Die "weißen" Teile des Dokumentes sehen in der Kopie des Faxes aus wie "Wattenmeer".
Und genau so etwas sorgt bei dem verwendeten Komprimierungsalgorithmus (der beim Faxen verwendet wird) für enorme Datenmengen (im Verhältnis zur üblichen Übertragungsgeschw. beim Faxen), da sind 3 Minuten noch harmlos.
Kommt diese Struktur wirklich beim Empfänger so an?
Ja.
Falls ja: Ist die Software der Fritzbox dafür verantwortlich?
Ja und nein, die Software der FritzBox wandelt die JPEG schließlich um und die dabei verwendete Methode scheint auch hellere Grautöne mit berücksichtigen zu wollen (Dithering) also ist die Software der FritzBox als auch die verwendete JPEG-Datei dafür verantwortlich.
Lässt sich ein rein weißer Hintergrund verwirklichen?
Ja indem die Quelle (JPEG-Datei) entsprechend bearbeitet/optimiert wird. Eine Variante: Die JPEG-Datei vorher selbst in ein S/W-Bild mit der gewünschten Methode umwandeln und wieder als JPEG oder PNG-Datei speichern.
Das originale JPG ist einwandfrei.
Hat aber wahrscheinlich doch keinen "rein weißen" Hintergrund.
Dann bleibt meine Frage aus dem Ausgangsposting offen.
Die lässt sich, wie ich in #6 erläutert habe, mit den Fakten aus #1 nicht beantworten.
Es handelt sich um ein kurzes Textdokument (mit viel Weißraum), erzeugt in Libreoffice.
Dann ist das allerdings nicht normal da man hier von einem rein weißen Hintergrund ausgehen können sollte, wenn alles richtig eingestellt ist (weißer Hintergrund natürlich vorausgesetzt).
Versuche mal ein verlustfrei komprimierte PNG-Datei zu erstellen anstatt eine JPEG-Datei, wie eisbaerin schon schrieb ist ein JPEG allein schon aufgrund von Kompressionsartefakten nie 100% "rein" und PNG-Dateien werden lt. AVM Wissensdatenbank ebenfalls akzeptiert. Wobei es allerdings auch nicht in Ordnung wäre, das beim Umwandeln in S/W die FritzBox Software sich von evtl. vorhandenen JPEG-Artefakten im Hintergrund (bei dieser Quelle) sich so derart "irritieren" lassen sollte.
Das JPG wurde durch Einscannen des Ausdrucks und Speichern in IrfanView erzeugt (mit Default-JPG-Einstellungen).
Ahhh! Einscannen? Da ist der "Fehler"... Dann ist es natürlich kein rein weißer Hintergrund mehr... Wozu dieser unnötige Umweg? Wegen der Unterschrift? Das lässt sich einfacher lösen.
Wenn du diesen Umweg dennoch gehen möchtest dann das Ergebnis vorher selbst in ein S/W-Bild umwandeln oder mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogramms vorher für einen echten weißen Hintergrund sorgen so wie es dir eisbaerin in #11 gezeigt hat.
Schade, dass es keine fertigen von Experten optimierten Routinen für die Wandlung eines Text-Dokument-Scans als "Fax-JPG" gibt - und diese von den AVM-Entwicklern integriert wurde.
Dafür sind nicht die Leute von AVM verantwortlich sondern dein Scanner bzw. deine verwendete Scannersoftware und natürlich auch die Person vor dem TFT/Scanner. Wenn die FritzBox aufgrund des Inhaltes ein Bild vermutet dann wird es beim Umwandeln korrekterweise auch so behandelt incl. Dithering der Grautöne.
Mein Scanner bzw. die Software macht das z.B. perfekt mit der richtigen Einstellung (Vorauswahl Textdokument reicht), da muss nichts weiter bearbeitet werden.
Die Qualität ist derjenigen sehr ähnlich, die meine Scannersoftware ausgibt.
Dann doch lieber "Wattenmeer", oder wie siehst Du das?
Das geht tatsächlich besser, aber das beste wäre den Umweg über einscannen ganz zu vermeiden. Ein "Wattenmeer" würde ich bei einem Fax unbedingt vermeiden wollen, macht imo keinen guten Eindruck beim Empfänger.
edit
So, ich habe da auch noch einmal ein wenig herumgespielt.
- Habe ich lediglich die LibreOffice-Datei direkt umgewandelt (sowieso der beste Weg), einmal in eine PNG und einmal in eine JPEG mit jeweils 200dpi:
- PNG:

- JPEG:

Wie man sieht ist das Ergebnis als PNG in zweierlei Hinsicht besser, 1. ist die Datei kleiner und 2. stören bei der JPEG die Kompressionsartefakte (zu sehen wenn man heranzoomt).
- Habe ich dein eingescanntes Dokument bearbeitet, der 1. Schritt war den Hintergrund in der JPEG nahezu weiß zu bekommen und den Text nahezu schwarz (anstatt grau):

So sieht es schon wesentlich besser aus. Der 2. (optionale) Schritt ist nun die Datei in eine reine S/W-Datei umzuwandeln, auch das habe ich einmal als PNG und einmal als JPEG exportiert:
- PNG:

- JPEG:

Mehr ist bei lediglich 100dpi nicht herauszuholen.
edit 2
Leider wandelt die Forensoftware PNG-Dateien in JPEG-Dateien um sodass die Unterschiede nicht deutlich zu erkennen sind, die bei mir erzeugte PNG-Datei wo die ODT-datei direkt als Quelle dient hat eine Größe von 16kB, die JPEG dagegen 107kB.
Ähnlich beim eingescannten Dokument und Schritt 2, PNG=17kB, JPEG=54kB.