Wie kann ich anonym VoIP nutzen?

Was bleibt.....

Was gibt es kurz zusammenfassend für Anbieter/Möglichkeiten?


Also mindestens eine kostenlose VoIP-Nummer mit Online-AB.
So dass man die Nummer wenigstens bei Registrierungen angeben kann (bei einigen Pflicht, aber eine falsche will ich auch nicht angeben), und wenn da jemand anruft nicht ins leere läuft. Notfalls antwortet man per SparVoIP usw., wenn ein Gesräch verlangt wird.
Das wäre das Minimum.

Ein Anbieter aus einem "unabhänigeren" Land (wo Anfragen aus der BRD [auch staatliche] ignoriert werden) wäre gut, aber notfalls tut es wohl jeder wenn man sich da IP-anonymisiert registriert und AB-Aufnahmen auch über einen Proxy abrufen kann. Wenn es nicht einen russischen oder Südamerikanischen (der Sorte / des Landes die ignoriert) usw. gibt, tut es auch ein US-Anbieter. Da sind die Kosten zumindest geringer und es besteht dadurch eine höhere Chance eines kostenlosen Angebotes.



Gut wäre es noch, wenn man darüber auch telefonieren kann.
Also auch anonym, also kostenlos. Beispiel ist Sparvoip.
Bei denen in der Software kann ich einen Proxy angeben.
Läuft eine Telefonverbindung dann tatsächlich über TOR? Lässt sich das irgendwie nachprüfen?
 
Kleine Information am Rande: Tiscali speichert für die DSL-Flatrate-Kunden die Zuordnung von IP-Adressen zu Personen nicht. Damit ist die Tiscali-IP-Adresse quasi anonym...

...immer eine Frage dessen, wann und gegenüber wem man anonym bleiben will...

--gandalf.
 
Anonym vor dem Staat.....

Das heißt, wenn die Staatsanwaltschaft oder das Gericht selbst per Urteil anfragen, gibt es keine Möglichkeit der Ermittlung?
Auch nicht danach? Also dass man dann aufgrund der Anfrage die Quelle ermittelt.

Wie ist das eigentlich bei 1&1 und NetCologne?



...Gegenüber Privatpersonen brauche ich keine Anonymität.
Wenn ich was provokantes verbreite (Menschköperbeseitigungsanlagen für eine 30 Euro-Entsorgung statt Friedhofszwang usw.), dann lege ich auch Wert darauf, das jeder weiß von wem es kommt. Inkl. Adresse und einer dafür eingerichteten Telefonnummer.

Also geht es um Anonymität vor Leuten die an die Server und alle Daten rankommen können.....

Meine letzte Frage steht daher noch.....
 
Ich hatte kürzlich einen unautorisierten Zugriff auf einen E-Mail Account von mir, der von einer Tiscali-IP-Adresse erfolgte. Nachfragen bei der zuständigen Dame von Tiscali ergab, dass die Daten dort nicht gespeichert werden (im Gegensatz zu T-Online etc.) und damit die Ermittlung der Quellperson nicht möglich sei.

--gandalf.
 
Zum einen meinte ich, was denn passiert wenn ein Beschluss da ist.
Könnte man dann nicht aufpassen wer es ist? Oder ist das technisch unmöglich?

Zum zweiten, ist da nicht gerae was mit "Vorratsdatenspeicherung" in der Röhre?
 
Auch mit richterlichem Beschluss ist wohl nichts zu machen, da die Daten einfach nicht existieren... ist die Verbindung gerade aktiv, kann man sicher nachverfolgen, wo sich der User befindet.

Mit "Vorratsdatenspeicherung": damit ist der Traffic verfügbar, damit auch Authentifizierungsrecords und RADIUS-Informationen.

--gandalf.
 
Ab Beschluss vorrübergehend Daten sammeln...

Ja, ich meinte ob die wenn ein Beschluss da ist "lauschen" (ab dann vorrübergehen Daten sammeln) können. um den zu finden. "Können" könnten die ja. Ist ja vom Prinzip das gleuche wie eine Fangschaltung. Man weiß wo man vorrübergehend alle Verbindungen sammeln muss um nach einem weiteren Vorfall die Verbindungen zu überprüfen.
Müssten die dafür dann etwa alle Nutzerdaten speichern bis sie den haben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, die Ausleitung erfolgt dann nur für eine bestimmte IP-Adresse, die im Rahmen einer richterlich angeordneten Massnahme gestattet wird. Nur: bis diese Anordnung fertig ist, kann der Betreffende schon wieder offline sein. Es kommen also nur die nicht-polizeilichen Dienste für derartige, effektive Massnahmen in Frage.

--gandalf.
 
Aktuelle Methoden anonym zu telefonieren?

Hallo.

Ich will es noch mal aufgreifen.

Die Telefonzelle ist klar (nicht dass demnächst Telefonkarten eine Seriennummer erhalten und beim Kauf der Ausweis vorgelegt werden muss.....).
Theoretisch auch eine SIM die man ohne nachweisbaren Kontakt ("konspirativ") erhielt.
Wird sich der vorherige Besitzer aber "freuen".

Bleibt noch VoIP.

Ich habe das damals ja zumindest theoretisch durchgeplanspielt.
Gibt es mittlerweile evtl. "Tutorials" welche genau erklären wie man vorgehen muss?
* Welche(r) Anbieter?
* kostenlose Kurztelefonate bzw Werbefinanziert: weniger der "Geiz", als die Anonymität.
* Bei kostenpflichtigem Dienst eine anonyme Zahlungsoption
* Oder wie (werbefinanzierte) Verbindungsdienste (PeterZahlt...) verwendbar sind.
* Wie IP verschleiern: Z.B. wie TOR dazu nutzen.
- Eine extra VoIP-Software mit TOR-Integrierung wäre praktisch. So wie die Versionen von TOR und Opera.
 
Ich fand einen Kommentar zu einem "Echo von 20-30 Sekunden (?).
Ich habe damals über normale Verbindungen schon Latenz beim VoIP gehabt.

Hier steht auch irgendetwas in der Richtung:
http://archives.seul.org/or/talk/May-2006/msg00251.html
"The first is a proposed study (eg. 'white paper') into
the implications of routing VoIP over Tor...once Tor
is UDP capable that is ;-)."


Wie wäre es, wenn eine Software es erlauben würde direkt über einen Exit-Node zu gehen?
Ist das technisch überhaupt denkbar im TOR-System, dass man nur über einen Server routet?
 
*Seufz* Kauf Dir ein Zugang bei diesen 1-hop proxy Anbietern, Kreditkarte genügt.
 
*Seufz* Kauf Dir ein Zugang bei diesen 1-hop proxy Anbietern, Kreditkarte genügt.

Und genau da liegt der Haken bei den Anbietern. Sehr viele sitzen in den USA, wo es mit dem Datenschutz nicht gerade weit her ist. Und wenn Du mit Kreditkarte bezahlst, dann kannst Du auch gleich die Sache mit dem VPN bleiben lassen.

Diese VPN/Proxy-Geschichten machen nur Sinn, wenn man anonym bezahlen kann.
Und natürlich das grundsätzliche Problem, dass Du nie weißt, in wieweit der Anbieter protokolliert. Da der Anbieter am Ende des VPN-Tunnels sitzt, hat er keine Probleme, alles Aufzeichnen zu können.
 
Genauso wie alle Tor-Exit Betreiber :D

Ja, das schon, aber diese können maximal sehen, was da kommt, von welcher Station es kommt und wohin es weitergeht, aber nicht wer Du wirklich bist.

Sobald Du nicht anonym bezahlen kannst, lässt sich über den Bezahlweg eine Verbindung zu einem herstellen. Und wenn der VPN-Betreiber auch noch in den USA sitzt (wo ja Mastercard, VISA, AMEX, Paypal, Moneybooker, usw., mit denen Du den VPN-Betrieber bezahlst, alle Ihren Hauptsitz haben) und es dort mit dem Datenschutz nicht weit her ist, ist man bestimmt ganz schnell bei einem.
 
Jedes Proxy-Netzwerk fügt den Verbindungen deutliche Latenzen hinzu. Das ist für VoIP sehr schlecht. Hat hier wirklich schon mal jemand ernsthaft über Tor VoIP versucht? Das glaube ich nicht.

Annähernd Anonymität gibt es nur an einer klassischen Telefonzelle mit dem klassischen, anonymen Bezahlmittel: Münzen :-)

Es sollte jedoch auch klar sein, daß sich Personen nicht nur durch Kommunikationsendpunkte und Bezahlmittel identifizieren lassen, sondern direkt durch ihre Stimme. Man sollte also auch eine anonyme Übertragung verwenden. Diese verschlüsselt, damit auch der Inhalt vertraulich bleibt.

*pah* Was für ein Aufwand... und dann fehlt doch wieder ein kleines Detail.

--gandalf.
 
Annähernd Anonymität gibt es nur an einer klassischen Telefonzelle mit dem klassischen, anonymen Bezahlmittel: Münzen :-)

So ein Münzspeicher ist der reinste Genspurenpool :D
Noch ein paar Jahre und wir haben Gendatenbanken von der Bevölkerung...
wahrscheinlich auch "zur Bekämpfung der Kinderpornomafia" :-Ö
 
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