Und wenn man sich wirklich mit Technik auskennen täte, würde man die 7520 nichts als "Hilfsmodell" bezeichnen, sie ist in meinen Augen eine der Fritzbox-Modelle die auf einer relativ soliden und (mittlerweile) stabilen HW-Basis aufbauen, imo sogar besser als bspw. das ehm. Topmodell 7590. Und auch in die Kategorie "alt" passt sie noch nicht so ganz. Sie ist nach wie vor was "ordentliches" (u.a. auch das erste "ordentliche" ARM-Modell von AVM), im Gegensatz vielleicht zu "Hilfsmodellen" wie einer 7412, 7510 usw…
Die IPQ-Modelle (4040, 7520, 7530) gehören zu den Modellen, die ich mit am liebsten empfohlen und verwendet hatte (bzw. auch immer noch tue). Und übrigens nicht nur in 2- oder 3-Zimmerwohnungen (da kam i.V.m. 1-Personenhaushalten sogar relativ oft nur eine 7412 zum Einsatz) sondern gerade eben auch in größeren Haushalten bzw. EFHs als "Border-Router", wenn auch dort dann natürlich nicht immer alleine sondern i.V.m. zusätzlichen WLAN-APs, ggf. Switches usw. Was größeres wie 7590 kam eigentlich nur dann zum Einsatz, wenn es am "Border-Router" zwingend 2x FXS-Ports benötigte oder eben gar einen int. S0-Bus.
Kurzum, 7520/7530 ist nach wie vor ein gutes/ordentliches Modell, erstaunlich unauffällig und problemlos im Einsatz. Das einzige was man nun vielleicht langsam merkt, dass der RAM mit FRITZ!OS >8.0x bzw. manchmal knapp wird. Wobei das bisher nicht die negativen Auswirkungen angenommen hat wie bei der 7430 mit FRITZ!OS 7.2x, die damit bei bestimmten Anforderungen tatsächlich überfordert war. Man merkt es wohl ggf. mal bei einem Firmware-Update, dass es nicht beim ersten mal funktioniert (nachdem sie schon etwas länger lief) und die neue Firmware u.U. wohl nicht mehr komplett in den Arbeitsspeicher passt.
Vielleicht könnte also daher FRITZ!OS 8.2x das letzte Feature-Release für die IPQ-Modelle werden. Was aber imo nicht schlimm wäre, ich hoffe bei Bedarf noch eine ganze Weile auf entspr. Bugfix-/Security-Patches/Releases, falls solche notwendig werden sollten.