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Typisches telekomisches Marketinggewäsch aus der magentafarbenen Traumwelt. Die Bandbreitenbegrenzung ist hausgemacht und der baldige Wechsel auf einen IP-Anschluss ist wie immer nur eine hohle Phrase. An eine baldige Umstellung hier vor Ort glaube ich nicht. Das passt einfach nicht zur Telekom. Die bekommen ja nicht einmal "richtiges" RAM hin. Bei Annex J/ IP arbeitet man ja auch wieder mit diesen unsäglichen Bandbreitenkorridoren, die nicht anderes sind als ein Instrument zur Kastration der Anschlüsse nach Schema F. Nein, danke.
...und auch da ist die Antwort knapp am Ziel vorbei, da Elsi ja - siehe Sig - schon VDSL25 geschaltet bekommen hat.
Das wäre dann ja sogar eine Herunterstufung, auf ADSL16k zu landen :lach:
Ich meinte das darauf bezogen, dass weitaus mehr Kosten entstehen, als das Telefon (wie früher üblich) in die Telefonbuchse zu stecken. Es müssen zwangsweise extra Gerätschaften angeschafft und eingerichtet werden. Das kostet Zeit und Geld.
Was hilft mir das (der sich das anhören muss), wenn die Gegenseite das Geld dazu nicht in die Hand nimmt? Zu Wählscheibentelefonzeiten brauchte man das nicht.
GottSeth schrieb:
... ist die Sprach-Qualität um Längen besser als bei POTS/ISDN !
Was hilft mir das (der sich das anhören muss), wenn die Gegenseite das Geld dazu nicht in die Hand nimmt? Zu Wählscheibentelefonzeiten brauchte man das nicht.
Zu Zeiten der Wählscheibentelefone waren Kohlegranulatmikrophonkapseln auch noch Usus, bei denen es knisterte und knirschte, je nachdem, wie man den Hörer bewegte...
Ob das der Weisheit letzte Schluss und High-Fidelity war, wage ich zu bezweifeln.
Wenn man so ein krachendes Telefon hatte, dann bekam man das problemlos getauscht oder gerichtet, dazu musste man nichts investieren. Die Teile konnte man wenigstens noch klassisch reparieren.
:mrgreen: Rischtisch, die klassische Kaltverformung der Mikrofonkapsel mit einhergehender Volumenminderung hat das Problem zumindest temporär behoben. :mrgreen:
Für die echte Reparatur musste man dann doch im Telefonladen vorbei pilgern. Und genau dann hatten die keine Kapseln / Telefone im gewünschten Dekor vorrätig. Also doch auf die Snailmail warten.
Da geht es heutzutage einfacher: Störungsstelle anrufen, Problem in der Vermittlungsstelle beheben lassen und gut.
Man nimmt halt ein IP-Telefon, und steckt das in eine der LAN-Buchsen am Router - Zugangsdaten einmal eingeben, (dauert max. 5 Minuten) und schon kann man telefonieren - es gibt Schlimmeres
Dann erklär mal der 90jährigen Oma, dass ihr gutes altes Telefon von 19XX auf einmal nicht mehr funktioniert und sie jetzt ein schönes neues IP-Telefon braucht, dass es nicht umsonst gibt.
Warum sollte ihr altes Telefon nicht mehr funktionieren? Wenn sie keine Enkel, Nachbarn etc. hat, dann macht das auch die Telekom höchstpersönlich ohne irgendwelche Neuanschaffungen.