Fritzbox 7312 - Anschluss Geräten an F und N

Jogi_md

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14 Okt 2015
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Hallo zusammen,

zuerst herzlichen Dank für die Aufnahme im Forum. Ich habe mich aktuell angemeldet und grüße in die Runde.

Zu meiner Frage:
Meine Schwägerin besitzt eine Fritzbox 7312. Die vorhandenen beiden Telefonbuchsen sind aktuell mit Telefon und einem Hausnotruf belegt. Um die Kommunikation mit Ärzten und anderen Stellen sicherzustellen, will ich jetzt zusätzlich ein Faxgerät anzuschließen. Das Faxgerät hat eine Faxweiche. Es sollte möglich sein, das Telefon daran anzuschließen. Würde dann aber noch der AB funktionieren? Die Telekom hat ihr drei Telefonnummern zugewiesen. Eine der nicht genutzten Nummern würde ich gerne für das Faxgerät nutzen. Mein Problem ist also, wie ich das Faxgerät sinnvoll anschließen kann, ohne die Funktion des Hausnotrufes zu gefährden.

Schon mal vielen Dank.

Beste Grüße
Jogi
 
Willkommen im Forum!
um welchen Anschluss/Tarif handelt es sich genau? bitte vorher nochmals prüfen ;-)
(bspw. um einen analogen Anschluss kann/wird es sich nicht handeln, wenn 3 Rufnummern vorhanden sind)

des weiteren wäre hilfreich, wenn die Endgeräte konkret (dh. Modellbezeichnung) benannt werden könnten.
sind noch alternative Endgeräte im Zugriff, bspw. wäre noch eine andere Fritz!Box oder ein Speedport vorhanden?
 
Die 7312 ist eine Fritzbox für NGN/All-IP und wenn ich das richtig verstehe wird diese nicht nur für Internet sondern auch für Telefonie genutzt. Ist der Hausnotruf denn für die Technik freigegeben? (falls nein oder unbekannt solltet Ihr umgehend mit dem Hersteller des Hausnotrufes Kontakt aufnehmen und das abklären)

Zurück zum Thema: Wenn Du eine dritte Nummer nutzten willst geht das nicht ohne Weiteres an der 7312, da diese eben nur zwei Ausgänge hat. Die Nutzung einer Weiche ist zwar eine Option aber eine Unterscheidung der Nummer wäre nicht möglich.

Für den Faxempfang kannst Du die interne Funktion nutzen, die hier beschrieben ist. Zum Faxversand kannst Du ein Gerät parallel zum Telefon anschließen, da es hier auf die Nummer nicht ankommt.

Falls der Hausnotruf aktualisiert werden muss, wird er ggf. gegen eine Lösung mit Netzwerkanschluss getauscht. Die analoge Buchse wäre dann frei. Alternativ kannst Du Dir günstig eine weitere kleine Fritzbox zulegen und diese als Client im Netzwerk betreiben. Weitere Infos gibt es hier.
 
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Die 7312 hat nur einen analogen Port.
N und F sind wie folgt belegt:
Die zwei Adern (ab) führen zur N-TAE-Buchse in den Notrufmelder, von dort zurück zur N-Buchse und von dort zum F-Anschluss. Ist in die N-Buchse nichts eingesteckt, werden die Pins für hin und zurück in der N-Buchse direkt verbunden.

Du hast also nur einen internen Analoganschluss.

Das Notwählgerät sollte kein Problem sein, die Hausnotrufe wählen fast immer per MFN und stellen Sprachverbindungen her (zumindest beim DRK), laufen also auch an VoIP-Anschlüssen. Ältere Geräte sind kaum noch im Einsatz.
Das ist anders als bei alten Notwahlgeräten (Fahrstuhl, Alarmanlagen), wo es häufig Impulswahl oder digitale Informationsübertragung gibt.

Wenn Du eigene Nummer fürs Fax nutzen möchtest, bietet sich folgendes an:
Ein DECT-Telefon direkt an der 7312 anmelden
oder altes Telephon gegen IP-Telephon austauschen, Fax an F-Buchse, ausgehend fon Faxnummer nehmen, diese dem Hausrufdienstleister als neue Nummer mitteilen
oder gesonderten ATA mit altem Telephon nutzen )macht quasi IP-Telephon draus)
oder 7312 gegen 7240, 7270, 7340, 7390 o.ä. tauschen (Telephon und Hausnotruf per NF(N)-Adapter an fon1, Fax an fon2)
 
Meine Vorredner

haben sicherlich gute Vorschläge gemacht, unterschätzen ggfs. das Alter und die Technik-Affinität der Schwägerin des TE.

Ich würde die FB 7312 gegen eine FB7170v2 tauschen. Dann können alle drei Geräte unter einer eigenen Rufnummer betrieben werden.

Momentan könnte es möglich sein, falls über ein schnurgebundenes Telefon gerade ein Gespräch geführt wird, der Hausnotruf garnicht raustelefenonieren kann, da der FON-Port belegt ist.

Der Ersatz des schnurgebundenen Telefons gegen ein einfaches DECT-Telefon (Gigasets arbeiten sehr gut mit den FBs zusammen) wäre eine einfache Lösung. Je nach Hausnotruf kann an diesem auch das schnurgebundene Telefon angeschlossen werden, sodass es Priorität über den FON-Port hat.

Lg
 
Die 7170v2 kann allerdings kein Annex J...
 
Je nach Hausnotruf kann an diesem auch das schnurgebundene Telefon angeschlossen werden, sodass es Priorität über den FON-Port hat.

Genau das ist doch momentan schon der Fall, weil N vor F kommt. So wie es angeschlossen ist, ist es schon OK.
Allerdings ist ein normales Telephonat eh kein Problem für den Hausnotruf. Der hat nämlich folgende Funktionen:
Täglich grüne Taste drücken, wenn nicht, wird nachgeprüft, was mit dem Bewohner los ist
Rote Taste bzw. Taste am Umhänger = Soforteinsatz, z.B. wenn Nutzer auf Treppe gestürzt
Man muss die Grüne Taste ja nicht genau während des Telephonats drücken. Naja und während des Telephonats stürzt man ja nicht gerade auf der Treppe bzw. der, mit dem man telephoniert, kann den Notdienst informieren.
Ergo eh kein Problem. Allerdings hätte das Notrufgerät eh Vorrang, weil es das Telephonat unterbrechen kann.

Am einfachsten wäre hat wirklich, ein DECT-Telephon direkt an der 7312 anzumelden und das Fax an Stelle des bisherigen Telephons anzuschließen.
Auch ein IP-Telephon (wenn man ein klassisches Telephon bevorzugt) ist einmal eingerichtet ja kein Problem in der Nutzung.
 
Hallo zusammen,

herzlichen Dank für die Tipps und die technischen Erklärungen.
Meine Schwägerin besitzt bereits ein Gigaset Großtastentelefon (ich meine, aus der 200er Serie). Angeschlossen werden soll ein Fax Sagem Phonefax. Ich werde also die 7312 als Basis für das Telefon konfigurieren und das Fax in die Telefonbuchse stecken. Das Hausnotrufgerät bleibt in N eingesteckt. Das ist wohl die praktikabelste Lösung, da ich ja Telefon und Fax eine eigenen Nummer zuweisen kann. Den Kauf einer neuen Fritzbox will ich vermeiden, da sie mit dem Geld rechnen muss.

Nochmal vielen Dank.

Jogi
 
Dann weise dem Gigaset (die eigene Basis fungiert dann nur noch als Ladestation) über die FB-interne DECT-Basis die Hauptrufnummer zu und den N und F eine weitere von den dreien. Informiere den Hausnotruf-Dienstleister über die neue Rufnummer. N und F kann ausgehend imho nur eine Rufnummer ausgehend zugewiesen werde. Eingehend musst Du Testen. Gutes Gelingen.

Danke @andiling für den Hinweis in #6. Schaltet die Telekom nur noch ausschliesslich Annex J?
 
die Varianten ab #3 sind ja alle möglich und wir können noch weitere aus dem Hut zaubern.

aber sollte man nicht erstmal wissen, um welchen Anschluss es sich handelt, zumal 3 Rufnummern vorhanden.
evtl. wäre ein Umstrukturierung und "Modernisierung" kostengünstiger (Anschluss, Hausnotruf-Gerät usw.)

@Jogi
Weihnachten steht vor der Türe, dann soll die Verwandschaft was bündeln - zumal es ja nicht unbedingt eine moderne/neuste Box sein muss, sondern lediglich auf die Anforderung optimiert.
 
@Micha0815
Danke für den Hinweis. So werde ich es machen.
@informerex
Meine Schwägerin hat den Call&Surf von Telekom.
Ich werde die FB so konfigurieren, dass alle drei Geräte funktionieren. Das wird ein Kompromiss, aber ihr ist auf die Schnelle gedient. Als nächstes schaue ich in Ruhe nach einer passenden FB. Der Wunschzettel zu Weihnachten ist auch eine Idee ;)

Herzlichen Dank an alle für die Hilfe.

Grüße
 
Schön wenn es Passt

Falls Deine Schwägerin Einverstanden, kannst Du Dir ja -falls noch nicht eingerichtet- einen Fernzugriff einrichten und prophylaktisch eine tägliche Push-Mail zusenden lassen. Imho ganz sinnvoll, um die Funktionalität/Stabilität zu überwachen! Bei einem angeklemmten Haus-Notruf sicherlich sinnvoll, dies mal einige Wochen/Monate nachzuverfolgen?
LG

P.S.: Über den gutgemeinten Ratschlag
...
Für den Faxempfang kannst Du die interne Funktion nutzen, die hier beschrieben ist. ...
musste ich sofort Grinsen, da kaum eine ältere Person (wg. Hausnotruf) über das Equipement verfügt -PC/Tablet/Notebook/Drucker/Scanner...- um das sinnvoll zu nutzen ;) Es zollt schon Resepkt, wenn ein eingehendes FAX z.B. Formular "unterschrieben" wieder via einfachem Analog-FAX-Gerät eigenständig (Schwägerin) zurückgesandt werden kann!

Für "Weihnachten" ... die Einrichtung/Kreierung/Aufladung eines FreeVoipDeal-Accounts mit Wahlregeln in der FB für ausgehende Handy-Gespräche, könnte die Call+Surf-Rechnung (bei einem unterstellten "schmalen" Geldbeutel) erheblich Reduzieren ggfs. ;)

LG
 
...oder in Zukunft mal handeln wird.
 
@Micha0815
Danke für die Tipps. Der Hinweis auf den Fernzugriff teste ich. Gute Idee.

Ich denke, dass jeder versteht, dass ich mich nicht näher zum Gesundheitszustand meiner Schwägerin auslassen will. Der Hinweis auf interne Faxfunktion der FB ist gut und nett gemeint, aber meine Schwägerin kommt mit den notwendigen Abläufen nicht klar. Das Handling ihres Equipments muss möglichst einfach und unkompliziert sein. Ein Faxgerät gewährleistet das.
 
Meine Schwägerin hat den Call&Surf von Telekom.
da gibt es viele von, angefangen von Call&Surf Basic, über Call&Surf Comfort in div. Varianten (je nach Jahr wo abgeschlossen, daher mit [X] angegeben) und dies dann noch als Standard/Universal usw. bis zu guter letzt als IP und "Call & Surf Comfort via Funk".
Dh. die gute Damen zahlt hier für bei einem ISDN-Anschluss (was ich jetzt mal bei den o.g. 3 Rufnummern unterstelle) ca. 43,95 Euro p. Monat Grundgebühren (Preisliste)

sorry, genau hier sind wie doch an dem Punkt, wo eine Basis-Analyse (dh. Tarifwechsel) und neue ausgerichtete Hardware* her muss - insbesondere wenn man aufs Geld achten muss. *=die auch das vorhandene/gezahlte Tarifpaket entsprechend optimal nutzt
aktueller Stand: bezahlt wird fast "max. Leistung" und die Box/Hardware ist einen Nadelöhr.

__________
Hausnotruf usw. gibt es zwischenzeitlich als IP-Lösung oder Mobil-Lösung usw., gerade die letzte Variante ist je nach Gegebenheit/Patient eine interessante Lösung, da man somit nicht Umkreisgebunden ist.
zwar von 2011 - aber evtl. von Interesse: https://www.test.de/Hausnotrufdienste-Drei-sind-gut-4270637-0/
 
Zuletzt bearbeitet:
ok stimmt. (wobei möglich wäre es trotzdem ;) )
wobei meine o.g. Basis-Aussage trotzdem noch steht, nämlichen welchen Tarif genau und ob man diesen nicht optimieren kann, verbunden mit dann entsprechender (komfortabler) Hardware
 
Naja

da der TE um Einrichtungs-Feintuning fragte, gehe ich davon aus, dass der momentane Tarif/Anschluss in dieser Form noch nicht allzulange besteht?

Ich tippe eher auf eine Zwangsmigration von einem alten Analog/POTs-Anschluss auf DSL/VOIP. Wie und wohin -in welchen Tarif- betroffene KundenInnen durch die Telekom gepackt werden... k.A. ????

Ein "Standard -Analog-Anschluss" lag/liegt imho "nackt-ohne Features" bei irgendwo ca. 16 bis18 Euro.

LG
 
@Michar0815
wir können viel spekulieren - der TS könnte auch einfach die immer noch "offene Frage" beantworten.
Leider ist es immer so, dass solche Fakten unberücksichtigt/als gegeben gesehen werden, obwohl hier evtl. Optimierungsmöglichkeiten bestehen, wo an anderer Stelle dann besser eingesetzt werden kann.
P.S.: Über den gutgemeinten Ratschlag
musste ich sofort Grinsen, da kaum eine ältere Person (wg. Hausnotruf) über das Equipement verfügt -PC/Tablet/Notebook/Drucker/Scanner...- um das sinnvoll zu nutzen ;) Es zollt schon Resepkt, wenn ein eingehendes FAX z.B. Formular "unterschrieben" wieder via einfachem Analog-FAX-Gerät eigenständig (Schwägerin) zurückgesandt werden kann!
auch dies kann man nicht verallgemeinern, denn bspw. hab ich bei einer älteren Damen von herkömmlichem Analog-Anschluss auf Komplett-Anschluss umgestellt, verbunden mit F!B 7330 und Smartphone.
Dies hat nun den Vorteil:
- Telefonie-Flat - somit steht dem wichtigen Austausch von Informationen mit Freundinnen, Familie usw. nicht mehr im Weg.
- internes Fax, durch die Verfügbarkeit von mehreren Nummern, bspw. für die regelmäßigen Ärztbesuch, die faxen die Laborwerte nach 2-10 Tagen usw.
- mehrere schnurlostelefon per DECT über die ganze Wohnung verteilt
- Fernwartung, Telefonbuch welches ständig aktualisiert/erweitert wird, inkl. SPAM-Sperren, da leider die Callcenter die Altergruppe regelrecht anzieht
- Android-Telefon (automatische Syncronisierung mit dem F!B-Online-Telefonbuch google)
um nur einige Punkte zu nennen und das ganze statt vorher für ca. 50 Euro p.M. (für Minimal-Ausstattung - bei 19 Euro Grundgebühren - Rest Telefongebüren) nun für 24,99 Euro p.M. (kalkulierbare Kosten) mit kostenloser Sim.

Da die Dame vorher garnichts mit Technik am Hut hatte, ja das soll es wirklich geben, war das Smartphone in der Theorie eine großes Herausforderung, was sich in der Praxis aber sehr schnell als sehr gute Lösung herausstellte.
Nicht nur, dass IP-Störung usw. unproblematischer sind, da die SIM eine Festnetzflat inkludiert hat und somit einer der fallback-Optionen ist.
Hinzu kam, dass E-Mails lesen, sehr schnell verstanden wurde und somit konnten nicht nur die jüngste Generation der Oma kurze Bilder und Grüße schicken, auch der o.g. Fax-Empfang als E-Mail funktioniert.
Der E-Mail-Versand ist noch ein bisschen holprig, aber das wird die Zeit zeigen.

Bei richtigem Einsatz der Technik und behutsamen Umgang mit den Möglichkeiten, bspw. Fernwartung od. Tracking, kann viel Lebensqualität zurückgewonnen werden.

Zwei Punkte sind noch offen/in Planung bei der Dame:
- tatsächlich ist der Versand von Briefen/Schreiben über ein externes Fax noch so eine Sache, wobei die Anzahl auf 2-3 pro Jahr auch per Brief versandt werden kann.
- Drucker mit cloud-Funktion (sprich das E-Mails automatisiert ausgedruckt werden können, so dass die Ärzte-/Labor-Berichte vorhanden sind bzw. die E-Mails der Familie usw.) nur noch entnommen werden, ohne PC-Einsatz
gibt es ja zwischenzeitlich von fast allen großen Herstellern, wobei die Funktion jeweils anders heißt
 
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