Urlader-IP steht im Environment, APIPA-Adresse in der ar7.cfg. Letztere kann per GUI nicht geändert und somit auch nicht verbastelt werden, leider steht sie aber tatsächlich immer in einer FRITZ!Box zur Verfügung.
Damit kann sie einerseits als "feste Adresse" verwendet werden, auch von Angreifern und auf der anderen Seite nervt das tierisch, wenn man mal mehr als eine FRITZ!Box in einen Netzwerksegment hat und eine davon tatsächlich mal über die Notfall-IP ansprechen will. Da es dann ein reines Glücksspiel ist, welche Box sich als Erste auf den ARP-Request meldet, gehe ich inzwischen grundsätzlich hin (man kann auch die ar7.cfg modifizieren und dann neu starten) und lasse mir per Skript nach 10 Minuten Laufzeit einer FRITZ!Box (es gibt sogar mit "set_modulemem" schon einen Punkt, wo man sich anhängen könnte, wenn man keinen eigenen crond o.ä. betreiben will) die IP-Adresse vom Interface löschen. Allerdings stellt der dsld die dann doch gerne mal wieder her (wogegen nur der Hersteller mit Zugriff auf den Quellcode des dsld etwas tun könnte, wenn "uptime > 600 (seconds)" ist), wenn er aus irgendwelchen Gründen neu gestartet oder konfiguriert wird, deshalb ist eine "regelmäßige Nachkontrolle" unerläßlich. Wenn man wirklich mal die Notfall-IP brauchen sollte, hat die Box in der Regel ohnehin schon mehrere Neustarts hinter sich und dann schadet auch ein weiterer nicht, wenn die 10 Minuten schon um sein sollten.
Dieser Vorschlag liegt bei AVM seit Januar 2013, als mich dieses Verhalten das erste Mal tierisch genervt hat. Ich weiß aus telefonischem Kontakt auch genau, daß er bekannt ist ... es gibt wahrscheinlich schwerwiegende Gründe, warum er nicht umsetzbar ist. Was für ein Glück, daß man damit als Angreifer ohnehin nichts anfangen könnte und all die Leute, die vor "festen" Adressen im LAN
warnen und davon abraten, doch am Ende nur Aluhut- und Bedenken-Träger sind. Wenn AVM das einfach genauso handhaben würde wie bei den "Werkseinstellungen" bei vergessenem Kennwort, dann wären solche Kopfstände gar nicht notwendig, wie sie bei heise.de beschrieben werden.