Ich denke mal, ich war gemeint (auch wenn das auf dem Avatar-Bild ein Bauer (Pawn) ist und kein Springer (Knight)) … und ich lasse mich dann auch mal triggern.
Ich rate mal, daß es sich bei der Box, auf der IPv6 nach jedem Neustart wieder aktiv ist, um eine handelt, die direkt am Netz eines Kabelnetzbetreibers (KNB) hängt und bei derjenigen, wo das nicht passiert, um eine weiter entfernt im Mesh platzierte.
Sollte diese Vermutung zutreffen, dürfte es sich dabei um die Provisionierung des Cable-Modems (CM) seitens des KNB handeln … wenn da IPv6 "angesagt" wird, überschreibt das JEDE andere Einstellung seitens des Besitzers und wenn derjenige tatsächlich das Glück hat, daß er vom KNB mit "echtem" Dualstack-Internet versorgt wird, kann er zwar die IPv6-Unterstützung im (e)Router deaktivieren, aber das ändert nichts daran, daß seitens des KNB beim nächsten Mal wieder IPv6 für das CM provisioniert würde.
Testen kann man diesen "Zusammenhang" auch einfach dadurch, daß man die Box nach der Deaktivierung von IPv6 vom Koax-Kabel trennt und neu startet … ist dann - während das CM nach dem CMTS sucht - weiterhin IPv6 deaktiviert und wird nach dem Wiederanstecken des Kabels irgendwann aktiviert, dürfte das ein Ergebnis der Provisionierung sein.
Und sollte es sich tatsächlich so verhalten, wie oben von mir beschrieben, ist das KEIN Fehler im FRITZ!OS … die grundlegende Konfiguration eines CM wird (nach der DOCSIS-Spezifikation) vom KNB gesetzt und es wäre eher zu hinterfragen, ob die "Deaktivierung" von IPv6 (was vermutlich ohnehin intern nur auf ein "wird nicht länger benutzt" hinausläuft) überhaupt mit den DOCSIS-Spezifikationen zu vereinbaren wäre, falls das tatsächlich auch für die Verwaltungsfunktionen des CM über SNMP deaktiviert werden sollte - aber ich denke ohnehin, daß hier das Ignorieren von IPv6 (zumindest zwischen CMTS und CM) nur "simuliert" wird.