Stabilität von VDSL 250 verbessern

In der ersten "Dose" sind doch noch 2 unnötige Verbindungen zu erkennen, oder?
Da könntest einen davon nehmen anstelle der Vargo.
Beim Öffnen mußt halt vorsichtig sein, aber man kann sie durchaus auch nochmals verwenden, auch wenn da jetzt einige laut aufschreien werden.

Nehme (aus Faulheit) auch die nächste griffbereite Kombizange.
Zuerst mit dem Daumen einmal etwas vorquetschen und den letzten Rest mit der Kombi reindrücken.
Da gibts, richtig angesetzt, kaum mehr Scherkräfte.

Und grundsätzlich sollte man immer welche mit Gel nehmen, egal ob feucht oder nicht, Metall korrodiert auch ohne zusätzliche Feuchtigkeit mit der Zeit.
 
Zur Not hatte ich aber auch schon eine Kombizange verwendet
Preisfrage:
Wie fängt man bei einer Kombizange die Scherkräfte ab? Die Kraft kommt nicht sauber von oben sondern schräg und genau damit kann man die Schneidkontakte leicht verbiegen.
Bei einer richtig eingestellten Rohrzange, als Alternative für die richtige Quetschzange, kommt die Kraft sauber von oben - beim Daumen auf der Tischkante übrigens auch. Nur blöd, hier den Tisch unter die Telefondose zu bekommen :D
Nur nicht bei der Kombizange, weil die komplette Kraft ohne Kompensation/Umlenkung aus dem Hebel kommt
Beim Öffnen mußt halt vorsichtig sein, aber man kann sie durchaus auch nochmals verwenden
Kann man machen. Wenn man aus dem alten Pulli raus gewachsen ist, kann man aus dem Faden ja auch einen neuen Pulli stricken.
Man kann auch versuchen, gutgläubige Touristen mit Jagertee zu vergiften... alles machbar aber nicht wirklich vernünftig
Alle anderen machen solchen Quatsch nicht, denn die Quetschverbinder sind für den Einmalgebrauch konzipiert und werden durch solches Vorgehen nicht unbedingt zuverlässiger und langzeitstabiler.

Das sollten wir jetzt aber nicht zum zentralen Thema werden lassen. Der TE hat ja eine Rohrzange zur Hand und damit geht es ja vernünftig
 
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Das mit dem Tisch unter der Dose muss ich mal versuchen.^^
 
"Pfuscherperlen" ist übrigens die exakte Bezeichnung für die Teile :p
 
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Doch, auch eine UP-Schalterdose, eine UP-Verteilerdose usw ist eine Dose. Es ist halt keine TAE-(UP)-Dose, doch das ist zweitrangig.
Es wird halt in dieser Dose im Flur umgepatcht / verlängert auf ein anderes Kabel. Das hier kein Bastler am Werk war, sieht man schon an den genutzten Quetschverbindern, denn die hat keiner von denen. Bastler nutzen Lüsterklemmen oder verdrillen und isolieren das Gerumpel mit Isoband.
Ich habe mir die 3M Scotchlok Verbinder nochmal genauer mit einer Lupe an der Hauptdose angesehen. So ein Halbbastler scheint doch an zwei von drei dran gewesen zu sein. Man kann ja durch das transparente Material durchsehen. Und bei je einer Abgangsader sehe ich, dass komplett abisoliert wurde. :D

Es sind übrigens genau diese Dinger angebracht.
 
So... nach 24h habe ich jetzt paar verlässliche Daten, paar Fehler sind noch da mit dem 204,4 Profil. Verbindungsabbrüche gibt es wie gesagt schon lange keine mehr. Das war nur ganz am Anfang wo der DSLAM noch bei 292Mbit lag und die Störabtandsmarge bis min. 3dB runter ging.

Verdrahtung rot/schwarz.
FB_43.jpg FB_44.jpg FB_45.jpg FB_46.jpg

Als nächstes teste ich gleich weiß/gelb, vielleicht habe ich damit mehr Glück wegen der angebohrten und geflickten Leitung zwischen Flur und Arbeitszimmer. Und ab morgen Abend werde ich noch die Fritzbox direkt an der Hauptdose testen. Da möchte ich wissen ob die I-02YS(St)H zwischen APL und Hauptdose im Flur einwandfreies bzw. spürbar besseres Signal liefert.
 
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Ich hätte noch eine Frage zu ASSIA... wann genau greift ASSIA wieder ein mit der Hochstufung bei der Bandbreite wenn keine Verbindungsabbrüche mehr vorkommen? Stimmt das mit den drei Wochen? Oder dürfen absolut Null Fehler da sein damit überhaupt eine Hochstufung nach Zeit X stattfindet? Und kann man diese Hochstufung beim Provider "erzwingen"? Zb. durch einen Portreset oder Ähnliches?
 
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Noch was vergessen.

Im Netz hatte ich mal aufgeschnappt, dass angeblich das Deaktivieren der Zwangstrennung über die Fritzbox diesen Geduldsprozess beschleunigen soll. Stimmt das wenigstens oder kompletter Unsinn?

Ich meine das hier.
Zwischenablage_02-21-2026_01.jpg
 
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Von Optimierungsversuchen, da ewas "erzwingen" zu wollen besser die Finger lassen. Bewirkt wird da leider zu häufig nur das Gegenteil. Was man aber machen sollte, sich mittel Pushmail die Statusinformationen per Mail zukommen zu lassen, mind. 1x wöchetlich. Da hat man dann im Laufe der Zeit eine schöne Übersicht und auch Vergleichswerte, wie lange das Hochregeln gedauert hat. Auch sieht man dort weitere infos wie auch die Firmware der Linecard. Eine Veränderung dort wird sonst leider nicht dokumentiert.
 
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Ich komme hier schon wieder auf dumme Gedanken. :eek:

Überlege langsam ob ich vom Flur bis zum Arbeitszimmer nicht doch I-02YS(St)H neu ziehe. Eine Idee hätte ich schon wie ich das mit möglichst wenig Aufwand machen kann. Und wenn nicht jetzt dann nie denn der Flur und die Ansätze an den neuen Türzargen samt Türen in den Räumen sind noch nicht tapeziert. Aber verdammt... das wird weh tun. Die perfekte Wand im Abstellraum muss ich dafür auf ca. 2,2 Metern Länge wieder kaputt machen. :confused: Entsprechendes Kabel kann man hier erwerben. Die 25m reichen locker, der größere Flur ist nur 3,1x3,1m. Wände sind 2,5m hoch.

So könnte es gehen.
IMG_20260221_151902[1].jpg IMG_20260221_154226[1].jpg IMG_20260221_152118[1].jpg IMG_20260221_152151[1].jpg IMG_20260221_152236[1].jpg

Aber so eine Aktion, falls überhaupt, mache ich erst wenn ich mir sicher bin, dass das Signal direkt an der Hauptdose spürbar besser ist. ;) Es gibt nämlich an manchen Stellen auch paar kleine Hürden. Im ersten und zweiten Bild sieht man zb. oben die 3mm Dehnungsfuge die ich beim Verputzen zwischen Wand und Decke gelassen habe, später nach dem tapezieren kommen eh noch 12mm dicke Deckenleisten dran. Diese Fuge auf 6mm zu vergrößern ist jetzt nicht so eine große Sache. Auf dem neuen Leitungsweg gibt es aber an manchen Stellen zu knappe Fugen bis fast nichts. Hier am Beispiel über der Zarge vom Flur aus vom Arbeitszimmer sieht man links unten sehr gut was ich meine.
IMG_20260221_154308[1].jpg

Auch muss ich perfekt gerade durch die 27cm dicke, tragende Wand mit dem Bohrer durch, was erstmal perfekt gerade (vertikal) gelingen muss. Schließlich will ich ja das Loch im sichtbaren Bereich knapp unter der Decke nicht haben. Im Arbeitszimmer muss der Putz dann auch für die Leitung runter. Aber das ist jetzt auch keine große Sache.

Edit:
Die Wand hier ist etwas problematisch über dem Gäste-WC und dem Wohnungseingang. Man sieht in den Bildern was ich da alles entfernen musste damit die Wand schön gerade im Lot ist.
IMG_20260221_163504[1].jpg IMG_20260221_163516[1].jpg

Manchmal was entfernen, manchmal was drauf putzen. Wie das halt so bei schiefen Wänden ist. :D
 
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Nein. Da hilft dann nur Geduld.
Nein, wenn keine Fehler mehr da sind, geht's nach ein paar Tagen hoch, aber im Zweifelsfall sollte man den Anbieter um eine Rekonfiguration bitten, also Anschluss auf Anfang setzen.

Überlege langsam ob ich vom Flur bis zum Arbeitszimmer nicht doch I-02YS(St)H neu ziehe.
Pack erstmal den Router in den Flur zum testen, ob der Anschluss dort sauber läuft ;)
 
Für wie blöd hältst du mich denn bitte? ;)
Aber so eine Aktion, falls überhaupt, mache ich erst wenn ich mir sicher bin, dass das Signal direkt an der Hauptdose spürbar besser ist. ;)
Vor allem unter dem Aspekt, dass ich mir nicht mal sicher bin ob sich die Arbeit lohnt.

1. Ob ich jetzt 200Mbit oder 250Mbit habe ist mir ehrlich gesagt egal. Erst recht bei 27,37€ im Monat.
2. Seit Januar 2026 ist unser Gebäude an Glasfaser angeschlossen. Im Prinzip warten wir nur noch bis die Gas-Zentralheizung im Keller weg muss (ist von 2002, also auch nicht mehr die jüngste) und durch eine Wärmepumpe ersetzt wird. Vorteil davon... der Kaminschacht der durch mein Arbeitszimmer in der Ecke verläuft wird dann frei und durch diesen Schacht kann ich wunderbar Glasfaser vom Keller bis in mein Zimmer ziehen wo ich es auch brauche.
 
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Uff... es sieht danach aus, dass ich Glück im Unglück habe was die angebohrte und geflickte Leitung zwischen Hauptdose und Arbeitszimmer angeht. :D

So wie es aussieht scheint definitiv die schwarze Leitung beschädigt zu sein oder halt schlecht repariert, möglicherweise auch die rote. Jedenfalls habe ich mit weiß/gelb keine unbehebbaren Fehler mehr. :)

Verdrahtung weiß/gelb.
FB_47.jpg FB_48.jpg FB_49.jpg FB_50.jpg

Die drei Fehler da noch gegen 14Uhr resultieren vermutlich aus der PPPoE Zeitüberschreitung. Bitte korrigieren falls ich mit meiner Vermutung falsch liege.
FB_51.jpg

Abends teste ich dann noch die Fritzbox über 24h direkt an der Hauptdose, nur aus Neugier jetzt.
 
PPPoE hat nichts mit CRC Fehlern zu tun, das ist eine andere Ebene.

Und ganz optimal läuft der Anschluss noch nicht, siehe Wellen zwischen min und max im SNR
 
Ich komme hier schon wieder auf dumme Gedanken. :eek:

Überlege langsam ob ich vom Flur bis zum Arbeitszimmer nicht doch I-02YS(St)H neu ziehe.
Das wäre wirklich dumm. Leerrohr verlegen, denn in ein paar Jahren kommen da Glasfaser oder Cat.10 Kabel rein.
 
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