Tarifwechsel bei Telekom - Abzocke bei Gebühren FN zu Mobil

gzeil

Neuer User
Mitglied seit
27 Feb 2016
Beiträge
1
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
1
Auf folgendes (nicht im Kleingedruckten aufgeführt) möchte ich hinweisen:
Ich habe den Vertrag gewechselt von Comfort plus auf Magenta M, weil ich nur so den DSL- 50 Mbit/s Anschluss bekommen konnte.
Bisher kostete ein Telefonat Festnetz zu Mobil 0,1084 ct, jetzt 0,1596 ct ohne MW. Das sind mit MW satte 56,2 % Erhöhung!
Auf meine Eingabe bei Telekom kam prompt der Vorschlag:
Leider haben sich die Preise dafür bei Ihren neuen Tarif Magenta Zuhause M Entertain erhöht. Wir bieten ein MagentaEINS Paket an.
Dieses beinhaltet LTE Max und Festnetz zu Mobil Flat kostenfrei, zusätzlich 10 € Rabatt auf die Mobilfunkrechnung. Dies ist aber an Voraussetzungen geknüpft. So ist ein Mobilfunk-Laufzeitvertrag ab 29,95 Euro notwendig.
Bitte prüfen Sie Ihren Mobilfunkvertrag und schreiben Sie uns. Wir sind gern für Sie da.

eltsames Geschäftsgebaren, oder sehe ich das falsch?

 
Im "Kleingedruckten" steht, dass Gespräche zu Mobilfunk 19 Cent kosten, ist das nicht genug? Das kostet es bei nahezu allen Verträgen (seit 10 Jahren?), dass es bei dir nur 0,19 Cent sind, würde mich eher stören.

Call-by-Call ist sowieso günstiger, falls du 13 bzw. 19 Cent meinst.
 
Ich denke von Abzocke kann hier nicht dir Rede sein. In den AGB's ist doch alles aufgeführt. Festnetz zu Mobil ist eine Zubuch Tarifoption die in z.B. dem Call & Surf Comfort inklusive ist bzw. war. Dort kostet dann das Gespräch vom Festnetz zu einem Mobilfunkanschluss 12,9 Cent.
Da es sich wie gesagt um eine Zubuchoption handelt solltest du mal in deinem Kundencenter nach schauen ob du diese Festnetz zu Mobil Option nicht wieder zubuchen kannst. Denn in den AGB's und Preis/Leistungsbeschreibungen steht das "Festnetz zu Mobil" zu allen Tarifen ausser Magenta XS zu buchbar ist.
Call & Surf Comfort ist ein Altvertrag und ein Wechsel auf eine höhere Geschwindigkeit und somit einen Neuvertrag bedeutet gleichzeitig den Verlust einiger Vertragsbestandteile aber auch den Erhalt einiger neuer. Und für den Neuvertrag gelten halt auch die dementsprechenden AGB's. Ich kann hier keine seltsamen Geschäftsgebaren oder eine Abzocke erkennen. Sorry wenn ich das so direkt sage bzw. schreibe.
[Edit Novize: Beitrag wieder hergestellt]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
In den AGB stehen keine Preise, dafür gibt es Preisverzeichnisse und für Allgemein die Leistungsbeschreibung was konkret in welchem Rahmen enthalten ist und was nicht.

Einfach CallByCall nutzen, da kannst für etwa 2ct/Min in Handynetz telefonieren, ganz ohne Sonderverträge für Preselection oder irgendwelche Optionen.

Telekom bietet eine an für 4€ Mindestumsatz, die Gespräche sind dann zwar "günstiger" also normal, jedoch immer noch viel zu teuer.
 
Natürlich steht es in den Preis/Leistungsbeschreibungen. Zu finden unter www.telekom.de/agb - "Unsere AGB, Leistungsbeschreibungen, Preislisten"
Daher mein Hinweis auf die AGB
.
Callbycall ist auch nicht jedermanns Sache, da man immer schauen muss ob der derzeitige CallbyCall-Anbieter der günstigste ist. Der bisherige Preis von 12,9 Cent war für gzeil ja auch O.K. Er beschwert sich ja lediglich über die Preissteigerungen.

[Edit Novize: Beitrag wieder hergestellt]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
eltsames Geschäftsgebaren, oder sehe ich das falsch?

Das erinnert mich an einen Satz, den ich mal gelesen habe: "Ein gewisser Teil dieser Beschwerden ist offenbar unberechtigt, weil die Kunden etwas
überzogene Vorstellungen haben."


Gefunden hatte ich diesen Satz mal in der Rubrik "Vorsicht Kunde" (c't 25/2015), manchmal ist diese Beschreibung doch tatsächlich gar nicht mal so abwegig... ;)


BTW:
Perfekt (da kurz und ausreichend) ist m.E. übrigens die Antwort von Andreas Wilke zum Crosspost im ok.de Forum.
 
Diese Abzocke mit den Tarifen von fest in mobil ist kein Telekom-Alleinstellungsmerkmal.

Wenn ich mir dieses easybell-Angebot, welches allerdings nicht mehr aktiv vermarktet wird, ansehe, und dazu Preise von bis zu 25 ct/Minute, wie bei einigen Anbietern üblich, so ist eine kräftige Überhöhung wohl nur ein mildes forentaugliches Umschreibungswort. Ich glaube eher weniger, dass easybell Geld zum Kunden trägt, selbst das aktiv vermarktete Angebot mit 9,8 Ct/min ist da günstiger.
Entscheidend ist die vorhandene Hardware. Bei mir steuert die Fritzbox vollautomatisch über Wahlregeln, worüber raustelefoniert wird. Interessant bei dem o.g. Angebot ist die Möglichkeit, die Absenderrufnummer zu setzen, somit gibts keine blöden Rückfragen der Angerufenen. Damit ist der WAF 100% gegeben.
Gruß
Michael
 
Auch bei Anbietern mit Festnetz-Flatrate und DSL-Flatrate, die "relativ günstige" Tarife zum Mobilfunk da dabei haben, sind diese trotzdem noch immer überteuert. 2,5 ct zum Mobilfunk vom Festnetz ist heute das das man als "realistische Obergrenze" bezeichnen könnte.
Das Grundsatzproblem besteht leider in der grundfalsch angegangenen Deregulierung der TK hierzulande. Unser "kleiner" Nachbar Österreich zeigt uns doch, wie man es richtig macht. Dort kostet Festnetz zu Mobilfunk regelmäßig 1,5 - 2 ct.
Allerdings läßt sich das Problem auch hierzulande aus Kundensicht recht einfach lösen. Da heute sowieso jeder einen Mobilfunkvertrag (für sein Smartphone) hat, muß man einfach zu einem vernünftigen und guten Anbieter gehen, wo man Allnet-Flat und (je nach Bedarf 500 MB bis 3 GB ungedrosselte) Breitband-"Flatrate" bekommt (das alles für ca. 8 bis 18 €/mtl. je nach includierten GB's und Anbieter) und sich angewöhnen, Mobilfunkgespräche nur noch vom Handy/Smartphone zu führen.
Alternativ Festnetz-Tarif mit ebenfalls includierter Allnet-Flat (und nicht nur Festnetz-Flat) nehmen. Gibt's halt nur nicht bei irgendwelchen 08-15-Anbietern.
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,916
Beiträge
2,304,965
Mitglieder
378,627
Neuestes Mitglied
shreddler