Fritzbox 7270 mit Fritzfon C3 - KEIN WÄHLTON

Ist ja nochmal gut gegangen. ;)

Das Problem hier war ja eigentlich nur, dass du hier als "Laie" einen für dich logischen Begriff benutzt hast, der aber für den Telefonie-Bereich etwas anders definiert ist und daher Leute, die sich ein wenig auskennen schnell auf eine falsche Fährte führen kann. Wie wohl auch den Support von AVM!

Das passiert aber häufiger und ist absolut kein Vorwurf! ;)

Eigentlich kenne ich diese Töne beim Wahlvorgang schon ewig nicht mehr.
In der Regel gibt´s die nur noch am analogen Festnetz-Anschluß direkt!

Analog ist doch laut Beschreibung AVM ein analoges Telefon- also nicht DECT. Wie ich schon schrub, hat mein Philips DECT Schnurlostelefon ja an dem Speedport Roúter 6 Jahre lang immer diese Melodie beim Durchwählen der Nummer erzeugt bis dann das Freizeichen oder das Besetztzeichen kam wenn die Verbindung stand.
Warum dieses nun bei der Fritzbox nicht mehr möglich ist, ist mir immer noch nicht klar. Der geschaltete Anschluss DSL mit Splitter ist ja noch derselbe.
 
Nix für ungut, aber dein Speedport ist halt für analoge Telefonie geschaffen worden.
Die Technik hat sich inzwischen etwas verändert und die FritzBox kann beides.

Wenn du übrigens dein Philips mit der eigenen Basis an einem analogen FON-Anschluß deiner FB betreibst, dann hörst du die Tastentöne auch wieder. Hast dann aber halt weniger Komfortmerkmale.

Also entweder wie gehabt alt und analog, oder neu und digital. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Beides. Mein C3 hat ja keine eigene DECT Station und kann dann nur digital...und das Philips werde ich jetzt über FON1 fahren und mal schauen,ob ich dann einen Rufton/Wählton/Piepton habe.
Ich habe gerade nochmal in meine Konfiguration geschaut..hab noch ein Haken gesetzt der da bewirken soll, dass alternativ auch Verbindungen über den Festnetzanschluss hergestellt werden und nicht nur über Internet. Da ich ne Flat habe, kann das auch gern so sein.

Schönes Wochenende nun thx a lot

Marc
 
Dein Philips war ja mit einer analogen Leitung an den Speedport angeschlossen. Zwar ist die Verbindung zwischen Mobilteil und Basis digital (Digital Enhanced Cordless Telecommunications), jedoch war die Verbindung Basis-Speeport analog, das Telefon hat also die Töne generieren müssen, um der Speedport die gewählte Nummer mitzuteilen.

Anders ist es, wenn wie bei der 7270 und dem C3 direkt eine DECT-Verbindung besteht. Die Fritzbox empfängt die gewählte Rufnummer direkt digital.

Du weist zutreffend auf den analogen Telefonanschluss hin. Wenn die Verbindung über analoges Festnetz rausgeht, erzeugt die FBF die Töne und sendet sie an die Telekom.
Wenn Du also über analog raustelefonierst, werden die Töne erzeugt.

Trotzdem solltest Du diese Töne nicht hören.

Im Prinzip kannst Du Dir eine Telefonanlage aus drei Teilen bestehend vorstellen:

- Nebenstellenanschlüsse
- Vermittlungsteil
- externe Anbindung (z.B. zum analogen Telekomanschluss)

Der Vermittlungsteil muss die ganze Nummer kennen (sonst könnten Dinge wie Wahlregeln ja nicht funktionieren), ggf. modifizieren (Vorwahl vorsetzen, CbC oder Rufnummernunterdrückung setzen usw.) und dann nach außen wählen.

Im Prinzip ist der Unterschied also der Aufbau. Früher war es bei Dir:

Mobilteil -(digital)- Basis -(analog)- Speedport/Nebenstelle -(digital)- Speedport/Vermitlungsteil -(digital)- Speedport/Amtsanschluß -(analog)- TAE

heute ist es:

Mobilteil -(digital)- 7270/DECTNebenstelle -(digital)- 7270/Vermitlungsteil -(digital)- 7270/Amtsanschluß -(analog)- TAE

Töne des Verbindungsaufbaus kann man nur hören, soweit sie vor dem Vermittlungsteil erzeugt wurden. Danach sorgt die getrennte Bearbeitung von Hör- und Sprechweg und die DSP-Rückkopplungssperre (Echounterdrückung bei der analogen TAE-Anbindung) dafür, dass man die Töne (hoffentlich) nicht hört.

Das muss auch so sein. Würden die von dem Vermittlungsteil erzeugten Töne im eigenen Hörer hörbar, so gäbe es eine Endlosschleife (multiples Echo): Man wählt die 1234, der Vermitllungsteil wählt entsprechend der Wahlregeln 1234 am Amtsanschluss, _wenn man das hört_ würde (z.B. bei Freisprechfunktion) das wieder über Mikro an die Vermitlungslogik gehen, wieder gewählt werden usw. Es käm dann also 123412341234... raus, bevor das Echo ausklingt.
 
Moin Andre,

So prima wie Du es mir beschrieben hast - verstehe ich es jetzt sogar. Jetzt erklär mir doch nur noch bei aller neuen modernen Technik die ja vieles besser machen soll, warum meine alte Konfiguraton nicht gerauscht hat und jetzt die neue Fritzbox als Lichtfeuer der neuen digitalen Kommunikationstechnik zwar tolle Dinge kann, aber die Basics so vernachlässigt..nämlich rauscht?
Es verhält sich doch genau gegensätzlich zum vermeintlichen Fortschritt Schallplatte - CD. Ich habe das Gefühl meinen CD Player ( Speedport) gegen nen ziemlich einfachen Schallplattenspieler getauscht zu haben ( was die Sprachqualität angegeht). Oder muss ich in den Einstellungen der FB noch was ändern?
 
Zuletzt bearbeitet:
weil die Technik immer "empfindlicher" wird.

ein ähnliches Problem sind bspw. verdrehte Adern, die dazu führen, dass die Hardware (Box) sich hochschaukelt und sodann rebootet.
hier hört man immer wieder seit 30 Jahren keine Probleme, wieso soll die Adern gerade nun vertauscht sein - fakt: sie waren 30 Jahre falsch angeschlossen, nur jetzt fällt es erst auf ;-)
 
weil die Technik immer "empfindlicher" wird.

ein ähnliches Problem sind bspw. verdrehte Adern, die dazu führen, dass die Hardware (Box) sich hochschaukelt und sodann rebootet.
hier hört man immer wieder seit 30 Jahren keine Probleme, wieso soll die Adern gerade nun vertauscht sein - fakt: sie waren 30 Jahre falsch angeschlossen, nur jetzt fällt es erst auf ;-)

Erinnert mich irgendwie an die Zeiten des Wettlaufs um das Weltall. Die USA hat viele viele Dollar damals in die Entwicklung eines Kugelschreibers gesteckt, der auch in Schwerelosigkeit schreibt - die Russen haben einfach einen Bleistift genommen.
Technik die nicht dient sondern einen verzweifeln lässt macht irgendwie weniger Spass.

Und by the way gleich mein nächstes Problem. Die App im AppStore von Apple für Fritzfon benötigt die Adresse meines Routers. Was gebe ich denn da ein? IP Adresse des Routers? IP Adresse von sonstwas oder meine Heimatanschrift? ;)
 
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Was ist an "Adresse der FRITZ!Box im lokalen Netzwerk" uneindeutig?
 
Oder "fritz.box", also irgendeine Adresse, unter der du die Box aufrufen kannst.
 
Zur Not mal auf dem Rechner ein
Code:
ping fritz.box
ausführen. Da sieht man dann die IP!

es ist immer besser, eine feste IP einzugeben, als einen Netzwerknamen.
Die IP ist eindeutig, der Netzwerkname muß erst zur IP-Adresse aufgelöst werden, was bei einem Verbindungsaufbau schon mal zu Verzögerungen führen kann.

siehste...so uneindeutig ist es dann doch wieder nicht, oder?
Doch, es läuft beides auf das Gleiche hinaus. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch, ist eindeutig, die Fritzbox hat nur mehrere Adressen, die alle akzeptiert werden. Das ist genauso, wie du deinen Wohnort über die Anschrift oder über Längen- und Breitengrad angeben kannst.
 
Zur Not mal auf dem Rechner ein
Code:
ping fritz.box
ausführen. Da sieht man dann die IP!

es ist immer besser, eine feste IP einzugeben, als einen Netzwerknamen.
Die IP ist eindeutig, der Netzwerkname muß erst zur IP-Adresse aufgelöst werden, was bei einem Verbindungsaufbau schon mal zu Verzögerungen führen kann.


Doch, es läuft beides auf das Gleiche hinaus. ;)

Super- Problem erledigt. Funzt !! Danke
 
@fritte06
im Prinzip sind die Standard-Werte richtig, sonst müsste/würde AVM das ja nicht vorgeben.

warum was meinst du genau bzw. wo liegt dein Problem?

Mir geht es hauptsächlich um die Einstellungen für die Notrufe, "Anbieter unterstützt G.726 nach RFC 3551" und "Anbieter unterstützt Rückruf bei Besetzt (CCBS) nach RFC 4235".
 
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