[Sammlung] Aktuelle Konditionen für DSL-Vertragsverlängerung

Hört sich interessant an.

Und was rätst du mir anhand meiner beschriebenen Situation? @ChrK2000
Wie gesagt mir qualmt der Kopf und ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Naja, so ungefähr....
 
Wenn ich das richtig verstanden habe, hast Du im Mai '26 verlängert und kurze Zeit später eine Preiserhöhung über 3 Euro bekommen? Du hast den Vertrag gekündigt (Sonderkündigung)?

Entweder man nimmt die Kündigung zurück und wiederspriht anschließend der Preiserhöhung, denn im laufenden Vertrag ist diese nicht zulässig. Das wäre eine Option, oder Du suchst Dir ein schönes Neukundenangebot eines anderen Anbieters. Ich würde tatsächlich jetzt an deiner Stelle in der Situation nicht verlängern, Du hast ja so, oder so eine Verteuerung... Ich hoffe ich hab das jetzt richtig verstanden.
 
@ Trinomad
Er meinte das "hinten dran hängen" geht nur bei Restlaufzeit < 8Monate und da versuchen sie das ganz gern, bei meinen fast 12 Moanten geht das nicht.)
Wieder nur bla bla, erzählen wieder Märchen. Das haben sie bei mir auch versucht es hinten dran hängen, als ich für 2 Verträge nach 12M und paar Tage verlängern wollte.
 
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Aber wie kommt man dahin? Die sind ja nicht blöd und durchschauen es sofort, wenn man fragt "Ich würd' lieber im 2. Jahr mehr zahlen als im 1."
Also bei mir hat das vor ein paar Jahren mit meinen DSL50 für 34,99 eigentlich genau so geklappt. Ich musst aber extra danach Fragen, dann wurden mir auch 9,99 und 39,99 angeboten. Auf die Rückfrage warum man mir das nicht gleich angeboten hat kam dann die Aussage weil ich ja bei der Kündigunsvormerkung "Zu teuer" ausgewählt hatte würde das Angebot ja eigentlich keinen Sinn machen. Den Grundpreis zu erhöhen müsste eigentlich immer gehen, das macht sich gut in den Geschäftszahlen von 1&1. Zurück kommt man aber wohl nicht mehr.
 
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Da sollte ich vielleicht mal einen anderen Grund auswählen als "zu teuer". Wenn man wenigstens wüsste, ob die Mitarbeiter dort wirklich alles sehen auf ihrem Monitor. Ich vermute ja, sie sehen die Anzahl der Anrufe und die Gesprächsinhalte bzw. Stichpunkte -> "23.9.26 Kunde rief an und hat Angebot 12x29,99€ [...] nicht zugestimmt, will evtl. sonderkündigen aufgrund Preisanpassungsmail"

Ich meine, wenn dort ersichtlich ist, dass man seit vielen Jahren jedes Jahr verlängert und die Beträge des 2. Jahres somit nicht zahlt, dann wären sie ja eigentlich schon blöd, wenn sie da nicht drauf achten. Anderseits hatten wir ja vor ein paar Jahren noch jährlich 12x9,99€ und sie haben das lange mitgemacht. Aber die Zeiten sind - verständlicherweise - vorbei.

Mal sehen, vielleicht wechsel ich ja auch nochmal von der 100er auf die 250er, dann wäre meine Grundgebühr ja wieder höher ;) Letztes Jahr extra downgegradet, weil ich dachte, dass ich die niedrigere Grundgebühr im 2. Jahr nochmal schätzen werde, falls 1&1 die vorzeitige Vertragsverlängerung irgendwann nicht mehr anbieten oder ich zu einem anderen Anbieter wechseln sollte. Dann wäre ich ja froh, im 2. Jahr weniger zahlen zu müssen. Nun ja, der andere Grund war, dass ich die 250er überhaupt nicht benötige...
 
Danke für deine Einschätzung @ChrK2000 und auch besonderen Dank an @Joachim06 und auch @t-logger.
Ich muss das mal sacken lassen.

1&1 hat sich auch gerade erstmal gemeldet:


wir kommen zurück auf Ihre Kündigung mit der Vertragsnummer XXXXXX.

Gerne möchten wir Ihnen ein besonderes Angebot unterbreiten. Rufen Sie uns einfach an und lassen Sie sich informieren. Denn von diesem Angebot profitieren Sie ganz sicher!

Ich habe noch gar nicht erwähnt, dass ich Vertragsgespräche mit 1&1 hasse! Seit nunmehr 21 Jahren ist das JEDESMAL ein Armdrücken sondergleichen und nie in nur einem Telefonat geklärt! Keinesfalls brauche ich die weltbesten Konditionen und einen Roten Teppich brauchen die mir auch nicht ausrollen, bloß wenn ich merke, die wollen mich über den Nuckel ziehen, werde ich komisch. ......
 
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Ich habe noch gar nicht erwähnt, dass ich Vertragsgespräche mit 1&1 hasse!
Der Satz könnte von mir sein!

Ich hasse das so sehr, dass ich nach einem schlechten Angebot nicht nur frustriert bin, sondern auch erleichert, weil ich nicht sofort wieder anrufe, sondern erst ein paar Tage vergehen lasse...
 
Also ich ruf' da morgen Nachmittag mal an. Nachmittags, so meine Erfahrungswerte zurückblickend auf 21 Jahre, war immer nahrhafter als sich an Vormittagen mit lustlosen, wenig engagierten Teilzeit-Muttis rumzuärgern, die dann so unangebrachte Sätze wie "es wird niemand gezwungen bei 1&1 zu bleiben". Natürlich nicht, nur bei einem Stellenabbau von immerhin 800 Mitarbeitern bei 1&1 und IONOS sollte man sich solche Sprüche besser klemmen, oder?
I'll keep you posted!
 
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aktuell bin ich seit Mai 2026 im 5. Rabattmonat meines DSL100-Vertrags zu folgenden Konditionen: 10x 9,99€, dann 42,99€ statt der vereinbarten 39,99€.
Du musst das selbst rechnen: Das Angebot 1 bedeutet 40-50€ (Je nach genauem Beginn) mehr als im laufenden Vertrag. Kündigung zurücknehmen und knallhart fragen, ob sie wissen, was ein Vertrag ist. Der gilt bekanntlich für beide Seiten... Einfach auf Vertragserfüllung bestehen.
Ob du die 40-50€ später wieder reinholen kannst ist völlig spekulativ.
 
Sorry, aber die Sache mit den "Teilzeit-Muttis" ist echt nicht angemessen. Ich mag diese Art von Pauschalisierung nicht und sie deckt sich auch nicht mit meinen Erfahrungen aus immerhin 15 Jahren. Man kann immer an die "falsche" Person geraten, mit der es einfach nicht funktioniert. Manchmal spricht Jemand zu schnell, die Verbindungsqualität ist vielleicht mies. Eine andere Person wirkt vielleicht sehr forsch, die nächste Person ist suuuper laaaangsam und träge... Alles wie im echten Leben...

Ich persönlich mag die Telefonate auch nicht. Ich bin aber motiviert, weil ich ja für mich etwas erreichen möchte. Natürlich ist es nervig, wenn man tatsächlich erneut anrufen muss. Emotional sollte man das aber nicht zu doll an sich heran lassen. Das ist vielleicht auch einfach wie ein "Spiel" zu sehen. Klappt es nicht sofort, dann beim nächsten mal erst recht.
 
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Vorhin die Antwort auf meinen Widerspruch zu der 3€-Preiserhöhung erhalten, den ich heute morgen abgeschickt hatte.

Nachdem ich gestern 12x29,99€ + 12x39,99€ als Angebot für eine vorzeitige Vertragsverlängerung bekommen hatte, antwortet 1&1 mir jetzt:

"Sie verlängern Ihren Vertrag mit Ihrer bisherigen bis zu 100 MBit/s Leitung. Die Preiserhöhung wird vollständig storniert und Sie zahlen weiterhin dauerhaft 39,99 € monatlich, der Vertrag verlängert sich aber hierbei natürlich um 24 Monate."

Also entweder sieht die eine Abteilung nicht, ob die andere Kundengespräche geführt hat (gestern Kundenrückgewinnung, heute email an [email protected]) ODER die halten einen einfach nur für dumm und naiv und denken wirklich, ich würde auf das 24x39,99€ Angebot eingehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ja Wahnsinn... Das motiviert mich gerade fast, den eigenen Vertrag zu kündigen... Das ist ja nicht nur frech wie Straßendreck, das ist einfach nur Unrecht.
 
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Vor allem, wenn man liest, dass auch anders geantwortet wird. Z.B.

"Wir möchten Sie gerne als Kunden behalten. Deshalb darf ich Ihnen folgendes Angebot machen: Wir passen den Preis Ihres 1&1 DSL-Anschlusses nicht an und Sie behalten Ihre aktuellen Vertragskonditionen und Laufzeit bei"


Kommt einem vor, als wird da gewürfelt...
 
Wer die rechtliche Seite kennt und entsprechend handelt kann immer nur lächeln...
 
Ich würde natürlich auch gerne lächeln...
Insofern: wie würdest du denn handeln?
 
Steht doch schon oben: Auf Vertragserfüllung bestehen, der Vertrag bindet beide Seiten.
 
Ich bin ja schon auch ein Freuind von KI, also hab ich Gemini mal kurz darum gebeten, ein Musterschreiben zu erstellen. Vielleicht können sich Betroffene ja damit helfen...

Betreff: Formfrister Widerspruch gegen unzulässige Preiserhöhung – Vertragsnummer: [Ihre Vertragsnummer]

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit widerspreche ich der von Ihnen per E-Mail angekündigten Preiserhöhung von 3,00 Euro pro Monat für meinen Anschluss (Kundennummer: [Ihre Kundennummer], Vertragsnummer: [Ihre Vertragsnummer]) mit sofortiger Wirkung aufs Schärfste.

Ihre einseitige Preisanpassung während der vereinbarten 24-monatigen Mindestvertragslaufzeit stellt einen eklatanten Rechtsverstoß dar:

  1. Vertragsbindung (pacta sunt servanda, § 311 Abs. 1 BGB, § 241 Abs. 1 BGB): Fest vereinbarte Monatspreise binden beide Vertragsparteien uneingeschränkt über die gesamte Laufzeit. Eine einseitige Erhöhung ist rechtswidrig.
  2. Unwirksamkeit gemäß § 307 BGB: Einseitige Preisanpassungsklauseln zur Erhöhung von Hauptleistungspflichten ohne äquivalente Gegenleistung sind nach dem AGB-Recht unwirksam und benachteiligen Verbraucher unrechtmäßig.
  3. Telekommunikationsgesetz (§ 57 TKG): Die Bestimmungen für Vertragsänderungen nach dem TKG ermächtigen Sie nicht dazu, fest vereinbarte Tarifpreise während einer laufenden Mindestvertragslaufzeit einseitig anzuheben.
Ich fordere Sie hiermit nachdrücklich auf, den Vertrag bis zum Ende der Mindestvertragslaufzeit zu den vertraglich zugesicherten Konditionen unverändert zu erfüllen.

Sollten Sie abweichende Beträge von meinem Konto abbuchen, werde ich den Mehrbetrag gemäß § 675x BGB umgehend kostenpflichtig zurückgehen lassen. Bei Ausbleiben einer Einsicht behalte ich mir explizit Beschwerde bei der Bundesnetzagentur sowie juristische Schritte über die Verbraucherzentrale vor.

Ich erwarte Ihre schriftliche Bestätigung über die unveränderte Fortführung des Vertrags zu den ursprünglichen Konditionen bis zum [Datum in 14 Tagen].

Mit freundlichen Grüßen

[Vorname Nachname]

[Adresse]
 
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Kann man so machen, aber am Ende noch dazu setzen: "Sollte diese Bestätigung nicht fristgemäß erfolgen wird ohne jede weitere Erinnerung Feststellungsklage erhoben."

Einfacher wird aber sein, normale Kündigungsvormerkung und anrufen...Nur wenn keine Einigung erfolgt den schriftlichen Teil beginnen... Das spart auch Nerven.
 
Na ja, drohen sollte man natürlich nur, wenn man die Drohung auch in die Tat umsetzt. Wichtig ist aber dem Anbieter klar aufzuzeigen, dass er gegen Recht und Gesetz verstößt.

So etwas in eine KI einzugeben ist jedenfalls banal einfach, sollte man sich ruhig mal dran gewöhnen, damit zu arbeiten. Zumindest sollte man seine Vorteile daraus ziehen.
 
Ich würde eine Widerspruchs-eMail nicht nur an service(at)1und1.de schreiben. Sondern als EINE eMail an folgende Empfänger (Serien-eMail):
  • service(at)1und1.de
  • customerservice(at)1und1.de
  • support(at)1und1.de
  • billing(at)1und1.de
  • rechnungsstelle(at)1und1.de
Jeder der Empfänger kann also sehen an wen der Widerspruch noch ging. Und so kann die eMail nicht einfach unter den Tisch fallen mit der Begründung: "Ist wohl im Spam-Ordner gelandet ..."

Sollten Sie abweichende Beträge von meinem Konto abbuchen, werde ich den Mehrbetrag gemäß § 675x BGB umgehend kostenpflichtig zurückgehen lassen.

Schon vor Jahren hatte ich die Erfahrung gemacht, dass der Empfänger rechnungsstelle(at)1und1.de (also die Buchhaltung, früher: billing(at)1und1.de) sehr empfindlich auf "Lastschriftrückbuchungs-Androhungen" reagiert und gleich bei den anderen Abteilungen (service, customerservice, support) nachfragt was da los ist mit dem Vertrag.
 
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