VPN Probleme beim Herstellen der Verbindung über 56k Modem (gelöst)

postman

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Hallo,

ich kenne nun wahrscheinlich alle Threads aus dem Forum zu diesem Thema auswendig und komme trotzdem nicht weiter:

Mittels der AVM Fernzugangssoftware ist ein VPN-Zugang auf der Fritz!Box eingerichtet und der Remote Client mit der Fernzugangssoftware konfiguriert. Mir widerfährt der hier im Forum schon oft diskutierte Klassiker: alles funktioniert - inkl. dem Ping an meinen DYNDNS Host vom Remote-Client - jedoch kommen beim VPN Verbindungsaufbau ständig die Zeitüberschreitungs-Meldung.

Verwende aktuelle Fritz!Labor Software - habe alle Anweisungen mehrmals durchgeführt.

Habe schon X verschiedene Internet by Call Provider ausprobiert, um die VPN-Untauglichkeit des client-seitigen Providers auszuschliessen.

Gibt es zu diesem Thema neue Erkenntnisse?

Wie kann ich auf meiner Fritz!Box feststellen, ob der VPN Request vom Remote-Client überhaupt ankommt?

Kann mit jemand einen Internet by Call Provider für das Testen nennen, bei dem das client-seitige VPN garantiert funktioniert?

liebe grüsse, postman

Nachtrag:

FRITZ!Box Fon WLAN 7170,
Firmware Labor-Version 29.04.34-7728
FRITZ!Fernzugang 1.00.05 - Treiber 7.00.98

Windows XP Professional SP2
FRITZ!Box seitiger Provider: Tele2 - DSL 6000
Getestete client-seitigen Provider: Arcor, Tele2, Caranet, Flashnet, MybyCall
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

postman schrieb:
Habe schon X verschiedene Internet by Call Provider ausprobiert, um die VPN-Untauglichkeit des client-seitigen Providers auszuschliessen.
Quasi per PPPOE Passthrough durch die Box? So teste ich auch immer ;). Wichtig ist dabei allerdings, dass man die IP-Verbindung zur Box kappt, also dem LAN oder WLAN Interface zur Box eine Dummy-IP (ohne Gateway und ohne DNS) gibt, solange die PPPOE Verbindung offen ist. (Und bedenke, dass du bei der PPPOE Verbindung die öffentliche IP direkt auf dem Rechner hast => keine NAT-Firewall dazwischen => Windows Firewall an!)

postman schrieb:
Gibt es zu diesem Thema neue Erkenntnisse?
Meistens liegt es am Internetzugang des Clients: Ein NAT Router ohne ordentliches VPN Passthrough, eine Zugriffsbeschränkung, Portsperren ...

postman schrieb:
Wie kann ich auf meiner Fritz!Box feststellen, ob der VPN Request vom Remote-Client überhaupt ankommt?
Durch einen Paketmitschnitt auf DSL Ebene und anschließender Analyse mit Wireshark (ehemals Etherreal):
http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=129725

postman schrieb:
Kann mit jemand einen Internet by Call Provider für das Testen nennen, bei dem das client-seitige VPN garantiert funktioniert?
Ich hab für sowas einen 1 GB Freivolumen-Tarif von cityweb.

postman schrieb:
FRITZ!Fernzugang 1.00.05 - Treiber 7.00.98
Es gibt schon die Version 1.00.06 bei AVM.

Viele Grüße

Frank
 
frank_m24 schrieb:
Quasi per PPPOE Passthrough durch die Box? So teste ich auch immer ;).

Wichtig ist dabei allerdings, dass man die IP-Verbindung zur Box kappt, also dem LAN oder WLAN Interface zur Box eine Dummy-IP (ohne Gateway und ohne DNS) gibt, solange die PPPOE Verbindung offen ist. (Und bedenke, dass du bei der PPPOE Verbindung die öffentliche IP direkt auf dem Rechner hast => keine NAT-Firewall dazwischen => Windows Firewall an!)

Ich hab's mir einfacher gemacht und bin per Analog-Modem über einen Internet by Call Provider gegangen. Per PPPOE Passthrough müsste ich auch nochmal probieren.

frank_m24 schrieb:
Durch einen Paketmitschnitt auf DSL Ebene und anschließender Analyse mit Wireshark (ehemals Etherreal):
http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=129725

Danke für den Tipp! Werde jetzt erstmal ins wohlverdiente Wochenende starten und mich dann Anfang nächster Woche wieder damit beschäftigen und Bericht erstatten.

Danke schonmal für die schnelle Antwort!

postman
 
Hallo,

postman schrieb:
Ich hab's mir einfacher gemacht und bin per Analog-Modem über einen Internet by Call Provider gegangen.
Das könnte schon die Ursache für deine Probleme sein. Ich hab das kürzlich erst mit einem ziemlich alten GPRS Modem getestet (das nur Kalsse 2 oder so konnte). Das hat nie richtig funktioniert, und ich hatte die sehr langsame Anbindung (< 30 kBit/s netto) als Ursache im Verdacht. Mit einem schnelleren GPRS Modem (Klasse 10, > 50 kBit/s netto) geht es schon besser, über UMTS (> 300 kBit/s netto) hat man eigentlich kein Problem mehr (solange der Provider mitspielt). Da in jedem Fall mit der gleichen SIM Karte und dem gleichen PC getestet wurde, und sich nur das Modem unterschied, kann eigentlich nur die Geschwindigkeit den Ausschlag gegeben haben.

Teste es mal mit PPPOE Passthrough. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Viele Grüße

Frank
 
Jau, das war's! :D

Mit clientseitigem PPPoE über einen DSL Provider klappt der VPN Verbindungsaufbau zur Fritz!Box sofort. Habe sonst nichst verändert.

Was haben wir gelernt: für den VPN Client, reicht eine Anbindung über ein analoges 56k Modem und eine Internet by Call Verbindung scheinbar aus Geschwindigkeitsgründen nicht aus.

Das wäre doch was für die AVM-FAQ - ich denke mal, dass viele meinen, sie könnten sich gegebenenfalls über Modem ins heimische Fritz-Netz einwählen.

Ein grosses Kompliment an dieses aussergewöhnlich informative Forum.

Grüsse! postman
 
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