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Umzug - und kein Internet.....

Dieses Thema im Forum "1&1 VoIP" wurde erstellt von akapuma, 1 Jan. 2009.

  1. akapuma

    akapuma Aktives Mitglied

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    Hallo,

    ich bin umgezogen. Ich dachte, mit dem 1&1-Umzugsservice ginge alles ganz einfach. Aber da habe ich wohl leider falsch gedacht. Am 02.12.08 habe ich 1&1 den Umzugswunsch mitgeteilt, als Umzugstermin hatte ich den 22.12.08 angegeben. Es ist aber nichts passiert. Deshalb rief meine Frau bei 1&1 an. Man sagte ihr, man müsse noch die Leitung prüfen, das könne noch 4-6 Wochen dauern. Am Tag danach rief meine Frau nochmals an und sagte, man hätte ihr am Vortag etwas von 4-6 Wochen erzählt, das könne ja wohl nicht stimmen. Man bestätigte, daß das nicht stimme, denn man würde bis zu 8 Wochen brauchen, um zu prüfen, ob der Anschluß überhaupt geeignet ist. Ich habe Strato meine neue Adresse mitgeteilt und nach der Bearbeitungszeit gefragt. Man teilte mir mit, das man bei Strato mit 4 Wochen rechnen müsse. Gegen 8 Wochen bei 1&1 ganz schön flink. Würde 1&1 4 Wochen brauchen hätte ich jetzt zu Hause DSL, und müsste nicht 15km (einfache Strecke) in eine ungeheizte Wohnung zum DSL-Anschluß fahren.

    Wir haben die neue Wohnung gekauft. Wir brauchen DSL beispielsweise für Onlinebanking (wenn man ein Haus kauft bekommt man täglich Rechnungen von Leuten, die Geld bekommen).

    Jetzt habe ich mich mal im Internet schlau gemacht. Ein DSL-Vertrag bei 1&1 ist nur aus wichtigem Grund kündbar. Ein Umzug ist aber in der Regel kein wichtiger Grund, da der DSL-Anschluß ja "mitgenommen" werden kann. Und genau die Fähigkeit der Verlegung des Anschlusses spreche ich 1&1 ab. Ich habe 1&1 deshalb (per Einschreiben) folgenden Brief geschrieben:

    Ein Tag, nachdem ich die Kündigung abgeschickt hatte, rief mich 1&1 an. Offenbar hatte man die Kündigung noch nicht bearbeitet - möglicherweise war sie wegen der Weihnachtszeit auch noch garnicht eingegangen. Die Dame erzählte mir, alles würde gut, trotz Weihnachten hätte ich in 2-3 Wochen mein DSL. Ich persönlich glaube nicht, das etwas passiert.

    Was soll ich tun? Ich persönlich würde gerne am 12.01.2009 Strato DSL 3+ bestellen, um dann wenigstens mitte Februar Internet zu haben.

    Hat jemand einen anderen Vorschlag? Ich möchte mich nicht von 1&1 monatelang hinhalten lassen.

    Gruß

    akapuma
     
  2. kai66

    kai66 Mitglied

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    Hallo, du hast 1&1 folgende Frist gesetzt:

    Da wirst du wohl bis zum obigen Termin abwarten müssen, was sich von Seiten 1&1 bis zu diesem Termin tut.
     
  3. on-line

    on-line Aktives Mitglied

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    Ob hier eine Fristsetzung hilft, wage ich zu bezweifeln, da ein Umzug immer im Risikobereiches des Umziehenden liegt. Da es keine Richtlinie oder ähnliches gibt, wie lange ein DSL Umzug dauern darf, sehe ich hier recht wenig Chancen.
     
  4. akapuma

    akapuma Aktives Mitglied

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    Hallo,

    Das werde ich auch tun. Nächste Woche hat 1&1 dann noch Zeit zu reagieren, ansonsten wird am 12.01. Strato 3DSL+ gebucht. Da ist zwar keine Handyflatrate dabei, dafür ist Strato 5¤ billiger.

    Das Problem ist, daß ich nachher 2 DSL-Verträge habe. Es gibt zwar keine Richtlinie, trotzdem kann es nicht sein, daß sich 1&1 monatelang mit dem Anschluss Zeit lassen darf, und ich das akzeptieren muß. Da freut man sich doch wieder, eine Rechtschutzversicherung zu haben. Einem Kollegen ging es ähnlich. Nach der Umstellung auf 1&1-Komplett ging nichts mehr. Nachdem er einen Anwalt eingeschaltet war er ganz schnell aus dem Vertrag draußen, weil 1&1 nicht in der Lage war, den Vertrag zu erfüllen.

    Als "letzten Versuch" habe ich nochmal eine eMail hinterhergeschickt:
    Gruß

    akapuma
     
  5. akapuma

    akapuma Aktives Mitglied

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    Noch gestern Abend habe ich auf meine eMail von 1&1 eine eMail erhalten, in der man vorsorglich jeglicher Art von Fristsetzung widerspricht. Tja, wenn man nichts auf die Reihe bekommt und auch nicht weiß, worum es geht, widerspricht man einfach vorsorglich.

    Also ist wieder Eigeninitiative gefragt. Wieder zum Hörer gegriffen und 1&1 angerufen, und wieder bei der Hotline gelandet. Dort sah man allerdings im System, daß ich langsam krawallig werde, und deshalb wurde ich an's Leitungsmanagement weiterverbunden. Dort wusste man zwar auch nichts, allerdings gab man mir eine weitere Telefonnummer, an die ich mich wenden konnte.

    Also auch diese Nummer angerufen. Und hier war tatsächlich jemand, der etwas getan hat:
    - Der Herr hat die Leitungskapazitäten an den Nachbarhäusern festgestellt und teilte mir mit, daß mehr als ein 1000er nicht möglich ist. Traurig, mir aber bereits bekannt.
    - Da 1&1 "komplett" nicht geht bekomme ich noch einen T-COM-Festnetzanschluß. Der wurde von 1&1 sofort online beauftragt.
    - Und es kam eine eMail mit einer Auftragsnummer.

    Toll! Nach einem Monat hat sich endlich etwas getan. Man hat zwar nur einen Auftrag für einen neuen Anschluß aufgenommen, aber in Hinblick, daß sich einen Monat lang nichts getan hat ist das doch schonmal was.

    Gruß

    akapuma
     
  6. akapuma

    akapuma Aktives Mitglied

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    Ich nehme alles zurück. Es hat sich nichts getan. Gestern habe ich bei der Telekom angerufen und gesagt, 1&1 hätte für mich einen T-Net Call Plus - Anschluß beantragt. Davon wusste man bei der Telekom allerdings nichts. Also habe ich den den Anschluß nun selbst beauftragt. Dann habe ich ab dem 14.01.09 wenigstens wieder Telefon. Weiterhin lasse ich gerade von der Telekom prüfen, bis wann ich DSL haben kann.

    1&1 hat mir dann noch geschrieben, man könne meinen "Kündigungswunsch" nicht bearbeiten, weil meine eigenhändige Unterschrift fehle. Habe ich etwa vergessen, mein Einschreiben zu unterschreiben? Hmm, da kommen einem schon Zweifel, denn für eine Ausrede wäre diese Behauptung ja an sich viel zu blöd. Naja, ich mabe mal darum gebeten, mir eine Kopie meiner Kündigung zuzufaxen. Da bin ich mal gespannt.

    Gruß

    akapuma
     
  7. akapuma

    akapuma Aktives Mitglied

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    Und das Grauen geht weiter. Wer dachte, mit der T-Com wird alles besser, der hat sich getäuscht!

    Stecke ich in die vorhandene TAE-Dose ein Telefon und wähle irgendeine Nummer, dann kommt eine automatische Ansage. Die freundliche Frauenstimme sagt, sie wäre von der Telekom, und man möge sich die Nummer 02264#2260xxx notieren, denn mit dieser Nummer bekäme man seinen neuen Anschluß viel schneller. Meine neue Nummer? Toll!

    Gestern Abend:
    Telekom angerufen. Man nimmt meinen Auftrag entgegen, kann aber mit der selbst angesagten Nummer nichts anfangen.

    Heute Morgen:
    Ich rufe nochmal bei der Telekom an und frage, ob man mit o.g. Nummer nicht doch etwas anfangen kann. Man verneint das, sagt aber, der Anschluß würde am 14.01. freigeschaltet.

    Heute, kurz vor Mittag:
    Ich rufe bei der T-COM an und frage, wie lange es denn dauern würde, auf o.g. Anschluß T-DSL aufzusetzen. Man sagte mir, man wolle es prüfen.

    Heute, früher Nachmittag:
    Rückruf der Telekom. Man sagte mir, daß der zugesagte Schaltungstermin so dann doch nicht stimme, da garkein APL (Hausübergabepunkt) vorhanden wäre. Ich frug, wie ich denn die Bandansage am Telefon hätte hören können, wenn garkein Anschluß vorhanden wäre. Man sagte, daß das Hören der Bandansage überhaupt nicht bedeuten würde, daß der Anschluß auch geschaltet wäre. Halluziniere ich jetzt schon? :confused:
    Dann sagte man mir noch, das würde alles noch dauern, denn es wäre so garstig kalt und der Boden wäre so schlimm gefroren, daß man garnicht richtig Löcher graben könne.
    Naja, wozu auch graben? Erstens habe ich ja eine funktionierende Telefondose, und zweitens haben wir Telefon-Freileitung.

    Heute, früher Nachmittag:
    eMail an den T-Com-Service geschrieben, wie das denn sein könne.

    Heute Nachmittag:
    eMail-Antwort der Telekom. Bevor ich etwas Frage solle ich mich doch erstmal brav mit Buchungskonto- und Kundennummer identifizieren, die Angaben fände ich auf der T-COM-Rechnung? Welche Rechnung????

    Hilfe!

    Gleich geht's erstmal in den T-Punkt. Meine Frau freut sich schon drauf:mad:

    Gruß

    akapuma
     
  8. akapuma

    akapuma Aktives Mitglied

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    Gestern war ich im T-Punkt. Dort wurden alle Unklarheiten beseitigt. Man sagte mir weiterhin den 14.01.09 als Schaltungtermin zu. Heute rief mich jemand von der T-Com am alten Anschluß an. Es war jemand von der Technik, der mir den 14.01.09 bestätigte.

    Weiterhin sagte mir die T-COM T-DSL 3-5 Werktage nach Schaltung des Telefonanschlusses am 14.01.09 zu. (Terminanfrage von mir, noch keine Bestellung).

    14.01.09 + 5 Werktage + 5 Werktage Kulanz = 28.01.09

    Ich habe 1&1 nun bis zum 14.01.09 Zeit gegeben, mir einen DSL-Schaltungstermin verbindlich bis zum 28.01.09 zuzusichern. Ansonsten würde ich am 15.01.09 T-DSL beantragen, und das Vertragsverhältnis wäre am 31.01.09 beendet. Übrigens: die angekünfdigten "4-8 Wochen" sind am 28.01.09 auch gerade abgelaufen.

    Und dann gibt es in den AGB der 1&1 noch den Absatz 5.6:
    Verträge sind im Allgemeinen nur gültig, wenn keine Vertragspartei benachteiligt wird. In der Regel gelten Bedingungen also für beide Seiten. Deshalb werde ich 1&1 einen Betrag von 45 EUR zuzüglich 75% der Summe der mir entstehenden Mehrkosten für 2 Jahre in Rechnung stellen.

    Das 1&1 nicht zahlen wird, ist mir klar. Ich glaube auch nicht, daß meine Rechtschutzversicherung mir Deckung zusagt, wenn ich 1&1 verklagen will. Versuchen will ich es aber.

    Gruß

    akapuma
     
  9. DWW

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    Hi,
    Sagt Dir Salvatorische Klausel etwas? Und Wenn Du Dich durch diese obige Bedingung 5.6 benachteiligt fühlst (wo auch immer Du einen Nachteil erkennen möchtest), kannst schlecht die selbe umgekehrt anwenden wollen.
    Im übrigen betrifft 5.6 nur den "Falle der von 1&1 ausgesprochenen Kündigung aus wichtigem Grund". Der liegt augenscheinlich nicht vor.


    Ne, oder? Bleib lieber souverän, damit Du (zB von 1u1 und von Deinem Anwalt) ernst genommen werden kannst.

    Glauben heisst nicht Wissen (oder Nichtwissen?).
    Melde den Versicherungsfall vorsorglich bei Deiner Versicherung an. Kostet ja nichts. Ob Du zum Anwalt gehst, kannst ja immer noch entscheiden.
    Vorher solltest Du Prioritäten/Ziele nach Machbarkeit abwägen und anschliessend fixieren: entweder 1u1 kicken und Telekom beauftragen oder den Umzug durchsetzen wollen.

    Ich drück Dir auf alle Fälle die Daumen.
     
  10. akapuma

    akapuma Aktives Mitglied

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    Ich fühle mich nicht benachteiligt. Ich möchte diesen Punkt einfach nur umgekehrt anwenden.

    Naja, mal angenommen, 1&1 hätte gekündigt. Dann hätte ich 30¤ * ca. 20 Monate * 75% + 45¤ = 495¤ zahlen müssen. Wenn ich nun zur Telekom wechsel kostet mich ein entsprechender Vertrag (Call&Surf Comfort Universal) mindestens 44¤. Macht 44¤-30¤ = 14¤ Mehrkosten für 2 Jahre. 14¤ * 24 Monate * 75% + 45¤ = 297¤. Da bin ich ja noch sehr bescheiden....

    Ohne Anwalt wird es wahrscheinlich nicht gehen. Ein Kollege war 1&1-Kunde. Nach der Komplettumstellung hatte er nichts mehr - kein Telefon - kein Internet. Hier war auch ein Anwalt nötig.

    Natürlich wäre mir ein 1&1-Anschluß lieber, sonst wäre ich kein 1&1-Kunde geworden. Ich fürchte aber, daß gibt nichts mehr. Morgen kommen aus der alten Wohnung die letzten Möbel und der PC weg. Dann gibt es Internet nur noch auf dem Boden sitzend mit dem Laptop auf dem Schoß, zuzüglich 2 x 15km Fahrt. Das ist nicht mehr länger tragbar.

    Vielen Dank!

    Gruß

    akapuma
     
  11. DWW

    DWW Mitglied

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    Schwobaländle
    Hi,

    bis wann wäre denn Dein Vertrag noch gelaufen ohne Umzug?
     
  12. akapuma

    akapuma Aktives Mitglied

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    Ich hatte ihn Ende letzten Jahres erst wieder verlängert. Er würde also noch rund 20 Monate laufen.

    Gruß

    akapuma
     
  13. akapuma

    akapuma Aktives Mitglied

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    Hallo,

    heute ist der 14.01.09. Die Deutsche Telekom hat Termintreue bewiesen, und der analoge Telefonanschluß, den ich beauftragt hatte, funktioniert.

    An alter Adresse ist bisher weder eine eMail noch ein Brief von 1&1 angekommen. Ich hatte allerdings auch gebeten, wegen der von 1&1 verursachten Telefon- und Internet/e-Mail-Probleme mit mir per Post an neue Adresse zu kommunizieren. Bin mal gespannt, ob da gleich was ist.

    Ansonsten bin ich morgen früh bei der Telekom im T-Punkt. Dann werde ich Call & Surft Comfort Plus bestellen. Wie gesagt, die T-COM verspricht DSL innerhalb von 3-5 Tagen. Ich hoffe, ein Speedport W 920V ist eine gute Wahl.

    Ich werde weiterhin berichten.

    Gruß

    akapuma
     
  14. akapuma

    akapuma Aktives Mitglied

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    Update.

    15.01.09 in der Kreisstadt. Soll ich nun in den T-Punkt gehen und DSL beantragen? Oder hat 1&1 etwa doch noch, gestern am späten Abend, gemailt? Der Besuch im Internetcafe bringt Gewissheit: Nichts - garnichts. Da ich gerade im Internetcafe bin schreibe ich 1&1 nun, daß es aus ist, und das unser Vertragsverhältnis am 31.01.09 endet.

    Im T-Punkt habe ich dann einen DSL-Anschluß beauftragt. Die Hardeware, ein Speedport W 920V, konnte ich sofort mitnehmen.

    Abends, zu Hause. 1&1 hat einen Brief geschrieben. Geht man etwa doch noch auf meine vielen Schreiben ein? Nein! Es ist eine Rechnung über eine Umzugspauschale über 49,00¤. Das ist unverschämt!

    Heute, 16.01.09, Fahrt in meine 15km entfernte alte Wohnung zum eMail-check.
    1&1 hat am 15.01.09 um 18:30 einen "Bestelleingang" gemailt. Ich hätte "surf & phone 2.000" sowie eine Fritzbox 7113 bestellt. Lüge! Meine Frau telefoniert gern und stundenlang. Deshalb hätte ich NIEMALS einen DSL-Anschluß ohne Telefonflatrate bestellt. Und wer sich an die 7270 gewöhnt hat bestellt auch keine 7113.

    Und dann folgen ein paar dumme Mails:

    - Man widerspricht "nichtsdestotrotz", ich hätte den Leitungsumzug selbst veranlasst. Hab ich auch, man war nur nicht in der Lage.

    - Dann einige Unstimmigkeiten, wann der Vertrag endet. 1 und 1 meint bis zu deren Entscheidung, ich meine bis zum Kündigungstermin.

    - Und dann diskreditiert man sich wieder selbst. Man schreibt, man benötige meine Unterschrift auf der Kündigung, eine eMail reiche nicht. Siehe letzter Absatz von Post #6 in diesem Thread. Da hab ich übrigens noch keine Antwort drauf.

    Gruß

    akapuma
     
  15. akapuma

    akapuma Aktives Mitglied

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    #15 akapuma, 21 Jan. 2009
    Zuletzt bearbeitet: 21 Jan. 2009
    Hallo,

    gestern schrieb ich 1&1, ich wäre nicht bereit, die 49,00¤ Umzugsgebühr zu bezahlen. Ich drohte mit einer Rückbuchung, mit der man sich nach Angabe meiner Bank bis zu 6 Wochen Zeit lassen kann.

    Am Nachmittag rief dann 1&1 an. Man würde mir die 49¤ wieder erstatten, allerdings würde der Vertrag am alten Wohnort weiterlaufen. Grundsätzlich sei der Umzug Risiko des Umziehenden. Als ich Untätigkeit vorwarf entgegnete man mir, man sei sehr wohl tätig gewesen, allerdings hätte die Telekom lediglich mit Fehlermeldungen reagiert. Als ich einwendete, auf meinen Antrag hin hätte ich 5 Werktage später Telefon der Telekom gehabt sagte man mir, die Telekom würde (verständlicherweise) viel besser mit mir als potentiellem Kunden als mit 1&1 zusammenarbeiten.

    Grundsätzlich stimmt es, daß der Umzug Risiko des Umziehenden ist. Allerdings darf gekündigt werden, wenn der Anbieter (hier: 1&1) am neuen Wohnort kein DSL zur Verfügung stellen kann. Man google nach "2 C 211/08" oder nach "271 C 32921/06". Und ich hatte 6 Wochen nach Antragstellung noch kein Internet, und man war auch nicht Bereit oder in der Lage, mir nach 6 Wochen DSL 8 Wochen nach Beantragung zuzusagen.

    Natürlich kann es sein, daß 1&1 wirklich bei der Telekom einen Antrag auf Telefon gestellt hat. Zum einen aber erst nach fast 5 Wochen, und damit 4 Wochen zu spät. Zum anderen ist 1&1 mein Vertragspartner, eventuelle Querelen zwischen 1&1 und der Telekom gehen also nicht zu meinen Lasten.

    Ich werde weiterhin berichten.

    Gruß

    akapuma
     
  16. akapuma

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    Hallo,

    ich glaube, man hat sie nicht mehr alle.

    Schon wieder schreibt man mir, man könne eine Kündigung per eMail nicht akzeptieren. Schon wieder schreibe ich zurück, ich hätte überhaupt nicht per eMail gekündigt, sondern per Einschreiben.

    Kurz darauf eine Antwort. Man hätte mein Einschreiben vorliegen, allerdings hätte ich es nicht unterschrieben. Meiner mehrfach (schriftlich und telefonisch) gestellten Bitte, man möge mir eine Kopie des nicht unterschriebenen Briefes zukommen lassen, ist man bisher nicht nachgekommen. Weder per Brief noch über Fax. Wahrscheinlich überschreitet das die Fähigkeiten von 1&1.

    Gruß

    akapuma
     
  17. akapuma

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    Seit dem 23.01.2009 habe ich wieder Internet. Und zwar von der Telekom. Aus den versprochenen 3-5 Werktagen sind zwar 6 Werktage geworden, aber das ist ja zu verschmerzen, insbesondere, da ich von 1&1 ja wochenlanges Versagen kennengelernt habe.

    Und dann kam gestern noch die 1&1-Rechnung. Für rund 8 Euro habe ich über den Festnetzanschluß mit der 1&1-Hotline telefoniert. Und ein einziges Mal habe ich 1&1 über das zum Vertrag gehörende Handy angerufen. Wegen endloser Warteschleifen rund 12 Minuten. Macht dann nochmal 7 Euro.

    Man hat Probleme mit 1&1. Man ruft über 1&1 nach 1&1 an. Man erreicht nichts. Und bezahlt 15¤. Für nichts. Beim Chinesen kostet das große Mittagsbuffet wochentags 6,20¤. Wäre ich doch lieber mit meiner Frau essen gegangen. Da hätten wir beide mehr von gehabt.

    Gruß

    akapuma
     
  18. informerex

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    tja geiz ist halt eben nicht geil.
     
  19. akapuma

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    Naja, vergleichen wir mal einen 6000er-Anschluß:

    Preis:
    Telekom 40¤/Monat für Comfort Standard, 44¤/Monat für Comfort Universal
    1&1: 30¤/Monat

    Geschwindigkeit:
    Telekom: 1000er (bei mir)
    1&1: in der Regel Leitungskapazität (bei mir >4000)

    Telefonie:
    Telekom: 1 analoge Leitung (würg), 1 Nummer, beides bei Comfort Standard
    Telekom: ISDN bei Confort universal
    1&1: 2 VoIP-"Leitungen", 2 Nummern

    Hardware:
    Telekom: W920V, tolle VDSL-Hardware, durch Telekom-Firmware jedoch quasi wertlos
    1&1: 7270, zwar kein VDSL, aber beste AVM-Firmware

    Handy-Flat:
    Telekom: ohne
    1&1: mit (sowas allein kostet schon rund 15¤/Monat)

    Deshalb war ich ja glücklicher 1&1-Kunde. Um so mehr ärgert es mich, daß 1&1 auch nach Wochen nicht in der Lage war, meinen Anschluß freizuschalten. Den Schaden habe ich jetzt:
    - Ärger mit 1&1
    - Weniger Leistung
    - Mehr Kosten

    Meinen 1&1-Anschluß hatte ich ja zum 31.01.09 gekündigt, jedoch in der letzten Januarwoche nicht mehr genutzt. Die SIM-Karte hatte ich dann am 31.01.2009 per Einschreiben zurückgeschickt.

    Mehrfach behauptete man, ich hätte mein Kündigungsschreiben nicht unterschrieben. Mehrfach bat ich daraufhin um Zusendung einer Kopie des angeblich nicht von mir unterschriebenen Schreibens. Diesem Wunsch von mir ist man allerdings nicht nachgekommen, ich denke, ein Fax zu schicken überfordert 1&1. Weil ich allerdings ein netter Mensch bin habe ich zur SIM-Karte eine Zweitausfertigung meiner Kündigung gelegt - unterschrieben!

    Auf die Rücksendung der SIM-Karte habe ich auch eine Reaktion erhalten:
    Man bedauert, ich hätte einen Einzelartikel zum 05.03.09 gekündigt. Dem habe ich widersprochen, denn ich habe nicht einen Einzelartikel zum 05.03.09, sondern daß Komplettpaket zum 31.01.09 gekündigt. Gleichzeitig bat ich um die Zustellung einer abschließenden Rechnung und wies gleichzeitig auf den bereits stattfindenden Widerruf der Einzugsermächtigung hin.

    Gruß

    akapuma
     
  20. informerex

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    da du dir so viel Mühe gemacht hast, möchte ich doch das eine oder andere wenigstens kom.

    a.) es gibt neben T-Home ja auch noch bsw. das Tochterunternehmen www.congstar.de
    aa.) wenn ein Händler den T-home-Anschluss für dich beauftragt, bekommst du sogar Rückvergütungen, entweder Cash oder als Gutscheine
    b.) Alternativ-Anbieter wie http://www.carpo.de/voip/cms/de/de/5883.jsp
    c.) Kabelnetzanbieter

    Hinweis zu a.+b zu o.g. = ebenfalls 30 ¤ bis 6.000 wenn möglich

    d.) die Handy-Flats ist doch Augenwischerei, da die Minutenpreis bei normaler Nutzung (d.h. auch in anderen Handynetze halt sehr hoch sind)

    und schlussendlich kommt aber trotzdem zu dem Ergebnis, dass man bei 1&1 das bezahlt was man bekommt, d.h. wenig bezahlen, wenig Service

    nicht die evtl. "Zugaben" machen ein Produkt aus, sondern ein funktionierender schneller Service, insbesondere wenn man einen Komplett-Anschluss hat.
    Denn ist die Daten-Leitung tot, funktioniert das telefonieren nicht mehr ;-(

    Und um die Nerven zu schonen, bin ich bereit ein bißchen mehr zu bezahlen.

    PS: rechne nur mal XX¤ p. Stunde, wo du nun schon rum machst, ohne die psy. Belastung.