[Problem] Telekom IP-Umstellung -> Anrufe gehen raus, kommen aber nicht rein

Marl

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Hallo,
ich helfe einem befreundeten älteren Ehepaar bei der IP-Umstellung (Telekom mit Router Speedport W724V). Dazu ist erstmal zu sagen, dass die Leute angerufen wurden und der Umstellung zugestimmt haben, obwohl sie keinen Computer haben, geschweigedenn Internet brauchen...aber egal...irgendwann sind ja alle mal dran...

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den im Paket erhaltenen Zugangsdaten (diese waren der Telekom nicht bekannt...na ja) wurde der Router mittels automatischer Konfiguration "erfolgreich in Gang gesetzt". Dazu hatte ich am Handy den Telekom-Support, der mir die RICHTIGE T-Online Nummer durchsagte und mir das Passwort per SMS zusandte - soweit sogut.

Aber nun ist der Zustand der, dass man zwar selber anrufen kann, wenn man aber die Leute anrufen will (also reinkommend), kommt die Ansage, dass die Nummer vorrübergehend nicht erreichbar wäre (auf allen 3 Nummern)!

Was kann denn nun noch sein, dass das nicht geht?

PS: Noch ein Satz, den ich einfach mal loswerden muß (ihr müßt da nicht drauf eingehen ;)):
Die Umstellung auf IP-Telefonie ist der größte technische Rückschritt aller Zeiten!!! So...das wollt ich nur mal gesagt haben...
 
Du wirst wohl noch die Telefonie einrichten müssen, dass die Nummern bekannt sind.

Der Speedport hat ja eine Autokonfiguration am Telekom Anschluss. Ggf. mal einen Reset machen und von vorne starten.

War das vorher ein Call oder Call & Surf Anschluss? Ersterer wird zwar aber auch umgestellt aber das geschieht in der Vermittlungsstelle für den Kunden unsichtbar.
 
PS: Noch ein Satz, den ich einfach mal loswerden muß (ihr müßt da nicht drauf eingehen ;)):
Die Umstellung auf IP-Telefonie ist der größte technische Rückschritt aller Zeiten!!! So...das wollt ich nur mal gesagt haben...

Das darf man in diesem Forum nicht posten. Lebensgefahr......

E.L.G.
 
Die Rufnummer wird ankommend erst umgestellt, nachdem ein abgehendes Gespräch vom neuen Anschluß aus geführt wurde.

Der Vorgang dauert meist nur 10 Minuten.
Während dieser Zeit kann auch die Ansage kommen, dass die Rufnummer nicht bekannt sei.
So war es bei allen Anschlüssen, die ich bisher umgestellt habe.


rerhafnhabu
 
Zuletzt bearbeitet:
@rerhafnhabu
Du könntest recht haben - grad habe ich die Leute mal angerufen und es kam das Rufzeichen (keine Ansage)! Es ging aber keiner ran - kann sein dass sie nicht da sind. Ich weiß also noch nicht, ob es wirklich geklingelt hat...mal schauen...
Das wußte ich bisher noch nicht, dass man erst ein Gespräch führen muß, bevor es ankommend auch funzt...

THX, Marl
 
Hatten die vorher einen analogen Anschluß?
Dann bekommst du ein Rufzeichenwenn du die anrufst, allerdings aus der alten Vermittlungsstelle.
Zu diesem Zeitpunkt ist die Rufnummer in beiden Systemen vorhanden.
Durch das erste Gespräch wird dann vermutlich die Rufnummer komplett aus der alten Vermittlungsstelle gelöscht und das Routing der Rufnummer in die neue (IP-)Vermittlung geschaltet.

rerhafnhabu
 
Nein, es war ein ISDN-Anschluß...

Wir HABEN ja ein abgehendes Gespräch geführt heute morgen, wir haben aber dann vermutlich nicht lange genug gewartet...
 
Zuletzt bearbeitet:
ISDN sollte in dem Punkt ähnlich funktionieren wie analog.
 
wann wurde die Schaltung durchgeführt?
es kann eingehend bis zu 24h dauern, da nach Umstellung von "herkömmlicher Telefonie" auf IP das neue routing einfach gewisse Zeit benötigt.
(ausgehend funktioniert sofort, wenn alles richtig konfig. w.)
 
ISDN sollte in dem Punkt ähnlich funktionieren wie analog.
Vermutlich nicht. Es hängt ja kein NTBA und Endgerät mehr an der Leitung der alten Vermittlungsstelle.
Da sollte statt eines Rufzeichens eher sowas wir "Teilnehmer vorübergehend nicht erreichbar" kommen.

rerhafnhabu
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, es ist schon so, wie hier vermutet wurde: Inzwischen gehts auch ankommend *freu*

Aber ich bleibe bei meiner Meinung, dass mit der IP-Telefonie eine gut funktionierende bewährte Technik mit einer zwar moderneren, aber technisch höchst komlizierten und somit fehleranfälligeren Technik ersetzt wird. Ich persönlich werde die Umstellung bis zum äußersten Zeitpunkt rauszögern. Mir bleibt nur die Hoffnung, dass bis dahin die Kinderkrankheiten weitgehend ausgemerzt wurden...
 
Na ja, das Problem hier war eher Kundenservice, dass die Telefonie wirklich erst nach Umstellung eingerichtet wird. Nur kommunizieren könnte es die Telekom besser.

Und ich denke analoge Telefonie war vor 130 Jahren auch sehr fehleranfällig, das wird sich also geben. Und mit dem richtigen Router (Speedport, Fritzbox) ist die Einrichtung nicht wirklich kompliziert.
 
In diesem speziellen Fall handelt es sich ja gar nicht um eine Zwangsumstellung auf IP-Telefonie. Es war ja vorher kein Internetanschluss vorhanden. Es wird sich wohl stattdessen um ein normales telefonisches Angebot von einer der Telekom nahe stehenden Firma gehandelt haben, auf das vonseiten der Angerufenen bereitwillig eingegangen worden ist.
 
Nein, es war keine Zwangsumstellung, die Leute wurden angerufen und haben sich überreden lassen. Und was solls - wie schon gesagt, sind wir alle früher oder später dran...

@andiling
Mit "kompliziert" meine ich nicht unbedingt die Einrichtung, sondern die zugrundeliegende Technik des Ruf- und Verbindungsaufbaus - da wird nun mit Benutzernamen, Passworten, Servern und IP-Paketen gearbeitet. Dieser spezielle Fall hat mir wieder gezeigt, wie abhängig diese Technik von allen diesen Dingen ist. Ein einziger Fehler an irgendeiner Stelle (und wenn es nur falsche Zugangsdaten sind) und schon klappt die Sache nicht mehr. Und was tatsächlich die Einrichtung anbelangt, dann schaut doch mal auf diesen speziellen Fall: Ältere Leute, die nur telefonieren wollen und keinen PC haben! Die können die Umstellung auf keinen Fall selber machen, selbst wenn KEIN Fehler passiert...

Aber ich wollte so eine Diskussion eigentlich nicht auslösen...sorry Mods... Ich mag nunmal meinen ISDN-Anschluß und werde ihn sicher vermissen, wenn ich dann mal dran bin...
 
Wer keinen Internetanschluss hat, ist nicht früher oder später, sondern gar nicht dran. Der bekommt auch keine Benutzernamen, Passworte, Server und IP-Pakete zum Telefonieren.
 
Wobei das auf analoge Anschlüsse zutrifft, der Universal Anschluss ist Auslaufmodell.
 
@Kunterbunter
Hmm...und warum bist du dir da so sicher?
Nach meiner persönlichen Meinung wird es (über Jahre gesehen) so laufen:
Alle, bei denen telefonie-taugliches DSL möglich ist, werden nach und nach umgestellt. Irgendwann dann sicher auch zwangsweise. Wenn dann erstmal alle die IP-Technik haben, kommt der nächste Schritt: LTE, also Funk (was natürlich inzwischen kapazitätsmäßig weiter ausgebaut werden muß!), sodass die Telekom (die anderen natürlich auch) von jeglichen Kabelverbindungen unabhängig wird. Keine Kabeltechnik mehr, die kostenintensiv gewartet (Stichwort Sturm- und Gewitterschäden) oder gar ausgebaut werden muß.
Und all diejenigen, die bis dahin noch den normalen Telefonanschluß haben, weil sie kein schnelles DSL bekommen können, werden dann direkt auf die Funktechnik umgestellt...

Bis dahin fließt sicher noch viel Wasser den Rhein runter, aber es ist das einzige Szenario, was für mich persönlich erklären würde, warum die Telekom jetzt so massiv dabei ist, auf IP umzustellen...
 
@Kunterbunter
Hmm...und warum bist du dir da so sicher?
Nach meiner persönlichen Meinung wird es (über Jahre gesehen) so laufen:
...
Und all diejenigen, die bis dahin noch den normalen Telefonanschluß haben, weil sie kein schnelles DSL bekommen können, werden dann direkt auf die Funktechnik umgestellt...
Das schließt doch nicht aus, was ich oben gesagt habe. :)
 
Meinst du diesen Satz

"Wer keinen Internetanschluss hat, ist nicht früher oder später, sondern gar nicht dran."

Nach meinem Szenario sind dann auch DIE dran........oder nicht? ;)
 
Und all diejenigen, die bis dahin noch den normalen Telefonanschluß haben, weil sie kein schnelles DSL bekommen können, werden dann direkt auf die Funktechnik umgestellt...
Nein!
Soweit ich das mitbekommen habe, wird sich für die Leute mit reinem analogem Anschluß (ohne DSL) nichts ändern.
Für die wird eine Karte in den Outdoor-DSLAM eingebaut, die analoge Telefonie zur Verfügung stellt und dort die Umsetzung auf IP vornimmt.
Oma Käthe wird davon vermutlich gar nichts mitbekommen.

Für ISDN wird es eine solche Karte vermutlich nicht geben, da es ISDN auf dem Weltmarkt eigentlich gar nicht gibt.
Für die, die bereits DSL haben, wird die Umsetzung halt im Router passieren.
Bis Ende des Jahrzehnts soll ja die Outdoortechnik massiv ausgebaut werden, so daß auch diejenigen, die noch einen Light-Anschluß haben, dann auch mit höheren Bitraten rechnen können.

rerhafnhabu
 
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