[Frage] AVM-Box zur Rufnummersperren an Telefonanlage ?

TerrorKater

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Hallo,

bitte erschlagt mich nicht wenn ich hier total falsch bin oder eine bereits geklärte Frage stelle, bin neu und das ist völliges Neuland für mich.

Zuhause setze ich für Internetzugang einen Router der Telekom ein und für Telefonie/Fax eine uralte Eumex 306 der Telekom.
Bis ich auf Voice over IP umstelle wird es noch dauern, auch abhängig von der "Aufrüstgeschwindigkeit" (> 6 Mbit) der Telekom.
Durch dieses Konstrukt ist es mir leider nicht selber möglich Telefonnummern unerwünschter Persönlichkeiten oder Firmen zu sperren.
Dies erreiche ich so nur durch Upgrade auf das Telekom Plus Paket für monatlich ca. 3€.

Jetzt habe ich mir sagen lassen, dass ich da irgendwie eine AVM zwischenschalten könnte. So wie ich verstanden habe:
- Router wird mit DSL versorgt
- AVM-Box erhält das Telefonsignal und leitet es an die Eumex weiter
- Router und AVM sind miteinander verbunden über Netzwerk und so kann ich die AVM steuern sowie Rufnummern sperren

Ist dieses Konstrukt so wirklich möglich und wenn ja, welche AVM Box könnte ich hierfür verwenden (je günstiger desto besser, da es ja nur um Rufnummersperre geht).

Danke !!!
 
warum ersetzt du die Eumex 306* nicht generell durch eine Fritz!Box? *wird nicht mehr benötigt, würde nur Strom "fressen".
für die Übergangszeit bis Umstellung auf Komplett-Anschluss benötigst du noch die herkömmliche Telefonie und somit in jedem Fall eine Box wo die Modell Bezeichnung SL (kann nur VoIP) nicht mitführt
damit du diese auch zukünftig einsetzen kannst, sollte diese Annex J unterstützen

hast du einen aktuellen Verfügbarkeits-Check durchgeführt, wenn nicht solltest dies jetzt mal kurz machen.
 
Hallo,

verfügt eine Fritzbox denn über 4 Netzwerkanschlüsse, einen DSL Eingang, 1 "Telefoneingang", 1 ISDN Anschluss/Ausgang für Telefon und 2 Analog Anschlüsse/Ausgänge für Telefon + Fax?
Dann könnte ich wohl durchaus die Eumex mit einer Fritzbox ersetzen und Festnetztelefonie sowie Internet über diese betreiben.

Was heißt, "damit du diese auch zukünftig einsetzen kannst, sollte diese Annex J unterstützen" ?

Ja, Verfügbarkeits-Check habe ich durchführen lassen. Nur wenn ich auf Voice over IP wechseln würde, könnten Sie 1, vielleicht 2 Mbit rausholen.
Bei so einer Aussage führe ich keinen Wechsel durch. Ergo bleibt es so wie es ist.
 
Ok, sorry wenn ich mich laienhaft ausdrücken sollte....

So sieht es ja normal aus
ISDN_DSL_NTBA.jpg


Das DSL Modem / Router hängt am Splitter und dieser wiederum ist mit dem NTBA und der TAE Dose verbunden.

Da bei uns der NTBA im Keller hängt und das Modem dort nicht installiert werden sollte sondern in einem anderen Raum, hat die Telekom eine nicht verwendete Telefonleitung als Überbrückung aus dem Keller in den Raum verwendet. In dem entsprechenden Raum wurde eine neue Dose installiert. Aus dieser Dose geht das DSL Signal ins Modem.

Jetzt sind in dem Raum quasi 2 Kabel mit unterschiedlichen Funktionen.
Das eine Kabel ist mit der Eumex verbunden und versorgt die Telefone.
Das andere Kabel ist mit dem Router verbunden und sorgt für den Internet Zugang.

In der Fritz hat es aber nur einen Eingang für Telefon/Internet - nehme ich an oder gibt es auch eine Fritz die o.g. Variante abdeckt?
 
Dass NTBA und DSL-Modem räumlich getrennt sind, ist natürlich ein gewisses Problem.

Viele FBF haben eine Tel/DSL-Buchse. Bei der 7170/7270/7390/7490 (das sind die verbreitetsten mit internem ISDN-Anschluss) sind an dieser Buchse DSL, Analog-Amt und ISDN-Amt zuführbar. Hat man einen reinen IP-Anschluss (z.B. 1&1 oder Telekom All-IP) verwendet man ein Kabel, das FBF-seitig nur die Kontakte für DSL nutzt. Hat man echtes ISDN, so nimmt man das mitgelieferte Y-Kabel und steckt das Doppelende in Splitter (DSL-Ausgang) und NTBA. Dann werden die Kontakte für DSL und ISDN in der Buchse genutzt.

Wenn Du die Standorte wie gehabt nutzen möchtest, kommt es darauf an, wieviele Adern die Leitung Splitter->DSL-Modem hat. Bei mind. 6 Adern könnte man ggf. Splitter und Modem in den "Anderen Raum" verlegen und dort die FBF anschließen. Die zwei Adern von der TAE also in den Raum verlängern. Vom internen S0 der FBF über vier Adern wieder in den Keller und von dort zum ISDN-Telefon.
 
Alternativ könnte man den NTBA nach oben bringen und neben der Fritzbox betreiben, dann bräuchte man nur ein Adernpaar von der Dose zum NTBA. Wo befinden sich denn die Endgeräte?
 
bild.jpg

Habe versucht die Räumlichkeiten grafisch darzustellen.
schwarz = UG
rot = OG

Ich weiß gar nicht wie die Tcom die Überbrückung damals gemacht hat und ich bin jetzt leider auch nicht daheim, um da was prüfen zu können.
Aber in dem Raum war sofern ich das weiß ein ISDN Anschluss (Dose). Da wurde wohl eine neue TAE Dose drangekoppelt um das DSL Signal aus dem Keller zu holen.
Das Telefon was früher alleine an der ISDN Box hin, ist jetzt mit den 2 Analg-Geräten in der Eumex.


Den NTBA nach oben verlegen würde glaube ich keinen Sinn machen, da der Router/die Fritzbox ja unten stehen müsste.


Ich denke um einen Techniker der Tcom werde ich wohl nicht rumkommen?
 
So wie das aussieht, wird es kniffelig. Es kommt darauf an, wie viele freie Adern noch da sind bzw. ob Du zusätzliche Kabel legen kannst.
Ein Telekomtechniker wird Dir auch nicht helfen, der schließt maximal Dosen an, verlegt aber keine Leitungen.

Da es Dir aber im Wesentlichen um die Rufnummernsperre geht: FBF zwischen NTBA und ISDN-Telefon. Nur Einbindung ins Netzwerk ist kniffelig, weil Du dazu Router (LAN) mit FBF (LAN1) verbinden müsstest.
 
Frag mal bei deinem Elektrik, ob er entsprechendes Personal hat.
wenn du aktuell die Verkablung optimieren würdest, wäre eine spätere Umstellung einfach, denn sehr oft sind die Geräte zwischenzeitlich all-in-one.
 
Wenn ich das richtig interpretiere ist es gar nicht so wild, es ist ein Platz (unten links im Bild) quasi als Hauptbereich und ein ISDN Telefon (mittig rot), d.h. man könnte alles am Hauptbereich konzentrieren und muss nur ein Telefon verbinden. Das ist ein Paar für die Amtsleitung (was heute die DSL-Leitung ist) und zwei Paare für ISDN (was wohl auch an beiden Stellen vorhanden ist und nur verbunden werden müsste)
 
7170, 7270, 7390, 7490
Die 7272 fehlt in der Liste und wie schon erwähnt sollte man die 7170 streichen. Bei der 7270 möglichst auf v2 oder v3 achten, auf der v1 läuft aufgrund des kleinen Flashspeichers nur eine ältere/eingeschränkte Firmware.
 
Da ja zumindest vorläufig keine Umstellung auf VoIP geplant ist, ist auch die 7170 geeignet. Aber wenn später (wann?) auf VDSL umgestellt wird müsste die Liste weiter eingeschränkt werden auf 7390+7490
Ist halt ne Geldfrage...
 
@Hans dann kann ich auch gleich weiter nach "unten" gehen nämlich 7050 :p
 
Wie dem auch sei, aktiv sollte man die 7170 (und natürlich auch ältere wie die 7050) jedenfalls nicht mehr empfehlen wenn es um eine "Masterbox" geht die man sich (auch wenn es günstig sein soll) beschaffen möchte. Also raus aus der Liste. :meinemei: ;)
 
Du musst richtig lesen: Zum einen habe ich in #4 bei den FBs "z. B." vorgesetzt, d. h. die Liste ist nicht abschließend, zum anderen habe ich in #15 geschrieben, dass es eine Geldfrage sei, die 7170 ist billigst zu erhalten... (du kannst sie hier auch noch gut abgelagert neu und OVP für 299€ (!) kaufen...) :lach::lach::lach:

Entscheiden kann man sich nur, wenn man einen Überblick über das Angebot hat...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die 7170 liefert zumindest für die Anforderung "Anruffilter" alles nötige. Wenn ich das recht erinnere, sind die Einstellungen für die 7050 da nicht so weitgehend (z.B. mangels eingebautem AB mit Mailfunktion, was erst ab der 7170 vorhanden ist). Da das DSL des Threaderstellers ja bei ca. 3000 liegt, wäre die 7170 auch ausreichend und gehört definitiv in die Liste. Ich habe gerade mal wieder eine für 9€ aufm Flohmarkt ergattert. Da kann man kaum was falsch machen.
Ich setze eine 7170 immer noch zur vollen Zufriedenheit an meinem Zweitwohnsitz (DSL 6000) ein. Wenn eine eingebaute DECT-Basis nicht gewüscht ist und man kein Annex J hat, warum auch nicht? Ich empfehle die Box immer noch gerne, wenn jemand z.B. schon ISDN-Telefone mit DECT (z.B. Gigaset SX353) und passenden Mobilteilen besitzt. Ist halt gebraucht spoittbillig.
Auch ist sie die letzte Box, die halbwegs vernünftig Impulswahl unterstützt. Ab der 72xx-er Serie scheint das nur noch bei Telefonen mit extrem genau kalibrierter Wählscheibe zu funktionieren. Die 7170 ist da viel unkritischer und meines Wissens die letzte Box, bei der man noch ein schickes Bakelit-Telefon unproblematisch dran betreiben kann. Die 7170 ist auch die letzte Box mit 3 Analoganschlüssen. Ab der 7270 sinds nur noch zwei. Je nach Einsatzfall auch ein Punkt, der entscheidend sein kann (z.B. bei vorhandener Verkabelung und alten vorhandenen Endgeräten).

Bei einem späteren Anbieterwechsel erhält man wahrscheinlich eh eine subventionierte neue Box - bzw. die jetzigen Topmodelle sowohl neu wie auch gebraucht so deutlich billiger, dass es keinen Sinn macht, jetzt schon eine größere Box für deutlich mehr Geld anzuschaffen. Wichtig auch: Die Anschlüsse von 7170, 7270, 7390 und 7490 sind gleich belegt, so dass man hardwaremäßig nur umstecken, nicht aber neu verkabeln muß (bei Wechsel auf reinen IP-Anschluss fallen Splitter und NTBA natürlich weg, das DSL-Kabel aus dem Splitter muss mit einem Adapter direkt in die TAE gesteckt werden).

Ich empfehle für den hier genannten Zweck also ausdrücklich weiterhin die 7170 als günstigste Box, die alle momentanen Anforderungen erfüllt.
 
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