[Frage] Unitymedia und Sipgate, ausgehende Rufe nur über Unitymedia

bernie171

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Hallo.
Ich würde mich über eine kleine Hilfe bei der Konfiguration freuen. Leider konnte ich hier nichts passendes unter Suche finden. Wahrscheinlich fehlt mir das passende Vokabular.....:confused:

Alter Status:

Anlagenanschluss über Arcor/Vodafone
Telefonanlage: Hicom 150 e Com, damals günstig in der Bucht geschossen nachdem der alte Mietvertrag bei Siemens endlich abgelaufen war.

Jetzige Situation
Anschluss bei Unitymedia
über Fritzbox 6360 Cable (also eigene Firmware)
Da Unitymedia nur Mehrgeräteanschluss kann:
Anlagenrufnummer und Rufnummernblock nach Sipgate portiert.
Weiterhin die Hicom 150 Anlage.

Grob hab ich es schonmal am laufen.

Beim Testen ist mir dann aufgefallen, daß die nun eingerichteten MSN des alten, portierten Anlagenanschlusses bei ausgehenden Rufen über Sipgate rufen.

Jetzt ist der Unitymedia Anschluss eine Flatrate, der Sipgate der kleinste Kostenpflichtige, also ohne Flatrate.

Ich habe jetzt in der Fritzbox Wahlregeln eingestellt, daß alle ausgehenden Anrufe auf eine Unitymedia-MSN rausgehen sollen.
Da wurden dann 5 Wahlregeln von.

Denke ich richtig? Geht das auch eleganter?

Danke!

Bernd
 
was verstehst du unter eleganter?
 
Ich denke mich ja gerade erst wieder ins System ein. Das letzte mal hab ich die Anlage vor 5-6 Jahren umprogrammiert.
Bei o.g. Konfiguration wird z.B. beim Angerufenen die Unitymedia-Nummer im Display angezeigt, nicht die Anlagenrufnummer. eleganter ist wahrscheinlich die Hicom-Anlage den Weg zum Amt finden zu lassen.
Ziel ist es, ausgehende Anrufe über die Unitymedia-Nummern laufen zu lassen, aber die (allen bekannten) Nummern aus dem vorherigen Anlagenanschluss samt Durchwahlnummer anzeigen zu lassen.
Diese Anlagennr & DuWa.Nr. sind ja jetzt durch sipgate in MSNs aufgelöst, allerdings nur 3 sipgate-IDs zugeordnet.

Bernd

PS: Achso. Kleiner Famielenbetrieb, kein IT-Techniker, ich beschäftige mich halt nebenbei und immer wenn es nötig ist mit dieser Materie.
 
man kann keine UM-Flat mit sipgate-Nummer verwenden.
dh. wenn müsste "Rufnummer unterdrückt" (wenn möglich) für die abgehende UM realisiert werden
 
Es ist grundsätzlich nicht möglich, durch UM eine andere als die Deinem Anschluss durch UM zugeordnete Rufnummer anzeigen zu lassen (wie informerex schon geschrieben hat). Die einzige Möglichkeit ist, die Rufnummern von Sipgate zu UM zu portieren und deren Flat zu nutzen. Die Alternative ist, bei Sipgate eine Flat zu buchen, die Dich monatlich (ich gehe mal von mindestens Sipgate plus als Vertrag aus) 6,90 EUR kostet. Solltest Du zu Sipgate Team portiert haben, kostete Dich das monatlich 14,95 EUR. Für Sipgate Trunking habe ich auf die Schnelle keine Flat gefunden. Die kostengünstigste Variante auf Dauer wird wohl die Portierung zu UM sein.

Gruß Telefonmännchen
 
wobei wenn nur UM, geb ich zu bedenken evtl. nur 2 parallele Gespräche, oder?
 
Ja, kommt eben drauf an, ob die Kommunikation Inhalt und Schwerpunkt des Geschäftsmodells ist oder ob die telefonische Erreichbarkeit lediglich der Auftragsabwicklung dient und das eigentliche Geld mit anderen Arbeiten verdient wird. Oft wurden Kleinunternehmen auch Anlagenanschlüsse aufgeholfen, weil sich die Firmeninhaber nicht auskannten und eben eine Telefonanlage oder einen Rufnummernblock mit aufeinander folgenden Nummern haben wollte. Beides hat nicht unbedingt was miteinander zu tun. In einem von mir bzgl. IT und Telefonie betreuten Landwirtschaftsunternehmen sind auch 7 aufeinander folgende Rufnummern verfügbar und es ist aber ein Mehrgeräteanschluss. Es ging also auch anders. Das Geschäftsmodell ist also diesbezüglich entscheidend. Auch wissen wir ja noch nicht, auf welchen Sipgate-Vertrag die Rufnummern portiert wurden. Schließlich sind ja die vergügbaren Nummern auf lediglich 3 SIP-IDs aufgelegt.

Gruß Telefonmännchen
 
Um mal den Spekulationen zu helfen:

Kleines Unternehmen, 6 Nebenstell incl. Privat. Vorrangiges Ziel: Erreichbarkeit, interne Leitungslängen teilweise über 200 m
ISDN-Anschluss seit 1990. Ersatz für die alte kleine analoge Anlage musste her, Mehrgerätefähige Anlagen gab es noch nicht.
Lösung Hicom 116 mit Anlagenanschluss
Ende 1990 Auslauf des Mietvertrages (Endlich. Musste mich jahrelang der Neuangebote des größten privaten PABX-Anbieters erwehren)
Hicom 150 E Office com in der Bucht geschossen und angeklemmt.
Mitte 2000er Anbieterwechsel (inzwischen mit orangen Logo)
letzten Winter Anbieterwechsel zu UM, wg. des nicht angeboten Anlagenanschlusses 2 Jahre mit der Entscheidung gerungen.
Diese Woche portierung der Anlagenrufnummer.

Alles in allem in 25 Jahren wenig Ärger mit Kommunikationstechnik.

Den wirklichen Ärger hänge ich jetzt mal an Ende dran.
Er stammt aus der Rundmail zu meinen Telefonkontakten.
Davor sollte mal gewarnt werden.

Konfiguration ist jetzt, daß nur dem Faxgerät als Nebenstelle eine feste (Sipgate)-Nummer zugeteilt ist.
Alle anderen UM und Sipgatenummern sind Teilnehmergruppen zugeordnet und werden entsprechend verteilt.
Was ich jetzt noch hinkriegen muss ist, daß bei ausgehenden Rufen eine der UM-Leitungen benutzt wird und auch entsprechend angezeigt wird.
Im Moment wird durch die Wählregeln der FB nur eine bestimmte UnityMedia-MSN angezeigt, egal von welcher Nebenstelle gerufen wird.
Aber das muss wohl in der Hicom programmiert werden.
Da da die entsprechenden Anleitungen in Fernmelder-Deutsch geschrieben sind, stehe ich da ein wenig ratlos vor.

Zitat aus meiner Rundmail an meine Telefonkontakte:

Hallo!

Eine kleine Warnung an alle mit Anlagenanschluss dessen Basisrufnummer für das jeweilige Ortsnetz eigentlich zu kurz
ist.

Ich habe meinen ISDN - Anschluss Anfang der 1990er bekommen, als es für Mehrgeräteanschlüsse noch keine Telefonanlagen gab.
Also habe ich mit meinen 6 Nebenstellen einen Anlagenanschluss bekommen.
Und weil man damals noch großzügig war einen 100er Durchwahlblock.
Ach, was war ich stolz....


Mitte der 2000er wechselte ich den Anbieter. Der Vertreter sagt mir damals schon, ich sollte meinen 100er Block bloß pflegen, sowas gäbe es heutzutage nur noch wenn man mindestens 16 B-Kanäle buchte.

Jetzt wollte ich mit der Zeit gehen und auf Kabelmodem umsteigen.
Ich habe ein, zwei Jahre gezögert, da bei den Kabelanbietern kein Anlagenanschluß angeboten wird (Das Synchronisierungssignal ist zu unstabil, bei mehreren B-Kanälen können die dafür geeigneten Anlagen aus dem Takt kommen).

Ich wurde dann auf sogenannte SIP-Provider aufmerksam gemacht. Sie übernehmen als Provider den Rufnummernblock und routen ihn auf den Kabelanschluss. Soweit, sogut, ich habe jetzt einen wirklich schnellen Internetanschluss.

Diese Woche wurde dann die Rufnummer portiert. Schon in der Ankündigung fiel mir auf, daß an die Basisanschlussnummer eine "0" angehängt war. Bei der Reklamation wurde mir versichert, daß das meine Nummer wäre, alles Okay....

Tatsächlich wurde dann die vorherige Basisnummer 9777 in 97770 portiert.
Anrufe bei Alt- wie Neuprovider ergaben kein Ergebniss. Alles wurde ordnungsgemäß portiert.

Erst eine Internetrecherche brachte etwas Klarheit:
Die Bundesnetzagentur gibt für jedes Ortsnetz die Regel vor, wieviele Stellen Basisnummer + Durchwahl haben müssen.
Wird diese Zahl unterschritten, wird diese Nummer vorgemerkt.
Beim ersten Providerwechsel (Nicht unbedingt Tarifwechsel!) hat man noch Bestandsschutz.
Danach kann es jederzeit zuschlagen.

Intern beim alten Provider wurde wohl schon die neue Basisnummer geführt.
Beim neuen Provider wurde diese dann auch extern.

Das ist auch daran zu erkennen, daß nur die Durchwahl 0 und dann 10 - 99 portiert wurden.

Damit stehen in meinem Ortsnetz sofort weitere 9000 Nummern neu zur Verfügung
(97771+Durchwahl bis 97779 + Durchwahl)

Bei Providerwechsel also genau fragen!

Zitat Ende



Grüsse, Bernd

PS: Ich weis, daß das mit den Sip-Anbietern technisch anders funktioniert. Diese Rundmail hat sich aber an IT-Laien gerichtet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Rundmail hat sich aber an IT-Laien gerichtet.
Ich glaube nicht, dass die das verstehen. ;)
Ich verstehe nicht mal, wie du auf weitere 9000 Nummern in deinem Ortsnetz kommst. Das müssten ja dann Tausender-Blöcke sein, mit dreistelliger Durchwahl.

Und was ist das Problem, dass deine Zentrale jetzt mit 97770 erreicht wird? Das war doch am Anlagenanschluss genauso.
 
@KB
das wie/wo ist ja zweitrangig, das Problem steht ja in #1
zumal einige Dinge in der Darstellung nicht ganz stimmen bzw. er damals falsch beraten wurde :-)

@bernie171
im Prinzip UM als Hauptnummer eintragen, wenn dies funktioniert, schaltest die sipgate mit drauf
somit kann man sich die Wahlregeln sparen.
 
@KB: Der Kern der Mail war die Rufnummernlängenproblematik, wie hättest Du das mit SIP geschrieben ohne einen Aufsatz davon zu machen?
Und die neuen Telefonnr. hier im Ortsnetz sind oft 8-stellig
Die Anlagenrufnummer ist übrigens nicht die Zentrale-Rufnummer. die ist logischerweise 97770-0 jetzt.

@Informerex: Was passt in der Darstellung nicht? Ich hab es mir so aus meiner Recherche zusammengetragen, eine genaue Information konnte mir weder Alt- noch Neuprovider geben (Da sie es auf dieser Servicemitarbeiterebene wohl offenbar selber nicht besser wussten).
Da ich aber eine ganze Menge Kontakte mit ähnlicher Geschichte habe, wäre es nett zu wissen wie diese Kontakte bei einem Providerwechsel vorgehen sollten.

Eine fertige Konfiguration in meiner Anlage sollte so aussehen, daß die geschäftlichen Nebenstellen MSN 1, die privaten Nebenstellen MSN 2 und Omas Nebenstellen MSN 3 der Unitymedianummern anzeigen. Die Sipgate Nummern würden dann nach einer Übergangszeit, wenn alle sich an die neuen Nummern gewöhnt haben, entfallen.
Nicht zu lösen sind wohl die DECT-Apperate, die sowohl privat wie geschäftlich genutzt werden und mit einer Gigaset CX255 am internen S0 der Hicom hängen.

Die FB ist im Keller, also keine Reichweite, DECT direkt an der Hicom? Hab sogar das Material hier, da ich aber nicht mit einer Antenne auskomme ist der Verkablungs- und Synchronisierungsaufwand (zumindest damals vor 10 Jahren) höher als Gigaset + Repeater.

Die Installation hier funktioniert auch zur allseitigen Zufriedenheit, das einzige Problem ist nur die Übermittlung der rufenden Nummer.

Bernd
 
die Historie aufzuarbeiten bringt nicht viel und jeder User hat seine individuellen Gegebenheiten, das fängt beim Provider an und geht über Hardware usw.
Beispielsweise gab es auch früher bereits Telefonanlagen für Mehrgeräteanschlüsse usw.

... und deine Kontakte sollen sich zur gegebener Zeit evtl. beraten lassen, hier über Foren oder entsprechende Beratungsfirmen.
hier sollte man vor einem Provider-Wechsel analysieren/zusammen tragen, was wirklich benötigt wird - was Wunsch wäre und evtl. das Budget.

zu deiner direkten Problematik:
richte deine TKs (F!B+Hicom) so ein, dass MSN1* funktioniert (als Hauptnummer) - erst danach die sipgate MSN*.
(*wobei die Bezeichnung bei VoC/VoIP ja nicht ganz stimmt)

dies hat den Vorteil, dass alle ausgehende über UM laufen, eingehende über UM und sipgate - Übersicht
wie oe. kann somit auf Wahlregeln oä. verzichtet werden
 
Aber die Grundproblematik, das "kurze" Anlagenrufnummern über kurz oder lang und manchmal ohne Vorwarnung eingezogen werden ist so ungefähr richtig? Das ist ja das, was ich meinen Telefonkontakten mitteilen wollte.

Meine Anlage ist i.M. genauso eingerichtet wie du vorschlägst. Aber es wird ja immer die eingetragene Hauptnummer übermittelt und nur die. Meine Idee war die mit "Vorauswahl" in der FB gekennzeichneten Wahlkürzel in der Hicom als Pre-Selection einzutragen. Das kann sie ja. Allerdings nur per Leitung bzw Richtung. Nicht per Nebenstelle. Bzw. weis ich nicht wie das (automatisch) geht.
 
Das kann sie ja. Allerdings nur per Leitung bzw Richtung. Nicht per Nebenstelle. Bzw. weis ich nicht wie das (automatisch) geht.
Ich verstehe Dein Problem eher nicht. Du hast doch die Geräte den Rufnummern zugewiesen. Dieses sollten diese Nummern auch ausgehend benutzen. Die ggf. zugeordneten internen Rufnummern sind doch eigentlich den entsprechenden externen MSN zugewiesen und sollten doch durch die Hicom gesetzt werden und die FritzBox sollte den dementsprechenden Account benutzen. Ich habe allerdings keine Hicom-Erfahrung, aber die von mir bisher eingerichteten SoHo-TKs haben das genau so gemacht. Somit wären doch die Vorauswahlen überflüssig.

Gruß Telefonmännchen
 
Also.
Kein Bürobetrieb sondern produzierendes kleines Unternehmen. Die nach aussen bekannten Rufnummern waren (ausser Fax) nie die festgelegten Durchwahlnummern einzelner Nebenstellen sondern immer Teinehmergruppen: Geschäftlich, was auf mehreren Nebenstellen ankam, je nachdem wer als erstes drankam. Dasselbe privat und für die Senioren.
Es kam nie darauf an, das speziell eine Nebenstelle einer Person zugeordnet war. Das war eher intern wichtig.

Jetzt ist der Rufnummernblock Sipgate zugeordnet. Ausserdem die UM-Nummern. Mittelfristig soll es einen Übergang zu den UM-Nummern geben. Kurzfristig die Kunden aber die bekannten Nummern benutzen können.

Wenn ich die alten Nummern (jetzt bei Sipgate) 1 zu 1 wieder den Nebenstellen zuordne und die bekannten Gruppen bilde, kommt der Kunde/Bekannte/Familie tatsächlich wie gewohnt auf den Nebenstellen an. Soweit so gut.

Rufe ich jetzt aber von den Nebenstellen nach Extern an passiert genau das, was du oben beschrieben hast: Die Anlage benutz die Nummer, die der rufenden Nebenstelle zugeordnet ist und damit die kostenpflichtige Sipgate Nummer statt des UM-Anschlusses der die Flat hat.

Es geht also darum, daß kommend die Sipgate-Nummern greifen, gehend aber die UM-Leitungen benutzt werden.
Das klappt mit den Wahlregeln in der FB.
Krönung wäre aber, daß im ersten Schritt die passenden Sipgatenummern (Die alten bekannten Telefonnummern) trotz benutzung der UM-Leitungen übermittelt werden.
Und im zweiten Schritt dann die UM-"MSNs" die den Bereichen Geschäftlich, Privat und Senioren zugeordnet werden sollen.

Oder anders: Die ganze Geschichte mit Sipgate habe ich nur, damit der Übergang der Telefonnummern fliessend ist. Da das ganze hier auch noch Saisongeschäft ist, reicht eine Bandansage für ein,zwei Monate nicht aus.
Da mein Geschäftsmodell B2B ist, bringt eine Anzeige oder Postwurfkarten auch nichts. Die alten Nummern müssen einfach noch 1, 2 Jahre erreichbar sein. Deswegen ist auch die Änderung der Anlagenbasisnummer so blöde. Das wird mich noch einigen Schriftverkehr kosten. Andererseits könnte man auch sagen: "Jetzt ist es sowieso egal...."

Grüsse, Bernd
 
Die Anlage benutz die Nummer, die der rufenden Nebenstelle zugeordnet ist ...
So ist das vorgesehen. Dann ordne gehend die UM-Nummer zu und eingehend zusätzlich zu den UM-Nummern die altbekannten Rufnummern für eingehende Telefonie. Man kann doch durchaus einem Gerät mehrere Rufnummern eingehend zuordnen. Bei angeschlossenen Geräten ist die gehende Nummer meistens die MSN, die als erstes eingerichtet wurde (an erster Stelle).
Es geht also darum, daß kommend die Sipgate-Nummern greifen, gehend aber die UM-Leitungen benutzt werden.
Das klappt mit den Wahlregeln in der FB.
Also so wie eben beschrieben, nur dass eigentlich dazu keinerlei Wahlregeln und Vorauswahlen notwendig sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Deine TK keine mehrfache Zuweisung von externen Rufnummern erlaubt (ha, doch manchmal im Profisegment bei DECT-Basisstationen u.ä., bei der dann die vorgelagerte TK diese Zuordnung leisten muss).
Krönung wäre aber, daß im ersten Schritt ...
Erstens wäre das nicht zielführend, da die Bereiche Geschäftlich, Privat und Senioren über diese Nummern wie auch jetzt erreichbar wären und diese übermittelt würden, die Umstellung auf die neuen Nummern nur nach hinten rausgeschoben wird. Die Situation, in der Du jetzt bist, nur später auftaucht. Zweitens ist es technisch zmindest bei UM nicht möglich, eine andere Nummer als die dem Anschluss zugeordnete zu übermitteln. Andersrum ist es durchaus möglich unter bestimmten Voraussetzung bei Sipgate andere gehende Rufnummern zu setzen. Aber so rum kannst Du es ja nicht gebrauchen.
... damit der Übergang der Telefonnummern fliessend ist.
Dann fließe doch gleich ab jetzt wie oben vorgeschlagen. Es ist ja möglich, und das ohne Wahlregeln und Klimmzüge.

Gruß Telefonmännchen
 
Scheint ja doch nen Unterschied zwischen SoHo Anlagen und großen Telefonanlagen zu geben.

Bei der Hicom kann ich jeder Nebenstelle nur exakt eine externe und eine interne Rufnummer zuordnen. Etwas anderes lässt die Anlage nicht zu.
Wenn sie auch über eine andere Nummer erreicht werden soll wird das über Gruppenruf gelöst. Da ist die Anlage aber sehr flexibel.
Die Nebenstelle kann in mehreren Gruppen stehen, die Gruppenmitglieder können paralell oder seriell angeklingelt werden, unterschiedliche Ruftöne können zugeordnetet werden, zeitgesteuert, Tag/ Nacht, Chef/Sekretär/in und und und.

Gehend meldet sich die Nebenstelle aber nur mit ihrer Nummer. Von der Idee her mit der Durchwahlnummer, Die Anlagenanschlussnummer je nach Richtung (Also Amtsleitung(en), Quervernetzung u.ä.) wird vorangestellt.
Mehrgeräteanschluss ist für die Anlage ja nicht Standard sondern eher Nischenlösung. Hier wird in der Richtung (Definition des Amtsansschlusses) die Anlagennummer weggelassen und dafür die komplette MSN in der Nebenstelle eingetragen.

Da haben wir dann das Problem: 6 verdrahtete Nebenstellen und 4 DECTs. Aber nur 3 Unity-Nummern. Aufgrund der Wählregeln der FB sogar nur eine über die die Fritzbox rausgeht.

Es gibt in der Hicom Möglichkeiten, die Art der Rufnummernübertragung zu beeinflussen und auch Wahlcode rauszugeben mit der ich der Fritzbox sagen könnte, welche Nummer sie benutzen soll. Aber die ist halt im Servicebuch in Fernmelder-Deutsch verklausuliert, da sich dieses Buch normalerweise nur an Experten richtet....

Mit dem Übersprimgem von Punkt eins im Ablaufplan hast du ja Recht. Aber so sind die die Menschen: Erstmal soll die Technik funktionieren und dann bringen wir es der Umwelt bei. Ich weis. Unlogisch. Aber ist so.

Grüsse, Bernd
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das ist dann wohl eine Anlage, die rein auf professionelle Ansprüche ausgelegt ist, wo jeder Mitarbeiter seine eigene Rufnummer (Durchwahl) erhält. Das Teil kann richtig viel, aber für Deine Anwendung mit der Kreuz- und Querverknüpfung eben nicht das Richtige. Ist wohl dann eindeutig die falsche Hardware und für das was sie kann, der absolute Overkill. Das ist, als ob unser hiesiger seine Nachbarortfiliale mit einem 40-Tonner beliefert und dabei aber nur über schmale Landstraßen fährt.

Die einzige Möglichkeit ist m.E. von vornherein eine sinnvolle Zuordnung zu den vorhandenen UM-Nummern (also gleich migrieren), die dann auch abgehend benutzt werden. Zusätzlich über Rufgruppen u.ä. kann man dann die vorhandenen Sipgate-Nummern zuordnen. Scheint mir alles in Allem eine ziemlich aufwändig Prozedur zu sein. Hatte noch nicht das Vergnügen mit einer Hicom und habe auf die Schnelle nur eine englischsprachige Anleitung gefunden. Für's schnelle Querlesen zu anstrengend.

Gruß Telefonmännchen
 
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