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Der Hausmeister hat mich angerufen. Unser FFTH wird nicht ans Telekom- oder Vodafone-Netz angeschlossen. Es wäre ein eigenes Netz.
PS: Ich vermute, dass die meisten schlechten Bewertungen (Synvia) von Kabel-Kunden (DOCSIS) kommen. In Zusammenhang mit Glasfaser (FFTH) habe ich bisher nichts negatives gefunden.
Interessante Beobachtung: Wenn ich das VDSL-Profil manuell auf 17a umstelle, funktionieren meine Echtzeitanwendungen besser als mit 35b. Wenn ich die Daten vergleiche, kann ich nur 2 unterschiede finden.
Download-Bandbreite = Geringer (Klar)
Interleaving Depth = 8 (Download) und 4 (Upload) statt 16 (Download) und 4 bzw. 8 (Upload)
INP liegt bei 30 (Download) und 30 (Upload), was aber unabhängig vom Profil ist. Vorher waren es 64 zu 34 bzw. 30.
Mit ExitLag. Die Echtzeitanwendung bildet das überhaupt nicht ab, aber ExitLag zeigt es ganz schön an.
Die Echtzeitanwendung sendet und empfängt 60 Pakete pro Sekunde. Wenn ich das mit den Latenzschwankungen vergleiche, ist es eigentlich klar was passiert.
Sobald die Leute zuhause sind und Netflix usw. schauen, kann ich Echtzeitanwendungen vergessen.
PS: FTTH wurde noch nicht fertiggestellt
[Edit Novize: Monster-Riesenbilder gemäß der Forumsregeln auf Vorschau verkleinert]
bekommst du die gleichen Hinweise wie immer. https://www.exitlag.com/blog/ gelesen? Hast du nur einen Server / eine Route unter Beobachtung?
Ich sehe jetzt auch ganz deutlich die Ursache für deine schlechte Quality of Experience. Das wird mit FTTH sicher anders. Wenn nicht, musst du es wie auf der Autobahn machen, den Stau selbst meiden und Zuhause bleiben, z.B. zu Ostern. Frohe Eiersuche.
Ich wurde erst heute auf den Thread aufmerksam, und hab ihn mal komplett gelesen. Das war von Anfang an ein Bufferbloat Problem, und zwar vermutlich mit Einfluss durch das Peering deines Betreibers und den Server-Betreiber (letzterer spielt definitiv eine entscheidende Rolle). Interleaving oder die letzte Meile haben praktisch nie eine Rolle gespielt, die physikalischen Parameter waren nie in einer Größenordnung, dass sie die Beobachtungen erklärt hätten.
Um das Bufferbloat Problem in den Griff zu bekommen, eignet sich ein ordentliches QoS am besten, mit egress und ingress Shaping (vielleicht mit CAKE unter Linux). Keine Ahnung, ob deine verschiedenen Router da was bieten, die Fritzboxen eher nicht. Ansonsten brauchst du irgendwas auf Linux Basis, OpenWRT zum Beispiel. Achte darauf, dass du ein gutes Stück unter deiner vertraglichen Bandbreite bleibst, damit die Traffic Shaper deines Providers nicht zuschlagen müssen, denn die verursachen erfahrungsgemäß massiv Bufferbloat.
Aber wie gesagt, deine Beobachtungen und Messungen lassen einen deutlichen Einfluss des Serverproviders erkennen. Dagegen wird QoS nicht helfen. Und auch kein Glasfaseranschluss.
Ich habe aktuell wieder die Merlin-Firmware + CAKE auf meinem Asus Router am laufen. Die Bandbreite habe ich stark eingeschränkt. Zusätzlich lasse ich aktuell auch das 17a Profil laufen und verzichte erst einmal auf 35b.
Warum?
Wenn ich das 35b Profil auswähle und alles auf Standard lasse (SNR-Anpassung), habe ich massive FEC-Error. Die SNR liegt dann bei 5,9-6,0dB. Die gängige Meinung ist, dass das mit den FEC kein Problem wäre, dass kann aber so nicht stimmen.
Ich hatte einige Zeit das 17a Profil am laufen. Meine INP ist dann runter auf 30 / 30. Dann hatte ich ein paar Tage wieder das 35b Profil drin. Super Bandbreite aber der FEC-Counter kannte keine Grenzen. Das wurde dann damit beantwortet, dass der INP wieder auf 62 / 30 gestiegen ist.
Wie hier schon mehrfach steht, ist das völlig irrelevant. FEC können korrigiert werden, das sind KEINE FEHLER. Wenn du dich weiterhin weigerst, die Grundlagen anzuerkennen, wirst du nie zu einer Lösung kommen, weil du an der falschen Stelle suchst. FEC haben auf dein Problem keinen Einfluss.
In FRITZ!OS 8.00 (und den neueren 8.xx Versionen) wird CAKE oder SQM (Smart Queue Management) im klassischen Sinne nicht als dedizierte Hardware-Beschleunigung implementiert. Es wird stattdessen auf eine verbesserte, softwarebasierte Priorisierung und "Ingress Shaping" gesetzt.
Hier sind die Details:
Ingress Shaping & Software/CPU: Ja, korrekt. Ingress Shaping (Download-Shaping) wird in der FRITZ!Box softwareseitig von der CPU übernommen. Um Pakete eingehend zu sortieren (Ingress Shaping), muss die Hardwarebeschleunigung für den Datenverkehr deaktiviert werden, da die CPU jedes Paket analysieren und sortieren muss.
Kein Cake/SQM in Hardware: Ingress Shaping in FRITZ!OS 8.00/8.25 ist ein CPU-intensiver Prozess, der Pakete in der Warteschlange umsortiert, um alle Heimnetz-Geräte fair an der verfügbaren Bandbreite teilhaben zu lassen.
Auswirkungen auf Hardware-Offloading: Das Aktivieren von Ingress Shaping (und somit das Deaktivieren der Paket-Hardwarebeschleunigung) kann bei sehr schnellen Anschlüssen (Gigabit) die CPU an ihre Grenzen bringen.
Situation in FRITZ!OS 8.xx: AVM verbessert das Ingress Shaping. Mit FRITZ!OS 8.xx wurde das Ingress Shaping weiter ins Standardmenü integriert (unter "Internet" -> "Filter" -> "Priorisierung" -> "Geschwindigkeit im Heimnetz"). Es gibt Berichte, dass bei Nutzung von Ingress Shaping die Hardware-Beschleunigung (Runner/Flow Cache) deaktiviert werden muss, um Bufferbloat zu verringern.
Zusammenfassend: FRITZ!OS 8 bietet bessere softwarebasierte Methoden (Ingress Shaping) zur Reduzierung von Bufferbloat, aber es ist keine Hardware-Implementation von Algorithmen wie CAKE, die die CPU entlastet. Der Preis für die Bufferbloat-Reduzierung ist eine höhere CPU-Last durch die Deaktivierung des Hardware-Offloadings.
Wir haben bisher keine Probleme (Fiber, T-GPON-Modem2, 4050, siehe Anhänge um 1500 und 2100) [dachte ich bis heute 20.04.], aber OpenWRT_Honoring Dave Täht wollte ich ohnehin mal testen. An VDSL/7490 mit Ingress-Shaping aktiv waren die Testergebnisse auf libreqos.com immer gleich schlecht. Ob 0=automatisch oder mit 16000 kbit/s. Die Tests mit https://www.waveform.com/tools/bufferbloat sind immer gleich gut. Andere Tests https://speed.cloudflare.com/ oder https://www.speedtest.net/de Welcher Test beschönigt die Situation?
[EDIT Mo.20.04.] https://bufferbloat.libreqos.com/ Mit B/+36ms doch nicht so príckelnd. 1h später C/+88ms. Als Sofortmaßnahme am Router 4050/8.24-130719 BETA die Internet > Zugangsdaten > Verbindungseinstellungenauf ca. 2/3 der verfügbaren (gebuchten) Bandbreite gesetzt. Ergebnis: A/+0ms, 20 Min. später A/+23ms, 45 Min. später B/+35ms, 50 Min. später B/+42ms. (Mit Fiber) Der Verzicht auf ca. 1/3 der gebuchten Bandbreite zugunsten weniger Latenz bringt mit der FritzBox gar nichts. Zu guter Letzt |___| Hardware-Beschleunigung aktiv (ca. 25% CPU load, am Router ist WiFi off) => B/+43ms. Weiter beobachten (PingInfoView startet wieder). Muss ich das LAN optimieren? Falls es Packetverluste gibt oder die TKMV wird gerissen (Latenz >150ms), dann werden FRITZ (DKWXZG) und das beste Netz demnächst Störungstickets bearbeiten. Alles darunter regelt der Verbraucher als Kunde mit seinem ISP (ggfs. mit der BNetzA) oder der Kunde sucht Alternativen am Markt.
Code:
Internet > Zugangsdaten >
Verbindungseinstellungen > Die Verbindungseinstellungen sind bereits auf die am häufigsten
verwendeten Werte eingestellt. Bei Bedarf können Sie diese Werte verändern.
Übertragungsgeschwindigkeit > Geben Sie die Geschwindigkeit Ihrer Internetverbindung an.
Diese Werte werden zur Sicherung der Priorisierung der Netzwerkgeräte benötigt.
100 Mbit/s Downstream (ca. 2/3 der gebuchten Bandbreite 150)
45 Mbit/s Upstream (ca. 2/3 der gebuchten Bandbreite 75)
Der guten Ordnung halber noch tracert
Code:
tracert bufferbloat.libreqos.com
Routenverfolgung zu bufferbloat.libreqos.com [104.26.3.244] über maximal 30 Abschnitte:
1 <1 ms <1 ms <1 ms Router/FritzBox
2 3 ms 2 ms 3 ms p50928001.dip0.t-ipconnect.de [80.146.128.1]
3 15 ms 15 ms 15 ms ams-sb5-i.AMS.NL.NET.DTAG.DE [217.239.54.186]
4 19 ms 14 ms 18 ms adm-b3-link.ip.twelve99.net [62.115.191.142]
5 15 ms 14 ms 14 ms adm-bb1-link.ip.twelve99.net [62.115.136.220]
6 15 ms 14 ms 14 ms adm-b10-link.ip.twelve99.net [62.115.142.211]
7 45 ms 53 ms 35 ms cloudflare-ic-342028.ip.twelve99-cust.net [62.115.172.231]
8 25 ms 22 ms 23 ms 141.101.65.2
9 22 ms 22 ms 21 ms 104.26.3.244
Ablaufverfolgung beendet.
Bufferbloat ist meines Erachtens das Problem in der IT, dass mit Abstand am deutlichsten überbewertet wird. Man muss sich darüber klar sein: Bufferbloat wird für die realen Anwendungen nur dann zum Problem, wenn die Leitung dauerhaft zu 100% ausgelastet wird. Nicht 95%, nicht 99%, sondern 100%. Und nicht für einige Minuten oder einige Stunden, sondern permanent, rund um die Uhr, 24/7.
Die "Leitung" ist in diesem Fall paket switching und kein circuit switching, deshalb ist ein "logischer" kontinuierlicher Datenfluss (d.h. Jitter und Pufferung sowie Verbindungsstabilität müssen passen) erforderlich (überall auf dem path).
Es liegt am Jitter bzw. an permanenten kurzen Ping-Ausschlägen, die aber bei einfacher Betrachtung schnell untergehen. Darauf habe ich keinerlei Einfluss. Das mein ISP das abstellen kann, wage ich zu bezweifeln. Es ist ja nicht ihre Infrastruktur, sondern die der Telekom. Es ist völlig egal mit welchen "Sponsoren-Aufkleber" (ISP) ich unterwegs bin, wenn ich immer im selben Boot (Telekom) sitze.
Aktuell kann ich nur zwischen Telekom- und Vodafone-Infrastruktur wählen. Ich würde ja auf DOCSIS wechseln, aber die Leitung ist dauerhaft gestört und das seit Jahren im ganzen Stadtteil.
Vielleicht bringt FTTH was, vielleicht auch nicht. Ich gebe auf.
Ich glaube auch nicht, dass der ISP was dran ändern kann. Aber nicht, weil die Infrastruktur der Telekom gehört, sondern weil die Ursache für deine Probleme außerhalb deines Zugangsnetzes liegt.
Woraus schließt du das? Gibt es dafür einen Anhalt, eine Messung, Wissen/Erfahrung oder Kaffeesatz in deiner Tasse? Wo bzw. auf welchem Abschnitt der Route liegt die Ursache deiner Ansicht nach? Ist innerhalb "außerhalb deines Zugangsnetzes"?
Kaffeesatzlesen fällt mir besonders schwer, wenn ich einen einzelnen Strohhalm in der schwarzen Brühe habe. Halte ich kontrolliert zwei Strohhalme in die Tasse kann ich an zwei Stellen beobachten und fühlen (Quality of Experience) oder dazwischen objektiv messen und dokumentieren.
Es ist und bleibt Volkssport über den ISP und "mein Internet" zu lamentieren. Das Internet ist der Tummelplatz von Geldwäschern, Pädophilen und anderen Schwerstkriminellen, deshalb werden jetzt IP-Adressen beim ISP für 3 Monate gespeichert und höchst seltsam, dass rechtschaffene Menschen dauernd dorthin wollen.
Ich habe hier schon alles optimiert, was man optimieren kann. Vom Computer bis zum Router ist alles perfekt. Alles was danach kommt, befindet sich nicht mehr in meinem Einflussbereich. Nicht zu vergessen das mein Nachbar von gegenüber (der Straße) das gleiche Problem hatte. Das Problem ist Tageszeit abhängig. Zur Prime-Time, an Wochenenden und Feiertagen besonders ausgeprägt.
Beim spielen sendet mein Computer 60 Pakete und empfängt gleichzeitig 60 Pakete pro Sekunde. Wenn diese nicht sauber in einem Flow rausgehen/reinkommen, entstehen genau diese Effekte.
Wenn ich jetzt um diese Uhrzeit spielen könnte, wäre alles normal. Wäre heute Sonntag, könnte es auch um diese Uhrzeit zu Problemen kommen.
Warum die Ursache eher in unserem Gebiet liegt?
Andere Spieler haben das Problem nicht und die wohnen auch in Großstädten wie ich. Viele versuchen das Problem auf den Game-Server (AWS Frankfurt) oder dem Spiel selbst zu schieben, aber auch das macht wenig Sinn. Wieso funktioniert es bei anderen gut, während es bei mir nicht gut funktioniert? Auch mit ExitLag nicht, auch mit NordVPN nicht, auch mit Proton VPN nicht und auch mit WARP nicht. Sobald das Problem da ist, hilft einfach gar nichts mehr. Man muss es dann aussitzen.
Es muss nicht unbedingt an der Infrastruktur der Telekom liegen. Vielleicht gibt es ja einen Knotenpunkt wo sich das Telekom-Netz (vielleicht auch Vodafone) in ein anderen Netz ("internationale Gewässer") übergeht und dort kommt es zu Engpässen.
Ich für mich schließe ein Lokales Problem (Zwischen Computer und Router) komplett aus. Ein Problem auf dem Server bzw. am Spiel selbst ebenfalls. Denn sonst müsste es jeder haben.
Abwarten/hoffen oder Umzug oder 5G/Router oder Starlink for Gaming oder weiter dem Volkssport nachgehen.
Starlink eignet sich dank hoher Geschwindigkeiten ( >100Mbit/s) und niedriger Latenzen (25-50 ms) gut für Online-Gaming, besonders an Orten ohne Breitbandalternative. Es ermöglicht flüssiges Spielen, erfordert jedoch eine völlig freie Sicht zum Himmel. Gelegentliche, kurze Unterbrechungen (1-2 Sek.) bei Satellitenwechseln sind möglich.
Erfahrungen beim Starlink-Gaming:
Latenz/Ping: Typischerweise zwischen 30 und 60 ms, was für die meisten kompetitiven Spiele ausreicht.
Stabilität: Das System ist viel besser als traditionelles DSL oder LTE, kann aber bei extremem Wetter (Sturm/starker Regen) kurzzeitig beeinträchtigt sein.
Hardware:
Der Einsatz des Starlink Ethernet Adapters (für ältere Modelle) und ein eigener Gaming-Router werden empfohlen, um WLAN-Schwankungen zu vermeiden.
Download/Streaming: Updates und Downloads laufen sehr schnell, 4K-Streaming parallel zum Gaming ist oft problemlos möglich.
Tipps für das beste Erlebnis:
Nutzen Sie die Starlink-App, um den perfekten Standort ohne Hindernisse (Bäume, Dächer) zu finden.
Verbinden Sie den PC oder die Konsole per LAN-Kabel, nicht über WLAN.
Die beste Performance wird erreicht, wenn die Schüssel freie Sicht hat.
Für professionelles, absolutes High-Level-Competitive-Gaming ist Glasfaser zwar weiterhin überlegen, aber Starlink ist eine vollwertige Alternative in ländlichen Regionen.
Für professionelles, absolutes High-Level-Competitive-Gaming ist Glasfaser zwar weiterhin überlegen, aber Starlink ist eine vollwertige Alternative in ländlichen Regionen.
Bei uns wird FTTH ausgebaut. Das Glasfaser liegt schon in meiner Wohnung. Leider von einem schwachen (schlechten) ISP.
Mal schauen an welches Netz sie uns wirklich anschließen. Ich weiss auf jeden Fall das max. 1000/500 buchbar sind, was zur Telekom passen würde. KI sagt O2. Der ISP sagt eigenes Netz (aber die Mitarbeiten scheinen nicht besonders Kompetent zu sein).
LTE, 4G, 5G und 5G+ sind hier stark ausgelastet.
Ich mag StarLink und ich habe StarLink auch schon (hier) ausprobiert. Leider fehlt die 360° Sicht und somit hier nicht realisierbar. Es müsste auf das Dach und dahin gibt es weder einen Zugang, noch würde es der Vermieter erlauben.
PS: Ich wohne in der Landeshauptstadt. Nebenan ein Industriegebiet, unzählige Büros, unzählige Hotels, unzählige Wohnungen/Häuser und ein internationaler Flughafen.
EDIT:
Ein Freund von mir aus Österreicht spielt und streamt (gleichzeitig) mit 5G (Magenta oder so) und hat keinerlei Probleme.