Telekom VDSL - was habe ich wirklich bekommen?

iLion

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Hallo,

seit kurzem ist für uns auch Magenta Zuhause XL lieferbar und wurde von mir gebucht. Zum Zeitpunkt der Vorbestellung gab es noch keine Einschränkungen und es wurden die üblichen "bis 250 MBit/s" angezeigt, bei der endgültigen Beauftragung wurde dann schriftlich ein VDSL175 im angehängten PDF bestätigt. Jetzt erhalte ich allerdings eine "Aktuelle Datenrate" von 204411 kbit/s bei einer Leitungskapazität von 257769 kbit/s. Die Leitung ist 100% Stabil und seit der Synchronisierung gab es auch keinen einzigen nicht behebbaren Fehler oder eine Neusynchronisation. Leitungsdämpfung in Empfangsrichtung ist 19 dB, Störabstandsmarge 13 dB.
Einerseits ist die Leitung anscheinend viel schneller als einem bei VDSL175 zugesagt wird, auf der anderen Seite frage ich mich, ob nicht bei diesen Werten sogar ein VDSL250 Profil gehen würde. Gibt es hier jemanden, der die Situation einschätzen kann? Ich habe ein wenig Sorge vor einer aktiven Technik-Bremse, allerdings muss ich ja dennoch den Preis einer 250 MBit/s Leitung zahlen, hätte also schon gerne das Maximum, was machbar ist.
 
Benutze die Suche, gibt schon soviele Themen zu den Fallback Profilen weil die Dämpfung um paar dB zu gering ist und damit nur Fallback Profil bekommst, egal was dein Modem anzeigt.
 
Jetzt erhalte ich allerdings eine "Aktuelle Datenrate" von 204411 kbit/s
Das ist genau das DSL-Profil für einen Anschluss mit 175 Mbit/s. Dieses Rückfallprofil hast du also wirklich bekommen, deshalb überhaupt kein Grund zur Sorge. :)
 
@HabNeFritzbox Danke für den Hinweis auf die Suche. Warum bin ich da nicht selber drauf gekommen? Ich bin doch so ein Dummerchen... Ach ne warte, dass habe ja die letzten drei Tage gemacht. Unter anderem auch in den Telekom eigenen Foren. Mit Tricks wie man sein VDSL175 Profil über das Kundencenter auf VDSL250 ändern kann. Geht nur nicht, weil der Vertrag laut Portal noch in einer Mindestlaufzeitsperre ist. Man solle sich an die Hotline wenden. Und in der Auftragsbestätigung steht schriftlich, ich darf zitieren: "Wie vereinbart, stellen wir Ihnen den Zugang aus technischen Gründen mit einer reduzierten Geschwindigkeit bereit. Download: Max. 175 MBit/s, Normal 145 MBit/s, Min. 105 MBit/s."
Mein Download Max ist aber 205 MBit/s bzw. leicht von der FRITZ!Box korrigiert 199 MBit/s. Wie ich finde deutlich über dem schriftlich zugesagten Max Wert. So schlecht können die technischen Gründe ja nicht sein. Der DSLAM ist auch nur Luftlinie 300m entfernt und effektiv vielleicht bis 340 m.

Ach, und was die Dämpfungswerte der Telekom angeht, so habe ich meine eigenen Erfahrungswerte bei anderen Gebäuden. Da sollten Geschwindigkeiten nicht buchbar sein, weil die Dämpfung aufgrund von Hausnummern und damit verbunden mit einer theoretischen Leitungslänge ermittelt wurde. Die tatsächlich vorhandenen Leitung hat dann aber doppelt so hohe Geschwindigkeiten zugelassen.
 
Von deiner Suche oder deren Erkenntnissen kann man in #1 nichts lesen.

Telekom ist da halt starr nach ihrer Tabelle mit dB Werten.

Die 175 Mbit sind eher Netto, der Sync Brutto. Und da hast wohl schon neue erweiterte Profil was drüber liegt.

Was als durch FB korrigiert nennst, ist was Netzseite als Datenlimit vorgibt. Was 1&1 Kunden im Log kennen mit "Information des Anbieters über die reale Bandbreite".

Bekomme 292 Mbit Sync was etwa 270 Mbit netto bringt. Mit normalen Profil wären es 265 Mbit Sync und etwa 244 Mbit netto.
 
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Bei allem Respekt, hier scheint es ein wenig an den Umgangsformen zu fehlen. Wenn man mir schriftlich maximal 175 MBit/s bestätigt, das Modem aber 205 MBit/s (von mir aus Brutto) und 199 MBit/s (Netto) aushandelt, sind das 24 MBit/s über dem schriftlich gegebene Maximum. Und bei einer Kapazität von mehr als 250 MBit/s auf der Leitung ist für mich eben nicht klar, was da genau geschaltet wurde.
Insofern finde ich da die zweite Antwort von "HabNeFritzbox" etwas hilfreicher.
 
Insofern finde ich da die erste Antwort von mir auch etwas hilfreicher. Aber du musstest ja unbedingt nachhaken. ;)
Vielleicht hast du ja Glück und das geschaltete DSL-Profil wird irgendwann demnächst noch mal von der Telekom geändert.
 
Zitat
"Ich habe ein wenig Sorge vor einer aktiven Technik-Bremse, allerdings muss ich ja dennoch den Preis einer 250 MBit/s Leitung zahlen, hätte also schon gerne das Maximum, was machbar ist."

Welchen Unterschied macht es denn preislich? Soweit ich mich informieren konnte erst mal keinen. Weil es so wie ich es verstanden habe keine 250Mbit/s Leitung gibt, sondern eine "bis zu 250Mbit/s Leitung" Und die nennt sich Magenta Zuhause XL. https://www.telekom.de/produktinformationsblatt/magentazuhause-xl-mit-magentatv.pdf
Also ist doch an dem Anschluss und dem Preis erstmal alles in Ordnung. Korrigiert mich wenn ich da falsch liege.
[Edit Novize: Beitrag wieder hergestellt]
 
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Auch die 199 Mbit sind Brutto, nicht Netto. Eine ist der Sync, andere die erlaubte Bandbreite welche verwendet werden darf.

Ich verstehe Problem nicht, vorher konnte man selbst bei bester Leitung nie die 100% erreichen, da war bei 244 Mbit Netto Schluss im Speedtest, man hat die 250 Mbit nicht erreicht. Nun hat Telekom endlich nach Jahren nachgebessert weil viele Kunden sich beschwert haben, und man nun etwa 110% erhält, wird hier allen ernstes gemeckert weil man zuviel Leistung hat?

Wenn unbedingt unter die 100% möchtest, ziehe mehrfach den Stecker und steck den wieder ein, verursache viele Resyncs dass Leitung als Instabil gewertet wird und dich die Netzoptimieung runter drosselt. Da gibt es noch einie andere gedrosselte Profile mit glatte Tausender kbit Zahlen, und wo dann auch direkt fast 10 Mbit an Upload flöten gehen usw.

Weiß nicht was ganze Thema soll, einfach unnötig, daher sind weitere Antworten hier Zeitverschwendung.
 
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Ich bereue es ernsthaft hier eine Frage gestellt zu haben. Leider sehe ich mich gezwungen das ganze doch noch detaillierter zu erläutern. Ich wohne seit Jahrzehnten auf dem Land mit schlechter Mobilfunkversorgung und bisher schlechter DSL-Anbindung. Das Maximum war über viele Jahre ein DSL 3000, das aber damals zu DSL 6000 abgerechnet wurde. Dann wurde der Tarif zu einem DSL 16.000, es wurden aber nur 6000 geliefert und mit der IP-Umstellung wurden daraus immerhin DSL 8000 zum Preis von DSL 16.000. Wer jetzt fragt, was daran schlimm ist, denn es sei ja alles vertraglich vereinbart und immer mit "bis zu" angegeben, der solle bitte im Alltag etwas kaufen und sich dann nicht beschweren, wenn er davon nur die Hälfte bekommt, jedoch den vollen Preis zahlen muss. Und das nicht einmal, sondern jeden Monat aufs neue. Alternative Anbieter gab es hier nie. Die Telekom wollte dann irgendwann das ganze mit einem Hybrid-Vertrag lösen. Leider ist hier LTE nur ausserhalb der Gebäude überhaupt erreichbar mit einem Maximum von 4000 MBit/s. Wer jetzt aufgepasst hat, der bemerkt, dass das gerade mal die Hälfte der maximalen DSL-Geschwindigkeit war, die ich vorher je erreicht habe. Im Haus gibt es in der Regel nur Edge. Der Hybrid-Vertrag war somit witzlos, wurde aber massiv beworben.
Schlussendlich wurde ich im Dezember 2019 angeschrieben, dass Anfang 2020 unser Wohnort ausgebaut würde und man bis zu 250 Mbit/s erhalten kann. Zudem war eine Vorbestellung möglich. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt die Wahl zwischen dem L für 44,95€ oder dem XL für 54,95€. Im Dezember 2019 gab es keinen Hinweis auf eine Rückstufung oder Einschränkung auf VDSL 175, sondern im Rahmen dieser Vorbestellung wurden immer die bis zu 250 MBit/s genannt. Erst als dann der Ausbau abgeschlossen und die endgültige Auftragsbestätigung kam, tauschte dort die Tarifeigenschaft VDSL175 erstmalig auf. Gleichzeitig änderte sich auch die Verfügbarkeitsabfrage. Dennoch erhielt ich weiterhin Post von der Telekom, in der als Obergrenze 250 MBit/s und nicht 175 Mbit/s beworben wurden. Damit war erst mal die Situation, dass ich erneut etwas (Vor-)bestellt habe, was ich dann so nicht bekommen habe. 75 MBit/s weniger sind 3/4 eines Zuhause L!
Klar habe ich im Moment "Glück im Unglück", wenn man es denn ausnahmsweise mal so bezeichnen darf. Als Kunde bin ich jedoch mit einem VDSL175 im Vertrag in der Defensive. Oben kann man ja lesen dass das vertragliche Minimum 105 Mbit/s währen. Dennoch müsste man die 10 Euro Aufpreis zum Magenta Zuhause L bezahlen, denn die Telekom würde sich immer noch im juristisch korrekten Rahmen ihrer Verträge bewegen, der Kunde erhält jedoch keinen echten Mehrwert zum L Vertrag.
Und genau das ist es, was mich an den Kommentaren hier so aufregt bzw. ärgert. Ich bin aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit meinen privaten Tarifen (und einigen beruflich betreuten) vorbelastet. Wenn nun also ausnahmsweise mal etwas mehr rauskommt, als zugesichert ist, dann bin ich vorsichtig. Die Leitung ist also so gut, dass sie das Maximum aus dem VDSL175 rausholt, und vielleicht läge auch noch ein wenig mehr drin. Vielleicht ist es in der Praxis sogar nur messbar, aber im Alltag nicht zu merken ob man 200 MBit/s oder 250 MBit/s hat. Aber am Ende wäre ich als Kunde mit dem VDSL250 Profil im Vertrag bei gleichen Werten besser gestellt, denn damit wäre das mein vertragliches Minimum und nicht das vertragliche Maximum. Und wohin diese kleine, aber für mich entscheidende Unterscheidung führt, sieht man ja am Kommentar von HappyGilmore. "Alles gut". Und daher habe ich auch gefragt, ob mit meinen Werten nicht auch das VDSL250 Profil gehen würde. Ich wäre als Kunde einfach besser gestellt.
 
Mal ganz sachlich:
Laut Informationen aus dem Telekom-Hilft-Forum schaltet die Telekom an den meisten Anschlüssen für den Start das 175er Profil.
Dabei wird die Syncrate aber (automatisiert) beobachtet und nach 1...3 Wochen kann unter Umständen das 250er Profil (automatisiert) freigeschaltet werden. Das Upgrade muss dann aber manuell angestossen werden.
Im genannten Forum gibt es dazu mehr als genug Threads, in denen auch der entsprechende Deeplink für das Upgrade veröffentlicht wurde.

Ab der Auftragsbestätigung - in der laut Deiner Aussage die 175MBit/s bestätigt waren- hattest Du das Rücktrittsrecht gemäß der dortigen Widerrufsbelehrung. Ich versteh grad die Aufregung so garnicht.

Die Telekom könnte natürlich das 250er und das 175er Profil zusammenlegen. Dann würde rauskommen: 250 max, 140-200 im Mittel; min 105.
Das würde vrmtl. aber die BNetzA kassieren.
Wäre Dir ein instabiles 250er Profil lieber? Die Telekom hat anfangs sehr optimistisch geschalten. Da ist man beim XL einfach etwas vorsichtiger geworden. Und wer im Telekom-Forum mitliest, kennt die Upgrademöglichkeit.
 
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Im genannten Forum gibt es dazu mehr als genug Threads, in denen auch der entsprechende Deeplink für das Upgrade veröffentlicht wurde.
Ob dieser Deeplink auch bei einem 1&1 Anschluß hilfreich ist? Eher hilfreich ist sicher das 1und1 Kundenforum, mit dem habe ich gute Erfahrungen gemacht.
 
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Hab ich in dem ganzen vielen Text tatsächlich 1&1 überlesen? Ich rudere zurück und behaupte das Gegenteil. Dann ist tatsächlich das 1&1 Forum die beste Anlaufstelle.
Und bitte kein Gejammer im Telekom-Forum. Da kann für 1&1-Anschlüsse keiner was machen.

Edit: Hier ist aber die ganze Zeit von Magenta XL die Rede. Das ist kein 1u1 Tarif. Da heißt der DSL250. Die haben es sich tatsächlich so leicht gemacht und die AGB Rate von 105...250 festgelegt. Kriegen die vom Vorleister nur eine 175er Leitung zugewiesen, stellen sie sich taub bzw, verweisen den Endkunden frech an die Telekom, obwohl der mit 1u1 einen Vertrag hat.
 
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Da habe ich wohl was verwechselt, da steht tatsächlich nichts von 1&1. @weißnix_ weiß es wohl doch besser :)
 
Wie kommt ihr auf 1&1? iLion hat einen MagentaZuhause XL


Bei mir wurden erst auch nur das 175 Profil geschaltet mit 200Mbit real. Die 200 Mbit/s sind beim 175er Profil das maximum.
Da der DSLAM bei mir Liftlinie keine 50m weit weg ist, sollte also noch mehr gehn.
Hab dann nach etwas über einer Woche über den Deeplink die Umschaltung auf das 250er Profil angestoßen und gut war.
Die Fritz synct jetzt mit 292 Mbit/s und das Internet läuft mit 285Mbit/s
 
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Ich schrieb ja schon, dass ich bereits einige Tage nach Hintergründen gesucht habe. U.a. habe ich in diesem Beitrag den (neueren) Link zur Umstellung probiert. Dort kam dann der Hinweis, dass man sich an den Kundenservice wenden soll, weil der Vertrag nicht umgestellt werde kann. Bisher ist das Modem nach Optimierung meiner Hausverkabelung mit den oben genannten Werten seit 9 Tagen und einigen Stunden verbunden.
 
Normalerweise soll das auch erst nach 2 oder 3 Wochen möglich sein.
Also noch etwas warten oder halt den Kundenservice anrufen.
 
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Wenn der Profiloptimierer die höher Bandbreite nicht freischaltet, gibts auf Basis der Auftragsbestätigung nix zu meckern. Dann hast Du ein überprovisioniertes 175er Profil.
Wenn es Dir dann so wichtig ist, kannst Du regelmäßig den Deeplink ausprobieren oder Du findest jemanden vom Telekom-Team, der da evtl. eingreift.
 
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