Ich wäre davon auch nicht wirklich verwirrt gewesen ... aber es lesen auch andere solche Beiträge und wenn es dann mißverständlich beschrieben ist (da geht es mir gar nicht darum, daß man die zwei FTP-Kommandos auch ausführen könnte, ohne sich den Streß mit dem ruKernelTool anzutun - in diesem konkreten Fall reicht sogar der MS-FTP-Client, weil gar keine Kommandos zur Datenübertragung benötigt werden und die Beschränkung auf aktive Transfers daher einer Benutzung nicht entgegensteht), dann kommt der Nächste wieder auf die Idee, mit dem ruKernelTool tatsächlich auch die Firmware seiner VR9-, GRX- oder Puma6-Box flashen zu wollen und die "Weigerung" des ruKernelTool (im Normalfall) als unerklärlich und übervorsichtig anzusehen.
Die Leute, die daran dann scheitern, schlagen im Anschluß normalerweise hier auf ... wenn Du dann noch "vorhanden" sein solltest, um solche Mißverständnisse
auch im Nachhinein auszuräumen, wäre das sicherlich zu begrüßen; leider belegen Erfahrungen (gerade mit den Leuten, die solche Probleme dann etwas "eindimensional" angehen und sich auf Tools verlassen, anstatt die Wirkmechanismen wenigstens im Ansatz zu verstehen) das Gegenteil. Es ist also auch nicht böse gemeint ... aber gerade Du als Entwickler solltest dann ja auch die Vorteile einer klaren und unmißverständlichen Beschreibung zu schätzen wissen.
Jedenfalls war das oben Stehende bis zu der Ergänzung in #32 eben nicht ohne weiteres nachvollziehbar ... da war das "internationale Firmware (debranded)" auch nur das Sahnehäubchen. Hier kann man nämlich auch sehr unterschiedlicher Auffassung sein, ob "avm" vs. "avme" nun ein "Branding" ist oder nicht.
Du hast meine Intention also definitiv nicht mißverstanden ... die Klarstellung war (in meinen Augen jedenfalls) notwendig und das Geschriebene ("dank ruKernelTool" - Was ist das für eine "Beschreibung"? Dank MS Windows (oder Intel, AMD, usw.) hast Du ja auch vergessen?) war schon sehr dürftig und mehrdeutig.
Jedenfalls danke für die Klarstellung ... ich ergreife dann einfach noch einmal die Gelegenheit und verweise darauf, daß in diesem Falle das ruKernelTool dann auch nur zum Starten eines FTP-Clients verwendet wurde (wenn das nicht geändert wurde, ist das auch noch der von MS) und das jeder halbwegs geschickte Computer-Besitzer mit einem Windows-System und einem Ethernet-Switch, an den er die Box und den Computer anschließen kann, auch ohne das ruKernelTool gebacken kriegen sollte.
=====================================================
Ich weigere mich zum Beispiel einfach zu glauben, daß ein Registry-Eingriff noch "zeitgemäß" ist, wenn es um die Abschaltung des "media sensings" unter Windows geht ... und da ich das Changelog bei
@skyteddy durchaus aufmerksam verfolge (auch wenn ich das Tool nicht nutze und es inzwischen auch nicht mehr weiterempfehle, weil es eben für viele Probleme bei von mir betreuten Kunden verantwortlich zeichnete), bin ich auch der Überzeugung, daß es da immer noch keine Änderungen gab.
Damit wäre das vermutlich immer noch die Registry-Änderung (wie schon im Windows 2003 Server), die im Anschluß einen Neustart des Rechners benötigt ... macht man das mit dem "netsh"-Kommando (das gibt es ja erst seit Windows 7, also noch keine 10 Jahre und vermutlich muß es erst mal seine Zuverlässigkeit unter Beweis stellen), dann braucht das keinen Restart (allerdings immer noch Admin-Rechte - das geht dem ruKernelTool beim Registry-Zugriff aber genauso) - um nur mal ein Beispiel herauszugreifen, wo das ruKernelTool nach meiner Ansicht gnadenlos überaltert ist und praktisch seit mehreren Jahren keine Korrekturen mehr erfährt.
Zur Thematik der ständig verfallenden "Beta-Versionen", bei denen dann also auch die einmalige Prüfung, ob das Programm denn tatsächlich nur das macht, was es soll, nicht ausreicht, will ich nicht wieder anfangen (da muß jeder selbst wissen, was er auf seinem Rechner ungeprüft starten läßt) ... ich persönlich fände es jedenfalls sehr irritierend, wenn ich mir kein Tool in meine "Werkzeugkiste" packen kann, das dann auch funktioniert, wenn ich es (z.B. zur "Reparatur" des Routers) benötige und ich dann erst anfangen muß, mir über irgendeine andere Internet-Verbindung eine aktuelle Version zu besorgen, die am heutigen Tage auch lauffähig ist.
Schon das ist (für mich und bei den Kunden, die ich in dieser Hinsicht betreue) ein K.O.-Kriterium - die meisten hätten vermutlich schon Probleme, diese aktuelle Version über eine alternative Internet-Verbindung auf ihr Windows-System zu bekommen, denn auf einem "normalen" Mobilgerät (das läuft i.d.R. mit Android oder iOS, auch wenn es Windows gibt) nutzt einem das ruKernelTool dann auch nichts. Hier hätte man allerdings auch wieder mit jedem "dummen" FTP-Client dieselben Chancen ...
Was will ich damit sagen: Leute, lest einfach ein paar Beiträge mehr und versucht, die Funktionsweise der Geräte (und auch der alten Programme) zu verstehen ... gerade dann, wenn ihr es eigentlich fachlich können solltet (und von einem "Entwickler" würde ich das durchaus erwarten). Es gibt irgendwo auch bei der "Chip" (oder wo auch immer das war) noch eine Anleitung von 2006, wie man das System (mit 2.4er-Kernel) bei einer 7050 in "kleinen Häppchen" durch ständige Änderung der MTD-Definitionen aktualisieren kann ... die ist inzwischen aber genauso "out", wie es (leider) das ruKernelTool beim Umgang mit VR9-Modellen (und allem danach) ist.
Wer es tatsächlich nicht schafft, auf irgendeinem anderen Weg zu einer FTP-Verbindung zum Bootloader zu kommen, der soll meinetwegen das ruKernelTool benutzen (auch wenn ich mich dann tatsächlich frage, ob so jemand auf einem Windows-System administrative Rechte haben sollte) ... aber als "durchschnittlich begabter Computer-Benutzer" kann man mit dem ruKernelTool (ab VR9-Boxen) vielleicht noch seine Firmware-Sammlung verwalten - das war's dann aber auch schon.