Vodafone muss Kinox.to sperren

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HabNeFritzbox

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Vodafone muss seinen Internetkunden im TV-Kabelnetz den Zugang zu dem illegalen deutschen Streamingportal Kinox.to sperren. Das hat eine Unternehmenssprecherin Golem.de auf Anfrage bestätigt. "Aufgrund einer von Constantin Film erwirkten einstweiligen Verfügung, die am 1. Februar 2018 vom Landgericht München erlassen wurde, ist Vodafone aufgefordert, die Angebote des Portals Kinox für seine Internetkunden der Vodafone Kabel Deutschland zu sperren."
https://www.golem.de/news/constantin-film-vodafone-muss-kinox-to-sperren-1802-132715-rss.html
 
Ein Witz, wie alles, was schon bereits früher hierzulande zu diesem Thema "angestrengt" wurde! Von Gerichten (Möchtegern-Richtern) oder auch von Ministern(innen).
Einfach nur den (standardmäßigen) DNS-Server von Vodafone/KD nicht nutzen, sondern beispielsweise 8.8.8.8 von Google - und schon geht's wieder.
 
Stimmt hatten hier schon mal Thema irgendwie wegen Zensur/Blockade von Seiten durch Anbieter.

Ist einfach nur lächerlich für Vodafone, wie einfach man es sich aber auch Kunden macht die Webseite zu nutzen durch anderen DNS.
 
Naturlich kann die von Vodafone verwendete Blockade umgangen werden. Die Verwendung des Dienstes ist dann wieder möglich, aber natürlich immer noch illegal.
Also verstehe ich den Aufschrei nicht. Illegal bleibt illegal. Von daher kann der Provider alles was illegal ist sperren bis der Arzt kommt. Mir ist es gleichgültig. Ich habe Seiten wie z. B. kinox.to nie besucht oder genutzt und werde es auch nicht tun.
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Hauptsache jetzt kommen keine überspezifischen Dementis von allen Seiten ... :D
 
Zum freien Internet gehören halt auch solche unerwünschten Seiten. ;)
 
Leider bin ich da anderer Meinung. Im freien Internet hat illegales nichts zu suchen. Auch wenn es nicht oder nur schwer umsetzbar wäre. Aber ganz ehrlich. Vermissen wenn man diesen Bullshit aus dem Netz entfernt würde man es doch nicht.
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Dann ist es kein freies Internet, gibt immer Inhalte die dem einen oder anderen nicht gefallen, sonst schreien andere auch direkt Netzneutralität und so. ;)
 
Richtig. Eine braucht keine illegalen Filmeseiten der andere kein Porno der nächste keine rechts oder linkslastigen Seite, Asoziale Netzwerke sind auch das letzte da sie nur unsere Daten stehlen ...... Merkste was?
 
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Mal sehen wie lange es bei solch einer einfachen "Sperre" bleibt, es wird ja Webseite selbst nicht gesperrt sondern nur andere IP im DNS ausgeliefert. Die Webseite kann ganze mit weiterer Domain auch umgehen.

Gerade in aktuellen Zeiten sieht man im Mobilfunk, dass da deutlich mehr geht, allein schon für die Zero Rating Angebote von Telekom und Vodafone.

Sollen die gerne bei DNS Sperren bleiben, gibt ja genug Alternativen. :D

Wenn es nach "illegal" geht, müsste man Facebook auch blockieren, da nicht mit deutschem bzw. EU Recht konform ist, und Gerichte einige Teile für ungültig erklärt haben.
 
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Wer soll deiner Meinung nach drüber entscheiden, was illegal ist. (Erdogan, Trump, Kim Jong Un, die Staatsratsvorsitzende oder der Papst?)
Im Bezug auf den Artikel haben unsere deutschen Gerichte entschieden das kinox illegal ist. Und das halte ich für den richtigen Schritt.
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Ändert aber nichts daran, dass "Websperren" in der Art (DNS Fake Eintrag) einfach nur lächerlich ist, und Eingriff gegen freie Internet ist.

Wenn müssen die Inhalte löschen an der Quelle und nicht vermeintlich sperren, welche hier eh nur für ahnungslose Kunden gilt.
 
Illegale Sachen vor Gericht?
Das ist in DE alles immer nur eine Sache der davon abhängenden Arbeitsplätze.
Wenige? > Sperre
Viele? > wird durchgewunken, siehe VW ;)
 
Gibt es eigentlich eine Definition für "Freies Internet"?
Mir wäre es relativ egal wenn mein Provider Sperren einrichtet für Websites/services die illegal sind. Ob es nun Tauschbörsen für Musik/Video oder Software ist o.ä. Warum ist niemand mehr in der Lage oder fühlt sich berufen für das was er nutzen möchte auch zu bezahlen?
Ich bin sicher nicht gegen das freie Internet. Nur sollte man auch seine Grenzen kennen und auch einhalten. Aber jeder wie er mag.
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Jedes Land hat andere Gesetze, jeder Politiker andere Ziele.

Und wenn man alles sperrt was gegen irgendein Gesetz verstößt, kann man Internet auch direkt dicht machen.

Dann müsste man auch Facebook und co sperren, die sich nicht an deutsches Gesetz halten.

Und Tauschbörsen freut die Content-Lobby verdienen die prima mit deren Abmahnanwälten, weil nur Idioten dort Musik Charts oder Kinofilme tauschen.

Selbe ist mit Grundrechte, diese gelten auch für Mörder, Menschenhasser bestimmter Herkunft usw., gehört halt zum Rechtsstaat dazu.
 
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Oha.

Einzufordern, sich im Internet den Zugang zu illegalen Dingen nicht verbieten zu lassen, halte ich für ein crude Form des Zeitgeistes.

Dann koennte man ja auch das Verkaufen selbstgemachter Kopien von Musik-CDs auf dem Flohmarkt wieder salon-faehig machen.

SCNR, Goggo.
 
Dann koennte man ja auch das Verkaufen selbstgemachter Kopien von Musik-CDs auf dem Flohmarkt wieder salon-faehig machen.
Übertragen auf Dein Beispiel geht es hier darum, jedem Einzelnen den Zutritt zum Flohmarkt - oder zu einem Teil des Flohmarkts - zu verwehren, weil dort Raubkopien verkauft werden.

Ob dies der richtige Ansatz ist, darüber lässt sich schon diskutieren...
 
Erstaunlich ist es auch, wie schnell Kausalketten rosten und deren Glieder den Halt verlieren können.
Das nannte man früher "stille Post" ;)

Die Headline dieses Threads "Vodafone muss Kinox.to sperren" wird gleich durch den ersten Satz des in #1 positionierten Zitats
"Vodafone muss seinen Internetkunden im TV-Kabelnetz den Zugang zu dem illegalen deutschen Streamingportal Kinox.to sperren."
ad absurdum geführt.

Wie nennt man diese Art des "Journalismus"?
 
Wenn sollte man gegen Inhalte angehen und nicht den Weg dahin sperren. Sonst sind wird irgendwann auf dem Niveau wie China. Einfach "sperren" was irgendwer beschlossen hat.
 
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