

Das war weder organisiert noch noch in irgendeiner Weise irgendwie konkret durchdacht. Terminierung ist da das Stichwort!
Wo ist da nun das Problem? War es unpassend? Warum wurde dann der Firma bzw. den Technikern überhaupt Zugang zur Wohnung gestattet wenn diese nicht eingebrochen sein sollten?

[…] als die Rechte der Telekom meinen Glasfaseranschluss willkürlich zu starten(nachdem willkürlich die Glasfaserdose in meine Wohnung gekloppt wurde...)
Was daran ist "willkürlich"? Du hast ja angeblich vor 2 Jahren dazu einen Vertrag mit der Telekom abgeschlossen. Klar, die große Verzögerung ist ärgerlich, aber ein "willkürlich" kann ich bis jetzt zumindest nicht erkennen…

Aber ich habe mich sowieso schon auf rechtlichen Streß eingestellt.
Das klingt schon eher wie "Den Splitter im Auge eines anderen sehen aber den Balken im eigenen nicht wahrzunehmen…"
 
Ein Passus, daß die 24 Monate erst mit tatsächlicher Schaltung beginnen, ist nichtig. Höchstrichterlich bestätigt.
Hast du das konkret? Nach Heise hat das nur das Hanseatische Oberlandesgericht geurteilt und die Revision zum BGH zugelassen...
 
  • Like
Reaktionen: NanoBot
Siehe:
[…] Der Bundesgerichtshof (BGH) habe 2021 schon eine ähnliche vertragliche Vereinbarung an der BGB-Norm bemessen.

Letztlich bleibt also abzuwarten, ob der BGH auch in diesem Fall das so sieht wie im anderen Fall 2021… Sicher wissen tut man es natürlich erst, wenn der BGH sein Urteil in diesem Fall dazu fällen wird (aber mich würde es dann doch ein wenig wundern, wenn es in diesem Fall anders entscheidet).
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo ist da nun das Problem? War es unpassend? Warum wurde dann der Firma bzw. den Technikern überhaupt Zugang zur Wohnung gestattet wenn diese nicht eingebrochen sein sollten?
Naja das nicht. Ich musste deshalb nur den ganzen Tag in der Wohnung bleiben, weil das Zeitfenster 8-13 Uhr war. Tatsächlich war es dann einmal um 10:30 wo die Dose halb installiert wurde und dann nochmals um 16:30 zum Abschließen, Testen und Freigeben.


Warum soll das nicht verrechnet werden dürfen?

Weil ich meinen Vertrag ja erst viel später starten wollte, nämlich wenn mein alter Kabelanschluss abgelaufen war..
Mir wurde von der Telekom gesagt ich kann

Weil der Provider den Vertrag erst viel später zur Verfügung stellen konnte, als ursprünglich geplant. Außerdem ist die Installation sehr spartanisch abgelaufen(ein paar Tage vorher erst angekündigt, dann musste ich den ganzen Tag in der Wohnung bleiben weil die nicht sagen konnten wann die bei mir




Wobei ich den Themen-Titel nicht nachvollziehen kann. Was soll da jetzt "extrem aggressiv" seitens der Telekom vermarktet werden? Solche Vorverträge sind doch imo nichts ungewöhnliches… Was daran ist "aggressiv"? :confused:
Naja, zum einen daran das die mich ständig anrufen wollten nachdem die Dose installiert, was mich total genervt hat. Und zweitens haben die mir nur Angebote gemacht die nicht wirklich gut waren. Die haben einfach nicht locker gelassen. Die wollten mir quasi unbedingt den Vertrag aufdrängen, zu den schlechtesten Bedingungen(das habe ich als Nötigung nach § 240 StGB empfunden).
 
Zuletzt bearbeitet:
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,859
Beiträge
2,303,046
Mitglieder
378,509
Neuestes Mitglied
anthonyschipper06