Ich hab da mal eine ernstgemeinte Frage:
Wofuer wird die Voratsdatenspeicherung gemacht?
voipd.
Ein kleines erstes Steinchen zu "Big Brother is watching you!"
Daten die gesammelt werden können, müssen gesammelt werden. Es könnte ja ein klein wenig Information darüber verloren gehen was Bürger denkt und mit wem er verkehrt. Nachdem wieder mal Adenauers "was geht mich mein Geschwafel von gestern an" schon wieder mals als gültig für jeden verkappten Diktator als unbedingte Wahrheit erwiesen ist, ist auch erwiesen daß kein einziger politiker auch nur andeutungsweise vertrauenswürdig ist.
Wie war das noch mit der Autobahnmount? "Nur für LKWs und nur zum abkassieren." Jetzt gibts die Mout und - "JEDEES FARZEUG ist lückenlos zu über wachen - es könnte ja ein Terrorist drin sein!".
Und "Terrorist" steht bei Schäuble und Konsorten dann doch nur für "Oma könnte ja noch was gefährliches anstellen wenn sie irgendeine Bewegung ausführt" also muß jede ihrer Bewegungen, jedes ihrer Worte auch auf Klo und im Bett überwacht werden". Das Volk besteht ja nur aus Terroristen und Schwerverbrechern und wer gegen lückenlose Überwachung ist, ist von Haus aus verdächtig - und wer nicht hat ja nichts dagegen wenn Großer Bruder ihm beim Sch* zuguckt! Oder?
Bankgeheimnis? Gilt sowieso nur für Abgeordnete und Lobby! Steuerehrlichkeit? Nur für den, der Keinen Minister schmieren kann!
Solange ein Paranoiktiker wie Schäuble Minister sein kann, verdient der Staat kein bißchen mehr Vertrauen als er mir entgegen bringen will. Der Staat unterstellt mir ein Terrorist zu sein - also bin ich einer! Auch und gerade dann wenn ich es wage meine meinung zu äußern, denn dies steht mir nicht zu - oder ich bin Terrorist.
SS und STASI waren harmlos gegen den Überwachungsstatt den Schäuble und Konsorten fleißig aufbauen.
Datenspeicherung ist ja nichtmal der erste Schritt in den totalen Überwachungsstaat.
George Orwell hat sich mit seinem "1984" nur um ein paar wenige Jahre vertan - und die real existierenden Möglichkeiten im 21. Jahrhundert noch weit unterschätzt.
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Der Staat vertraut einfach keinem seiner Bürger, also muß jeder überwacht werden., er könnte ja Kinderschänder, potentieller Bankräuber, potentieller Terrorist sein oder auch nur mit jemanden der dies sein könnte irgendwie Kontakt (gehabt zu) haben. Jeder ist jeden Verbrechens verdächtig solange nicht bewiesen ist daß er verdächtig ist und ganz besonders verdächtig ist er, wenn er vor Jahrzehnten mal mit jemanden gesprochen hat, der irgendwann mal verdächtig werden könnte daß er verdächtigt ist jemenden gesehen zu haben der verdächtig ist.
Die ganze Welt ist hinter Schäuble her, also muß Schäuble hinter der ganzen Welt her sein. Ein einziger paranoider Politiker genügt um alle Politiker paranoid werden zu lassen.
Datenerfassung ist nötig um jeden lückenlos überwachen zu können, weil nur lückenlose Überwachung die Möglichkeit gibt einen Verdacht auch rückwirkend wirksam werden zu lassen und vorbeugend den verdächtigen aus dem Verkehr ziehen zu können bevor dieser überhaupt weiß daß er verdächtig werden könnte.
So wird Stückchen für Stückchen das Grundgesetz aus dem Weg geräumt.
Die angebliche Terrorismusgefahr ist ein guter Vorwand den Überwachungsstatt auszubauen. Die vorhandenen Gesetze sind mehr als ausreichend um wirklich begründete Verdachtsmomenten wirksam nachzugehen.
Kosten? Ja, Kosten hat der Provider zu tragen - und der gibt sie selbstredend an seine Kunden weiter. Also zahlt jeder den Aufwand seine Freiheit zu verlieren auch noch selbst.
Wir, unsere Eltern, Großeltern und Urgroßeltern haben aus dem Fehler dem Staat zu vertrauen nichts gelernt. Bringen wir einem Schäuble und Konsorten nicht mehr Vertrauen entgegen als sie uns!