[Frage] IP-basiertes Telekom VDSL50 - VDSL50 Modem - Fritz!Box 7270 / Speedport W701V

dasMo

Neuer User
Mitglied seit
13 Dez 2015
Beiträge
18
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Hallo Forum,

nächsten Donnerstag läuft bei mir die Umstellung auf einen IP-basierten VDSL50 Anschluss bei der Deutschen Telekom. Bisher liegt bei uns ein Universal-Anschluss mit DSL16000 vor, an dem eine Fritz!Box 7270 und ein Speeport W701V betrieben wird. Da beide Geräte VDSL50 nicht unterstützen, bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Modem für den VDSL50-Anschluss bei der Telekom. Es soll sich hierbei nur um ein VDSL50-Modem mit internem Switch und mindestens 2 Gigabit Ethernet - Anschlüssen handeln, zum direkten Weiterbetrieb der beiden vorhandenen Router/Telefonanlagen. Ich habe bereits im Internet nachgeforscht und über Geräte von ALLNET, DrayTek oder Zyxel gelesen. Doch so richtig konnte ich nichts über die Performance der DSL-Modems an einem VDSL50-Anschluss finden.

Könnt ihr mir bitte Geräte, die meinen Angaben genügen, einfach zu warten und/oder die komplette Bandbreite eines VDSL50-Anschlusses ausreizen.

Mit freundlichem Gruß, DasMo.
 
Die Modems haben eher nur 100Mbit und kein GBit, und kannst/darfst eh nur 1 Verbindung aufbauen, also eines deiner beiden Geräte verwenden zum Internetaufbau.

Preislich sind die Modems auch fraglich, kannst dir einfach eine Fritzbox 7430 holen, die baut Internet auf, und verwendest die 7270 ggf. noch als IP Client dahinter. Auf den Speedport kannst verzichten.

Die FB 7430 hat kein GBit, genau wie die FB 7270, wenn 2 GBit Ports reichen kannst auch die FB 7360 nehmen.

Kannst dir immer noch nen GBit Switch für ca. 15€ hinstellen hinter die FB wenn mehre Ports brauchst, wo es auch nutzen würdest.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@HabNeFritzbox: Vielen Dank für die schnelle Antwort. Hallo Forum, konnte jemand von euch bereits positive oder negative Erfahrungen bei dem Betrieb einer Fritz!Box 7390, 7430, 7360, 7490 an einem ip-basierten VDSL50-Telekom-Anschluss machen? Mich interessiert vor allem die Geschwindigkeit in Abhängigkeit vom angeschlossen Gerät. Mit freundlichem Gruß, dasMo.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 7390 kannst streichen, wenn 7490 dann. Ist auch Frage was nutzen möchtest und bereit bist zuzahlen. Über Ebay oder hier im Forum kannst auch nach einem Homeserver 50000+ schauen, ist die FB 7490 in Schwarz mit 1&1 Logo, was aber egal ist, da nur andere Lackierung. Diese gibt es für unter 150€, normale 7490 eher ab.

Bei mir läuft mit anfangs 7390 und später 7490 schon einige Jahre gut.

Einfach probieren, gibt immer Anschlüsse die problematischer sein können als andere. Normal passt es aber schon soweit.
 
Danke für die Tipps! Ich werde nächsten Donnerstag einfach mal verschiedene Geräte versuchen und dann meine Erfahrungen mit Euch teilen. Bisher ist mein Anschluss ziemlich pervers eingerichtet auf einem Grundstück mit 2 Häusern. Wie gesagt habe ich ja einen Universal-Anschluss mit DSL16000. Im ersten Haus befindet sich der Hauptanschluss mit DSL-Splitter und NTBA. Dort wird der ISDN-Signal gesplittet. Über ein Erdkabel werden ISDN- und DSL-Signal zum zweiten Haus geleitet. Demnach fungiert im ersten Haus die Fritz!Box 7270 nur als ISDN-Telefonanlage und der Speedport W701V im zweiten Haus als ISDN-Telefonanlage und Internetzugangspunkt.Mit freundlichem Gruß, DasMo.
 
ISDN fällt eh weg, daher auch NTBA und Splitter überflüssig.

Was ist es für ein "Erdkabel" ?

Sonst könnte man halt im 1. Haus die neue FB stellen, und dann Erdkabel ggf. als Netzwerkkabel nehmen, und dann kannst im 2. Haus die 7270 als IP Client weiter nutzen.

Dann wäre aber 7490 übertrieben im 1. Haus, wenn dort eh nur Telefonie primär nutzen möchtest, da würde die 7430 langen.

Verwende ruhig mal Absätze, damit man deine Texte besser lesen kann.
 
Welchen Sinn soll ein VDSL2-Modem mit mehr als einem Ethernetport haben?
Es gibt aber tatsächlich ein Gerät was deine Anforderungen erfüllt (nur Modem, min. 2x GbE): Allnet ALL-BM100VDSL2V.
 
Welchen Sinn soll ein VDSL2-Modem mit mehr als einem Ethernetport haben?Es gibt aber tatsächlich ein Gerät was deine Anforderungen erfüllt (nur Modem, min. 2x GbE): Allnet ALL-BM100VDSL2V.
Zum Beispiel für den Betrieb von Routern in 2 Häusern. Ich fragte nach dieser Hardware, da ich den DSL-Anschluss gerne bis zum Letzten ausreizen möchte.
 
Du kannst nur 1 Verbindung aufbauen! Daher heißt es eh entweder, oder.

Also wie ich beschrieben habe, neue FB oder Speedport ins 1. Haus, und von da weiter über LAN/WLAN ins 2. Haus.
 
@HabeNeFRitzBox: Ich werde deinem Beispiel folgen. Ich habe mal 2 Fotos angehängt. Zu sehen Hauptanschluss - DSL-Splitter - NTBA und der Splitter für ISDN-Signal und das mittlere Foto, ein Abschnitt vom Erdkabel. Das letzte Foto zeigt mal die Telefondose oder was das sein soll im zweiten Haus.
 

Anhänge

  • IMG_1391.jpg
    IMG_1391.jpg
    361 KB · Aufrufe: 30
  • IMG_1392.jpg
    IMG_1392.jpg
    229.3 KB · Aufrufe: 28
  • IMG_1393.jpg
    IMG_1393.jpg
    242.5 KB · Aufrufe: 25
Zuletzt bearbeitet:
Am Splitter ist nur der NTBA für ISDN, unten rechts ist Port für DSL nicht benutzt.

Der Techniker sollte mal ne richtige TAE Dose setzen, sieht bei dir eher nach Bastellösung aus.
 
Am DSL-Port ist ein schwarzer und gelber Draht, die in den größeren grauen Kasten, der sich neben dem DSL-Splitter und NTBA befindet, führen - dort wird das DSL-Signal auf die Adern im Erdkabel übertragen. In der Tat sieht das echt nach einer Bastellösung aus - der Techniker scheint sich 2009 auf einer Durchreise befunden zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
... auf einem Grundstück mit 2 Häusern. ...
Diese Beschreibung klingt nun aber sehr danach das du kein reines VDSL2-Modem suchst sondern einen VDSL2-Router, an ein Modem kann nur ein Router oder ein einziger Client (aktiv) angeschlossen werden, wenn man beide Häuser "versorgen" will müsste in Haus 1 also bereits ein VDSL2-Router stehen und kein Modem.

Demnach fungiert im ersten Haus die Fritz!Box 7270 nur als ISDN-Telefonanlage und der Speedport W701V im zweiten Haus als ISDN-Telefonanlage und Internetzugangspunkt.
Und da bist du dir wirklich sicher? Ein VDSL2-Modem hilft dir dann aber tatsächlich nicht weiter... Was soll (in Zukunft) jeweils in Haus 1 und 2 genutzt werden? Was für ein Erdkabel ist das? Wie lang? Dann wäre noch das Problem der evtl. vorh. Potentialdifferenz wodurch evtl. zusätzlich noch an eine galvanische Trennung gedacht werden sollte oder Glasfaser...

Wenn z.B. auch im ersten Haus der Internetzugang derzeit (per LAN) genutzt wird kann die 7270 eigentlich nicht nur ISDN-Telefonanlage sein, dann würde über dieses Erdkabel kein DSL-Signal geleitet werden sondern vielleicht "nur" Ethernet und evtl. noch ISDN, das DSL-Signal würde dann vermutlich bereits von der 7270 in Haus 1 "terminiert" und der W701V (evtl. gefritzt?) dient "nur" als IP-Client/WLAN-AP und TK-Anlage. Wie ist es denn nun genau bzw. wirklich?

Zum Beispiel für den Betrieb von Routern in 2 Häusern.
Das funktioniert bei einem reinem Modem an einem VDSL-Anschluss nicht (Mehrfacheinwahl gibt es nicht mehr), den Zahn kann ich dir ziehen. An einem Moden nur ein Router, mehr nicht.
 
Er hat doch den Draht der rüber geht. Im 1. Haus nutzt er wohl nur ISDN ohne Internet.

Im 2. Haus ist es wohl eine UAE und keine TAE was aber kein Problem ist. Da kann man ja mit Netzwerkkabel direkt in die FB.

Die 2 Drähte werden aber wohl nicht reichen für Netzwerk.
 
Das funktioniert bei einem reinem Modem an einem VDSL-Anschluss nicht (Mehrfacheinwahl gibt es nicht mehr), den Zahn kann ich dir ziehen. An einem Moden nur ein Router, mehr nicht.
Genau, ich werde nur eine Box als VDSL2-Modem und Router verwenden. Im zweiten Haus wird demnach über LAN angeschlossen und unter Nutzung einer weiteren Box Telefon und Internet bereitgestellt.
Was soll (in Zukunft) jeweils in Haus 1 und 2 genutzt werden? Was für ein Erdkabel ist das? Wie lang? Dann wäre noch das Problem der evtl. vorh. Potentialdifferenz wodurch evtl. zusätzlich noch an eine galvanische Trennung gedacht werden sollte oder Glasfaser...
In Haus 1 soll zukünftig mein Onkel nur telefonieren. Daher ist sein analoges Telefon bisher nur über die Fritz!Box 7270 angeschlossen. Internet ist dort nicht verfügbar. Zukünftig soll dort auch nur Telefonie verfügbar sein.
Wenn z.B. auch im ersten Haus der Internetzugang derzeit (per LAN) genutzt wird kann die 7270 eigentlich nicht nur ISDN-Telefonanlage sein, dann würde über dieses Erdkabel kein DSL-Signal geleitet werden sondern vielleicht "nur" Ethernet und evtl. noch ISDN, das DSL-Signal würde dann vermutlich bereits von der 7270 in Haus 1 "terminiert" und der W701V (evtl. gefritzt?) dient "nur" als IP-Client/WLAN-AP und TK-Anlage. Wie ist es denn nun genau bzw. wirklich?
Ich bring mal weiter Licht ins Dunkel habe mal die ISDN-Dose aufgeschraubt. Es handelt sich um ein 8-adriges Erdkabel mit 4 roten und 4 grünen Adern. Die 4 grünen Adern werden fürs ISDN genutzt. 2 grüne Adern leiten das DSL-Signal. Die grünen Adern wurden in ein RJ45-Kabel überführt, dass an der DSL-Buchse des Speedport W701V hängt. DSL liegt also im 2. Haus an, nicht im 1.
An einem Moden nur ein Router, mehr nicht.
Demnach im 1. Haus Modem und Router. Analoges Telefon für Onkel im 1. Haus. Für Internet und analoges Telefon im 2. Haus dann eine weitere Box die über LAN (also Erdkabel) mit Router im 1. Haus verbunden ist. Das angehängte Foto zeigt mal die ISDN-Dose: 4 rote-Adern sind für 2 ISDN-RJ45 -Buchsen und 2 grüne Adern für umgeklemmt (links unten) auf DSL-RJ45-Kabel. Wie würde das in Zukunft aussehen? - Wie viele Adern braucht an LAN-Kabel ?
 

Anhänge

  • IMG_1394.jpg
    IMG_1394.jpg
    250.1 KB · Aufrufe: 23
Zuletzt bearbeitet:
Dann wäre neue FB wohl im 2. Haus besser, und nutzt Erdkabel um von Fon Port (für Analoges Gerät) der FB ins Haus 1 zukommen, und dort dann Telefon für Onkel anzuschließen. Spart also ein Gerät ein.

Oder halt neue FB im 1. Haus, und die 8 Adern im Erdkabel als Netzwerk benutzen, und dann im Haus 2 alles als IP Client zu verwenden.
 
Oder halt neue FB im 1. Haus, und die 8 Adern im Erdkabel als Netzwerk benutzen, und dann im Haus 2 alles als IP Client zu verwenden.
Diese Lösung werde ich dem Telekom-Techniker präsentieren.Vielen Dank und Euch noch einen schönen 3. Advent.
 
Dann wäre an 7270 im 2. Haus LAN 1 zu verwenden als Eingang statt den DSL Port. Und halt als IP Client umstellen, dann ist neue FB im 1. Haus der Router mit DHCP ect.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und ich hatte Beitrag #10 noch nicht gelesen als ich Beitrag #13 schrieb. Und trotz Beitrag #10 waren mir (bis Beitrag #15) die genauen Umstände bzw. das gewünschte Einsatzszenario nach wie vor nicht wirklich klar und deshalb blieb ich trotz Beitrag #10 bei meinen Fragen aus #13.

Auch war mir in allen verbleibenden Einsatzszenarien der Wunsch nach einem VDSL2-Modem nach wie vor nicht verständlich was sich mit Beitrag #15 bestätigt hat. Ein Gerät in Haus 2 (ein VDSL2-Router mit integrierter VoIP-PBX wie z.B. eine FB 7490) reicht eigentlich aus um die Wünsche zu realisieren.

Oder halt neue FB im 1. Haus, und die 8 Adern im Erdkabel als Netzwerk benutzen, und dann im Haus 2 alles als IP Client zu verwenden.
Dein erster Vorschlag gefällt mir etwas besser, 1. ein Gerät weniger und 2. ist Kupferkabel basiertes Ethernet nicht unbedingt optimal für die Verbindung von zwei Gebäuden.
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,916
Beiträge
2,304,964
Mitglieder
378,627
Neuestes Mitglied
shreddler