FON 3 - Fax mittels Klemmen und abgeschnittenen Kabel

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hallo Trude,

ich glaube das ich tatsächlich die falschen Kabel genommen habe. Habe quasi die falsche Seite genommen :-)

Mal schauen, ob es was bringt, wenn ich die Kabel der anderen Seite nutze

DANKE
 
Ein Fax schleift das Amt von La/b durch nach a2/b2, damit ein dahinter geschaltetes Telefon noch funzt. Wenn das Fax abhebt, wird diese Verbindung getrennt. Hast Du die "falsche Seite" angeschlossen (a2/b2), klingelt zwar das Fax, aber wenn es abhebt, trennt es sich selbst vom Amt.
Hat man das einmal durch, vergisst man das nie wieder.

Gruss Trude
 
@MIB: Bitte änder Deinen Threadtitel, sodass darin Dein Problem / Deine Frage ersichtlich wird. Beim jetzigen ist keiner in der Lage, Deine Frage zu erkennen.
Also: 1. Beitrag=>"Ändern"=>"Erweitert"=>Titel ändern

Danke
 
Ich habe es nun geschafft, habe die Kabel getauscht und nun funktioniert das Fax, so wie es soll.

Ich möchte hiermit frank_m24 ganz recht herzlich für seine Geduld danken und natürlich auch trudeh für den genialen Tipp.

Also DANKE
 
Entschuldigt wenn ich mich hier mal kurz anhänge... ich habe nämlich das Gleiche vor wie MIB (möchte auch ein Fax an Fon3 hängen... bin aber handwerklich "etwas" ungeschickt).
Nur damit ich das richtig verstanden habe, nochmal eine kurze Auflistung:
- Für den Anschluss brauche ich letztlich nur ein zweiadriges Kabel (da tuts ja letztlich auch ein herkömmlicher Klingeldraht, oder)
- Es wird eine TAE-N Buchse benötigt, von der ausschließlich die Kontakte 1+2 (also La und Lb) mit dem Kabel verbunden werden (wo bekomme ich eine einfache TAE-N Dose? Im Baumarkt hab ich nur so Multidinger (2x F 1xN gefunden).
Richtig soweit?

Wie ist das jetzt genau mit dem Anschluss der beiden Leitungen an die Fritzbox? Die beiden Kabeleingänge am Fon3 der Fritzbox sind ja nicht näher gekennzeichnet. Kann ich da bzgl. der Polarität der Kabel was falsch machen (in welches Löchlein kommt La und in welches Lb oder ist das egal)?

Und wie bekomme ich den Klingeldraht an den La und Lb fest? Zu so einem filigranen löten fehlt mir glaube ich das Geschick.

Ich danke Euch schonmal für Eure Mühen!
 
Hallo,

Eine TAE N Dose wird man wohl kaum im Baumarkt finden,
aber eine TAE NFN Dose ( http://www.tocker.de/tae/tae.html )
die erfüllt genauso den zweck,
Klemme einfach die adern
La an 1 und Lb an 2 der TAE NFN Dose, mehr ist nicht nötig.

Gruß Erwin
 
Jetzt habe ich doch auch mal ne Frage:

Warum gibt es die beiden Codierungen ? Es sind 2 Steckertypen - die man jeweils nur in die entsprechende Dose stecken kann.
Wenn ich mir allerdings die Schaltbilder anschaue, ist es hinten drann immer gleich verdrahtet, oder? An Anschluss 1 kommr La, an Anschluss 2 kommt Lb, egal ob man eine N oder F-kodierte Dose habe.
Ist das richtig ?

Das heiss, ich brauche ein Telefonkabel, wo theoretisch nur Pin 1 und Pin 2 belegt ist - alle anderen Pins interssieren mich nicht, richtig ? (Bei Analog, OHNE dass es hinter der Dose weitergeht!)

Gruß
ThePhantom
 
ThePhantom79 schrieb:
Das heiss, ich brauche ein Telefonkabel, wo theoretisch nur Pin 1 und Pin 2 belegt ist - alle anderen Pins interssieren mich nicht, richtig ? (Bei Analog, OHNE dass es hinter der Dose weitergeht!)
So habe ich das zumindest auch verstanden. Frage ist dann halt warum es dann soviele Belegungen gibt wenn ohnehin nur zwei Kabel nötig sind.

Aber nochmal, das kam oben nicht klar raus. Ist beim Anschluss an die Fritzbox dann irgendwas wegen der Polarität der Kabel zu beachten?
 
Würde mich auch interessieren ... ich denke es ist sehr wichtig, wie die Polarität ist ...
 
Polarität ist egal, einfach eine TAE Dose nehmen und mit zwei Adern mit der fbf verbinden und gut ist.
 
Hallo,

ThePhantom79 schrieb:
Das heiss, ich brauche ein Telefonkabel, wo theoretisch nur Pin 1 und Pin 2 belegt ist - alle anderen Pins interssieren mich nicht, richtig ?
Selbstverständlich falsch. Die weiteren Adern haben durchaus ihren Sinn. Ihr geht davon aus, dass nur das Fax-Gerät an einer Dose hängt, und das ist euer Denkfehler.

Beispiel:
An einer TAE hängt ein Fax und ein Telefon, das Fax ist dabei links (N) vom Telefon (F) in die NFN Dose eingesteckt. Dann laufen die Signale zunächst durch de Adern 1+2 ins Fax und kommen über die Adern 5+6 zurück und von da ins Telefon (1+2). Der Trick: Im Fax sitzt eine Faxweiche, welche die ganze Zeit in das Telefonat "hineinlauscht". Sobald sie Faxtöne "hört", schaltet sie um und "klaut" dem Telefon das Gespräch. So kann man Fax und Telefon problemlos an einer Nummer betreiben: Kommt ein Telefonat rein, so kann man normal telefonieren, ist es ein Fax, so übernimmt das Fax das Gespräch.

Ein AB wird übrigens rechts vom Telefon angeklemmt, dort kommt das Signal nur an, wenn am Telefon niemand dran geht: So kann das Telefon dem AB das Gespräch "klauen". Damit kann man Fax, AB und Telefon an einer Dose betreiben. Dafür haben Faxe auch üblicherweise den "AB-Modus": Das Fax geht nie selbst dran, es lässt jemanden ans Telefon gehen oder schlimmstenfalls den AB, lauscht dann per Faxweiche ins Gespräch und übernimmt bei Bedarf.

In einem Telefonkabel (F) ist die eine zusätzliche Ader übrigens für das Anklemmen einer Zusatzklingel: Diese Zusatzklingel soll zwar das Rufsignal erhalten, das Gesprächssignal aber nicht, denn während des Gesprächs würde sie nur unnötig die Leitung belasten und die Gesprächsqualität reduzieren. Also wird sie nicht einfach mit aufs Telefonkabel geklemmt, sondern über Ader 3 vom Telefon angesteuert.

Und das meinte ich oben, als ich angemerkt habe, euer Wissen bzgl. Telekommunikationsinstallationen hält sich eher in Grenzen: Was ihr da eigentlich macht, wenn ihr irgendwelche Kabel durchkneift, wisst ihr nicht wirklich. Sonst hätte es im Falle von MIB wohl auch kaum zu verwechselten Adern kommen können. :?

schoenfelder schrieb:
Ist beim Anschluss an die Fritzbox dann irgendwas wegen der Polarität der Kabel zu beachten?
Eigentlich schon - sonst hätte man die Kabel ja nicht markiert. Allerdings sind alle mir bekannten Endgeräte unempfindlich gegen Verpolung.

Viele Grüße

Frank
 
Hallo Frank,

dann ist es ja schön, dass hier einer ist, der von der Materie so viel Ahnung hat ... Trotzdem behaupte ich immer noch, dass meine Antwort richtig ist. Ich brauche von meinem Telefonanschluss genau ZWEI Adern, die an meine NFN Dose gehen. Ich kann trotzdem ein Fax, ein Telefon und sogar ein AB ranhängen, und es funktioniert trotzdem (sofern ich von den Geräten die richtigen Kabel in die Dose stecke). Aber die eigentlichen Daten werden immer nur über La und Lb übertragen. Mehr habe ich nicht behauptet ...

Gruß
ThePhantom

P.S.: Ich finde es auch nicht besonders schlimm, wenn man nicht der Experte ist, und nicht 100% weiß, wie es geht. Dafür ist das Forum da - und es ist mir nicht bekannt, dass einer durch eine Telefonleitung einen tödlichen Stromschlag bekommen hat (70 Volt - ja- aber dafür nur geringste Stromstärken). Was müsste man dann den ganzen PC-Anwendern sagen, wenn Sie nicht weiterkommen ? "Ihr habt keine Ahnung, also lasst den PC mal besser in Ruhe ..." ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ThePhantom79 schrieb:
Aber die eigentlichen Daten werden immer nur über La und Lb übertragen. Mehr habe ich nicht behauptet ...
Wenn du es so siehst: ja. Allerdings ging es in der Ausgangsfrage um eine durchgekniffene Anschlussschnur. Und wenn wir präzise werden wollen: Du brauchst 2 Adern in einem Installationskabel - aber nicht in einem Telefonkabel, da sind es mehr. ;) Aber das grenzt an Klugscheißerei.

Viele Grüße

Frank
 
Also Frank, bzgl. deiner Vermutung ich habe von Telekommunikations(-installations-)technik keine Ahnung, liegst du richtig.

frank_m24 schrieb:
Eigentlich schon - sonst hätte man die Kabel ja nicht markiert. Allerdings sind alle mir bekannten Endgeräte unempfindlich gegen Verpolung.

Wie soll ich das denn jetzt verstehen? Du sagst die Polarität wäre schon entscheidend, gleichzeitig ist bei Fon3 keine Markierung gegeben. Woher weiß ich dann wie ich es richtig anzuschließen habe (meine Kristallkugel ist etwas eingestaubt)? Einfach ausprobieren kann je nach technischem Bauteil mit der Konsequenz des Ablebens des entsprechenden Teils bestraft werden.
 
Klar schließlich musst Du bei den 6 Adern in der Anschlußschnur die richtigen 2 herausfinden.(wichtig ist hierbei es müssen die a und b Ader sein, die im TAE-Stecker auf die Kontakte 1 und 2 gehen, die restlichen 4 Adern werden für die Anschaltung an FON 3 nicht benötigt)

Wie Du dann die 2 Adern im Klemmstein auflegst tut der Funktion vom Faxgerät oder Telefon keinen Abbruch.
Die Geräte funktionieren auch mit vertauschter a-b Ader, weil seitens des Herstellers meistens ein Verpolschutz im Gerät eingebaut ist.

mfg Holger
 
Hallo,

schoenfelder schrieb:
Woher weiß ich dann wie ich es richtig anzuschließen habe (meine Kristallkugel ist etwas eingestaubt)?
Lass es mich mit den Worten meines alten Ausbilders bei der "Deutschen Bundespost Telekom" (so hießen die damals noch) sagen:
"Finger anfeuchten und Adern anpacken; da, wo es warm wird, ist a - und hoffen, dass nicht grade jemand anruft." ;)
Ist wahrscheinlich mehr als Scherz gemeint gewesen. Ich habe ausprobiert und nichts gespürt. Was ich aber schon mal gesehen habe: Einen Kollegen, der hockend vor einem KVZ irgendwie an Rufspannung gekommen ist - ich sah noch nie jemanden aus der Hocke so weit rückwärts springen (und habe bislang auch nie wieder einen gesehen).

Viele Grüße

Frank
 
Wobei aber La der - und Lb der + ist(siehe Spezifikation Speisebrücke -60V)

mfg Holger
 
Ist die Diskussion um die Polarität nicht Geschichte?
Die Geräte der letzen 20(!) Jahre, die ich in den Fingern hatte, kamen alle mit beiden Verdrahtungsvarianten zurecht. Verunsichert schoenfelder doch nicht unnötig. ;)
Zu deutsch: Egal, welche Ader Du an a und welche der beiden Ader Du an b klemmst - es muss beides gehen! (Und defekt geht das Gerät dadurch erst recht nicht.)
 
Das klingt auf jeden Fall sehr beruhigend. Somit sollte es selbst mir nicht gelingen (trotz meiner zwei linken Hände und der 10 Daumen) da noch was falsch zu machen.
 
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