[Sammlung] Fritz!Box 6660 Cable Final 8.21

Zur Firmware: Bei mir seit 17.11. drauf und bislang völlig Problemfrei.
 
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Meine 6660 Clientbox hat heute Nacht dieses ungewollte Update selbst auf die 8.21 durchgeführt.
Jetzt habe ich aber ein richtiges Problem, da ich noch in der Testphase mit der 8.20 war, wurde die andere Partition mit der 8.03 mit der 8.21 überschrieben, obwohl die Updateeinstellungen auf Stufe 1, nur informieren, stand.

Keines meiner gemeldeten Probleme mit der 8.20 wurden mit der 8.21 behoben! - https://www.ip-phone-forum.de/threa...20-release-vom-13-08-2025.323050/post-2605371

Meine 6660 läuft als Clientbox mit einer Direktverbindung zur 6690 (FW 8.03, ohne Switch) auf Port 1 mit 2,5 Gbit/s.
Auch mit der 8.21 kann der Port 1 mit EEE die Geschwindigkeit nicht aushandeln und reduziert die Datenrate auf 100 Mbit/s, was ja ein Witz darstellt.

Zwischenablage02654.jpg

Die ersten beiden Tests wurden mit "Automatik" an einem per 1 Gbit/LAN verbundenen PC (LAN 2) an der 6660 durchgeführt, bei den letzten beiden mit ausgeschalteter Option, da passt wieder alles.

Zwischenablage02655.jpg

Identisches Ergebnis liefert mein Smartphone, das per Wifi 6 mit der 6660 verbunden ist. Sobald diese Option ausgeschaltet ist, werden Geschwindigkeiten jenseits der 1 Gbit/s Marke erreicht. Somit liegt das Problem nachweislich zwischen der Verbindung der beiden Boxen.

Workaround: EEE von Automatik auf aus.

Auch mit der 8.21 ist mein 5 Ghz WLAN ab dem Kanal 100 aufwärts nicht nutzbar. Sobald sich ein Client im 5 Ghz Band der 6660 einbucht, wird ein Radar erkannt. Dann erfolgt die Radarerkennung in der Dauerschleife, bis kein Client mehr in diesem Band der 6660 arbeitet.

Workaround: Kanäle von 36-64 Nutzen.

Die Anbindung eines 1200AX Repeaters wurde mit der FW 8.20 so richtig schlecht, was die Datenrate angeht. Vor allem das 5 Ghz Band ist dabei am stärksten betroffen.
Grob gesagt, die Datenrate hat sich von 1,4 Gbit/s auf 556 Mbit/s verringert. Das wird in der Übersicht angezeigt und ein Test liefert dabei noch einen Durchsatz von 200-250 Mbit/s, somit passt das Grob mit dem angezeigten Durchsatz.

Workaround: Gib es nicht, oder man wechselt wieder auf die 8.03 zurück (wenn möglich).


An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich bei FRITZ! bedanken, dass sie eine perfekt funktionierende Box mit der 8.20 bzw. 8.21 richtig verschlechtert, und mir durch das ungewollte Update sogar die Möglichkeit genommen haben, einen Downgrade durchzuführen.
Warum mache ich mir die Arbeit und melde diese Fehler an der Support samt Beschreibung und erweiterter Supportdateien (mehr als 20x), wenn es keinen interessiert? Auf das Problem mit der schlechten Anbindung des Repeaters gibt es auch nach mehrfacher Nachfrage keine einzige Antwort, da kann man sich die Arbeit auch sparen!
 
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dieses ungewollte Update selbst auf die 8.21 durchgeführt
Wurden nach dem Update die folgenden Hinweise auf der Startseite der Benutzeroberfläche oder in einer Push-Mail angezeigt?
Das FRITZ!OS Ihrer FRITZ!Box 6660 Cable wurde aktualisiert.​
Das Update erfolgte durch Ihren Internet-Anbieter.​
Bisher verwendet: FRITZ!OS-Version 8.20​
Jetzt installiert: FRITZ!OS-Version 8.21​
 
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Nein, da wurde nichts angezeigt. Push-Mail ist nicht aktiviert, deshalb kann ich hier nichts dazu sagen.
 
Push-Mail würde ich immer aktivieren, es hilft nicht nur bei "Kennwort vergessen", auch Änderungen am System werden dadurch sehr gut dokumentiert. Handelt es sich bei der FRITZ!Box 6660 Cable um ein MIet-/Leihgerät oder um eine gekaufte Retailvariante?
 
Bei beiden Geräten (6690, 6660) handelt es sich um von mir gekauften Retailgeräte von MediaMarkt.
 
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Danke für die Info. In den letzten Tagen hatten mehrere Anwender ein "unfreiwilliges" Update auf OS 8.21, obwohl die Stufe I "Über neue FRITZ!OS-Versionen informieren" eingestellt war. Diese Boxen waren aber alle Miet- bzw. Leihgeräte.
Das jetzt auch Retailgeräte unfreiwillig OS 8.21 erhalten haben, ist trotz eingestellter Stufe I schon erstaunlich. Das kommt sonst nur bei schwerwiegenden Problemen vor. Und alle Anwender haben OS 8.21 derzeit auch noch nicht auf diesem Weg erhalten.
 
Die Miet- bzw. Leihgeräte haben überhaupt keine Option auf Stufe 1 zu stellen, bzw. fehlt dort der Punkt Updates komplett in der GUI, zumindest ist das bei mir und Vodafone so.
Bei den Kaufgeräten kann ich das am selben Anschluss einstellen.

Der Witz dabei ist ja, dass ich mit dem Support in Kontakt stehe und ich gebeten wurde, die 8.20 weiter laufen zu lassen wegen des Radarproblems. Der Rest interessierte den Support nicht und auch auf mehrfacher Nachfrage wurde mir darauf nicht geantwortet.
Jetzt hab ich den Salat, und das nur, weil ich zu einer Lösung beitragen wollte. Schade um den Einsatz und die Zeit. Zum Dank hab ich jetzt eine Box, die ich nur noch eingeschränkt nutzen kann.
Habe heute bei FRITZ! Angerufen, die meinen ein Downgrade sei nicht möglich und meine Probleme werden mit einem kommenden Release behoben und sich sollte mich gedulden.
Ich habe mehrfach versucht das mit dem Wechsel der Partition zu erklären, was jetzt auf die 8.03 nicht mehr möglich ist. Der Servicetechniker (wenn man es so nennen kann) am anderen Ende der Strippe hat nicht verstanden, was ich damit meine und sagte nur, das ist generell nicht möglich.

Nur zur Komplettierung der Info. Auch meine Masterbox, die 6690 mit 8.03 steht auf Stufe I.
 
Wäre dies zu vermeiden, wenn man den Fernzugang des Betreibers (TR069) sperrt (gibts sowas bei Kabelboxen)?
 
Das mit dem unfreiwilligen Update kann ich bestätigen. Bei mir ist ALLES deaktiviert und trotzdem wurde am 21.11.2025 um 2.21 Uhr auf FW 8.21 aktuallisiert. Also ich verstehe das nicht. Zusätzlich steht auch noch das im Ereignisprotokoll: Das Update erfolgte automatisch über die Auto-Updatefunktion. In Ihrer FRITZ!Box ist eingestellt, dass Updates automatisch installiert werden sollen.

Stimmt aber nicht !

Ich habe eine FB6660 ebenfalls aus dem freien Handel und keine von Vodafone. Probleme habe ich natürlich nicht damit, die FB läuft unauffällig und zufriedenstellend mit 8.21.
Dennoch sollte es bei deaktivierten Updates nicht vorkommen.
 

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Diese Boxen waren aber alle Miet- bzw. Leihgeräte.
Bei den Cable-Modellen spielt bei Leih-/Mietgeräten der KNBs die Auto-Updateeinstellung sowie der dazugehörige AVM-Dienst (aka die Option "Fritzbox sucht nach Updates") i.d.R. keine Rolle (sofern diese Einstellungen bei diesen Modellen überhaupt verfügbar sind, i.d.R. sind sie es gar nicht). Die Updates des CM werden da vollständig vom KNB bzw. CMTS gesteuert/kontrolliert.

Bei Cable Retail-Modellen (kundeneigenes CM) ist es genau umgekehrt, i.d.R. führt da der KNB bzw. CMTS dort kein Firmwareupdate auf kundeneigenen CMs durch (obwohl da in der Vergangenheit schon mal von entspr. Eingriffen seitens der KNB berichtet wurde, das sollte aber nicht normal sein und würde mich auch dazu bringen in Kontakt mit dem KNB zu treten, da das nicht passieren darf). Bei den Cable-Modellen ist das auch _nicht_ direkt vergleichbar mit TR-069, wie man es von den nonCable-Geräten kennt, das läuft dort anders ab (und i.V.m. TR-069 bei den nonCable-Modellen gibt es dementsprechend ggf. auch die dazugehörige Option "automatische Updates zulassen" unter "Anbieter-Dienste", bei den Cable-Modellen kann man es dagegen nicht deaktivieren).

Im Falle von @Pirelli1 würde es mich daher (weil Cable Retail-Modell) schon überraschen, wenn da der KNB das Update ausgelöst haben sollte (Edit: Bzw. kann man es da ausschließen, weil das nur ginge wenn die Box auch an einem Kabelanschluss provisioniert wäre, was aber bei der betreffenden Box gar nicht der Fall zu sein scheint). Und falls das doch der Fall wäre, würde ich da gegenüber dem KNB auch entspr. intervenieren.

Man sollte aber auch nicht außer Acht lassen, dass die Auto-Updateeinstellung auf Stufe 1 (nur Benachrichtigen) in der Vergangenheit nicht sicher vor Firmware-Updates geschützt hat. Es kam gerade i.V.m. "dringenden" Sicherheitsupdate (wie bspw. bei der Ver. 7.57) immer wieder mal vor, dass damit dennoch Updates durchgeführt wurden. Oder falls sich vielleicht bei AVM bei der Konfiguration des JUIS mal wieder ein kleiner Fehler eingeschlichen hatte (und dort bei Stufe 1 vielleicht eine Variable bzw. Wert falsch gesetzt wurde).

Wenn man wirklich sicher vor automatischen Updates sein möchte, muss man (neben den Auto-Updates per TR-069 aka "Anbieter-Dienste", was aber bei den Cable-Modellen wiederum keine Rolle spielt) den entspr. AVM-Dienst komplett deaktivieren (aka "Box sucht periodisch nach Updates"). Nur auf Stufe 1 zu stellen genügt da (leider) nicht. Wobei da der Fall von @Cloud_7 nun ein Rätsel darstellt, da kann eigentlich das Update doch nur noch durch das CMTS erfolgt sein, vielleicht gibt es da ein Problem beim KNB und dort wird nicht mehr richtig zwischen kundeneigenen und KNB CMs unterschieden.

Bei Leih-/Mietgeräten der KNBs hat man darauf jedenfalls absolut keinen Einfluss (zudem/weil dort dazu weder TR-069 noch der AVM-Dienst JUIS verwendet wird).

Nun könnte man also spekulieren, entweder Ver. 8.21 beinhaltet ein dringendes Sicherheitsupdate oder es hat sich (mal wieder) ein kleiner Fehler bei der Konfiguration des JUIS bei AVM/FRITZ! eingeschlichen. Oder (weil das Update bei @Cloud_7 offenbar auch bei deaktiviertem AVM-Dienst durchgeführt wurde) beim CMTS des KNB.…
 
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Erst einmal, danke für euere Antworten.

Probleme habe ich natürlich nicht damit, die FB läuft unauffällig und zufriedenstellend mit 8.21.

Läuft deine 6660 als Master oder Client? Hast du etwas an LAN1 mit 2,5 Gbit/s angeschlossen und ist mit deiner 6660 ein Repeater per WLAN verbunden?

@NDiIPP

ob jetzt FRITZ oder Vodafone an dem Debakel schuld ist, spielt für mich aktuell eher eine untergeordnete Rolle. Aber gibt es eine Möglichkeit wieder auf die 8.03 zu kommen?
 
Aber gibt es eine Möglichkeit wieder auf die 8.03 zu kommen?
Ich würde ja einfach hingehen und die vorherige Version wieder installieren, wenn es mich (so sehr) stören sollte.

Hier gäbe es z.B. die erwähnte 08.03 für die 6660 zum Download: https://web.archive.org/web/2025030...her/fritz.os/FRITZ.Box_6660_Cable-08.03.image ... und der Vorgang, wie man bei einer Puma7-Box die Firmware über den Bootloader installiert, ist auch kein Geheimnis (mehr).

Die Partitionierung sollte bei allen bisher in Erscheinung getretenen Puma7-Boxen identisch sein (m.W. wurden hier auch schon alle bekannten Modelle mind. einmal besprochen, wenn wieder jemand nicht klar kam oder sich ins Knie geschossen hatte), aber wenn man sich dennoch unsicher ist, kann man ja mal in die Support-Datei schauen, die sollte auch bei einer Version 08.21 ja noch zur Verfügung stehen und das dort enthaltene (u.a. müßte darin ja /proc/avm_partitions und das EVA-Partitionsschema aus dem Enviroment zu finden sein) mit anderen (Puma7-)Modellen vergleichen.

Einzig das Zerlegen der uimg-Datei von AVM bräuchte ein speziell kompiliertes Binary: https://bitbucket.org/fesc2000/uimg-tool/src/26b7e3dcf226c22a0380cb464b46a2013a159edf/ - wobei man das notfalls auch mal in Shell-Code (POSIX oder PowerShell) nachbilden könnte, dann bräuchte es (zum Entpacken ... und Packen muß man es ja gar nicht mehr, wenn man über EVA installieren will) gar kein selbstkompiliertes Programm mehr (was hier aber auch nicht wirklich zum K.O.-Kriterium werden sollte).

Ich würde dabei auch immer in die Partitionen für linux_fs_start 0 installieren (ggf. im ersten Schritt umstellen und dann noch einmal zur Sicherheit booten) ... dann hat man das Problem mit den Partitionnamen für das alternative Set (die verwenden ja keine Nummern, sondern zählen einfach in ASCII über die 9 hinaus und landen dann bei Sonderzeichen in der Tabelle, die man bei der Eingabe von Kommandos ggf. maskieren muß) auch nicht und muß nicht so sehr aufpassen, wenn man andere (funktionierende/getestete) FTP-Clients verwendet (anstelle z.B. meiner PS-Version).

Allerdings muß man sich das eben auch zutrauen (ein paar wenige Grundkenntnisse sollte man tatsächlich haben oder zuvor noch erwerben) - ansonsten bleibt immer noch der Händler als Ansprechpartner für Reklamationen (§475b BGB - https://www.verbraucherzentrale.de/...e-rechte-habe-ich-bei-fehlenden-updates-74911) ... das greift auch bei fehlerhaften Firmware-Updates (innerhalb der 24 Monate ab Kauf).



Es ist/war ja schon länger bekannt, daß die AVM-Firmware hin und wieder Probleme hat, die aktuellen Einstellungen zum automatischen Update zu berücksichtigen - das gab es schon bei der 7390 (und da war das noch viel "gefährlicher", weil die eben NICHT zwei Firmware-Slots hatte und ein fehlgeschlagenes Update das Gerät zum Recovery-Fall machte), als diese Optionen eingeführt wurden. Speziell beim Einsatz als Client im (AVM-)Mesh kommt es da wohl immer wieder mal zu "Mißverständnissen", wenn ein Master einem Mesh-Client ein Update "befiehlt" (aber wohl auch nicht NUR dann, denn es trifft manchmal auch "standalone"-Geräte) und der eigentlich gar keine Updates machen soll. Die Verlagerung der gesamten "Steuerung" des Mesh auf den Master ist ja auch immer noch "work in progress", es gibt auch an den Clients noch diverse Einstellmöglichkeiten.

Das Einzige, was da dauerhaft hilft, ist - wie schon erwähnt - das komplette Deaktivieren der Suche nach Updates ... DAS habe ich auch noch nicht gehört/gelesen, daß dann dennoch ein automatisches Update erfolgt wäre (wäre auch merkwürdig, wenn der JUIS gar nicht befragt wird, kann es auch keine falschen Antworten geben). Andererseits ist das generelle Deaktivieren auch nur dann zu empfehlen, wenn man sich anderweitig (regelmäßig) schlau macht und dann Updates von Hand ausführen läßt (was spätestens bei (DECT-)Zubehör zur nächsten Herausforderung wird).

Das mögliche Problem mit der EEE-Einstellung ist auch schon länger bekannt und selbst bei AVM entsprechend dokumentiert: https://fritz.com/apps/knowledge-ba...ame-LAN-Verbindung-zur-FRITZ-Box?q=LAN&page=1 - Punkt 6 ... wenn das hier bei einer Verbindung zwischen zwei FRITZ!Boxen auftritt, ist das zwar unschön (meinetwegen auch blamabel), aber der Hersteller bietet dem Kunden passende Unterstützung mit dem Workaround.
 
@Pirelli1

Läuft bei mir als Master, direkt am Kabelanschluß. Also ein anderes Szenario als bei dir.

An LAN 1 ist nur ein TV angeschloßen, habe keine Endgeräte die 2,5 Gbit/s unterstützen.

Der Repeater 1200 AX ist per WLAN Brücke im Mesh verbunden
 
Erst einmal vielen Dank für eure Antworten, vor allem an @PeterPawn der sich sogar die Mühe machte, alles detailliert zu erklären.

Ich habe mir das ganze angesehen und eingelesen, klingt alles machbar und vor allem plausibel. Trotzdem bleibt ein gewisses Restrisiko, das ich ehrlich gesagt nicht eingehen möchte, zumindest noch nicht.

Am Montagmittag hatte ich mich erneut mit meiner aktuellen Ticketnummer an den Support gewandt. Ich wurde ja gebeten, nicht auf die 8.03 zurückzukehren und die 8.20 darauf zu lassen und weiter zu testen.
Das hat mir die Suppe ja eingebrockt. Ich wollte vom Support wissen, wie es möglich ist, dass ein Update von der FW 8.20 auf 8.21 durchgeführt wurde, obwohl das Update auf Stufe 1 steht - keinerlei Antwort.
Auf die Frage, wie ich jetzt offiziell auf die 8.03 zurückkomme, bekam ich die Antwort, dass dieses nicht möglich sei und ich mich gedulden sollte. In einem kommenden Release werden diese Probleme behoben - dabei gibt es keine Zeitangabe.
Man hat sich noch für die Umstände entschuldigt und das war es auch schon.

Das mögliche Problem mit der EEE-Einstellung ist auch schon länger bekannt und selbst bei AVM entsprechend dokumentiert: https://fritz.com/apps/knowledge-ba...ame-LAN-Verbindung-zur-FRITZ-Box?q=LAN&page=1 - Punkt 6 ... wenn das hier bei einer Verbindung zwischen zwei FRITZ!Boxen auftritt, ist das zwar unschön (meinetwegen auch blamabel), aber der Hersteller bietet dem Kunden passende Unterstützung mit dem Workaround.

Wie du selbst schreibst, ist das AVM bzw. FRITZ! seit längerem bekannt, und das schon in der Laborphase. Da darf man sich aber die Frage stellen, warum dieses Problem noch nicht behoben wurde und jetzt sogar im 2ten Release auftritt. Der Hersteller aus Berlin implementiert somit eine Funktion, die nicht wie vorgesehen funktioniert, und das Schlimmste daran, warum wird diese Funktion automatisch bei einem Update aktiviert, wenn die wissen, das es nur Probleme gibt damit.
 
eine Funktion, die nicht wie vorgesehen funktioniert
Bei welchen Geräten als Gegenstelle treten denn derzeit die EEE-Probleme auf? Bitte einmal Chipsatz des NIC und Version des derzeitigen Treibers mitteilen. Vorab rate ich mal einfach ins Blaue: Ist es ein Realtek?
 
Keine Ahnung was FRITZ! in ihren Boxen verbaut?

Es geht um die Verbindung zwischen einer 6660 Clientbox mit FW 8.20 oder 8.21 und einer 6690 Masterbox mit FW 8.03. Direktverbindung jeweils über LAN 1 mit 2,5 Gbit/s mit einem Verlegekabel CAT 7, 1000Mhz wo die passenden Stecker direkt darauf gecrimpt wurden. Siehe #22
Angezeigt wird von beiden Seiten 2,5 Gbit/s, der Test liefert allerdings 100 Mbit/s, solange die EEE Automatik aktiviert ist.
 
direkt darauf gecrimpt wurden
Das ist leider fast immer die Fehlerquelle Number One. Bitte einmal testweise einfach ein vorkonfektioniertes Kabel benutzen. Statt zu Crimpen oder feldkonfektionierbare Stecker zu nutzen, besser immer die Adern auf ein Patchfeld auflegen.
 
Nein, das Kabel ist es nicht. Das Verlegekabel funktioniert perfekt mit der FW 8.03 auf der 6660. Ebenfalls habe ich einen teuren Kabeltester, der mir die Funktionstüchtigkeit bestätigt.
Aber um dir die Hoffnung komplett zum Thema Kabel zu nehmen, mit der 8.20 hatte ich Testweise ein CAT7 Patchkabel mit 30 Meter durchs Haus gelegt und getestet und beide Boxen neu gestartet.
Ca. 30 Minuten ging alles gut, dann brach die Datenrate massiv ein.
 
Kurze Rückmeldung...

Heute hat meine 6690 Masterbox das Update auf 8.21 erhalten, somit sind beiden Boxen mit dem aktuellen Release am Start.

Trotz Direktverbindung (ohne Switch oder sonstiges) kann keine der beiden Boxen eee aushandeln und limitieren den Datenverkehr über den 2,5 Gbit/s LAN 1 Port auf 100 Mbit/s.

Irgendwie ist das mehr als peinlich... Mit Gewalt eine Funktion einführen - ist ja nach dem Update automatisch aktiviert - und dann nicht mal in der Lage sein, dieses Feature zwischen den eigenen Geräten anständig zum Laufen zu bekommen.

Beide Boxen bereits mehrfach gestartet und auch vom Strom genommen. Angezeigt wird in der Übersicht 2,5 Gbit/s, Messungen ergeben etwas mehr als 90 Mbit/s (mehrfach getestet)
 
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