Oh, es geht um DSL ... ok, das hätte mir über die Forumsrubrik "VoIP-Anbieter" auffallen können

.Es war sonst nirgends erwähnt ...
Das erklärt dann auch das Nicht-Vorhandensein diverser Optionen in der "Mein o2"-App - im Gegensatz zu Mobilfunkverträgen sind Festnetzverträge wesentlich weniger reguliert. Außerdem kann man manche der Dienste von Zuhause aus eh nicht brauchbar verwenden (bspw. Eintrittskarten, Nahverkehrstickets).
Was den Anbieter-Wechsel angeht: An Deiner Adresse gibt es eventuell mehrere Anbieter. Manche bieten zusätzlich zum Festnetzvertrag vergünstigte Mobilfunk-Konditionen.
Wenn so ein Kombivertrag infrage kommt, versuche - wie empfohlen - über die Nachbarn herauszufinden, welche Netze dort gut und welche schlecht abgedeckt sind. Ansonsten könnten die Netzkarten der Netzbetreiber verraten, wie gut die Abdeckung vor Ort ist.
Es kann Dir bei einem Wechsel passieren,, daß Du je nach vorhandenem und zukünftigem Anbieter noch eine Weile vertraglich gebunden bist und trotz technischem Wechsel zu einem neuen Anbieter (inkl. Rufnummern) den alten Vertrag weiter bezahlen mußt. Manche neuen Anbieter übernehmen die Grundgebühren nach einem Wechsel eine Zeit lang, das ist jedoch nicht die Regel.
Was die 48 Monate angeht: Schau *genau* in das Kleingedruckte, wann wieviel Mindestlaufzeit anfällt. Vier Jahre sind ziemlich lang für einen DSL-Vertrag.
Ist da ein kostenloser Router einer höheren Preisklasse enthalten? Falls ja, hast Du mehrere Optionen:
- Wenn der jetzige Router relativ neu und hochwertig ist, frag' beim alten Anbieter, was es kostet, den Router zu übernehmen. Dann hast Du die Möglichkeit, den Router zu debranden bzw. ein evtl. vorhandenes Provider-Additive herauszunehmen und den Router somit zu einem "freien" Router zu machen.
Es kann jedoch sein, daß der Router ein Provider-only-Modell ist und es beim Hersteller keine Firmware-Updates gibt. In dem Fall würde ich von dieser Option abraten.
- Du gibst den vorhandenen Router zurück und kaufst einen neuen Router, gemäß Deinem aktuellen und absehbar zukünftigem Bedarf, im freien Handel.
- Du *kaufst* den neuen Router vom neuen Anbieter statt ihn über monatliche Kosten oder die längere Laufzeit zu "mieten".
Aber auch hier besteht das Risiko, dass es ein Provider-only-Modell ist. Über den Provider bekomtm er zwar Updates, aber nach Vertragsende ist das Teil "End of Support".
Alle drei Optionen sollten aber die Mindestlaufzeit reduzieren.