[Frage] Fritz7390, Telefonie über internen ISDN-Bus, Vorschlag einer neuen ISDN-Basisstation

Genau, dass ist das was ich mit "Rückkanal" meinte, mit ISDN kommt man auch ans Internet ran.
Mit "Analog" kann man, glaub ich, nur noch sein Eigenes basteln.
Wisst ihr noch? A/D Wandler, Mailboxen.... das waren noch Zeiten....

Um mal zum Thementitel zurückzukommen:
fritzxpc_tkanlage.jpg
Ich hatte lange, lange keine Ahnung, dass die Fritz!X PC ISDN direkt an den S0 des Routers mit normalen ISDN Kabel als TK-Anlage taugt.
Inwieweit das mit ähnlichen Geräten geht, das gilt herauszufinden.
 
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@HK007
sorry für die leichte Irritation mit meiner Antwort auf MaverrickTM-Post, wollte die Antwort jedoch nicht als "push" einbringen.

zu deiner Frage bzgl. C610IP - ich hab dieses bundle erworben:
# da es 2(3)teilig ist = Basis + Ladestation (+Mobilteil)
# verwende aktuell nur das Mobilteil an F!B DECT
# Gigaset-Basis-Station als fallback (liegt aktuell jedoch im Schrank)
# könnte jedoch per analog+VoIP an F!B angeschlossen werden oder direkt an Internetverbindung
somit konnte ich mir "alle Möglichkeit" der Nutzung offen halten.
 
(Beim Amt holen des Gigaset-DECT-Teilnehmers bekomme ich sehr oft "Störung"), und im Forum gelesen habe, daß dies ein Problem der Gigasets sei, bin ich jetzt drauf und dran neue Telefone zu kaufen.
Die "Störung" kann aber aus zwei Ecken kommen. Einerseits von einem nicht sauber terminierten S0-Bus (worauf ich hier tippe) und zweitens das Problem der Gigasets. Zweites tritt aber vorwiegend an älteren Boxen (7270V1 und älter) auf, dessen ISDN-Takt nicht so sauber und stabil zu laufen scheint, wenn die Box ohne externen Amts-ISDN betrieben wird (z.B. an Analoganschlüssen bzw. reinen VoIP-Anschlüssen). In den letzten Jahren hört man aber von diesem Problem weniger. Entweder weil die Leute keine ISDN-Geräte mehr einsetzen oder die Boxen sind besser geworden. Vielleicht kannst Du Dir das Geld für neue Geräte sparen, wenn Du mal Deine Verkabelung überprüfst und sauber terminierst (also die Widerstände in die Dose, an der das ISDN-Gerät angeschlossen ist).

Wenn das mit einem Stecker terminiert ist, dann spricht das nicht gerade dafür, dass das jemand gemacht hat, der sich damit auskennt. Vielleicht hat er auch die falschen Adern benutzt. In einer Telefonleitung sind nämlich die Adern zur Störunterdrückung paarweise verdrillt. Wenn man dann die falschen Adern paart, dann kann man sich auch Störungen einkoppeln. Es gehören 1a-rot/1b-schwarz und 2a-weiß/2b-gelb zusammen (oder bei Postkabeln 1a - rot ohne Ringe/ 1 b - rot mit einzelnen schwarzen Ringen und 2 a - rot mit schwarzen Doppelringen, weiter Abstand / 2 b - Rot mit schwarzen Doppelringen, kurzer Abstand) weitere Informationen auf netzmafia.de

Suchst Du einen Grund, Dir neue Gerätschaften anzuschaffen, dann versuche es mit den VoIP-Geräten, wobei ich nicht all zu viel davon halte eine VoIP-Provider-Signal in einer FritzBox zu verwursten um es danach wieder in ein VoIP-Signal zu wandeln um es den Endgeräten zuzuführen, die daraus wieder ein Telefonsignal machen. Besser wird die Qualität dadurch nicht. Aber wenns hilft...

Gruß Telefonmännchen
 
Hi nochmal,

ich hab jetzt meinen ISDN-Bus auf ~6-7m verkürzt. Hatte noch eine alte Schleife ins Büro, wo ein ISDN-Fax stand. Das brauch ich aber nicht mehr.
Jetzt läuft es seit gestern ohne Störung. Bleibt hoffentlich auch so :-)
Mich wundert nur, daß der S0 bei 25m schon Probleme gemacht hat. So viel ich weiss, sind 100m auch noch vertretbar. Na ja: Theorie <-> Praxis.....

@Telefonmännchen:
Wenn das mit einem Stecker terminiert ist, dann spricht das nicht gerade dafür, dass das jemand gemacht hat, der sich damit auskennt
Das seh ich aber gar nicht so. Wer schreibt denn vor, dass die beiden 100R Widerstände in der Dose sein müssen?
So ein Bauteil: http://direkt.jacob-computer.de/isdn-terminator,-rj45-17000207-artnr-294518.html?ref=124&adProd=1&gclid=CMHH3IDTxbcCFRMQtAod9CUAfw erfüllt den selben Zweck.

@all
Danke für eure hilfreichen Posts.
Leider hab ich jetzt keinen Grund mehr mein ISDN-Gigsaet rauszuwerfen :-P
Das mit dem PVC werd ich auch mal beim zukünftigen Provider nachfragen.

Gruß/HK007
 
... erfüllt den selben Zweck.
Das ist keine Begründung. Der Standard sagt, dass an beiden Enden des ISDN-Busses terminiert werden muss. Eingangsseitig macht das die FritzBox am Ende des Busses die Abschlusswiderstände. Wenn diese aber entfernbar (Stecker) gestaltet sind, dann ist nicht sichergestellt, dass der Bus terminiert bleibt. Darum machen Leute, die sich damit auskennen die Widerstände in die Dose. Dann ist genau dieses sichergestellt. Wenn es dann zu Problemen kommt sucht man sich den Wolf.

Auf kurzen Kabelwegen (eine Geräteanschlusslänge) kannst Du die Terminierung auch weglassen. Funktionieren tut es trotzdem. Dem Standard entspricht das streng genommen auch nicht mehr. Niemand wird aber z.B. noch eine Terminierung einbauen, wenn z.B. das ISDN-Telefon direkt im NTBA steckt. Als Gegenbeispiel...

Man kann den Toaster auch mit zwei Drähten an die Steckdose anschließen - Erfüllt auch den gleichen Zweck... Ich weiß, Vergleiche hinken...

Gruß Telefonmännchen
 
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