Was brauche ich im Tagesbetrieb für unser Büro?

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...und bin ich hier richtig :) - falls nicht, möge mir ein Admin behilflich sein und meinen Beitrag in die passendere Kategorie verschieben. Newbie-Faut-pax sollten ja bekannt sein. ;)

Wenn ich von "unser Büro" spreche, stelle ich also erst einmal den Ist-Stand dar.
Wir sind ein Kurierdienst mit sieben kaufmännischen Innendienstmitarbeitern, die Ihr Tätigkeit derzeit mit folgender Hardware bewältigen:

- einer Telekom Octopus E300 Telefonanlage
- acht ISDN Leitungen, vier analogen Leitungen an der Anlage
- zwei externen ISDN-Anschlüssen (vier Leitungen)
- 2 DSL Leitungen
- sieben an der Octopus angeschlossenen Siemens Optiset E memory Endgeräten
- 2 analogen Multifunktionsfaxgeräten
- 2 Flatrate Mobiltelefone zur Kommunikation mit den Kurieren
- 1 Mobiltelefon für die Nachtbereitschaft, auf der die gebündelten Anrufe aus der Octopus auflaufen.


Das Mietverhältnis für die Octopus endet 09/2007 bei der Telekom, ich strebe es also an bis dahin einen Überblick zu bekommen, welche technische Lösung für uns das Optimum darstellen würde.
Entscheidend ist derzeit noch folgendes zu beachten:

- wir werden uns aufgrund der unbedingt zu gewährleistenden Erreichbarkeit nicht auf eine ausschließliche VOIP-Lösung verlassen, deshalb müssen also ISDN-Leitungen integriert werden. Es sei denn man kann mich hier ebenfalls von einer über 99%igen Verfügbarkeit überzeugen.
- Wir benötigen zukünftig eine CTI-taugliche Lösung, da unsere Vermittlungssoftware die Kundendaten automatisch in den Erfassungsmasken bereitstellen soll, sobald ein Mitarbeiter das Gepräch entgegennimmt.
- Wir müssen definitiv unsere sehr attraktive Bestandstelefonnummer behalten. (Die derzeitgie Lösung funktioniert so, dass alle Kunden diese eine Nummer anrufen und die Anlage wirft die Gespräche auf eine festgelegte Apparategruppe ab)
- Nette und gewünschte Features sind Voicemail, Fax per Mail, Telfonieren aus unserer Anwendung und aus Outlook

Gerne würde ich zukünftig eine Gateway-lösung integrieren, die meinen derzeit noch größten Kostenfaktor (die Mobilkosten) minimiert. Idealerweise kann ich dann drei oder vier Mobilkarten integrieren und die Anlage lenkt anhand der gewählten Mobilvorwahl auf eine entsprechende Flat-Mobilkarte.
(Die Nummernmitnehmer und Netzidentitätsversauer muss ich tolerieren)

Um Missverständnissen vorzugreifen, ich habe nicht die Absicht so etwas selbst zu konstruieren und mich mit der Materie einzelner Baugruppen detailliert auseinanderzusetzen. In Wahrheit bin ich wohl auf der Suche nach gewerblicher/kompetenter Unterstützung, die mir eine Wunschlösung realisiert.
Schön wäre es jedoch, wenn dieser "Beistand" möglichst lange öffentlich hier erfolgen kann, da ich mich nicht früh auf eine Möglichkeit festlegen möchte. Die forumaktive Auseinandersetzung mit den jeweiligen Ansätzen bietet die Beleuchtung durch andere kritische User und die Berücksichtigung von fachmännischen Einwänden, zu denen ich nicht in der Lage wäre.

Kann man mit Asterisk und der entsprechenden Hardware einen Telefonserver bauen, der meiner Wunschkonfiguration gleicht oder Nahe kommt? Was kostet ein solches Gerät? Welche Endgeräte kommen in Frage?

Für Rückfragen stehe ich selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Vielen Dank für Eure Beiträge im Voraus

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Latest schrieb:
...und bin ich hier richtig :)

Hier richtig, oder in "Asterisk allgemein".

Latest schrieb:
- wir werden uns aufgrund der unbedingt zu gewährleistenden Erreichbarkeit nicht auf eine ausschließliche VOIP-Lösung verlassen, deshalb müssen also ISDN-Leitungen integriert werden. Es sei denn man kann mich hier ebenfalls von einer über 99%igen Verfügbarkeit überzeugen.

Integration von TDM-Leitungen (ISDN, analog) ist bei einer Asterisk-Lösung (noch) ein Muß, denn ihr wollt ja bestimmt auch noch zuverlässig Faxe erhalten, oder?

Latest schrieb:
- Wir benötigen zukünftig eine CTI-taugliche Lösung [...]

Mit Asterisk kein Problem.

Latest schrieb:
- Wir müssen definitiv unsere sehr attraktive Bestandstelefonnummer behalten.

Da würde sich nichts ändern.

Latest schrieb:
- Nette und gewünschte Features sind Voicemail, Fax per Mail, Telfonieren aus unserer Anwendung und aus Outlook

Alles gegeben (der letzte Punkt ist abhängig von eurer Anwendung, Du meinst bestimmt Wahl/Verbindungsaufbau aus Applikation).

Latest schrieb:
Gerne würde ich zukünftig eine Gateway-lösung integrieren, die meinen derzeit noch größten Kostenfaktor (die Mobilkosten) minimiert. Idealerweise kann ich dann drei oder vier Mobilkarten integrieren und die Anlage lenkt anhand der gewählten Mobilvorwahl auf eine entsprechende Flat-Mobilkarte.
(Die Nummernmitnehmer und Netzidentitätsversauer muss ich tolerieren)

Kein Problem durch Mehrport-GSM-Gateways (Anschaltung per IP). Werden öfter SIM-Karten gewechselt, oder würden die dauerhaft im Gateway verbleiben (hier sind zwei verschiedene Lösungen möglich)?

Latest schrieb:
In Wahrheit bin ich wohl auf der Suche nach gewerblicher/kompetenter Unterstützung, die mir eine Wunschlösung realisiert.

Da kann man Dir helfen :-)

Latest schrieb:
Die forumaktive Auseinandersetzung mit den jeweiligen Ansätzen bietet die Beleuchtung durch andere kritische User und die Berücksichtigung von fachmännischen Einwänden, zu denen ich nicht in der Lage wäre.

Na ja; die hier diskutierten Themen sind doch stark an die Bastel-Heim-Lösung angelehnt; bei einer professionellen Umsetzung sind IMHO viele andere Dinge zu beachten. Aber gut.

Latest schrieb:
Kann man mit Asterisk und der entsprechenden Hardware einen Telefonserver bauen, der meiner Wunschkonfiguration gleicht oder Nahe kommt?

Ja, zu 100%.

Latest schrieb:
Was kostet ein solches Gerät?

Hm, inkl. (professioneller 19"/1HE) Server-HW, den erforderlichen Schnittstellenkarten (2xS0, 2xa/b), dem GSM-GW (2-Kanal mit IP-Anschaltung) und VoIP-Endgeräten (7 Stck.) Kosten von ca. unter EUR 5.000.- für ein schlüsselfertiges System (mit professionellem Support).

Latest schrieb:
Welche Endgeräte kommen in Frage?

Geschmackssache/abhängig von Features; IMHO gibt es nur die Snom-Geräte als "richtige" Systemtelefone; alles andere wird günstiger und funktional etwas eingeschränkt (wo genau muß man im Einzelnen schauen).
 
Hallo foschi,

erst einmal Danke für die schon sehr ergiebige Beantwortung meiner Frage, klingt ja schon einmal sehr vielversprechend :)
Mir stellen sich natürlich jetzt neue Fragen, beziehungsweise möchte ich auf deine Ausführungen eingehen:

Die SIM-Karten sollen i.d.R. nicht gewechselt werden, das heisst wenn eine entsprechende Flatkarte angeschafft wurde, kann diese die Vertragslaufzeit über im Gateway verbleiben. Das das System die richtige Karte (Flattarif)bei entsprechend gewählter Vorwahl selektiert, ohne das ein Mitarbeiter über Tastenwahl das richtige Gate wählen muss, ist damit auch bejaht?

Die Vermutung mit dem Verbinungsaufbau über unsere Applikation ist richtig :)

Bei den geschätzten Kosten lese ich von einem 2-Kanal Gateway. Das wird mir vermutlich nicht reichen, um 3 oder 4 Karten zu betreiben, oder? ;)
Des Weiteren berichtest Du von "den Schnittstellenkarten (2xS0, 2xa/b)"
Von wievielen gehst du hier bei deiner überschagenen Kalkulation aus? Auch finde ich den Punkt professionellen Support interessant. Wa sind da für Reaktionzeiten bei Systemausfall? Die Telekom stellt mir die Anlage in garantierten 4 Stunden wieder her. Was passiert wenn mir der Asterisk-Server abraucht? Warte ich dann 4 Tage auf Postversand mit anschließender Installation? Verzeiht die vielen unbedarften Fragen, aber ich hoffe auf Erfahrungswerte aus Euren Händen.

Bei den Endgeräten habe ich mich gestern abend auch noch ein wenig umgesehen. Ich habe auch den Eindruck gewonnen, das die Snom-Geräte den höchsten Entwicklungsstand haben, also sollten es diese sein, damit meine verwöhnten Mitarbeiter keinen Kulturschock erleiden, wenn Sie die Optiset memory E abgeben müssen :)

Könnte ich meine "wunderschöne" Rufnummer auch bei ausgehenden Gesprächen mitsenden?

Was würde Dir denn bei einer professionellen Lösung Kopfzerbrechen machen, also was regst Du an, sollte man genau beachten?

Wie sieht es denn mit der gewährleisteten Verfügbarkeit aus? Gibt es da noch Ausfallzeiten die man tolerieren müsste, oder ist das System inzwischen als bombensicher zu betrachten?

Ganz große Sorgen mache ich mir auch über den Umstellungszeitpunkt, also die Einführung der neuen Anlage. Bei uns geht sowas nur von Samstag nachmittag bis Montag morgen. Danach muss das System stehen und zwar ohne wenn und aber. Montag ab 06:00 Uhr rufen wieder alle Kunden an und bestellen die Fahrzeuge. Sollte das System aus irgedwelchen Gründen dann nicht laufen, habe ich stündlich 4-stellige Einbußen und das möchte ich weder mir, noch meinen Mitarbeitern oder Kurieren antun. (Geschweige denn dem Lieferanten, den ich dann über den Hof jage :))

Hat jemand eine Idee wie man im Vorfeld schon die Stabilität sicherstellt? Parallelbetrieb, bevor die T-Com-Anlage wegkommt, oder ähnliches?

Ich danke erneut für Eure geschätzten Meinungen :)

Latest
 
Latest schrieb:
Das das System die richtige Karte (Flattarif)bei entsprechend gewählter Vorwahl selektiert, ohne das ein Mitarbeiter über Tastenwahl das richtige Gate wählen muss, ist damit auch bejaht?

Ist eigentlich kein Problem. Nur portierte Rufnummern werden über die "falsche " Karte geleitet. Wenn bekannt ist, das die Nummer in einem anderen Netz ist, kann man das natürlich regeln.

um 3 oder 4 Karten zu betreiben, oder?

Nein, aber du kannst eigentlich beliebig viele Gateways oder Mehrportgateways anschliessen. Das erhöht halt die Kosten. Aber die kämen bei einer nicht VOIP-Lösung genauso.


Wa sind da für Reaktionzeiten bei Systemausfall? Die Telekom stellt mir die Anlage in garantierten 4 Stunden wieder her. Was passiert wenn mir der Asterisk-Server abraucht?

Das ist und bleibt eine Sache deiner Forderungen und deiner Zahlungsbereitschaft.
Du kannst den 5-Tage-Service haben oder den Standby-Asterisk, der bei Systemausfall sofort automatisch einspringt.

Könnte ich meine "wunderschöne" Rufnummer auch bei ausgehenden Gesprächen mitsenden?

Klar, solange es deine Rufnummern sind.

Wie sieht es denn mit der gewährleisteten Verfügbarkeit aus? Gibt es da noch Ausfallzeiten die man tolerieren müsste, oder ist das System inzwischen als bombensicher zu betrachten?

Gegen Bagger im Kabel ist keiner gefeit. Ansonsten kennst die die Ausfallzeiten deiner Telefon- und Internetlinien, genauso wie die deiner Telefonanlage. Diese sollten nicht wesentlich anders sein. Zudem hast du eigentlich eine höhere Verfügbarkeit, da du normales Festnetz und VOIP hast.

Hat jemand eine Idee wie man im Vorfeld schon die Stabilität sicherstellt? Parallelbetrieb, bevor die T-Com-Anlage wegkommt, oder ähnliches?

Nachdem du die komplette Anlage tauschst, sollte ein Paralellbetrieb eigentlich problemlos möglich sein.

Problemfälle können uU noch in einer Vorortbegehung, teilweise erst beim Aufbau festgestellt werden. Teilweise sehr schwierig: Standort der GSM-Antenne.
 
Latest schrieb:
Das das System die richtige Karte (Flattarif)bei entsprechend gewählter Vorwahl selektiert, ohne das ein Mitarbeiter über Tastenwahl das richtige Gate wählen muss, ist damit auch bejaht?

Ja, das macht das CallRouting des Asterisk.

Latest schrieb:
Bei den geschätzten Kosten lese ich von einem 2-Kanal Gateway. Das wird mir vermutlich nicht reichen, um 3 oder 4 Karten zu betreiben, oder? ;)

Dafür gibt es 4-Kanal-Gateways, die ein wenig teurer sind (+400¤).

Latest schrieb:
Des Weiteren berichtest Du von "den Schnittstellenkarten (2xS0, 2xa/b)"
Von wievielen gehst du hier bei deiner überschagenen Kalkulation aus?

Ich bin von der Anzahl Schnittstellen ausgegangen; also 2xS0 und 2xa/b. Die Anzahl Schnittstellen ist fast beliebig erweiterbar (also auch 4xS0 und 8xa/b oder so), allerdings nicht unbegrenzt.

Latest schrieb:
Auch finde ich den Punkt professionellen Support interessant. Wa sind da für Reaktionzeiten bei Systemausfall?

Die die Du bezahlen magst :-) Alles andere ist eine vertragliche Vereinbarung, z.B. Wiederherstellungszeit telefonische Erreichbarkeit von 1h.

Latest schrieb:
Die Telekom stellt mir die Anlage in garantierten 4 Stunden wieder her.

Das halte ich für ein Gerücht bei Anlagen Deiner Größenordnung. Der dann folgende Rechtsstreit verurteilt die Telekom dann zur Zahlung von Schadenersatz, aber Du hast trotzdem den Ausfall gehabt... alles schon öfter erlebt. Es wäre was anderes wenn Du ein System >1000 NST hättest, dann springen die Telekomiker nämlich...

Latest schrieb:
Was passiert wenn mir der Asterisk-Server abraucht? Warte ich dann 4 Tage auf Postversand mit anschließender Installation?

Das hängt doch davon ab, was Du für ein System (und vom wem) einsetzt, und wie der Ausfall geregelt ist. Meiner Erfahrung nach sind vernünftige Server hinreichend ausfallsicher; da raucht nix ab. Und wenn doch, nimmt man halt vorübergehend einen normalen PC vor Ort, um die "Notfall-Erreichbarkeit" wieder hinzubiegen. Alternativ einen zweiten Server als Standby. Beliebige Redundanz ist möglich, aber nur in Grenzen wirtschaftlich.

Latest schrieb:
Könnte ich meine "wunderschöne" Rufnummer auch bei ausgehenden Gesprächen mitsenden?

Klar, CLIP no screening auf den ISDN-Anschlüssen, und Du sendest auch die Rufnummer der Bundeskanzlerin mit... :-)

Latest schrieb:
Was würde Dir denn bei einer professionellen Lösung Kopfzerbrechen machen, also was regst Du an, sollte man genau beachten?

Mir macht dabei nichts Kopfzerbrechen... :-)

Latest schrieb:
Wie sieht es denn mit der gewährleisteten Verfügbarkeit aus? Gibt es da noch Ausfallzeiten die man tolerieren müsste, oder ist das System inzwischen als bombensicher zu betrachten?

Wie bombensicher ist denn Dein jetziges System? Linux und Asterisk sind hinreichend stabil.

Schlechter wird es normalerweise nicht, wenn der Anbieter weiß was er tut, keine "1-Mann-hey-ich-kann-ja-Asterisk!"-Bude ist (d.h. auch personelle Redundanz und ein gewisses Geschäft außerhalb Kleinstunternehmen hat) und Dir diverse zufriedene Referenz-Installationen in Deiner Region oder bei namentlich benannten Kunden geben kann.

Latest schrieb:
Ganz große Sorgen mache ich mir auch über den Umstellungszeitpunkt, also die Einführung der neuen Anlage. Bei uns geht sowas nur von Samstag nachmittag bis Montag morgen.

Nur eine Frage des Dienstleisters, der Dir das implementiert.

Latest schrieb:
Hat jemand eine Idee wie man im Vorfeld schon die Stabilität sicherstellt?

Nicht basteln, und einen qualifizierten Dienstleister heranlassen?

Latest schrieb:
Parallelbetrieb, bevor die T-Com-Anlage wegkommt, oder ähnliches?

Die T-Com-Anlage einen Monat lang als "Notersatz" beibehalten, falls Du solche Bedenken hast. Alles andere wird zu teuer, unpraktisch und ist IMHO unnötig.

Meiner Meinung nach hast Du Bedenken, die man nicht haben braucht. Entsprechende Dienstleister und Asterisk/Linux haben bewiesen daß solche Lösungen stabil sind. Per PM gern mehr dazu.

foschi
 
Hallo Kombjuder, Hallo Foschi,

danke für Eure nochmaligen und weiterhin beruhigenden Worte.

Die 4 Stunden der Telekom habe ich Gottseidank noch nie austesten müssen. Ein Vorteil für uns und auch eine gewisse Kundenbindung stellt ein engerer, persönlicher Kontakt zu unserem Techniker dar, der bei uns die Programmierungen in der Anlage macht oder den Umzug begleitet hat. Wir haben seine Handynummer und wenn was anliegt rauscht er mal eben um die Ecke. Vermutlich eher unüblich für den rosa Riesen, aber halt der Status Quo bei uns.

Aus der Seele spricht mir Foschi mit...

Schlechter wird es normalerweise nicht, wenn der Anbieter weiß was er tut, keine "1-Mann-hey-ich-kann-ja-Asterisk!"-Bude ist (d.h. auch personelle Redundanz und ein gewisses Geschäft außerhalb Kleinstunternehmen hat) und Dir diverse zufriedene Referenz-Installationen in Deiner Region oder bei namentlich benannten Kunden geben kann....

Ich möchte da schon einen vernünftigen und rennomierten Anbieter wählen. Auch die räumliche Nähe und die Referenzobjekte die ich gerne mal besuchen würde, sind für mich wichtige Kriterien.

Maßgeblich wäre für mich der Großraum Bremen, kann da jemand Empfehlungen aussprechen?
Da wir ein fast bundesweit agierendes Filialunternehmen sind, wäre das allerdings nur der Einstiegspunkt. Wir haben uns als Teststandort für unser Unternehmen bewährt und der entsprechende Dienstleister müsste dann sukzessive die anderen Standorte ebenfalls mit Anlagen unterschiedlicher Größenordnungen versorgen, wenn das Resultat unseren Erwartungen entspricht.
Da spricht sicherlich nicht allzuviel gegen, wenn die Lukrativität auf beiden Seiten gewährleistet bleibt, ich möchte es nur im Vorfeld bekanntgeben, und zwar nicht um zu ködern, sondern um die Dimension und Verantwortung zu verdeutlichen.

Nochmals Danke, ich freue mich auch weiterhin über Anregungen in diesem Thread, wobei vermutlich ohne weitere Fragen meinerseits alles gesagt sein dürfte :)

Latest
 
Latest schrieb:
Ich möchte da schon einen vernünftigen und rennomierten Anbieter wählen. Auch die räumliche Nähe und die Referenzobjekte die ich gerne mal besuchen würde, sind für mich wichtige Kriterien.

Schreib mir mal ne PM :-)

Eine räumliche Nähe ist IMHO auch nicht so wichtig, da nur die Erstinstallation vor Ort erfolgt, der Rest kann wie sonst auch remote gemacht werden (und bei Asterisk&Co bis zum Endgerät).

Latest schrieb:
Da wir ein fast bundesweit agierendes Filialunternehmen sind, wäre das allerdings nur der Einstiegspunkt.

Aha! :-)

Latest schrieb:
[...]der entsprechende Dienstleister müsste dann sukzessive die anderen Standorte ebenfalls mit Anlagen unterschiedlicher Größenordnungen versorgen, wenn das Resultat unseren Erwartungen entspricht.

Na ja, das sollte ja wohl kein Problem sein...

Latest schrieb:
[...]sondern um die Dimension und Verantwortung zu verdeutlichen.

Och jo, größere Verbundlösungen sind aber auch recht einfach zu handhaben; und: da fängt der Spaß doch erst richtig an :-)
 
Latest schrieb:
Nochmals Danke, ich freue mich auch weiterhin über Anregungen in diesem Thread

Da es sicher mehrere bis viele Asteriske geben wird:

Sollten die Telefonate zwischen den einzelnen Standorten komplett über VOIP laufen.

Dazu würde ich DUNDi benutzen, was Asterisk standardmässig kann. Auf jedem Server werden nur die Rufnummern die vom Server betreut werden in DUNDi hinterlegt. Bei einem Anruf an eine irgendwo registierte Nummer wird automatisch eine Voip-Verbindung gewählt. Es brauchen damit nicht auf jedem Server Rufnummernlisten der einzelnen Standorte hinterlegt und verwaltet zu werden.

Zusätzlich kannst du damit auch interne "Spezialrufnummern" generieren ala Filialnummer mit angehängter 99 ist immer der Versandleiter.

Das kann dann noch ausgeweitet werden:
Als Beispiel: Euere Müncher Niederlassung hat einige Kunden mit VOIP-Anbindung. Den Weg dorthin trägt sie ins DUNDi ihres Asterisk ein. Damit werden auch die Anrufe aller anderen Niederlassungen an diesen Kunden über voip geführt.
 
Hallo Kombjuder,

das scheint mir auch ein sehr spannendes Feature zu sein, da wir durchaus über Verbundkunden und überregionale Geschäftsbeziehungen verfügen. Werde ich mir mit auf den Zettel nehmen, sei nochmals bedankt :).
 
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