Kupfernetzabschaltung nach Glasfaserausbau

Bei mir im Dorf kann ich aktuell kein 16 Mbit/s mehr bestellen, das Gebiet ist nun analog abgeschaltet.
Aber irgendein xDLS war schon seit über 7 Jahren nicht mehr bestellbar, nur ein buckliger Analog-Anschluss für viel Geld ohne alles. Dabei hatte ich immer das Gegenteil gesucht, Internet ohne den Festnetz-Schrott.
 
FTTH ist es dann geworden, erst Telekom 500/100 und nun 1&1 600/300.
Der Anschluss war Bund- und Landkreis-gefördert und kam für lau. Bestellt habe ich den erst, als mein LTE-Vertrag ablief.
 
Irgendeine Telekom-beauftragte Truppe aus Polen.
 
Guten Morgen,

also bei uns wird von der Deutschen Glasfaser im Moment Glasfaser verlegt. (in kürze vor der Haustür, Einfahrt) :rolleyes:

Da ich aber mit 1u1 sehr zufrieden bin, habe ich mich gegen einen Anschluss ins Haus entschieden.
(müsste ansonsten für mind. 2 Jahre zu Deutsche Glasfaser wechseln)

Nun soll Kupfer ja ab 2030 nach und nach abgeschaltet werden...

habe ich dann die Kosten (600 EUR) für die Verlegung selbst zu tragen, oder gibt es bereits Ansätze von 1u1 wie das zukünftig geregelt wird?

Grüße
 
In die Zukunft sehen kann niemand. Geh aber mal davon aus, dass das so sein wird, und dass auch die 600€ sehr optimistisch geschätzt sind (alles wird teurer).
In meinen Augen war die Ablehnung des Anschlusses ein Fehler.
 
  • Wow
  • Like
Reaktionen: NDiIPP und gelockt
...
also bei uns wird von der Deutschen Glasfaser im Moment Glasfaser verlegt. (in kürze vor der Haustür, Einfahrt) :rolleyes:
Da ich aber mit 1u1 sehr zufrieden bin, habe ich mich gegen einen Anschluss ins Haus entschieden.
(müsste ansonsten für mind. 2 Jahre zu Deutsche Glasfaser wechseln)
...
Bei mir war es identisch. Habe eine 250er-Leitung über 1&1, bei der 175 ankommen.
Sie ist stabil und der Preis bei 1&1 ist i.O. Daher wechsle ich nicht.

Aber(!) ich bekomme seit ca. 2 Jahren immer noch Briefe der DG mit tollen versprechen und 0,00€ Anschlussgebühr.
Ich denke nicht, dass man nun in Panik verfallen sollte., Was in 5 Jahren ist kann keiner sagen.

Warum sollte die Telekom Kupfer abschalten und Kunden verlieren? Da werden sicherlich noch einige Bautrupps kommen. Daher lehne ich mich zurück.

[EDIT]
Dazu kommt, dass ich bei DG monatlich mehr zahle als bei 1&1, min. 10,-€/Monat. => Das macht 7x12x10 = 840,00€. Somit ist dann Luft.
  • Was die Geschwindigkeit anbelangt: mit meinen 175/40 bin ich voll zufrieden.
  • Habe 10 Rufnummern, von denen ich 7 nutze, wären auch noch Mehrkosten bei DG
  • Onlinespeicher bei 1&1 kolo, müsste ich sonst separat besorgen
  • Flat ins Mobi-Netz inkl, müsste ich sonst separat besorgen
  • IP-TV (zwar abgespeckt) bei 1&1 kolo, müsste ich sonst separat besorgen
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Like
Reaktionen: gelockt
@chrsto Der ist schon etwas älter... Die BNA hat ein Impulspapier vorgelegt, danach darf ein Anschluss nicht so einfach abgeschaltet werden...
 
Danke @Zwanzigeinundzwanzig, das kannte ich noch nicht. Dort werden tatsächlich auch Nachverdichtungen behandelt. Dann darf man gespannt sein, zu welchen Konditionen diese erfolgen werden.
 
Die BNA hat ein Impulspapier vorgelegt, danach darf ein Anschluss nicht so einfach abgeschaltet werden...
Richtig, aber die zur Verfügung stehende Alternative darf Mobilfunk sein. Wenn ihr in eurer Gegend schon mal einen Internetausfall hattet, von dem viele Kunden gleichzeitig betroffen waren, dann weißt du, was es bedeutet, wenn plötzlich hunderte oder tausende Kunden in einem Anschlussbereich über Mobilfunk surfen wollen. Spoiler: Streaming geht dann nicht mehr. Home Office auch nicht.

Ablehnen von Glasfaser kommt einer Katastrophe gleich. Siehe Golem Artikel: Der Bagger kommt nicht wieder. Die Bautrupps sind so mit dem Ausbau neuer Anschlüsse beschäftigt, dass sich niemand mehr um die bereits erschlossenen Gebiete kümmern kann. Dazu kommt, dass das Kriterium für die Abschaltung der Kupfernetze die "Homes Passed" Variable ist, nicht die "Homes connected". Heißt, wenn man heute den Anschluss ablehnt, aber es liegt ein Glasfaserkabel vor deinem Haus in der Straße, dann zählt der Anschluss trotzdem als erschlossen - und Kupfer kann abgeschaltet werden.

Zusammenfassend: Kupfer wird abgeschaltet, weil Glasfaser vor der Tür liegt, es kommt aber niemand, um es ins Haus zu legen und anzuklemmen. Und wenn er kommt, reden wir über 5000 EUR aufwärts, denn die BNetzA erlaubt für den Fall explizit marktübliche Kosten, die in Rechnung gestellt werden dürfen, und ein Anschluss wird mit etwa 5000 EUR kalkuliert inkl. Tiefbau. Die Situation trifft dann viele in einem Anschlussbereich, deren einzige Chance plötzlich das Handy ist.

Meines Erachtens braut sich da eine Katastrophe zusammen. Und der entkommt man nur, wenn man Glasfaser im Haus hat. Es gibt keine Alternative dazu. Wenn man die Chance auf Glasfaser bekommt, dann nimmt man die, oder man hat zukünftig verloren.
 
Richtig, aber die zur Verfügung stehende Alternative darf Mobilfunk sein.
Nicht mehr lt. dem Impulspapier. Dort wird explizit von FTTH/B Produkten als gleichwertiger Ersatz gesprochen.
Am Inhalt deiner Aussage bzw. an den Konsequenzen ändert das allerdings nichts.
 
Mir stellt sich nur die Frage, was die Telekom machen will, wenn sie einen Ort nicht erschlossen hat?
Einen ganzen Ort per Mobilfunk oder aufgeben? Macht noch nicht wirklich Sinn in meinen Augen, bin da aber auch nicht im Thema.

Aber unser Ort ist von denen zumindest nicht ... ganz .... erschlossen

1749117522287.png
 
Panik treibt die Menschen ja bekanntlich in jede gewünschte Richtung?

Glas ist nicht und wird nicht flächendekend ausgebaut werden. Das ist ein Traum von den Kaufleuten. Technisch nicht umsetzbar. Ich bin seit 40 Jahren als Fernmelder (aussterbende Art) unterwegs und bilde mir ein das einschätzen zu können.

Die jetzigen per Glas versorgten DSLAM im Feld + letzte Meile Kupfer. Mehr braucht auch niemand. Und ob dieses Land überhaupt noch was hin bekommt wäre die abschließende Frage?
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,847
Beiträge
2,302,772
Mitglieder
378,497
Neuestes Mitglied
guenther1987