[Frage] Fritzbox 7490 hinter Vodafone Kabelmodem: 2 Nummern nutzen?

Man braucht also vermutlich nur temporär eine Fritzbox Cable, um an die SIP-Daten zu gelangen? Weiß Vodafone, dass sie es den Kunden damit unnötig schwer machen?

PS:

@PeterPawn (bzgl. Deines inzwischen gelöschten Kommentars):
Ich weiß, dass der Betrag dort schon älter ist. Hat sich seither etwas geändert?
 
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nach der Aktivierung des Kabelrouters läuft die Telephonie über VoC automatisch wieder. Ob es gleichzeitig VoIP (SIP) Zugang benutzt werden kann bezweifele ich, kann aber nicht prüfen da Vodafone West das Gerät zurückgefordert hat
 
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Der Text, der vorher hier stand, war eigentlich als Reaktion auf die Frage:
Weiß Vodafone, dass sie es den Kunden damit unnötig schwer machen?
gedacht und wurde nur versehentlich in einem noch "unfertigen" Zustand veröffentlicht.

Am Ende verzichte ich jetzt gänzlich auf eine Antwort auf die oben zitierte Frage, denn unter diesem Link: https://forum.vodafone.de/t5/Geräte/Endgerätefreiheit-Kabel/m-p/1287464#U1287464 findet man (neben "taktischen" Unwahrheiten zu den technischen Voraussetzungen, die eine eigene FRITZ!Box gewährleisten muß) alles Wesentliche.

Aktivierung des Kabelrouters läuft die Telephonie über VoC automatisch wieder
Das hängt halt davon ab, was der von VF bereitgestellte "Kabelrouter" unterstützt. Kann der nur als eMTA Telefonie nach EuroPacketCable (EPC) 1.5, dann KANN der auch kein SIP für die Signalisierung verwenden. Beherrscht er hingegen ausschließlich EPC 2.0 (wie die AVM-Geräte), dann KANN der kein Voice Over Cable nutzen, wo H.323 zur Signalisierung verwendet wird. Auch bei SIP-Signalisierung wird üblicherweise eine neue SIP-Konfiguration (für die Autorisierung) erzeugt, wenn das Endgerät zwischen einem kundeneigenen und dem vom Provider bereitgestellten gewechselt wird - daher funktionieren die zuvor ausgelesenen Daten aus einer gesicherten Konfiguration auch nur selten ... nämlich genau dann, wenn der KNB den Endgerätewechsel nicht mitbekommen hat.
 
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Falls ich meine alte 7170 mittels 2. Y-Kabel an Port 2 des Arris Kabelmodems anschlösse, könnte ich trotzdem alle Gigaset Mobilteile an der 7590 AX (Mesh Repeater/Slave) bzw. an der 7490 (Mesh Master im Netzwerkschrank) anmelden, oder müssten dann alle Mobilteile an der alten 7170 angemeldet werden? Die müsste ja wohl auch als Mesh Repeater/Slave die Telefoneinstellungen vom Master übernehmen, oder werfe ich das etwas durcheinander?

Die Fritzbox Cable 6690 ist mir momentan zu teuer.

PS:
Evtl. mache ich es nun so:
An Port 2 des Arris Kabelmodems im Netzwerkschrank stöpsle ich einen Adapter an, der die Daten über ein LAN-Kabel und das Patchfeld ins Wohnzimmer bringt. Dort an die LAN-Dose wieder mit Adapter das TAE-Kabel zur Gigaset-Basis. Daran kann ich 1-2 Mobilteile anmelden (statt an der 7590 AX). Eine Kommunikation intern ist vermutlich nicht möglich, aber es wären 2 parallele externe Gespräche (2 Nummern) möglich. Oder übersehe ich etwas?

Das Faxgerät könnte ich an Fon1 der 7490 (die Fritzbox direkt hinter dem Arris) anschließen und in den Einstellungen der 7490 die Fax-Weiche aktivieren. Oder ist das alles Quatsch?
 
Zuletzt bearbeitet:
oder werfe ich das etwas durcheinander?
Ja.

Die 7170 ist dann ihrerseits eine komplett getrennte FRITZ!Box mit eigenem GUI für ihre Konfiguration ... eine 7170 beherrscht noch gar keine Einstellungsübernahme (und kein "Mesh").

Und ja, die Telefone, die über diese "zweite Leitung" erreichbar sein sollen (bzw. diese ausgehend nutzen sollen), MÜSSTEN an der 7170 angemeldet werden ... es sei denn, man richtet es von Hand(!) so ein, daß die 7170 als zusätzliche "Internet-Rufnummer" in der Master-Box (oder wo auch immer die "erste Leitung" dann terminiert wird) angemeldet wird - dann stehen darüber auch wieder die (beschränkten) Funktionen bereit, die mit einem IP-Telefon an einer FRITZ!Box realisierbar sind (u.a. funktionieren dann keine bzw. nur bestimmte Steuercodes).
 
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daß die 7170 als zusätzliche "Internet-Rufnummer" in der Master-Box
in der FB7170 wird SIP-Registrar eingerichtet und FB7490 wird dort als VoIP-Telefon angemeldet. Dann sind in der FB7490 alle Rufnummer vorhanden. War es so gedacht?
 
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Hilft auch das in meinem Fall weiter? Klingt ähnlich wie der Betrag von @PeterPawn (für mich), und ich gestehe, dass ich nur wenig verstehe.

 
War es so gedacht?
Exakt - das ist (m.W.) auch die einzige Form, wie die Einrichtung einer "Internet-Rufnummer" im FRITZ!OS funktioniert ... das andere sind ja (IP-)Telefone im AVM-Sprech, im SIP-Kontext dann "user agents" genannt.

@ao:
Du richtest einfach in der 7170 ein (internes) "IP-Telefon" ein, an dem sich die 7490 dann (wenn die beiden Boxen sich gegenseitig per IP erreichen können) registriert. Klingelt es dann am (externen) analogen Anschluß der 7170, setzt diese Box das auf eine SIP-Signalisierung um und die an der 7490 angemeldeten Telefone signalisieren den eingehenden Anruf. Gleichzeitig kriegt die Verbindung zur 7170 bei der Einrichtung in der 7490 ihre eigene "Vorauswahl" und wenn von einem an der 7490 angemeldeten Telefon diese Kombination VOR der eigentlichen Rufnummer gewählt wird, gibt die 7490 das Gespräch über VoIP an die 7170 weiter, die dann ihrerseits den analogen Anschluß für den Rufaufbau verwendet.

Das läuft dann zwar deutlich langsamer ab, weil auf der analogen Leitung noch die Rufnummernweitergabe mittels DTMF erfolgen muß, aber das dürftest Du ja von der ersten Leitung ebenso gewöhnt sein, wenn die auch nur per Y-Kabel vom Provider-Modem/-Router kommt.
 
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Auch bei SIP-Signalisierung wird üblicherweise eine neue SIP-Konfiguration (für die Autorisierung) erzeugt, wenn das Endgerät zwischen einem kundeneigenen und dem vom Provider bereitgestellten gewechselt wird - daher funktionieren die zuvor ausgelesenen Daten aus einer gesicherten Konfiguration auch nur selten ... nämlich genau dann, wenn der KNB den Endgerätewechsel nicht mitbekommen hat.
Dann habe ich bei Vodafone Kabel Deutschland wohl Glück gehabt. Ich habe zweimal das Endgerät gewechselt und die gesicherten SIP-Daten funktionieren immer noch.
 
Ich habe zweimal das Endgerät gewechselt und die gesicherten SIP-Daten funktionieren immer noch.
Vielleicht sind auch meine Informationen nur veraltet ... ich habe z.B. auch diese Seite:
VFKD_SIP.PNG
noch nie bewußt so gesehen - daß man sich da ein neues SIP-Passwort mit vorgegebenem Zeichenvorrat generieren lassen kann, ist mir bisher ja auch noch nie aufgefallen.

Ich habe noch Zugriff auf einem VFKD-Anschluß, bei dem auch ein älteres CH7466CE als Router vom KNB zur Verfügung gestellt wurde - das werde ich bei Gelegenheit mal anschließen und mir dann auch in voller Schönheit das Aktivierungsportal von VFKD erneut ansehen, da in der Seite aus dem Screenshot keine Option ersichtlich ist, die Zugangsdaten als PDF zu speichern (was ja irgendwie auch nur für DAUERHAFTE Credentials einen Sinn ergibt, ansonsten schwirren am Ende mehrere solcher Dateien mit unterschiedlichen Credentials beim Kunden herum), was hier: https://www.vodafone.de/hilfe/router/eigener-kabel-router.html?accordion=Aktivieren noch explizit erwähnt wird (und für mich auch neu ist ... vielleicht war ich tatsächlich zu lange nicht mehr in diesem Portal).

Also ziehe ich die Behauptung, daß bei jeder Aktivierung eines neuen, kundeneigenen Gerätes auch immer neue SIP-Credentials (spez. natürlich das Kennwort, denn die als Benutzername verwendete Kundennummer wird sich nicht ändern) erzeugt würden, zurück ... bis ich das erneut getestet habe.
 
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und mir dann auch in voller Schönheit das Aktivierungsportal von VFKD erneut ansehen, da in der Seite aus dem Screenshot keine Option ersichtlich ist, die Zugangsdaten als PDF zu speichern
Das PDF zu speichern wurde mir auch nur beim allerersten Aktivieren der eigenen Fritzbox angeboten, mit dem Hinweis, dass ein späteres Abrufen der SIP-Daten nicht möglich sein wird.
 
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