[Info] Fritz!Box als GSM-Gateway für Sprachtelefonie über UMTS-Stick (u.a 736x, 7390, 7490)

Zuletzt bearbeitet:
Wenn der Fallbackmodus aktiv ist, gehen die Daten (Internetverbindung) über das Mobilfunknetz, also vermutlich LTE. Aber wieso soll da ein Fallback auf GSM stattfinden? Es findet doch gar keine Sprachtelefonie über die Karte statt, nur VoIP (was grundsätzlich, über eine andere Internetverbindung, offenbar auch klappt).
In diesem Task ist das Thema: Telefonieren über den Stick, also mit der Mobilfunknummer der SIM Karte, VOIP über den Stick ist hier eigentlich nicht Thema. Wenn Stick und SIM VOLTE können, ist eine parallele Nutzung von Internet über LTE und Telefonie über VOLTE möglich (ist ja beides LTE). Wenn die SIM Karte kein VOLTE erlaubt, fällt der Stick beim telefonieren mit der Nummer der SIM Karte auf GSM zurück (früher auch auf UMTS, aber das ist ja in DE abgeschaltet), eine Internetverbindung geht dann nicht parallel. Daher ist in solchen Situationen auch kein VOIP (SIP) möglich - das erklärt dann auch die Beobachtung von Oldman.
 
Gibt es LTE Datensticks, welche VoLTE können und wird das von der Fritzbox unterstützt? Ich hatte lediglich mal gelesen, dass AVM VoLTE bei den LTE Fritzboxen unterstützen wollte.
 
  • Like
Reaktionen: Micha0815
Hallo,
ich klinke mich hier mal ein. Ich habe diesen Thread zum wiederholten Mal gelesen (immer wenn es etwas Neues gab, oder ich wieder ein Problem hatte), aber irgendwie wahrscheinlcih noch immer nicht alles verstanden.
Mein Problem - nach der Umstellung des 1&1 Netzes auf das eigene Netz (auch von smartmobil) habe ich zuhause so gut wie keinen Empfang mehr. Bisher könntre ich einen Stick (Huawei E173) mit einer smartmobil Karte (O2 Netz) nutzen, um über die Fritz Dect Telefone durch eine Wahlregel im Router (Fritz 5590 pro) auf Mobiltelefone zu telefonieren. Nach Verlassen des O2 Netzes von smartmobil und 1&1 geht das ja nun icht mehr, weshalb ich mir eine Lebara Karte (Hello XS für 2,99/ Monat) geholt habe. Die funktioiert nicht mehr im alten Stick, weshalb ich mir noch einen 1&1 W1220 geholt habe. Allerdings mit dem gleichen Ergbenis. Die Sticks werden von der Box erkannt (natürlich in zwei getrennten versuchen .- nicht gleichzeitig :-) ), die Pin wird genommen, aber dann wird nur noch ein Netz gesucht und sonst passiert gar nichts. Ich hab die Daten von Lebara in die Box eingetragen (APN), aber kein anderes Ergebnis. Nun steht in den FAQ von Lebara, dass bisher kein VoLte und kein VoWiFi möglich ist, aber müsste der Stick dann nicht auf das 2G zurückfallen? Im Handy (uralthandy Seniorenhandy simvalley aus 2005) funktioniert das Telefonieren einwandfrei.
Gibt es noch Tipps was ich anders einstellen muss (zum Beispiel ausschließlich 2G oder nur IPv4)? Am Windows Rechner funktioniert der Stick einwandfrei (aber halt Internet und kein voice, allerdings sms gehen).
Es scheinen ja die neuen sim Karten zu sein, die ein Fallback verhindern.
Für Tipps und andere Kommentare bin ich dankbar.
Gruß
Musikus25
P.S. habe es auch an einer 7590 ausprobiert - gleiches Ergebnis
 
@Musikus25 Mit Lebara Karten kenne ich mich nicht aus, aber im W1220 funktionieren die neuen 1&1 Karten (eigentlich). Schau dir meine Letzten Beiträge an, in #4661 habe ich meine Probleme auch nochmals beschrieben, eventuell hast du ein ähnliches.
 
aber dann wird nur noch ein Netz gesucht und sonst passiert gar nichts
Wichtig neben der Providerwahl ist der Haken fürs Roaming.Sonst rödelt auch bei 1und1-APN-Auswahl die Suche ewig. Lebara wird sicherlich auch einen der drei grossen Betreiber hierzulande nutzen. Daß sich an vielen Standorten der Wechsel von O2 zu Vodafone merklich -insbesonders indoor-verschlechtern kann, ist durchaus kein Geheimnis.
LG
 
Zuletzt bearbeitet:
FreePBX-Rufnummer nicht registriert bei aktiviertem LTE-Ausfallschutz (FRITZ!Box 7590)


Hallo zusammen,

ich habe ein seltsames Problem mit meiner FRITZ!Box 7590 (Firmware 8.20) und hoffe, jemand hat vielleicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht oder eine Idee zur Lösung.


Folgende Konfiguration:

  • FRITZ!Box 7590 mit aktueller Firmware 8.20 (auch unter 8.03 bestand das Problem bereits)
  • 7 VoIP-Rufnummern von 1&1 → funktionieren einwandfrei
  • 1 interne SIP-Rufnummer über meine FreePBX-Telefonanlage im lokalen Netz
    → IP: 192.168.178.79, Nebenstelle: 802, intern: *1215#

Im Normalbetrieb sind alle Rufnummern sauber registriert. Sobald ich aber einen LTE-Stick (4G Systems W1220 oder W1208) per USB anschließe und den Ausfallschutz über Mobilfunk aktiviere, wird nur die interne FreePBX-Rufnummer als „nicht registriert“ angezeigt. Die 1&1-Rufnummern bleiben registriert.


Was ich bisher festgestellt habe:

  • Der Fehler tritt erst auf, wenn der Ausfallschutz aktiviert wird – das bloße Einstecken des Sticks reicht nicht.
  • Selbst wenn ich den Stick wieder entferne oder den Ausfallschutz deaktiviere, bleibt die FreePBX-Rufnummer dauerhaft abgemeldet, bis ich die FRITZ!Box neu starte.
  • Das Verhalten ist mit beiden getesteten Sticks (W1220 und W1208) identisch.

Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte?
Könnte es sein, dass durch den aktiven Ausfallschutz die FRITZ!Box die interne SIP-Anfrage irgendwie fehlleitet oder falsch routet?


Bin für jeden Hinweis dankbar!


Viele Grüße
 
Könnte durchaus ein Bug sein, vielleicht mal an AVM melden...

Mit meiner 5690 pro hat mich auch mal gewundert, dass kein IPv6 mehr aufgelöst werden konnte. Zuvor war mal Glasfaser ausgefallen und der LTE Stick wurde aktiv. Danach automatischer Wechsel zu FTTH.
Ging erst nach einem Neustart der Box wieder. Ich war bislang aber zu faul um das nochmals gezielt nachzustellen und ggf zu reporten.
 
@badjules

Das Greifen des Ausfallschutzes ist sehr wahrscheinlich die Ursache für das Registrierungsproblem --- die Nummern müssen sich dann ja mit neuen net settings neu registrieren und das dann auch noch bei doppeltem NAT (Fallback-Router und regulärer Router) wenn der Fallback ein Router oder USB-Tetherer ist (was allerdings bei einem LTE-Stick nicht der Fall ist).

Die Frage, wie dann SIP-ALG auf dem Fallback-Router implementiert ist (ich weiß, Du hast einen LTE-Stick), könnte eine Rolle spielen, und auch CG-NAT könnte ein Faktor sein.

Besonders diffizil ist die Re-Registrierung wohl auch bei einem LTE-Stick, wenn die fragliche SIP-Nummer über UDP läuft (würde mich nicht wundern, wenn die 1&1 Nummern das nicht tun, aber die fragliche, störrische schon).

Du kannst ja mal optimistisch unter "Telefonie - Eigene Rufnummern - Anschlusseinstellungen - Telefonieverbindung, Einstellungen ändern" den Haken bei "Portweiterleitungen des Routers für Telefonie aktiv halten" setzen, obwohl Du über einen LTE-Stick als Backup läufst und als Aktivhaltezeit die maximal mögliche (ich glaube 30 sek) eintragen. Vielleicht wird damit die Re-Registrierung der internen SIP-Nummer im Fallback-Fall möglich (bei Routern oder USB-Tetherern als Backup hilft das definitiv).

Hilft das nicht, würde ich versuchen, die interne SIP-Nummer statt über UDP über TCP laufen zu lassen (wenn das geht). Das würde vermutlich auch bei einem LTE-Stick einige potenzielle Probleme bei der Re-Registrierung im Fallback-Fall von vorneherein vermeiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
es funktioniert :)
war eine ganz schöne Wurschtelei, aber aufgeben gilt nicht.
Was habe ich gemacht - zuerst was schönes gegen meinen frust gekocht und gegessen (dieser schritt darf sicher bei anderen ausfallen).
Zum probieren eine Fritz 7590 ohne jedweden DSL Anschluss genommen und dort Internet über Mobilfunk eingerichtet. Dann nochmal versucht mit altem Stick (E173) - Stick wird erkannt, aber kein Netz. Danach habe ich einen nicht voice fähigen Stick genommen (Vodafone K5161z LTE) und habe unter Mobilfunk in der Fritz Box anstelle des bekannten Menüs (Netzsuche und Zugangspunkt) eine IP Adresse zum Konfigurieren angeboten bekommen (192.168.0.1). Dort hat sich das Vodafone Menu des Sticks geöffnet und der Stick hat sich blitzschnell mit dem Lebara LTE Netz verbunden. Aber, da nicht voice fähig, nicht für meine Zwecke geeignet.
Also habe ich mit diesem Teilerfolg (und einem Hinweis aus dem I-net, der etwa wie folgt lautete: Ich weiß nicht warum, aber wenn ich als Betreiber 1und1 eingebe funktioniert es) noch mal den 1&1 Stick (W1220) genommen und in die online verbundene Fritz box 5690 pro gesteckt. Dort den erweiterten Ausfallschutz aktiviert, Einbuchen in Fremdnetze erlaubt und die PIN der Karte eingegeben. Dann habe ich nach und nach alle vorbelegten Netze und APN versucht - bei Vodafone war dann plötzlich eine LTE Verbindung vorhanden. Danach habe ich wieder den APN von Lebara eingegeben, der hat sich automatisch wieder auf die Vodafone Daten verändert und nun wird auch in der Verbidungsgrafik ein 4G/ LTE Netz von lebara angezeigt.
Merkwürdig bei der ganzen Sache, dass der APN von Lebara sich in den Vodafone APN (web.vodafone.de) einbucht und nicht den von Lebara vorgegebenen live.vodafone.com. Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass dieser Zugangspunkt für das Ausland gedacht ist.

Kann mir jemand erklären, warum ich mit den 1&1 Karten (national roaming vodafone) hier keinen Empfang habe, aber eine O2 Netz Karte von Lebara sich ins Vodafone Netz einwählt?

Na jedenfalls kann ich jetzt wieder für einen Monatsbetrag von 2,99 € endlos ins mobilfunknetz telefonieren.

Danke für eure Hilfe
Musikus25
 
Kann mir jemand erklären, warum ich mit den 1&1 Karten (national roaming vodafone) hier keinen Empfang habe, aber eine O2 Netz Karte von Lebara sich ins Vodafone Netz einwählt?
Lebara funkt im o2 Netz. Die APN-Anzeige scheint buggy zu sein. Aber im o2 Netz braucht man nicht unbedingt den richtigen APN. Könnte das Verhalten ggf. erklären.
 
Inspiriert von diesem Thread habe ich mir jetzt auch einen 1&1 w1220 LTE Stick für meine 5690 Pro besorgt. Verwende dort die kostenlose 1&1 Allnet-Flat mit 1GB.

5690lteantenne.jpg

Da der Router nur einen USB-Port besitzt und ich noch eine SSD dort angeschlossen habe, musste ich noch einen USB-Hub (mit Netzteil) dazwischenschalten.
5690prousb.jpg

Das einrichten hat dabei auf Anhieb funktioniert und auch die Telefonie über VoLTE läuft tadellos. Mit der Sprachqualität bin ich ebenfalls zufrieden. Ich habe dazu noch eine Wahlregel erstellt, sodass alle Anrufe in ein Mobilfunknetz über den LTE-Stick laufen, während die sonstigen Telefonate weiterhin über das Festnetz abgewickelt werden.
 
Weil mein altes Portech MV-370 GSM-Gateway nichts mit der neuen 1und1-Karte anfangen kann, steckt jetzt auch an der Mesh-Repeater-Box ein W1220XS. Obwohl es an der zweiten Box eigentlich nicht gehen soll, ließ es sich relativ problemlos einrichten, wenn die Box zuerst als erste Box mit dem Stick eingerichtet und danach als Mesh-Repeater umgestellt wird.
 
zuerst als erste Box mit dem Stick eingerichtet und danach als Mesh-Repeater umgestellt
So mache ich das schon lange, wenn eine Fritzbox im Client-Modus eine Mobilfunkverbindung für Telefonie nutzen soll. Schön dass das auch mit neueren Geräten und VoLTE-Stick noch funktioniert, aber blöd, dass AVM in diesem Fall immer noch jegliche nachträgliche Änderung der Konfiguration (Name, Vorwahl, Rufnummer) verhindert.
 
Da ich aktuell keine Zeit habe: Da es ja VoLTE sein soll, funktioniert denn der Internetzugang, wenn man diesen zB manuell als Gateway im Client konfigurieren würde?
 
Néin.
 
Wäre zu schön gewesen, hier den Bug bzw. Das Feature noch weiter/ausgeprägter nutzen zu können.
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,916
Beiträge
2,304,991
Mitglieder
378,631
Neuestes Mitglied
realprogrammer