[Frage] Typische Sendedauer eines Fax als JPG

ibu

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Moin.

Ich habe erstmals ein Faxgerät in meiner Fritzbox (7490) eingerichtet.

Ein Test des Sendens und Empfangens klappte. Alles gut soweit.

Jedoch wundere ich mich über die enorme Dauer des Sendens.
Ein JPG (etwas anderes ist als Anhang ja nicht erlaubt) mit 138KB benötigt ca. 3 Minuten.

Ist das normal?
Oder ist es ein Indiz, dass irgendwas an meinen Einstellungen faul ist.
 
Dazu müsstest du deine Einstellungen darlegen.
 
Welche benötigt ihr bitte?
Meine Anbindung steht in der Signatur.
 
Welches Faxgerät kommt zum Einsatz ?

Die integrierte Funktion wurde exakt abgearbeitet
Yep.

Diese integrierte Funktion setze ich ein.

Wie lange dauert bei Euch das Senden eines angehängten JPGs von ca. 130KB?
 
Ein JPG (etwas anderes ist als Anhang ja nicht erlaubt) mit 138KB ...
Das lässt leider absolut keinen Rückschluss zu wie schnell das Dokument übertragen wird denn je nach Inhalt der JPEG-Datei (auch wenn die versch. JPEG-Dateien ungefähr die gleiche Größe haben sollten) kann die Datenmenge durch den völlig anderen Kompressionalgorithmus extrem unterschiedlich ausfallen.

... benötigt ca. 3 Minuten.
Ist das normal?
Je nach Inhalt einer JPEG-Datei die 130KB groß ist können 3 Minuten, 30s oder auch mal 10 Minuten völlig normal sein.

edit
Wenn du vergleichende Erfahrungswerte suchst musst du die zu übertragende Datenmenge herausfinden. Das kann man z.B. machen indem man die JPEG-Datei 1. in die beim Faxen verwendete Auflösung umwandelt, 2. das Bild mit der richtigen Methode in ein S/W-Bild (1Bit pro Pixel) umwandelt und 3. dieses Bild anschließend, z.B. per TIFF-Export, mit der Kompressionsvariante CCITT-Gruppe 3 komprimiert, erst mit diesem Ergebnis kann man überhaupt nach Erfahrungswerten bzgl. der Übertragungsdauer nachfragen.
Wobei auch das nicht unbedingt repräsentativ ist, allein beim Umwandeln in ein 1-Bit S/W-Bild gibt es viele Algorithmen/Methoden (je nachdem wie das Ergebnis aussehen soll) sodass die ergebende Datenmenge nach der Kompression durchaus um den Faktor 1.000 (oder sogar mehr) schwanken kann auch wenn als Quelle immer die gleiche JPEG-Datei dient.
 
Zuletzt bearbeitet:
@qwertz.asdfgh
Danke für die Aufklärung.

Meine Vermutung war, dass die Software des Soft-Faxgerätes ein JPG (vor dem Senden) in das passend niedrig aufgelöste S/W-Format von gruseligster Qualität (die man von Faxgeräten kennt) umwandelt und dies auf einem modernen Prozessor eine kaum messbare Zeit dauert.

Eine falsche Vermutung. Gut jedenfalls, dass offenbar mit meinem Softfax alles in Ordnung ist.

In der PDF-Kopie der jeweiligen Faxe ist zu sehen, dass stets 2 Seiten gesendet werden, auch wenn das JPG nur einem A4-Blatt entspricht.
Die erste Seite enthält nur die Header-Daten und keinerlei Inhalt. Die zweite enthält den Inhalt des JPGs.
Kann man diesen überflüssigen Papierverbrauch beim Empfänger nur reduzieren, indem man ein Originaldokument geringerer Höhe versendet?
Gibt es da eine maximale, genormte Höhe?

Oder erhält der Empfänger gar nicht so viel leere Fläche vor dem JPG?

Und noch was:
Die "weißen" Teile des Dokumentes sehen in der Kopie des Faxes aus wie "Wattenmeer".
hc-2015.10.24-20_16_58.png

Kommt diese Struktur wirklich beim Empfänger so an?
Falls ja: Ist die Software der Fritzbox dafür verantwortlich?
Lässt sich ein rein weißer Hintergrund verwirklichen?

Das originale JPG ist einwandfrei.
 
Meine Vermutung war, dass die Software des Soft-Faxgerätes ein JPG (vor dem Senden) in das passend niedrig aufgelöste S/W-Format von gruseligster Qualität (die man von Faxgeräten kennt) umwandelt und dies auf einem modernen Prozessor eine kaum messbare Zeit dauert.

Eine falsche Vermutung.
Nein, eine richtige Vermutung. Die Umwandlung in das SFF-Format geht sehr schnell vonstatten. Nur die Übertragung dauert je nach Inhalt und damit Größe der SFF-Datei etwas länger. Eine leere, ganz weiße Seite ist in wenigen Sekunden übertragen, ein Foto dauert dagegen mehrere Minuten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das originale JPG ist einwandfrei.
Eine JPG ist IMO nie einwandfrei, sondern je nach Kompression mehr oder weniger verstümmelt.
Das kann die Ursache für das "Wattenmeer" sein.
Eine BMP kann einwandfrei sein.

Das "Wattenmeer" ist für das FAX dann keine "leere, ganz weiße" Zone mehr, und dann dauert es entsprechend lange, dies als "Foto" zu übertragen.

Wie hast du die JPG erzeugt? Wie stark ist sie komprimiert?
Poste sie doch mal hier!
 
Zuletzt bearbeitet:
@Kunterbunter
Dann bleibt meine Frage aus dem Ausgangsposting offen.
Es handelt sich um ein kurzes Textdokument (mit viel Weißraum), erzeugt in Libreoffice.
Das JPG wurde durch Einscannen des Ausdrucks und Speichern in IrfanView erzeugt (mit Default-JPG-Einstellungen).

Was denkt ihr denn zu der merkwürdigen "Wattenmeer"-Struktur des von der Fritzbox per Mail versendeten PDF-Kopie des Faxes?

@eisbärin
http://borumat.de/fax-test.odt
http://borumat.de/fax-test.jpg
 
Das JPG wurde durch Einscannen ...
Genau das ist dein riesiger Fehler.
Genau das sehe ich in der JPG.
1000sende verschiedene Farben, alleine nur in dem, was du Weiß nennst.
Deshalb wird es wie ein Foto versendet, und nicht wie ein Text, und das dauert...

Also entweder beim Einscannen schon auf SW trimmen, oder hinterher.
Hier mal deine JPG (die aber nur 95KB hat) mit meinen primitiven Mitteln auf SW getrimmt.
Sollte also wesentlich schneller in der Übertragung sein:
fax-test2.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:
@eisbärin
Natürlich habe ich auch schonmal die Funktion der Scan-Software "Schwarz-Weiß-Vorlage" für ein Textdokument ausprobiert.
Das Ergebnis ist dicht an "unlesbar".

Schade, dass es keine fertigen von Experten optimierten Routinen für die Wandlung eines Text-Dokument-Scans als "Fax-JPG" gibt - und diese von den AVM-Entwicklern integriert wurde.
Pech.
Dann eben 3 Minuten senden.

Lustig und schräg, dass die Uralt-Technik "Fax" überhaupt noch existiert und nicht längst andere gerichtsfeste Übertragungsformen etabliert sind.
 
Das Ergebnis ist dicht an "unlesbar".
Für deinen unfähigen Scanner kannst du nun aber nicht die Fax-Funktion der FB verantwortlich machen ;)

Lies noch mal #11, ich habe noch ergänzt.
Und teste mal!
Meine Umwandlung deiner JPG ist durchaus lesbar!
 
Zuletzt bearbeitet:
Es liegt mir fern undankbar zu sein. Tolle Sache, dass die Fritzboxsoftware eine Faxfunktion integriert. Und das sage ich nicht als Floskel. AVM macht tolle Produkte und ich schätze sie.

Den technischen Aufwand für die AVM-Entwickler, der darin läge ein beliebiges JPG so zu transformieren, dass ein optimaler Kompromiss zwischen Qualität und Sendedauer herauskommt, kann ich nicht beurteilen.
Raketenwissenschaft ist das vermutlich nicht.

Edit:
Jetzt war Dein SW-Beispiel sichtbar.
Die Qualität ist derjenigen sehr ähnlich, die meine Scannersoftware ausgibt.
Dann doch lieber "Wattenmeer", oder wie siehst Du das?
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann doch lieber "Wattenmeer", oder wie siehst Du das?
Das waren nur meine primitiven Mittel mit "Paint", um dir zu schnell zu beweisen, wie es richtig geht.
Da gibt es bestimmt besseres und ein Scanner mit guter SW, sollte es schon besser können.

Und wenn du den Text direkt aus dem Schreib-Programm in eine JPG umwandelst,
ohne scannen, dann sollte sie auch besser aussehen.

Und dann gibt es für Text noch OCR.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die "weißen" Teile des Dokumentes sehen in der Kopie des Faxes aus wie "Wattenmeer".
Und genau so etwas sorgt bei dem verwendeten Komprimierungsalgorithmus (der beim Faxen verwendet wird) für enorme Datenmengen (im Verhältnis zur üblichen Übertragungsgeschw. beim Faxen), da sind 3 Minuten noch harmlos.

Kommt diese Struktur wirklich beim Empfänger so an?
Ja.

Falls ja: Ist die Software der Fritzbox dafür verantwortlich?
Ja und nein, die Software der FritzBox wandelt die JPEG schließlich um und die dabei verwendete Methode scheint auch hellere Grautöne mit berücksichtigen zu wollen (Dithering) also ist die Software der FritzBox als auch die verwendete JPEG-Datei dafür verantwortlich.

Lässt sich ein rein weißer Hintergrund verwirklichen?
Ja indem die Quelle (JPEG-Datei) entsprechend bearbeitet/optimiert wird. Eine Variante: Die JPEG-Datei vorher selbst in ein S/W-Bild mit der gewünschten Methode umwandeln und wieder als JPEG oder PNG-Datei speichern.

Das originale JPG ist einwandfrei.
Hat aber wahrscheinlich doch keinen "rein weißen" Hintergrund.


Dann bleibt meine Frage aus dem Ausgangsposting offen.
Die lässt sich, wie ich in #6 erläutert habe, mit den Fakten aus #1 nicht beantworten.

Es handelt sich um ein kurzes Textdokument (mit viel Weißraum), erzeugt in Libreoffice.
Dann ist das allerdings nicht normal da man hier von einem rein weißen Hintergrund ausgehen können sollte, wenn alles richtig eingestellt ist (weißer Hintergrund natürlich vorausgesetzt).
Versuche mal ein verlustfrei komprimierte PNG-Datei zu erstellen anstatt eine JPEG-Datei, wie eisbaerin schon schrieb ist ein JPEG allein schon aufgrund von Kompressionsartefakten nie 100% "rein" und PNG-Dateien werden lt. AVM Wissensdatenbank ebenfalls akzeptiert. Wobei es allerdings auch nicht in Ordnung wäre, das beim Umwandeln in S/W die FritzBox Software sich von evtl. vorhandenen JPEG-Artefakten im Hintergrund (bei dieser Quelle) sich so derart "irritieren" lassen sollte.

Das JPG wurde durch Einscannen des Ausdrucks und Speichern in IrfanView erzeugt (mit Default-JPG-Einstellungen).
Ahhh! Einscannen? Da ist der "Fehler"... Dann ist es natürlich kein rein weißer Hintergrund mehr... Wozu dieser unnötige Umweg? Wegen der Unterschrift? Das lässt sich einfacher lösen.

Wenn du diesen Umweg dennoch gehen möchtest dann das Ergebnis vorher selbst in ein S/W-Bild umwandeln oder mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogramms vorher für einen echten weißen Hintergrund sorgen so wie es dir eisbaerin in #11 gezeigt hat.

Schade, dass es keine fertigen von Experten optimierten Routinen für die Wandlung eines Text-Dokument-Scans als "Fax-JPG" gibt - und diese von den AVM-Entwicklern integriert wurde.
Dafür sind nicht die Leute von AVM verantwortlich sondern dein Scanner bzw. deine verwendete Scannersoftware und natürlich auch die Person vor dem TFT/Scanner. Wenn die FritzBox aufgrund des Inhaltes ein Bild vermutet dann wird es beim Umwandeln korrekterweise auch so behandelt incl. Dithering der Grautöne.
Mein Scanner bzw. die Software macht das z.B. perfekt mit der richtigen Einstellung (Vorauswahl Textdokument reicht), da muss nichts weiter bearbeitet werden.

Die Qualität ist derjenigen sehr ähnlich, die meine Scannersoftware ausgibt.
Dann doch lieber "Wattenmeer", oder wie siehst Du das?
Das geht tatsächlich besser, aber das beste wäre den Umweg über einscannen ganz zu vermeiden. Ein "Wattenmeer" würde ich bei einem Fax unbedingt vermeiden wollen, macht imo keinen guten Eindruck beim Empfänger.




edit
So, ich habe da auch noch einmal ein wenig herumgespielt.

  • Habe ich lediglich die LibreOffice-Datei direkt umgewandelt (sowieso der beste Weg), einmal in eine PNG und einmal in eine JPEG mit jeweils 200dpi:
    • PNG:
      fax-test-lo.jpg
    • JPEG:
      fax-test-lo.jpg
    Wie man sieht ist das Ergebnis als PNG in zweierlei Hinsicht besser, 1. ist die Datei kleiner und 2. stören bei der JPEG die Kompressionsartefakte (zu sehen wenn man heranzoomt).
  • Habe ich dein eingescanntes Dokument bearbeitet, der 1. Schritt war den Hintergrund in der JPEG nahezu weiß zu bekommen und den Text nahezu schwarz (anstatt grau):
    fax-test-scan-1.jpg
    So sieht es schon wesentlich besser aus. Der 2. (optionale) Schritt ist nun die Datei in eine reine S/W-Datei umzuwandeln, auch das habe ich einmal als PNG und einmal als JPEG exportiert:
    • PNG:
      fax-test-scan-2.jpg
    • JPEG:
      fax-test-scan-2.jpg
    Mehr ist bei lediglich 100dpi nicht herauszuholen.

edit 2
Leider wandelt die Forensoftware PNG-Dateien in JPEG-Dateien um sodass die Unterschiede nicht deutlich zu erkennen sind, die bei mir erzeugte PNG-Datei wo die ODT-datei direkt als Quelle dient hat eine Größe von 16kB, die JPEG dagegen 107kB.
Ähnlich beim eingescannten Dokument und Schritt 2, PNG=17kB, JPEG=54kB.
 
Zuletzt bearbeitet:
@qwertz.asdfgh
Erstmal wieder herzlichen Dank für Deine ausführliche Antwort :) Wieder einiges gelernt.

Zum Einscannen:
Mir war nicht wohl dabei eine separte Unterschrift als Datei auf meinem Rechner abzulegen.
Diese hätte ich dann als Grafik im ODT-Dokument eingebunden).
Aber bei näherer Betrachtung ist das wohl irrational, weil ein Angreifer natürlich auch meine eingescannte Unterschrift abgreifen könnte.

Zur manuellen Erzeugung eines S/W-Textdokumentes, welches gut für den Faxversand geeignet ist:
Ich bin mit Bildbearbeitung ziemlich unerfahren und verwende für gewöhnliche Fotoarbeiten typischerweise IrfanView.

Bei "Libreoffice > Datei > Exportieren > als JPG" kann man keine Feinheiten einstellen.

Wie würdest Du vorgehen, um so einfach wie möglich (also so wenig Schritte wie möglich) von einem Libreofficedokument zu einem vernünftigen "Fax-JPG" zu kommen?

Zu Deinem Vorschlag PNG:
In der Doku von AVM steht, dass man mit dem Softfax ausschließlich JPGs und keine PNGs versenden kann.

Zur Gesamtaufgabe:
Faxen muss sich vom Zeitaufwand her messen mit "Ausdrucken, in Briefumschlag stecken, frankieren". Wenn diese Fax-JPG-Erzeugung sehr huddelig ist, dann würde ich vermutlich aufgeben und auf Faxen ganz verzichten.

Zur Verantwortung:
Ich hätte es toll gefunden, wenn AVM ein Dokumentenstandardformat - PDF - als Option angeboten hätte.
So dass man als Nutzer gar nichts mit der Wandlung in ein Fax-JPG zu tun hätte.

Zur Anzahl der Seiten:
Ich schrieb es ja schon hier im Thread: Wenn man einfach nur die Empfängerdaten einträgt und ein A4-JPG anhängt, dann erhält der Empfänger 2 Seiten. Die erste Seite ist praktisch leer und enthält nur die Empfängerdaten.
Fällt Dir dazu noch was ein? Wie reduziert man das auf eine Seite? Damit beim Empfänger kein Papier verschwendet wird?
 
Zu Deinem Vorschlag PNG:
In der Doku von AVM steht, dass man mit dem Softfax ausschließlich JPGs und keine PNGs versenden kann.
Ein Hinweis auf die von dir benutzte "Doku von AVM" wäre hier angebracht.
FRITZ!Box 7490 Wissensdatenbank: Es kann eine Grafik angehängt werden, die im Dateiformat JPG oder PNG vorliegt. Andere Dateiformate (z.B. PDF oder DOC) werden beim Faxversand ignoriert.
 
Zur manuellen Erzeugung eines S/W-Textdokumentes, welches gut für den Faxversand geeignet ist:
Ich bin mit Bildbearbeitung ziemlich unerfahren
Normalerweise erzeugen handelsübliche Scanner/MFGs bzw. deren Software, bei entsprechender Voreinstellung, bereits für das Faxen geeignete Dokumente die nicht weiter bearbeitet werden müssen.
Und wenn nicht (wie in deinem Fall) ist das eigentlich auch kein "Hexenwerk".

Bei "Libreoffice > Datei > Exportieren > als JPG" kann man keine Feinheiten einstellen.
Ist in dem Fall eigentlich auch nicht notwendig.

Wie würdest Du vorgehen, um so einfach wie möglich (also so wenig Schritte wie möglich) von einem Libreofficedokument zu einem vernünftigen "Fax-JPG" zu kommen?
Du hast den Weg bereits gefunden (s.o.).

Zu Deinem Vorschlag PNG:
In der Doku von AVM steht, dass man mit dem Softfax ausschließlich JPGs und keine PNGs versenden kann.
Ich lese in der AVM-Wissensdatenbank z.B. unter "http://avm.de/service/fritzbox/frit...egrierte-Faxfunktion-in-FRITZ-Box-einrichten/" folgendes:
Es kann eine Grafik angehängt werden, die im Dateiformat JPG oder PNG vorliegt. Andere Dateiformate (z.B. PDF oder DOC) werden beim Faxversand ignoriert.
Ich selbst habe es zugegebenermaßen noch nicht ausprobiert da ich beim Faxen vom PC aus FritzFax per CAPIoverTCP verwende und bei Papiervorlagen gleich das richtige Faxgerät verwende.
Ich ordne die WebIf Faxfunktion der Fritzbox eher für Not- oder Einzelfälle ein aber z.B. nicht für den täglichen Einsatz.

Zur Verantwortung:
Ich hätte es toll gefunden, wenn AVM ein Dokumentenstandardformat - PDF - als Option angeboten hätte.
Eine PDF-Datei ist schon ein anderes Kaliber, das ist nicht ganz so einfach umzusetzen auf einem embedded Device wie einer FritzBox. Das wurde hier im Forum auch schon des öfteren diskutiert daher spare ich es mir jetzt näher darauf einzugehen.

Zudem ändert eine PDF-Datei nichts an dem grundsätzlichen Probleme wenn der verwendete Scanner nicht in der Lage ist, ein Dokument vernünftig als Faxvorlage einzuscannen. Die Scanner-Software bindet in die PDF-Datei üblicherweise auch nur eine JPG ein, das Problem würde somit bestehen bleiben.

So dass man als Nutzer gar nichts mit der Wandlung in ein Fax-JPG zu tun hätte.
Ist doch egal ob du ein Dokument z.B. aus LibreOffice als JPG oder PDF exportierst oder ein Dokument als PDF oder JPG einscannst.
 
Mich wundert, daß hier "stundenlang" über Formatumwandlungen und Sonstiges diskutiert wird, aber nicht über das Wichtigste beim ganzen Vorgang der Faxübertragung: nämlich die Leitungen und die damit verbundenen Parameter und Einschränkungen.
Die meisten (ist wohl bereits jetzt so) Kunden hängen inzwischen an IP-Anschlüssen. Diese sind eigentlich von Grund auf für die Faxübertragung nicht geeignet. Und das spezielle Fax-over-IP-Protokoll T.38 nutzen nur ganz wenige Anbieter (insbesondere die Telekom NICHT und es besteht auch keinerlei Absicht!).
Daher wird die Zeit der Datenübertragung also auch zum überwiegenden Teil davon bestimmt, daß die "Faxgeräte" bei Empfänger und Sender mit Fehlerkorrektur-Arbeiten beschäftigt sind. Und erfahrungsgemäß bestehen riesige Unterschiede darin, ob zum Versand moderne oder uralte "ordinäre" Faxgeräte benutzt werden (so komisch es klingt, je älter, desto besser !), eben ob T.38 zum Einsatz kommt, ob einer der Sendepartner Telekom-All-IP-Kunde ist (das passieren die meisten Schwierigkeiten), ob ein Computer mit Software sendet/empfängt oder ob der Telefonie-Anbieter sogar ein Faxgateway anbietet (z.B. das von easybell funktioniert hervorragend, auch wenn es vor ca. 14 Tagen mal ein paar Stunden gestört war).

Im Übrigen sollte es doch in heutigen Zeiten von Flatrates völlig egal sein, wie lange eine Faxübertragung dauert, Hauptsache, das Dokument kommt fehlerfrei an!
 
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