[Frage] Strategie nach Wegfall des Routerzwangs insb. bei Kabelnetzwerken (DOCSIS)

odoll

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Moin,

ich liebäugle ja schon länger damit von ADSL (16 Mbps - VDSL geht nicht) auf Kabel umzusteigen, wollte aber nicht wieder einen Router Zwang (Den Jetzigen konnte ich zum Glück 'abschütteln'.)

Wie sähen denn die Anbindungs-Optionen aus:

i) Einsatz eines Routers mit eingebauten Kabelmodem (wie die 6490) ist sicherlich am komfortabelsten, aber auch mit die teuerste?!

ii) Man / frau legt sich einen DOCSIS (3.0) fähiges Modem mit Ethernet (und/oder USB) zu und hängt seinen Router daran?
- Wenn ich UM richtig verstehe, authentisieren die über die MAC-Adresse des Modems.
- Wird es nach der Liberalisierung ein größeres Angebot an Kabel-Modemen geben (Glaskugel).
- Wird man solche Kabel-Modeme so ähnlich wie USB-Mobilfunk-Sticks an der FB betreiben können (oder möchte AVM doch lieber ihre 6490 verkaufen)?
- Ist die Provider bereitgestellten VoC / VoIP dann überhaupt für den Router erreichbar (e.g. separates VLAN auf der Ethernetschnitstelle des Kablemodems)?
 
Aus dem Kabelmodem "kommt Ethernet" (i.d.R. sogar DHCP mit den öffentlichen IP-Adressen) ... da kann man ganz normal einen passenden Router anhängen - was das aber mit der USB-Schnittstelle zu tun haben soll, sehe ich nicht, da wäre eher der Vergleich mit dem (ja jetzt schon implementierten) Router-Modus mit LAN1 als WAN-Anschluß passend (und genau so läuft das dann auch). Alternativ gibt es dann eben auch Router, die erst gar kein Modem integriert haben, wobei AVM bei der (nun als 7580 wohl erscheinenden) 4080 da wohl einen Rückzieher macht und lieber ein ungenutztes Modem einbaut als noch ein weiteres Modell in freie Wildbahn zu entlassen. Aber da gibt es dann ja noch andere Hersteller.

Die Zusammenführung von "virtuellen Circuits" für IP-Telefonie mit dem "normalen" Internet dürfte tatsächlich eine der Umstellungen sein, die bestimmte Anbieter in ihren Netzen dann vornehmen müssen. Da, wo bisher die IP-Telefonie über interne IP-Adressen im Providernetz läuft (bei KDG war das der Fall), muß entweder der Router mit diesem Umstand umgehen können (und der Provider das in seiner Schnittstellenbeschreibung offenlegen, wie er das könnte) oder (und das ist einfacher), der Provider stellt dann eben seine interne Struktur so um, daß die IP-Telefonie über dieselben IP-Adressen abgewickelt werden kann.
 
ich liebäugle ja schon länger damit von ADSL (16 Mbps - VDSL geht nicht) auf Kabel umzusteigen, wollte aber nicht wieder einen Router Zwang (Den Jetzigen konnte ich zum Glück 'abschütteln'.)
Dann bis 1.8.abwarten. Noch sind das ungelegte Eier.

Lutz
 
So wie z.B. bei der FB7050 noch. IMO die letzte, die das hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, ok - da gab es auch tatsächlich noch USB 1.1-Schnittstellen und WLAN war eine Technik aus "Star Trek" (wobei ... wir reden ja von einem Modem, da ist WLAN eher schlechter geeignet) - das war vielleicht vor 8-10 Jahren noch denkbar (aber auch da eigentlich schon nicht mehr "Stand der Technik"); jedenfalls war das auch noch die Zeit, als DOCSIS2 der Standard der Wahl in den BK-Netzen war ... und DOCSIS 3 wird dieses Jahr auch noch 10 Jahre alt.

Gibt es heute wirklich irgendein Gerät für DOCSIS3, das eine Internet-Verbindung auf diesem Weg anbietet?

Zwar wäre das mit den CDC-Funktionen der USB-Spezifikation möglich und auch der (theoretische) Durchsatz auf USB2 würde mit max. 480 MBit/s an vielen Stellen noch reichen - aber das braucht dann auf dem Client dahinter (und das soll ja hier ein Router sein) wieder die passenden Treiber, wenn der dann der Host sein soll. Insofern könnte man das tatsächlich so implementieren (auch als mit dem Modem als CDC-Device und dann würde ggf. sogar eine FRITZ!Box damit umgehen können), aber macht das wirklich irgendein Hersteller? Link? Ich kenne keines ... das muß aber nichts heißen und deshalb frage ich einfach noch einmal nach. Hier ging es in der Frage ja auch explizit um die FRITZ!Box als Router und selbst die älteren Kabelmodems ließen dem Benutzer in der Regel die Möglichkeit zwischen USB und Ethernet zu wählen (bzw. sogar die Benutzung beider Schnittstellen war möglich). Das war bei der hier erwähnten 7050 auch der Fall ... wobei eben auch die über 10 Jahre alt ist.

Manchmal glaubt man es kaum, daß zwischen der 7050 (Januar 2005) und der 7390 (Januar 2009) - bei immerhin zwei dazwischen erschienenen "Generationen" mit der 7170 und der 7270 - nur vier Jahre gelegen haben und die 7490 dieses Jahr schon wieder ihren dritten Geburtstag (der realen Auslieferung) hat, während der Nachfolger immer noch nur "angekündigt" ist. Sollte sich nicht die Entwicklung immer weiter beschleunigen?
 
Defitiv noch bis Anfang August abwarten.
Anfang August, wird es von AVM erstmal die 6490 geben. Nächstes Jahr folgt dann, mit wesentlich besserem WLAN, die 6590.
Andere Anbieter werden sicherlich auch versuchen Fuß auf dem Markt zu fassen.
 
Ich leg mich mal gaaaanz weit aus dem Fenster:

Bei KabelDeutschland/Vodafone im Kabelnetz wird es folgende Konstellation geben:

Ja, Du darfst Dir eine konforme FritzBox oder anderes zulegen. Nur wird VKDF sagen: Im Vertrag gibt es
aber nur eine Leitung. Okay, der Aufschlag für die 2te Leitung kostet exakt 5 Teuronen. Zufall ist es dann,
das die Miete der 6490 bei VKDF genausoviel kostet. Uups.

Wetten? So oder ähnlich.
 
Vodakabeldusselfone.
 
Sollte sich nicht die Entwicklung immer weiter beschleunigen?

Bisher hatte sie sich dbzgl. eher verlangsamt, ich bin sogar mal von einer weiteren Verlangsamung ausgegangen:
[post]2084931[/post]

Die angekündigte 7580 scheint jedoch meine Spekulation dann doch noch etwas durcheinander zu bringen... ;)
 
Marktstart: 7580 (Intel GRX750+WAV500, UVP 289,-€) avisiert Q2-2016 ... besser Juli 2016.
Dann dürfte der 1. August bei Nutzung dieser Informationen zum Highspeedfest mutieren ;)
 
Der Kauf einer Fritzbox 7580 ist aber nicht unbedingt eine sinnvolle Strategie nach Wegfall des Routerzwangs insb. bei Kabelnetzwerken (DOCSIS).
 
ich verstehe nicht was hier eigentlich das grosse Problem sein soll.

Wie ja bereits geschrieben wurde:

ii) Man / frau legt sich einen DOCSIS (3.0) fähiges Modem mit Ethernet (und/oder USB) zu und hängt seinen Router daran?

genauso.

Das Modem kann vom Provider sein oder nicht. Sollte halt nur optimal mit der Providerhardware harmonieren. Darauf kann der Provider dann sogar beliebige Firmwareupdates einspielen. Interessiert ja alles nicht.

Interessant wird es doch erst ab den Geraetschaften, die daran angeschlossen werden. Und da kann man alles nehmen was technisch funktioniert. Was fuer handelsuebliche Switches, Router, Firewalls, VoIP-Geraete etc. immer zutreffen sollte. Telefoniedaten zum Betrieb eigener Anlagen muessen ja herausgegeben werden. Fertig.

Bei (V)DSL Anschluessen gilt IMHO das Gleiche. Optimales Modem dran (das mit besten techn. Daten, evtl. eines direkt vom Provider). Der Rest der Geraetschaften ist dagegen wieder Geschmacksache. Und unterliegt keinen besonderen Einschraenkungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat jemand eine Quelle für eine Spezifikation des AnyWAN GRX750?

Bei Intel ist das Dokument nicht vorhanden (max. bis GRX350) ... mich interessiert in erster Linie, was man unter "100 Mbps NAS" (http://www.intel.de/content/www/de/de/connected-home/anywan-grx750-home-gateway.html) verstehen soll.

Schon der Puma6 hat m.W. eine SATA-Schnittstelle im Chipset - die Frage für mich wäre es hier, wie das Speichermedium beim GRX750 und bei der 7580 im Speziellen angebunden sein wird.

Da sicherlich "Standardhardware" verwendet werden soll, kann das ja nur USB3 oder SATA sein - spannend wäre es, ob man eine ungenutzte SATA-Schnittstelle dann bei der 7580 irgendwie herausführen und nachrüsten kann bzw. wie AVM da selbst irgendwelche NAS-Funktionen realisiert, genauer: ob das weiterhin über USB läuft (bei der finalen ausgelieferten Version der 7580, die ich - anders als @MuP - nicht im nächsten Monat in den Regalen sehe, aber ich lasse mich auch positiv überraschen), wenn da (e)SATA auch möglich wäre.

Bei ersterem dürfte die Prozessorbelastung weiterhin höher sein (nur als Spekulation), wobei das bei 2x 2.5 GHz ja vielleicht nicht so ins Gewicht fällt wie bei den Enttäuschungen bzgl. USB3 in den VR9-Modellen.
 
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