[Problem] Problem: Nebenstellen klingeln unerwünscht, wenn ich telefoniere

Martin81

Neuer User
Mitglied seit
13 Mrz 2013
Beiträge
5
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Hallo,

vorab bitte ich um Entschuldigung, dass mein erster Forenbeitrag eine Frage bzw. ein Problem ist - aber ich kenne mich noch nicht so recht in der Materie aus.

Meine Konfiguration:

Analoger Telefonanschluß. Im Erdgeschoss befindet sich ein schnurgebundenes Telefon, welches meine Frau gerne behalten und weiter benutzen würde. Im 1. Stock habe ich eine Fritzbox 7360 angeschlossen. Mit dieser habe ich zwei DECT-Telefone gekoppelt.

Wenn man jetzt unten mit dem "Schnurtelefon" jemanden anrufen will, klingeln während des Wahlvorganges unerwünscht mehrmals die schnurlosen Telefone im Haus. Ich habe schon versucht, den internen Ruf auf "lautlos" zu stellen. Kein Erfolg.

Leider kann ich weder die Fritzbox unten anschließen (keine Steckdose im Flur), noch möchte ich das Schnurtelefon oben an die Fritz anschließen. Es ist nicht erforderlich, intern telefonieren zu müssen, so dass diese Funktion auch abgeschaltet werden könnte (nur wie?).

Vielen Dank in die Runde und herzliche Grüße,
Martin
 
Analoger Telefonanschluß.
= 1 Telefonleitung
= angeschlossen 1 Telefon + parallel eine "F!B (Telefonanlage)" mit weiteren Endgeräten
dass das zu Problem führt, ist logisch.

wobei wie ist die Verkablung aufgebaut, über Ringschaltung, AWADO - Automatischer Wechselschalter oder ...?
 
Zunächst vielen Dank für die schnelle Antwort. Leider bin ich Laie und kann nur untechnisch antworten.

Unten ist der "Hauptanschluß", dort liegt eine TAE-Dose. Oben befindet sich auch eine TAE-Dose. Früher, als noch zwei schnurgebundene Telefone angeschlossen waren, konnte man das Gespräch des anderen mithören.

Mehr kann ich leider nicht sagen, dazu fehlt mir einfach die Fachkenntnis.
 
entweder Dose im EG austauschen
oder
tatsächlich F!B an den Hauptanschluss
Fritzbox unten anschließen (keine Steckdose im Flur)
Strom wird es doch irgendwo geben
oder:
wieviel Adern sind vom EG > 1. OG vorhanden?
evtl. leitet man die "Hauptadern" exklusiv an die F!B weiter und die restlichen Adern verbindet man mit einer F!B Nebenstelle und dem "schnurgebundenen"
 
Ich schaue heute abend mal nach. Einstweilen vielen Dank für die Anregungen.
 
 
Zuletzt bearbeitet:
schnurgebundenes Telefon
Welcher Typ?
Ich vermute das macht noch Impulswahl.
Wenn man das auf Tonwahl umstellen kann, dann ist der Fehler auch schon weg.

Wo befindet sich der Splitter? Oder ist kein DSL vorhanden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, die FritzBox interpretiert das Abheben des Analogtelefons als eingehenden Anruf, weil sich die Speisespannung ändert. Und AWaDo und AMS sind an einem DSL-Anschluss keine Lösung. Das geht in die Hose.

Einfach in der ersten Dose durchverbinden zur zweiten (und die somit zur ersten machen) und dann über zwei sicherlich noch freie Adern, das Telefonsignal zurückführen auf das Analogtelefon. Das sollte aber jemand machen, der sich damit auskennt.

Gruß Telefonmännchen
 
Zuletzt bearbeitet:
Vorab vielen Dank für die freundliche Hilfestellung hier im Forum.

Zwei Adern gehen zur Dose, wo die Fritz mit Splitter hängt. Diese ist ebenfalls für DSL/WLAN zuständig. Die Umstellung auf Tonwahl des Schnurtelefones werde ich versuchen, finde momentan nur die Option nicht...
 
Kurze Ergänzung: die Umstellung zwischen impuls- und Tonwahl beim Telefon (Telekom Actron C2) hat keine Abhilfe gebracht.

Es wäre auch kein Problem, die interne Telefonie in der Fritz komplett abzuschalten, da ich diese Option nicht nutze. Hauptsache, es klingelt nicht mehr...

Vielen Dank und Gruß in die Runde.
 
Da das Telefon, welches für das Klingeln verantwortlich ist, vor der FritzBox hängt, hat das mit interner Telefonie absolut nichts zu tun. Es lässt sich daher auch nicht abschalten. Schaltungstechnisch hängen die FritzBox mit ihrem Amtsanschluss und das Analogtelefon parallel an dem Amts-Adernpaar (nebenbei: im Ausland durchaus üblich aber in D eine unzulässige Parallelschaltung. Aber sei es drum, es funktioniert ja, wenn auch mit Nebeneffekten).

Wenn nun durch das Telefon Spannungsschwankungen durch das Wählen mit Impulswahl oder auch nur durch das Abheben, Spannungsschwankungen auf der Amtsleitung auftreten, dann interpretiert die FritzBox das als eingehenden Ruf, denn das sind eigentlich auch nur Spannungsschwankungen (aber eigentlich mit größerer Amplitude). Letztendlich liegt das an der relativ hochohmigen Einkopplung des Eingangssignals in der FritzBox und ist by design so und lässt sich auch nicht ändern. Die einzige Lösung ist der Anschluss des Analogtelefons an einen freien Fon-Anschluss der FritzBox, so wie er laut Handbuch vorgesehen ist.

Mit einem Kompromiss musst Du leben, entweder so wie vorgesehen anschließen, oder mit den Nebeneffekten durch diesen unüblichen Anschluss leben. Was ist eigentlich mit den andern zwei Adern des Telefonkabels zwischen der ersten Dose, an der das Analogtelefon hängt und der zweiten Dose mit Splitter und FritzBox? Dieses kann man für den Anschluss an die FritzBox durchaus nutzen.

Gruß Telefonmännchen
 
Zwei Adern gehen zur Dose, wo die Fritz mit Splitter hängt.
Das heißt ja dann, daß das Schnurtelefon vor dem Splitter hängt.
Damit mach es dir ja auch noch das DSL-Signal kaputt.
Also das müßte ja mindestens hinter den Splitter, dann aber gleich an die FB.
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,926
Beiträge
2,305,432
Mitglieder
378,654
Neuestes Mitglied
najsai