Stelle Gigaset IP Telefone ein?

IpTelpert

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Hallo,
ich war heute in einem Elektronikmarkt da die dort Gigaset Telefone haben sollen.
Ich hatte mir vorher das Gigaset N510 IP Pro als Basis rausgesucht, das wollte ich kaufen.
Der Verkäufer wiederholte laufen ich bräuchte einen Router wie die Fritzbox und das Gigaset IP Telefone sogar einstellen würde.
Ist das richtig oder hat der Typ mir nur Müll erzählt, viel Ahnung schien der mir nicht zu haben?
Gruss
 

MuP

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Einen Router benötigt man für Gigaset IP-Telefone.
Das muss nicht unbedingt eine FRITZ!Box sein.

Die IP-Telefone bei Gigaset haben gerade erst eine Modernisierung erfahren.
Einen Produktionsstop wird es in naher Zukunft nicht geben.

Das DECT-Geschäft ist weiter rückläufig.

Es gibt im Rahmen der Strategie 2018 auch eine starke Verschiebung hin zu gewinnträchtigen Geschäftsfeldern.
  • Komplettanbieter Kommunikation
  • Cloud
  • ECO System Smart Home
  • weitere Öffnung gegenüber fremden Systemen (zuletzt AVM)
  • ...
 

deoroller

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Das DECT-Geschäft ist weiter rückläufig.

Auch AVM ist daran nicht unschuldig, bzw. nutzt den Trend aus, da sie eine FritzAppFon anbieten, mit der man Zuhause mit Smartphones und Tablets über die Fritzbox übers Festnetz kostengünstig telefonieren kann.
 

ciesla

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...
Ich hatte mir vorher das Gigaset N510 IP Pro als Basis rausgesucht, das wollte ich kaufen.
...
Man kann auch gleich die Fritz-Boxen als Basis verwenden und spart sich dann die Investition in die Gigaset-Basis. Kommt halt auf die Ansprüche an.
Mit der Gigaset-Basis ist in der Regel die Reichweite der Handgeräte etwas weiter. Ob notwendig, mußt Du selbst einschätzen.
Ob Du die paar Zusatzfunktionen, die Dir die Gigaset-Basis ggü. der Fritz-Box-DECT-Basis bietet, brauchst, mußt Du auch selbst abwägen.
Ansonsten HX-Mobilteile von Gigaset kaufen, die funktionieren sehr gut mit der Fritz-Box. Ich empfehle allerdings nur S- oder SL-Modelle (keine A oder C oder E)!

Schon mal an einen passenden Trunking-Tarif eines Anbieters mit Online-Telefonanlage gedacht? Mußt auch wieder Du für Dich entscheiden.
 

IpTelpert

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Hallo,

ich brauche was „einfaches“- Die Station holt sich über meinen DHCP Server eine IP und es sind in der Station SIP accounts eingetragen die den Mobilteile über die Basis "benutzen".

Ich habe im LAN und WAN einen Asterisk Server. Da soll sich die Station an SIP accounts anmelden. Das andere SIP telefonieren untereinander oder nach außen machen dann alles die Asterisk Server.

So kann ich die Station z.B. auch in eine andere Wohnung mitnehmen und da gleich telefonieren sofern da ein DHCP Server und Internet Zugang vorhanden ist.

Ich denke eine Fritz Box ist da zu kompliziert.

Gruss
 

IpTelpert

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Hallo,
prima wenn das N510IP unterstützt als SIP device an einen SIP Server anmelden kann.
Genau das suche ja.
Die Anmeldung sollte auch dann ja z.B. direkt an einen sipgate account oder anderen SIP Providern gehen.
Gruss

PS
Ich habe jetzt das Gigaset CL660HX Telefon rausgesucht
Soll auch was einfaches sein.
 
A

andilao

Guest
Zu der IP/DECT-Basis N510IP PRO benötigt man dann aber auch ein Gigaset-PRO-Mobilteil, sonst blinken an den nur minimal-kompatiblen Consumer-Gigaset-Mobilteilen nicht mal entgangene Anrufe und wenn doch, kann man das Blinken u.U. nie mehr abstellen, weil man keinen Zugriff auf die Anrufliste hat - alles schon gehabt.
 

MuP

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Das CL ist ein Consumergerät, harmoniert nicht mit Progeräten.
Außer Anrufen/An- und Abmelden ist nichts sicher an Funktionen zugesagt.
Das SL750H passt zur N510IP.
 
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IpTelpert

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Hallo,
dann versuche ich es mal mit dem
N510 IP Pro und einem SL750H

Ich verstehe ich nicht das es da gefühlt so wenig Produkte gibt.
z.B. Familie mit drei Leuten, eine Basis, drei Mobilteile
Alle holen sich bei Sipgate einen account und jeder hat sofort eine Festnetznummer
fahren zusammen weg, Basis eingesteckt und Anrufe an die Festnetznummer klingeln da.
nur als Beispiel
Gruss
 

Wechseler

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Man kann auch gleich die Fritz-Boxen als Basis verwenden und spart sich dann die Investition in die Gigaset-Basis. Kommt halt auf die Ansprüche an.
Die Fritzboxen sind durchweg teurer als die Gigaset-IP-Basen inklusive Handset.

Ich werde zu meinen Lebzeiten auch keine Modem-Router-Telefonanlage mehr kaufen.

Die IP-Telefone bei Gigaset haben gerade erst eine Modernisierung erfahren.
Einen Produktionsstop wird es in naher Zukunft nicht geben.

Das DECT-Geschäft ist weiter rückläufig.
Ist wenig überraschend. Festnetztelefonie ist gerade im privaten Bereich so gut wie tot und durch den Mobilfunk bald vollständig abgelöst. Bleiben nur noch gewerbliche Großanlagen für DECT übrig.

Ich verstehe ich nicht das es da gefühlt so wenig Produkte gibt.
z.B. Familie mit drei Leuten, eine Basis, drei Mobilteile
Alle holen sich bei Sipgate einen account und jeder hat sofort eine Festnetznummer
"Festnetznummer" ist für Privatleute unter 60 mittlerweile uninteressant. Gerade bei der heutigen hochmobilen Gesellschaft.

fahren zusammen weg, Basis eingesteckt und Anrufe an die Festnetznummer klingeln da.
nur als Beispiel
Das ist Nerdspielerei, ähnlich wie früher private ISDN-Anlagen mit durchwahlfähigem Rufnummernblock.

Außerdem: Simquadrat - Festnetznummer auf der SIM-Karte. Nirgendwo irgendwas eingesteckt, klingelt auf dem Mobiltelefon.

Aber: Beim nächsten Umzug ist die "Festnetznummer" dann wieder weg, weil sich die ONKZ ändert. Am Ende kommuniziert man dann doch besser die Mobilfunknummer. Und während die BNetzA fleißig den "Ortsbezug" bei obsoleten geographischen Rufnummern verteidigt, drängeln sich sämtliche Nutzer Deutschlands in den Gassen 015, 016 und 017.
 

IpTelpert

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Hallo,
ich glaube nicht das es Sipgate interessiert wenn man umzieht.
Und auf Handy weiterleiten kann ich immer noch, wenn auch mit Kosten für Weiterleitung.

Und wenn ich Firma bin wird immer noch erwartet das -0 die Zentrale und andere Nummern Durchwahlen.
 

Wechseler

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ich glaube nicht das es Sipgate interessiert wenn man umzieht.
Möglicherweise nicht, aber dann fragt jeder nach, warum er in Köln anrufen soll, um jemanden aus München zu erreichen.*) Und spätestens bei der nächsten Rufnummernportierung fällt man dann sowieso auf die Nase.

*) Ich hatte um die Jahrtausendwende mal eine Unified-Messaging-Nummer mit ONKZ von Frankfurt, die genau deswegen niemand verwenden wollte. Wenig später hat die BNetzA das dann komplett verboten.

Und auf Handy weiterleiten kann ich immer noch, wenn auch mit Kosten für Weiterleitung.
Wie gesagt, bei Simquadrat fallen keine Weiterleitungskosten an.
 
A

andilao

Guest
Mit simquadrat ist man leider im Telefonica-Netz, was unsere hyper-mobilen Zeitgenossen in den üblicherweise überversorgten Ballungsgebieten kaum interessiert, aber mich schon, wenn mal wieder trotz dreier Balken weder Voice noch Internet funktioniert, sondern nur SMS.

Die Weiterleitungskosten bei simquadrat sind 4,95 jeden Monat, denn einen anderen Mehrwert gibt es ja nicht als die "bundesweite Homezone".
 

IpTelpert

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"Festnetznummer" ist für Privatleute unter 60 mittlerweile uninteressant. Gerade bei der heutigen hochmobilen Gesellschaft.


Das ist Nerdspielerei, ähnlich wie früher private ISDN-Anlagen mit durchwahlfähigem Rufnummernblock.

Du hast Recht, Festnetz ist wohl tot. Frage ist ob das nicht auch mittelfristig für Email gilt. Da schreibt man auch lieber mal schnell eine Info auf WhatsApp. Und nicht nur privat, auch gewerblich.
 

eisbaerin

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NDiIPP

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Keine Sorge, totgesagte leben mitunter wesentlich länger als gedacht. Sehe ich nicht nur bei E-Mail so sondern sogar für das "Festnetz". ;)
 

IpTelpert

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Was tut man wenn ein "Alter" stirbt. Man meldet die printed Tageszeitung ab, ggbf. andere Zeitschriften auch und den Festnetz Anschluss bei der "Post", ggbf. wird die Nummer z.B nach Sipgate portiert.
Bei Festnetz sehe ich das nur im gewerblichen Bereich mit Durchwahlnummern vor allem auch im Zusammenhang mit FAX. Das hat sich zu einen "fristwahrenden" Mittel mit Absenderbeleg und quasi Inhaltsbeleg. Einer der behauptet das FAX UND das noch mal als Brief nicht bekommen zu haben ist vor Gericht wenig glaubhaft. Und mein outbound FAX kann ich über Sipgate machen, da steht dann allerdings die voice Festnetz Nummer im FAX drin, d.h. man bekommt Anrufe wo es dann pfeift.
Ich kommuniziere z.B. mit Ämtern aber auch gerne per Email, wenn es mir irgendwann reicht/nützt wird die userid ausgestellt, da können die dann Briefe versenden. Vorher lehne ich die Emails dann zufällig erst mit 4XX mit, und dann später mit 5XX.

WhatsApp ist cooler als Email, ein paar Zeilen und schon ist gut.
 

Olaf Ligor

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WhatsApp gehört doch zu Facebook, die gerade erst 500 Mio Klartext-Mobilfunknummern "verloren" haben, oder?
Für mich ist das praktisch ein Totalschaden, wenn die geschäftliche Mobilfunknummer in die Hände von Spammern gelangt ist.
 
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stoney

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[OTIch setze bereits seit 2014 auf Threema, wer WA und/oder FB nutzt und Andere nur durch das vorhandensein von Nummern in seinem TB so einer Gefahr aussetzt, ist imho verantwortungslos.[/OT]
 
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