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antonvm

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Freez-ng beschäftigen. Das wirkte mir beim durchsehen auch am aktuellsten.
Für mich stehen die Fragen offen:

- Wie nachhaltig ist Freetz-NG, morgen evtl. Freetz-NG1?
- Wie setzt sich das Entwicklerteam zusammen?
- Wie gut sind Änderungen dokumentiert oder wird es mit der heißen Nadel zusammengestrickt?
- Ist Freetz-NG für das Freetz OS 7 abgestimmt (hier liegen vermutlich die größen Probleme)?
 

tocotronaut

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Alles Fragen, die einen Supportanspruch vermuten lassen. Den wird und kann es aber bei solch einem Projekt nicht geben...
Über Nachhaltigkeit kann somit nur spekuliert werden...

Und Ja - Jeder Fork verkleinert die Basis derer, die an einem Fork Arbeiten.
Ich vermute fast die meisten Forks sind eine One-Man-Show. Was ja nicht schlecht sein muss. Aber die Lernkurve, hier was geschnitten zu bekommen ist extrem steil.

Das mag auch darin begründet liegen, dass die fertigen Binarys nicht geteilt werden dürfen und jeder eben den kompletten Erstellzyklus einer eignen Firmware durchlaufen muss. Also bastelt sich jeder hier und da selbst was zurecht und wenn er was anders macht als der davor hat man schon fast einen neuen Fork.

Freetz-NG Funktioniert wohl schon mit 7.21 während das Offizielle Freetz wohl nur FritzOS 7.13 unterstützt.
 
Zuletzt bearbeitet:

PeterPawn

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Wie nachhaltig ist Freetz-NG
Auch wenn ich mich zu Freetz und allen Forks (inhaltlich) nicht mehr äußern will - hier muß man mal mit Blick in die Geschichte darüber aufklären, daß @fda89, @fda77, @opto (von dem man allerdings praktisch nichts mehr hier im IPPF findet, weil er mal in einem Anfall alle seine Beiträge gelöscht hat) und @cuma am Ende alles Accounts eines Einzelnen sind/waren und unter dem Nick @cuma hat er schon lange (praktisch fast von Beginn an) am "originalen" Freetz mitgewirkt, bevor ihm dort wegen anderer/weiterer Querelen die Schreibrechte entzogen wurden. Er ist also kein "Seiteneinsteiger", der mal eben auf die Idee kam, sich einen eigenen Freetz-Fork zu schaffen.

Die zweite Frage ist auch leicht zu beantworten - man braucht nur die Commits anschauen bzw. die "Mitwirkenden", die bei GitHub ja für das Repo angezeigt werden.

Bei der dritten Frage soll/muß sich jeder selbst eine Meinung bilden - die Frage, wo und wie er selbst sein Freetz-NG positioniert sehen will bzw. was Freetz-NG für andere sein soll und was nicht, harrt m.W. noch der (verständlichen) Antwort.

Allerdings muß man dann auch für alle Modifikationen (egal, welcher Freetz-Fork da benutzt wird oder werden soll) mal über den eigenen Schatten springen und etwas Motivation mitbringen bzw. etwas Aufwand in die eigene Firmware stecken. Das ist nichts mit "set and forget" - das ist es aber auch mit der Stock-Firmware von AVM nicht und wer das bisher mit irgendwelchen Routern so gehandhabt hat (als es auch noch kein Auto-Update bei AVM gab), der hatte zwar ein ruhiges, aber auch ein riskantes Leben.

Wie weit die eigenen Änderungen dann gehen sollen, muß auch jeder selbst entscheiden ... ich brauche für einen "crond" auf der Box, der mir alle 5 Minuten per "wget" eine Seite abrufen soll als "heartbeat" (zur Anzeige, daß die Box lebt und arbeitsfähig ist) sicherlich kein komplettes Freetz-GUI - nur muß ich dann wenigstens noch wissen, wie eine "crontab" aussieht und so, wie das Vorhandensein entsprechender Kenntnisse von Fall zu Fall unterschiedlich sein wird, muß es dann auch die Entscheidung sein, welchen Weg man einschlagen will.

Auch Freetz ist eben nicht ausschließlich der ganz große Vorschlaghammer, wenn es um (kleine) Modifikationen geht (bei NG ist das in ein paar Kleinigkeiten geändert, was die Verarbeitung von "fwmod_custom[.sh]" und den "no-Freetz mode" (FWMOD_SKIP_MODIFY) angeht) - man KANN solche Änderungen auch mit den Freetz-Forks ausführen lassen. Das ist dann zwar ein wenig wie das Verarzten einer Abschürfung (mit einem Dino-Pflaster) unter Vollnarkose, aber es funktioniert trotzdem.

Trotzdem braucht JEDE Modifikation der Firmware etwas Mut und Initiative (und ein paar eigene, grundlegende Kenntnisse sind sicherlich auch nicht hinderlich) - eine Änderung der Firmware "mit Garantie" wird man (von Hobby-Projekten) nicht erhalten, sondern max. die Bestrebung der bestmöglichen (aber nicht zwingend individuellen) Unterstützung bei der Umsetzung. Auf kommerzielle Angebote (die dann auch mit "Support-Versprechen") würde ich hier eher nicht warten - der denkbare Gewinn ist (auch wg. minimaler Zielgruppe) einfach zu gering und die potentiellen Probleme (ich darf ja aus Urheberrechtsgründen keine "fertig geänderte Firmware" mit AVM-Komponenten verbreiten - zumindest nicht, ohne daß AVM versuchen würde, dagegen vorzugehen) sind absehbar.
 

targa

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Na ok, wenn der PiHole selbst PXE Booten soll ?! Mir war nicht klar dass so ein Pi sowas kann?!